Leichtathletik

Siegreiche LGO Staffel Phoenixsee Halbmarathon jiKreisWer sich die komplette Halbmarathon-Distanz nicht zutraute, konnte sich mit zwei Gleichgesinnten zusammen tun und in einer Staffel um die BMW - Preise kämpfen, und dieser Wettbewerb war heiß umkämpft.

Bei den Männern übernahm Leon Straub nach Mohamed Hamadi den Stab und blies zur erfolgreichen Aufholjagd auf die enteilten Jugendlichen des LC Rapid. Kidane Tewolde ließ dann nichts mehr anbrennen. Der Dortmunder Laufladen Bunert kam bei den Frauen mit Svenja Fleischmann,Linn Kleine und Nele Kruse zu einem deutlichen Sieg, und in der Mixed Staffel waren die Rapidos Sonja und Nicolas Vogt sowie Sascha van Staa nicht zu bezwingen.  

Bildzeile: Die siegreiche LGO-Staffel; Foto: Peter Middel

Samulewicz Uwe Phoeniseelauf jiHerr Samulewicz (Foto), Sie waren von der Premiere bis zur heutigen sechsten Austragung des Sparkassen Phoenix Halbmarathons am Ort des Geschehens. Was hat sich seitdem geändert?

Die Abwicklung durch die Agentur Evensport hat sich ständig verbessert und ist immer professioneller geworden. Wo es Schwächen gab, hat man daraus gelernt, und heute gibt es nichts mehr zu bemängeln.

Was kann noch besser gemacht werden?

Eindeutig nichts. Der Halbmarathon findet auf einem phantastischen Kurs, der Dortmund von seiner besten Seite zeigt, statt, und wir haben einen Termin, der im Kalender der Langstreckenszene seinen festen Platz hat. Die Aktiven, die Zuschauer und die Fans sorgen selbst am heutigen Tag, an dem das Wetter nicht so toll ist, hier am See und entlang der Strecke für eine tolle Stimmung, und das ist für uns das Wichtigste.

Internationale Spitzenläufer polieren für viel Geld den Ruf einer Veranstaltung auf. Wäre das eine Option für Sie?

Auf keinen Fall. Wir wollen die ambitionierten Sportler und die Hobbyläufer ansprechen, und dieses Konzept hat sich bewährt. Daran soll sich auch nichts ändern. So lange die Sparkasse Dortmund den Dortmunder Sportfreunden und den Leichtathletik – Vereinen damit eine Freude machen können, werden wir diesen Lauf unterstützen.

Dillenhöfer Fabian 02.10.16 jiNur vier Wochen nach seinem starken Auftritt bei den deutschen Meisterschaften im zehn – Kilometer – Straßenlauf in Bad Liebenzell trumpfte Fabian Dillenhöfer (LG Olympia) bei dem im Rahmen des Rhein-Energie-Marathons in Köln ausgetragenen Halbmarathon erneut groß auf.

Der Schützling von Trainer Michael Glass hatte sich viel vorgenommen und hielt vom Start an in einer Verfolgergruppe Kontakt zur Spitze des 8821 Läufer starken internationalen Feldes, musste aber viel Führungsarbeit leisten. Schon nach 31:25 Minuten passierte er die zehn – Kilometer – Marke und hielt dieses Tempo während des gesamten Rennens bei. Nach tadellosen 1:06:46 Stunden lief er als Sechster ins Ziel und unterbot seine bisherige Bestmarke, die er vor zwei Jahren ebenfalls in Köln aufstellte, um rund eine Minute. Damit rückt der Maschinenbau – Student dem 22 Jahre alten Kreisrekord von Jens Wilky (LC Rapid) von 1:04:48 Stunden wieder ein Stück näher. „Das war sicher meine beste Leistung während dieser Saison, und ich habe meine derzeitigen Möglichkeiten genutzt. Um noch schneller zu sein, muss ich meine Leistungen auf den kürzeren Distanzen noch verbessern.“, kommentierte er.
Sein Trainingsgefährte Patric Meinicke räumte in diesem Jahr mit seinen Bestzeiten mächtig auf, und auf Platz 10 gelang auch ihm mit 1:08:16 Stunden ein neuer Hausrekord.
M 50er Ingo Grüneberg (Ruhrpotts Asseln) meldete sich mit 1:35:58 zu Wort und Martin Eickwinkel (Runacademy Dortmund) verbuchte 1:35:58 Stunden. Der MU 18er Sebastian Esser (LC Rapid) legte die halbe klassische Distanz bei seinem Debüt in 1:36:02 zurück.
Im Marathon überzeugte vor allem Jonas Lenz (LT Bittermark) durch beachtliche 2:58:55 Stunden. 3:14:34 wurden für Patrick Dietrich (Bunert) gestoppt und Sergej Demykin (LT Bittermark) lief die Distanz in Bestzeit von 3:25:18 Stunden.

