Leichtathletik
Inklusion Münster Marathon ji jiGemeinsam wollen das Software-Unternehmen DATEV und der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) benachteiligten Kindern und Jugendlichen individuelle Glücksmomente schenken. Dafür sind alle Einrichtungen, die mit und für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Einschränkungen arbeiten und das Thema Inklusion leben, in diesem Jahr zur Hallen-DM in Dortmund, Freiluft-DM in Nürnberg und Para-EM in Berlin eingeladen.


Das Nürnberger Software-Unternehmen DATEV und der DLV schenken benachteiligten Kindern und Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren individuelle Glücksmomente. Dazu sind alle Schulen, Vereine und weitere Einrichtungen, die mit und für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Einschränkungen arbeiten sowie das Thema Inklusion leben, zu den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 17./18. Februar 2018 in die Helmut-Körnig-Halle in Dortmund eingeladen. Um die Leichtathletik für alle erlebbar zu machen, gibt es ein attraktives Programm: Sportliche Wettbewerbe auf den offiziellen Wettkampflächen der Hallen-DM, Meet & Greet mit Top-Athleten, Siegerehrung, spannendes Quiz und Besuch des DLV-Jugend-Maskottchens "JuLe".

Der Eintritt für Gruppen bis zu 15 Personen mit Betreuern ist frei.Da in Dortmund nur begrenzte Zuschauerkapazitäten zur Verfügung stehen, werden Interessenten gebeten, sich mit ihrer Einrichtung bis zum 26. Januar 2018 online zu bewerben! Die definitive Zusage gibt es bis 2. Februar 2018. Weitere Leichtathletik-Glücksmomente sind für die Deutschen Freiluft-Meisterschaften in Nürnberg (21./22. Juli) und bei der Para-EM 2018 in Berlin (20. bis 26. August) vorgesehen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Leichtathletik-Glücksmomente Hallen-DM 2018 Dortmund

Symbol KameraInklusion wird im Sport groß geschrieben.
(Foto: Peter Middel)

Probst Marius Nr. 601 ji jiAuf zwei spannende Rennen über 800 Meter der Frauen und 1500 Meter der Männer können sich die Zuschauer des Indoor Meeting Dortmund am 21. Januar freuen. So hat sich über 1500 Meter unter anderem der amtierende U23-Europameister Marius Probst vom TV Wattenscheid 01 angekündigt.

Er hofft im Sog des Belgiers Pieter-Jan Hannes, der 2013 U23-Europameister wurde und mit einer Bestzeit von 3:34,49 Minuten nach Dortmund reist, sowie des Spaniers David Bustos, der bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro auf einen starken siebten Platz lief und 2016 in Amsterdam Vize-Europameister wurde, auf eine schnelle Zeit. Doch auch der spanische Meister Saúl Ordóñez, der 2015 Silber bei der U23-EM über 800 Meter gewann, möchte gerne vorne ein Wörtchen mitreden. Darüber hinaus haben sich unter anderem auch DM-Finalist Toni Riediger (FC Schalke 04) sowie Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund), Vierter der U18-EM 2016 über 3000 Meter und deutscher Jugendmeister 2016 über die gleiche Distanz, angekündigt.

Auch bei den Frauen darf man gespannt sein auf das Rennen über 800 Meter. So hat sich hierbei unter anderem die letztjährige U23-Europameisterin Renée Eykens aus Belgien angekündigt. Ihre persönliche Bestzeit steht bei exakt 2:00,00 Minuten, gelaufen im Halbfinale der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Konkurrenz bekommt sie durch die mehrfache spanische Meisterin Esther Guerrero, die bei den Hallen-Europameisterschaften 2017 in Belgrad den 6. Platz belegte. Das Spitzentrio komplettiert die Niederländerin Suzanne Voorrips, die ebenfalls bereits zahlreiche Medaillen bei nationalen Meisterschaften gewinnen konnte. Dazu kommen im A-Lauf unter anderem Lena Klaassen und Rebekka Ackers vom TSV Bayer 04 Leverkusen sowie Laura Hansen und U20-EM-Teilnehmerin Patricia de Graat von der heimischen LG Olympia Dortmund.

