Leichtathletik

Geisweiler Kerstin und Bundestrainierin Brigitte Kurschilgen jiWenn man dem schlaksigen Louis Robertz (LG Olympia) etwas nicht zutrauen würde, dann sind es hervorragende Hochsprünge.

Der 15jährige legte beim renommierten Hochsprung-Meeting in Unna erneut zu und entschied den Wettbewerb mit vorzüglichen 1,85 Metern für sich. Der Hochsprung liegt Familie Robertz offenbar im Blut, denn Louis´ 12jährige Schwester Marlene meisterte als Siegerin ihrer Kategorie glänzende 1,40 Meter.

Noch immer ist die Umstellung auf einen veränderten Anlauf nicht ganz gelungen. Sowohl Kerstin Geisweller als auch die Jugendliche Emma Bol blieben mit 1,75 und 1,65 Metern unter ihren Möglichkeiten. Dagegen überzeugte Marie Schulte im Walde bei ihrem Erfolg in der W 14 durch ausgezeichnete 1,58 Meter.

Symbol KameraKerstin Geisweiler holt sich Tipps von Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen.
(Foto: Peter Middel)

Tösmann Lilian jiNoch nie verpasste Lilian Tösmann (LG Olympia) bei deutschen Mehrkampf-Meisterschaften so knapp eine Medaille. Bei den Titelkämpfen in Halle schrammte die 18jährige im Fünfkampf mit 3532 Punkten nur um 49 Zähler an der Bronze-Plakette vorbei.

Dabei lag sie bis nach der vierten Disziplin noch in Front. Erst über die 800 Meter verlor sie, wie bisher so oft, mit 2:40,00 Minuten entscheidend an Boden. Mit 9,43 Sekunden kam sie über die Hürden bis auf eine Zehntel an ihre Bestzeit heran und steigerte sich im Hochsprung auf tadellose 1,66 Meter. Mit 11,63-Meter-Bestweite im Kugelstoß war sie der Konkurrenz deutlich voraus und verteidigte mit ihrem Weitsprung von 5,48 Meter noch die Führung. Erst die 800 Meter kosteten sie Titel und Medaille, und da kündigte sich bereits ihre Grippe an, mit der sie anschließend das Bett hüten musste.

Fischer Jens Hamm jiDie 10 km-Teilstrecke der dreiteiligen Hammer Winterlaufserie ist unterteilt in zwei Läufe - für Männer bis zur Altersklasse M45 sowie Männer ab der Altersklasse M50 und Frauen.

Gemäß seiner Altersklassenzuordnung M50 startete TRINITAS-Athlet Dr. Jens Fischer (Foto) im zweiten Lauf und kam bei Nieselregen und starkem Wind auf dem Rückweg vom Wendepunkt in exzellenten 39:04 min auf den dritten Gesamtplatz. Da mehrere M50-Läufer gegen die Regularien im ersten Lauf an den Start gegangen waren und einer dieser Athleten eine bessere Endzeit als Fischer hatte, bedeutet das Ergebnis vor den Läufen über 15 km in zwei bzw. die Halbmarathondistanz in vier Wochen vorläufig den vierten Platz in der Serienzwischenwertung.

van Staa Sascha 24.10.16 jiWie kommt man auf die Idee, bei dem Mistwetter zehn Kilometer entlang dem Datteln-Hamm-Kanal zu laufen?

Sascha van Staa (LC Rapid) hat darauf eine einfache Antwort: „Ich habe am Abend vorher gedacht: Eigentlich bin ich in ganz ordentlicher Form und hätte Lust, wieder einmal zu laufen.“ So trat er gegen mehr als 1000 Konkurrenten zum ersten Teil der traditionellen Winterlaufserie in Hamm an. Schon nach zwei Kilometern verabschiedete er sich nach einer energischen Temposteigerung mit wachsendem Vorsprung aus der Führungsgruppe: „Ich habe Gas gegeben, weil ich wusste, dass es auf dem Rückweg gegen den scharfen Wind sehr schwer werden würde“, beschrieb er seine Taktik.

Dutkiewicz Pamela Indoor Meeting jiKreisDas zarte Pflänzlein, das man 2018 gesetzt hat, verfügt  bereits eine respektable Größe. Bei der zweiten Auflage des Dortmunder Indoor-Meetings, das in diesem Jahr erstmalig in der PSD Bank gesponsert wurde, ließen sich 3.120 Zuschauer von den spannenden Wettkämpfen mitreißen und feierten eine stimmungsvolle  Leichtathletik-Party. Das war in der Fußballstadt Dortmund eine echte Werbung für die Leichtathletik.

Einen vielversprechenden Start in die Hallensaison erwischte in ihrem „Wohnzimmer“ Pamela Dutkiewicz (TV Wattenscheid). Die 27-jährige Wattenscheiderin bezwang über 60m-Hürden in ausgezeichneten 7,91 Sekunden die amtierende Europameisterin Elvira Hermann (Bulgarien, 8,00 sec) und unterbot gleichzeitig die Norm von 8,10 Sekunden für die Hallen-Europameisterschaften vom 1. bis 3. März im schottischen Glasgow. Bereits im Vorlauf blieb sie mit 7,91 Sekunden unter der EM-Vorgabe. „Ich bin mit meinem Hallenauftakt hochzufrieden. Lediglich am Start klappte es noch nicht so gut, aber sonst war alles okay“, jubelte die überglückliche Wattenscheiderin.

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