Leichtathletik

Tösmann Lilian jiKreisLilian Tösmann (BV Teutonia Lanstrop), die mit 1,81 Meter im Hochsprung glänzte, wurde bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Leverkusen mit Silber belohnt. Sie trug 4.116 Punkte zusammen und lag damit nur winzige zwei Zähler hinter der Siegerin Lucie Kienast (SV Halle).


Die haushohe Favoritin Lucie Kienast vom SV Halle wurde von Lilian Tösmann in Bedrängnis gebracht und konnte sich nur über einen schnellen 800m Lauf in 2:19,1 min.den Titel mit zwei Punkten (!!!) Vorsprung sichernLilian begann den 60m Hürdenlauf in persönlicher Bestzeit von 9,01 Sekunden und war vor Lucie, die 9,16 Sekunden benötigte,  im Ziel.Dann der Hochsprung. Lilian steigerte ihre persönliche Bestleistung von 1,70m aus den Vorwochen um 12 cm auf sensationelle 1,81m. Hier hatte Lucie "nur" 1,75m entgegen zu setzen.

Baxheinrich Steffen jiKreisVon den Dortmunder Athleten gefiel bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Dortmund vor allem Steffen Baxheinrich (LG Olympia, Foto), der im 1500m-Lauf mit 3:50,43 Minuten zu Titelehren kam.

Sein Teamkollege Mohumed Mohamed stellte sich für ihn in den ersten Runden als Tempomacher zur Verfügung. Im 800m-Lauf der Frauen überraschte Franziska Kappler (LG Olympia) als Vizemeisterin in 2:10,60 Minuten. Direkt hinter ihr folgten ihre Teamkolleginnen Laura Hansen (2:11,46 Min.) und Verena Meisl (2:12.36 Min.). Über 1.500m gefiel Linn Lara Kleine als Zweite in 4:36,83 Minuten.

Im Stabhochsprung unterstrich der lange verletzt gewesene Constantin Rutsch (LG Olympia) als Dritter mit 4,90m seinen Aufwärtstrend. Der noch zur Klasse U18 zählende Till Marburger (LG Olympia) steigerte sich im Stabhochsprung um fünf Zentimeter auf 4,70m.

Lilli Kaden jiKreisDurch die Meetings in Karlsruhe und Bochum und das bevorstehende Leichtathletik-Highlight am kommenden Dienstag in Düsseldorf fehlten mehrere Top-Athletinnen und -Athleten bei den NRW-Meisterschaften in Dortmund. Hinzu kam, dass bei diesen Titelkämpfen nur Wettbewerbe für Männer und Frauen ausgetragen wurden, sodass sich in der Helmut-Körnig-Halle alles in einem überschaubaren Rahmen abspielte.


Einige junge Athletinnen und Athleten nutzten die Chance, in Abwesenheit der Asse zu Titelehren zu kommen. Im 60m-Sprint der Frauen gefiel vor allem die erst 18-jährige Lillie Kaden (FC Schalke 04, Foto), die sich im Finale von 7,54 Sekunden auf ausgezeichnete 7,47 Sekunden steigerte und damit Jessie Maduka (ART Düsseldorf, 7,49 sec) und Jannina Faßbender (LC Paderborn, 7,57 sec) keine Chance ließ. „Heute stimmte bei mir alles, und ich bin rundum zufrieden. Nun konzentriere ich mich ganz auf die deutschen Jugendmeisterschaften in Neubrandenburg,“ erklärte die Athletin von Timo Krampen. Lillie Kaden, die in Gelsenkirchen Journalismus studiert, trug 2019 noch das Trikot des VFL Winterbach.Im 200m-Lauf erfreute Synthia Oguama (TV Wattenscheid) mit sicheren Erfolg in 24,00 Sekunden vor ihrer Teamkollegin Christin Bischoff (24,35 sec) und der Kölnerin Christine Salterberg (24,97 sec). Damit blieb die 21-jährige Wattenscheiderin nur fünf Hundertstelsekunden über ihrer Freiluftbestzeit.

mueller yoshi adel michael psdbankindoormeeting2020 jiKreisDer Countdown läuft: In wenigen Tagen fällt der Startschuss zum PSD Bank Indoor Meeting am 9. Februar in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Im Interview geben Meetingdirektor Michael Adel (links) und Organisationsleiter Yoshi Müller (rechts) einen Blick hinter die Kulissen einer solchen Großveranstaltung, verraten, wo sie Nerven lassen mussten und sagen, warum sich der Besuch auch für Nicht-Leichtathleten mehr als lohnt.


Nur noch wenige Tage bis zur dritten Auflage des PSD Bank Indoor Meetings in der frisch renovierten Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. An welchen Stellschrauben wird so kurz vor der Veranstaltung noch gedreht?
Michel Adel: Wir sind auf einem sehr guten Stand der Vorbereitungen. Hier zeigen sich die Erfahrungen, die in den letzten Jahren gewonnen werden konnten. Wir hoffen natürlich, dass alle Athletinnen und Athleten, die ihre Zusage erteilt haben, gesund bleiben und wir den Zuschauern damit ein abwechslungsreiches und spannendes Programm bieten.

Moik BirgitDie Serien in Duisburg und Essen starteten mit den jeweiligen Serien, danach ging es auch in Hamm auf die Traditions- Winterlaufserie.

In Essen erreichte Jörg-Peter Zöllner einen 5. Platz in der M65 auf der 9,7 km langen Strecke, die er in 0:48:55 bezwang. Platz 4 in der W65 sprang für Birgit Moik (Foto) beim ersten Lauf der Serie über 10 km in Duisburg heraus, sie war nach 1:00:45 im Ziel. Frank Schülke hatte eine Laufpause zu überstehen und meldete sich in 0:53:46 und Platz 147 in der M55 zurück.In Hamm konnte Sandra Schmidt bis auf 2 Konkurrentinnen alle Damen hinter sich lassen und mit nur 8 Sekunden Rückstand Platz 2 in der W30 in überragenden 0:38:02 zu ergattern. Von den anderen Bittermärkern konnten ihr noch Dirk Wolf in 0:41:40 (22. M40) und Michael Poletto in 0:41:51 (11. M55) am nächsten kommen. Einstellige Platzierungen erreichten Marlies Achenbach als 6. der W35 in 0:46:10, Raimund Schledde als 5. der M70 in 0:49:21 sowie Marita Achenbach auf Platz 3 der W65 in 0:55:39.

Unterkategorien