Lein Thomas Bolha Eine Laufveranstaltung, bei der die Teilnehmer ihre Strecke während des Laufes selber wählen können? Bis zur 90 Minuten Grenze? Doch, die gibt es und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Bereits zum fünften Mal wurde der Dortmunder Neujahrslauf ausgetragen und so voll war es noch nie. Trotz maximal 2°C und einem böigen Wind aus Nordost stellten sich über 1000 Teilnehmer der Herausforderung. Insgesamt 1223 liefen dann nach und nach ins Ziel, ein Teilnehmer schaffte sieben Runden.

Bei diesem Andrang zeigte sich aber auch, dass es am Phoenixsee im Winter nicht ohne Zelte geht. Es gab weder Umkleiden noch Taschenaufbewahrung und die Parkplätze werden auch knapp.Es bleibt zu hoffen, dass der Veranstalter für 2019 nachbessert.

Neun Bittermärker schafften die sechs Runden, was mit 19,5 km schon fast einem Halbmarathon gleichkommt.Thomas Lein war flott unterwegs und siegte in der Wertung über zwei Runden (6,5 KM) in 0:24:04.Vordere Platzierungen gab es in den Altersklassen. Fünf Mal Platz 1, fünf Mal Platz 2 und drei Mal Platz 3 gab es für die Akteure.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
1 Runde 3,25 KM: Sebastian Bolha, 0:13.08, 2. M40; Antonia Schneider, 0:14:36, 2. W20; Rüdiger Arnold, 0:16:50, 1. M65, Heidi Kina, 0:25:01, 3. W55.2 Runden 6,50 KM: Thomas Lein, 0:24:04, 1. M45; Marita Achenbach, 0:34:52, 1.W65.3 Runden 9,75 KM: Georg Brzyk, 0:41:49, 3. M35; Sebastian Holz, 0:47:09, 6. M35; Brigitte Höhn, 0:52:15, 1. W65; Lea Fanselow, 0:56:19, 10. WHK; Kathrin Louven, 0:58:12, 13. WHK.4 Runden 13,00 KM: Dirk Röttchen, 0:58:14, 3. M45; Bernhard Arling, 1:07:46, 6. M50; Philine Hagel, 1:15:07, 10. WHK; Stefan Seck, 1:27:58, 21. M50.5 Runden 16,25 KM: Kai Dammer, 1:19:21, 6. M30.6 Runden 19,50 KM: Marwin Achenbach, 1:27:01, 2. M35; Sergej Demykin, 1:29:48, 1. M50; Andreas Müller, 1:30:45, 2. M50; Kai Klimkiewicz, 1:36:55, 6. M40; Thomas Karcz, 1:40:01, 10. M45; Timm Fanselow, 1:40:42, 9. M30; Marlies Achenbach, 1:41:11, 2. W30; Stefan Gartz, 1:45:24, 13. M40; Stefan Reinke, 1:47:30, 20. M45.

Einen ersten Marathon-Finisher gibt es auch: Marcel Zöllner lief im niederrheinischen Kevelaer die klassische Strecke in 3:33:16 und belegte Platz 11 in der M35.

Symbol KameraThomas Lein siegt am Phoenixsee über zwei Runden.
(Foto: Bolha)

Dunker Robin jiVictoria Isensee (TSV Kirchlinde) gab in der Körnighalle einen viel versprechenden Einstand in der Kategorie W 15. Sie entschied den 60 – Meter – Sprint in ausgezeichneten 8,17 Sekunden für sich. In vorzüglichen 9,72 Sekunden flog sie über die 60 – Meter – Hürden und landete im Weitsprung bei 4,96 Metern.

