Leichtathletik

Wittig Klemens 03.10.17 jiDer Marathon in Frankfurt, bei dem Klemens Wittig (LC Rapid) in der Klasse M 80 mit 3:39:54 Stunden einen neuen Europarekord aufstellte, hat das Interesse des Dortmunder Lokalfernsehens geweckt.

Das Interview einschließlich einer leichten Dauerlaufeinlage wird am Montag, 13. November 2017, im WDR Dortmund zwischen 19.30 und 20 Uhr gesendet werden.
„Ich werde geschminkt und life im Studio sein. Wenn ihr wollt, schaut mal rein“, lädt Klemens Wittig seine große Fangemeinde ein.

Wilms Michael 07.11.17 jiMichael Wilms und Patric Meinicke (beide LG Olympia) brachten sich bei einem gut besetzten Cross in Dorsten für die „Westfälischen“ schon einmal in Stellung.

Im Hauptrennen über 7300 Meter setzte sich Hindernisspezialist Wilms nach 27:16 Minuten gegen seinen Mannschaftsgefährten durch, der nach 27:30 das Ziel passierte. Deutlich zurück der hoch eingeschätzte Lokalmatador Marvin Hebenbrock (28:26). In der M30 machte Triathlet Jan Zellin (Tri Geckos) auf sein läuferisches Können aufmerksam und belegte nach 32:40 Minuten Platz 3. Eine überzeugende Vorstellung gab Sonja Vogt (LC Rapid). In vorzüglichen 33:34 Minuten entschied sie nicht nur die Kategorie W40 für sich, sondern wurde auch sichere Gesamtsiegerin.

Nur um zwei Sekunden ließ sich Cassandra Müller (W 10) den Erfolg über 1100 Meter (5:08) entreissen. Tom Görrissen (beide LGO) lief in der MU 12 die 1650 Meter in 7:12 Minuten und rannte in 7:12 Minuten nur um eine Sekunde an Platz 2 vorbei.

In Bottrop hatte Daniel Zerweck (beide LC Rapid) aus dem umfangreichen Angebot die anspruchsvollen 50 Kilometer gewählt. Nach tadellosen 3:48:47 Stunden beendete er das Rennen als Dritter der M 50. Rita Nowottny – Hupka (LT Wischlingen) fügte ihren zahlreichen starken Rennen dieses Jahres als sichere Siegerin der W 55 mit 4:10:20 Stunden einen weiteren Höhepunkt hinzu.

Der erfahrene Stefan Olejniczak (OKS Dortmund) legte die 25 Kilometer in 2:03:22 Stunden zurück, und das war in der M 60 Platz 2 wert. Mit 1:54:55 Stunden war Tim Sadowski schnellster Dortmunder.

Den Sieg über zehn Kilometer der M45 ließ sich Michael Erbe (Lokomotive Dortmund) nach 37:21 Minuten nicht entgehen.

Tewolde Kidane 06.11.17 jiKidane Tewolde (LG Olympia) sorgte beim St. Martini – Lauf in Herne für eine tolle Überraschung. Über zehn Kilometer beherrschte er zusammen mit dem hoch favorisierten Wattenscheider Hendrik Pfeiffer das Rennen und ließ sich nicht abschütteln.

Nach fünf Kilometern schien es als müsste der LGOer abreissen lassen, doch rasch schloss er wieder auf. 500 Meter vor dem Ziel verschärfte Tewolde energisch das Tempo, erkämpfte den entscheidenden Vorsprung und gewann nach 30:46 Minuten acht Sekunden vor seinem Kontrahenten. Deutlich zurück der Marokaner Adil Rached (31:22) und Christoph Uphues aus Wattenscheid (31:27). Sascha van Staa (LC Rapid) hinterließ auf Rang 5 mit 31:40 Minuten einen ausgezeichneten Eindruck und Leon Straub komplettierte auf Rang 7 (33:11) den guten Eindruck der Dortmunder Vertretung. Janne Straub (beide LGO) setzte sich in der MU 18 nach 36:28 Minuten durch.

