Leichtathletik

Mohumed Mohamed jiDie Leichtathleten blicken am Wochenende nach Rostock, wo von Freitag bis Sonntag die Deutschen Jugendmeisterschaften (U20/U18) stattfinden. Bei diesen Titelkämpfen starten fast alle Athletinnen und Athleten, die in den letzten Wochen an der U18-EM in Györ (Ungarn) und der U20-WM in Tampere (Finnland) teilgenommen haben.

Die Leichtathleten der LG Olympia Dortmund reist mit dem größten Team der Vereinsgeschichte nach Rostock 25 Einzelstarter, dazu drei Staffeln über 4 x 100 Meter der männlichen und weiblichen Jugend sowie über 3 x 1000 Meter der Männer, deren Titel ebenfalls im Rahmen dieser Meisterschaften vergeben werden, werden von Freitag bis Sonntag in der Hafenstadt an der Ostsee ihre sportliche Chance suchen. Wer von den Dortmunder Leichtathletik-Fans in Rostock nicht live dabei sein kann, für den bietet das Internetportal des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Leichtathletik.de, einen umfangreichen Service an. Dazu zählen u.a. ein Livestream und Live-Ergebnisse. Aufgrund der Länge der einzelnen Wettkampftage sind die Livestreams am Freitag und am Samstag in zwei Teile gesplittet. Teil eins läuft jeweils bis 15.30, Teil zwei startet im Anschluss und läuft bis zum Ende des Veranstaltungstages. Am Sonntag gibt es keine Unterbrechung. Der Link: https://www.leichtathletik.de/termine/top-events/jugend-dm-2018-rostock-live/

Symbol KameraMohumed Mohamed möchte über 5.000m seinen Vorjahreserfolg wiederholen.
(Foto: Peter Middel)

Zöllner Marc BittermarkDie Läuferinnen und Läufer des LT Bittermark zeigten sich wieder äußerst wettkampffreudig. 

An der Remscheider Eschbachtalsperre findet der bergische 6-Std. Lauf statt. Stefan Gartz sammelte 52,2 km und konnte damit 22. des Klassements werden. Kai Klimkiewicz kam mit 50,85 km auf Platz 30, Bernd Arling beließ es bei 34,8 km und wurde 63.

Beim Triple-Marathon von Elde in den Niederlanden nach Wardenburg in Niedersachsen war es sehr heiß. Marcel Zöllner ließ es in diesem Jahr bei zwei Marathondistanzen bewenden und machte nach 85 km in 8:15:42 als 22. Feierabend, denn die Gesundheit geht vor!Der City-Run in Münster ist als schneller 10 km City-Lauf bekannt. Sandra Schmidt holte sich in 39:01 Minuten den Sieg in der W30, Michael Poletto kam in 42:25 Minuten auf Platz zwei der Klasse M55.

Im Dülmener Ortsteil Rorup traten die Eheleute Tina und Frank Seiche zum Abendlauf an. Auf der 10 km Runde wurde Frank 12. der M45 in 46:44 Minuten, und Tina erreichte in 58:37 Platz 14 der W50. Damit geht ihr Aufbautraining nach längerer Verletzung erfolgreich weiter.

Rutsch Constantin jiKreis„Wir starten bei den deutschen Jugend-Meisterschaften in Rostock mit der umfangreichsten Mannschaft seit Bestehen der LG Olympia“, freut sich der Sportliche Leiter des Vereins, Pierre Ayadi. 26 Einzelstarter und drei Staffeln werden die Reise an die Ostsee antreten. Er weist aber darauf hin: „Durch die Ferienzeit sind dort die Hotelpreise geradezu explodiert, und unsere Kosten laufen aus dem Ruder.“ Da kommt die freundliche Unterstützung durch den Vorstand der Dortmunder Hafen AG, Dr. Uwe Büscher, gerade recht.