Die ein Jahr jüngere Franca Krane (LG Olympia) unterstrich ihr Talent durch 9,88 Sekunden über die Hürden. Nach einem Skiurlaub musste sich Noah Boeck mit 2:22,78 Minuten über 800 Meter begnügen und sein Trainingsgefährte Max Wallinda steigerte sich auf viel versprechende 2:25,78 Minuten. In 7,89 Sekunden sprintete Johannes Biermann (M 15) auf das 60 – Meter – Podest. Seit 15 Jahren schnürt Robin Dunker (MU 18) die Spikes und musste viele Rückschläge einstecken. Seine Geduld lohnte sich. Nun entschied er die 800 Meter in 2:08,24 Minuten für sich und sprintete die 60 Meter in guten 7,76 Sekunden. Vorjahrsschüler Yassin Mohumed eifert seinem „großen Bruder“ Mohamed nach. Er glänzte in der M 15 durch tadellose 2:04,20 Minuten. Felix Neuhaus wurde mit 2:10,84 gestoppt, doch scheinen ihm die längeren Strecken besser zu liegen. In der W 15 machte Marie Woldt (alle LGO) durch 8,64 Sekunden im Sprint und 4,55 Meter im Weitsprung auf sich aufmerksam. WU 18 – Sprinterin Vanessa Teichmann (TSV Kirchlinde) sprintete die 60 Meter in 8,39 Sekunden. Paula Swoboda wertete in der WU 20 mit 8,24 Sekunden das Staffelquartett der LGO kräftig auf.

Symbol KameraGeduld zahlt sich aus für Robin Dunker; Foto: Horst Merz

Neujahrslauf 2018 Spitzengruppe ji jiDer Dortmunder Phoenixsee übt weiter eine große Anziehungskraft auf Läuferinnen und Läufer aus. Beim 5. Neujahrslauf rund um Dortmunds Naherholungsanlage zählte man 1239 Starterinnen und Starter. Damit wurde die Vorjahreszahl (708) deutlich übertroffen. Das Bemerkenswerte: Die Werbung für diese Veranstaltung   erfolgte nur übers Internet.

Der Lauf wurde wieder nach dem bewährten Reglement aus den Vorjahren ausgetragen. So konnte jede Läuferin und jeder Läufer auf der 3,25km-langen Uferstrecke rund um den Phoenixsee die Rundenzahl selbst bestimmen. Damit der Rundentaumel nicht ausuferte, war nach 90 Minuten Schluss. Allerdings konnten nach Überschreiten des Zeitlimits angefangene Runden zu Ende gelaufen werden. Den Gesamtsieg sicherte sich Lokalmatador Andreas Kempin (LC Rapid Dortmund), der acht Runden (26km) zurücklegte und dafür 1:40:46 Stunden benötigte. Ebenfalls auf acht Runden kam der Dortmunder Michael Erbe, der den Rundentaumel nach 1:42:01 Stunden beendete.Bei den Frauen legte Sonja Vogt (ebenfalls LC Rapid Dortmund) sieben Runden zurück und zeigte sich damit zum Jahresauftakt an lauffreudigsten. Die 42-jährige Tennislehrerin, die vor zwei Jahren schon einmal beim Neujahrslauf gewann, legte bei den Damen mit 22,75 Kilometern die längste Strecke zurück. Ihre Zeit: 1:40:46 Stunden.Auf der Drei-Runden-Distanz konnte die Scharnhorsterin Nicole Mazuek in 43:24 Minuten ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Der Bittermärker Thomas Lein beschränkte sich lediglich auf zwei Runden (6,5km). Er drückte auf dieser Kurzstrecke mächtig auf das Tempo und entschied den Lauf in 24:04 Minuten für sich.

Symbol KameraDie Spitzengruppe beim Neujahrslauf. Rechts der Sieger über acht Runden Andreas Kempin. Links Ralf Klauke, der über sieben Runden gewann. Foto: Peter Middel

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