„Wir wissen zwar, dass sich Pfeiffer nach seinem hervorragenden Marathon in Köln erst einmal regenerieren musste, dennoch ist er ein guter Gradmesser. Kidane hat gezeigt, dass er seine gute Form nach dem Höhentraining im Kühtai konservieren konnte und er seine Grundschnelligkeit erheblich verbessert hat.“, kommentierte Trainer Pierre Ayadi. Schon ab der Runde 2 mussten die führenden Läufer zahlreiche Konkurrenten überrunden, und das kostete viel Kraft und Zeit, so dass die Leistungen an Wert gewinnen.

Bei den Frauen unterlag die Dortmunderin im Dress der LG Deiringsen, Angela Moesch nach 38:46 Minuten in der Gesamtwertung nur knapp und entschied die W 45 ungefährdet für sich. Felicitas Hammer (LC Rapid) wurde als Sechste der Gesamtwertung mit 42:43 Minuten gestoppt.

Bildzeile: Kidane Tewolde lässt in Herne dem favorisierten Hendrik Pfeiffer keine Chance; Foto: Horst Merz

Rapid Mitgliederversammlung 04.11.17 jiKreis„Die zurück liegende Saison war die bisher erfolgreichste in der Geschichte des LC Rapid.“, zog der Sportwart des Vereins, Günter Schrogl bei der Jahreshauptversammlung eine stolze Bilanz.

Herausragender Akteur war dabei Sascha van Staa, der ein weiteres Mal zum „Sportler des Jahres“ gewählt wurde. Er wurde 13. der „Deutschen“ im Cross und rangiert mit seiner Bestzeit von 9:02,17 Minuten über 3000 Meter Hindernis national auf Platz 14. Ferner räumte er kräftig mit seinen übrigen persönlichen Hausrekorden auf. Besonders imponierend aber, wie die Rapidos bei den heimischen Veranstaltungen, wie den PSD Bank City – Lauf erfolgreich Flagge zeigten. Auch bei den Landes- und Regionalmeisterschaften erkämpften sie zahlreiche Titel und Medaillen. Wie gewohnt waren die Senioren ein besonderes Aushängeschild des Vereins. Die glänzenden Leistungen von Weltmeister Klemens Wittig, die zuletzt in dem Marathon – Europarekord gipfelten, sowie die Erfolge von Karl – Walter – Trümper, Franz – Josef Szponik und Michele Pugliese fanden bundesweit viel Beachtung.

Parklauf20Grupp50 Mal hat der TSC Eintracht 48/95 Dortmund den Lauf „Rund um den Fernsehturm“ im Westfalenpark ausgerichtet. 2015 wurde diese Traditionsveranstaltung zu Gabe getragen, weil der Helferstamm des Vereins überaltert war.

Nun wollen die Verantwortlichen des LT Bittermark und der "Sportkinder e.V".dem Lauf ein neues Leben einhauchen. Die Premiere werden die Bittermarker im kommenden Jahr am 4. November feiern. „Wir werden den Lauf in Zukunft immer am ersten Sonntag im November durchführen. Dieses feste Datum gibt Planungssicherheit für alle Beteiligten“, betonten Rüdiger Arnold und Dirk Wolf vom Vorstand des LT Bittermark heute bei der Präsentation des neuen Veranstaltungsformats heute im Westfalenpark. Allerdings wird es einige Veränderungen geben, damit sich der zukünftige Lauf vom bisherigen Format abhebt. So firmiert die neu konzipierte Veranstaltung demnächst unter dem Namen „Westfalenparklauf“. Auch die Streckenführung wird gegenüber früher anders aussehen. So wird ab 2018 auf einer attraktiven, anspruchsvollen 2,5km-langen Runde (bisher 1,320 km) gelaufen.

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