Köln – Marathon: Stefan Gartz (LT Bittermark) 3:38:38 Std.

Bildzeile: Fabian Dillenhöfer rückt dem Kreisrekord im Halbmarathon-Lauf immer näher. Foto: Peter Middel

Bittermark Berlin Marathon 2017Tillmann Goltsch legte in Berlin eine 2:47:00 vor, bei den nicht ganz einfachen Bedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit beim Hauptstadt-Marathon konnte nur noch Nicklars Achenbach in 2:57:51 die Drei-Stunden-Marke unterbieten.

Trotzdem gab es viele glückliche Gesichter bei den 22 Finishern des LT Bittermark, die den Weg nach Berlin angetreten hatten. Zwei der drei Debütanten auf der 42,195 km langen Strecke, Sandra Schmidt und Michael Poletto, blieben trotz der Läufermassen um sie herum zusammen und waren nach 3:28:43 im Ziel. Eine beachtliche Zeit, wenn man aus einem der hinteren Startblocks ins Rennen gehen muss. Für Thomas Krakow lief es nicht so gut, er musste dem Anfangstempo Tribut zollen und war nach 4:16:47 im Ziel.

Persönliche Bestzeiten gab es für Hagen Zorbach in 3:25:28, Sonja Richter in 3:57:41 und Thomas Karcz in 4:08:25. Verbessern konnten sich auch René Roussat, der in 5:01:13 noch mal knapp über der fünf Stunden blieb sowie Stefan Seck, der mit beruflich bedingtem Minimaltraining immerhin unter sechs Stunden finishte.

In Köln starteten vier Blauhemden auf der Königsstrecke. Dabei konnte Jonas Lenz bereits nach 2:58:54 jubeln, Platz 75 Gesamt! Ebenfalls stark präsentierte sich Sergej Demykin, in persönlicher Bestzeit von 3:25:18 kam er ins Ziel. Neu-Bittermärker Stefan Gartz lief beachtliche 3:38:38, für Bernhard Arling bedeuteten 4:14:23 ebenfalls persönliche  Bestleistung.

Lünen Hanselauf 2017 jiKreisAmanuel Yosef (LC Rapid Dortmund) sah, als das Spitzentrio beim 27. Lüner Hanselauf in die Glückauf-Kampfbahn in Brambauer einbog, nicht wie der Sieger aus. Doch der „Rapido“ setzte auf der 5km-Distanz auf den letzten Metern zu einem unwiderstehlichen Spurt an und fing praktisch auf der Ziellinie in 17:28 Minuten noch den Breckerfelder Andreas Schwewalje (ebenfalls 17:28 Min.) ab.

Sein Teamkollege Bahabolom Measho, der in der Endphase ebenfalls aus Leibeskräften mitspurtete, musste sich, knapp geschlagen, in 17:30 Minuten als Dritter begnügen. Yosef Amanuel, der noch der Alterskategorie U 18 angehört, hatte seine Klasse zuletzt beim Dortmunder Citylauf bewiesen, als er über 5km ungefährdeter Sieger in 17:19 Minuten war.

Bei den Damen lag auf der nicht einfach zu belaufenden 5km-Strecke Nora Pitula (Team Running Adeventure Dortmund) in 24:10 Minuten vor Lydia Gösmann (24:24 Min.). Die beiden Erstplatzierten gehören noch der weiblichen Jugend U 20 an.

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