12 der LGO-Athleten nehmen in der deutschen Rangliste derzeit einen Platz unter den ersten Acht ein, eine gute Ausgangsposition. Ein Wermutstropfen allerdings: 3000-Meter-Favoritin Linn-Lara Kleine plagen zur Zeit muskuläre Probleme und ihr Start ist in Frage gestellt. „Sie wird behandelt, aber wir wollen keinesfalls ein Risiko eingehen“, so Ayadi.

Mit großem Gepäck von 20 unterschiedlich langen und harten Geräten reist Kai Atzbachers Stabhochsprunggarde an. Bekanntlich liegen bei den „Stabis“ der Erfolg und „Salto nullo“ dicht beieinander. „Ich habe aus den NRW-Meisterschaften gelernt und werde schon beim Einspringen nicht experimentieren, sondern gleich den härteren Stab nehmen“, sagt Constantin Rutsch, mit seinen fünf Metern derzeit Zweiter der U20-Rangliste. Er weiß aber auch, dass es sehr eng wird. U18-Springer Jonas Wolf verrät: „Man schaut schon beim Einspringen, wie die Konkurrenz drauf ist. Danach richtet sich die Einstiegshöhe.“ Zoe Jakob zählt zu den aussichtsreichsten Springerinnen der WU 20, doch bleibt abzuwarten, wie sie die zurück liegenden Reisestrapazen vertragen hat. Für Pia Blume (WU 18) gilt es Erfahrungen zu sammeln. Langsprinter Benjamin Bablich ist zuletzt immer stärker geworden und 49,37 Sekunden sollten nicht sein letztes Wort sein.

Otte Carsten jiMaximilian Feist übernahm bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg in der 3x1000m-Staffel schnell die Führung(wir berichteten) , übergab den Stab als Erster an Mohumed Mohumed, der den Vorsprung zwischenzeitlich ausbauen konnte.

Schlussläufer Elias Schreml lief mit handgestoppten 2:26 Minuten ebenfalls ein schnelles Rennen, doch musste er sich auf der Zielgeraden Tobias Rex von der StG LAC Erfurt geschlagen geben. Dennoch verbesserte das LGO-Trio den Westfalenrekord von Andreas Lorenz, Michael Jütting und Carsten Otte, gelaufen bei den Deutschen Meisterschaften 1989 in Hamburg, um über zwei Sekunden auf 7:21,21 Minuten. Der damalige Schlussläufer Carsten Otte gratulierte prompt: "Glückwunsch von Herzen an die drei Jungs, vielleicht hält der Rekord ja wieder 29 Jahre." Und er erinnert sich: "Wir sind damals auch Zweite geworden und mich hat gewundert, dass der Rekord so lange gehalten hat. Das Rennen damals war Mist. Ich habe als Erster das Holz bekommen, bin vorne eine 2:21 gelaufen und wurde im Endspurt besiegt." Der heute 47-Jährige ist nach wie vor eng mit der Leichtathletik verbunden. Seine Tochter Leni wurde im Trikot des SV Teuto Riesenbeck bei den NRW-Jugend-Meisterschaften vor einer Woche in Duisburg zweifache NRW-Meisterin über 100 Meter sowie über 80 Meter Hürden der W14.

Symbol KameraCarsten Otte mit seiner Tochter Leni
(Foto: Peter Middel)

Szponik Franz Halle ji jiDie Dortmunder Leichtathleten trauern um Franz-Josef Szponik, der nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstarb.

Der Läufer des LC Rapid, der aufgrund seines sympathischen und freundlichen Auftretens überall sehr beliebt war, zählte Anfang der 1960iger Jahre zu den besten westfälischen Hindernisläufern. Mehr als fünf Jahrzehnte nahm der laufbegeisterte Dortmunder regelmäßig an Wettkämpfen. Aufgrund seiner großen Veranlagung kam er mit relativ wenig aus. Daher war er während seiner langen Karriere kaum verletzt. Ein weiteres Markenzeichen von ihm war, dass er aufgrund seiner beruflichen und familiären Verpflichtungen ständig unter Zeitmangel litt. Daher erschien er oft erst kurz vor dem Wettkampf an der Startlinie. Die fehlende Aufwärmarbeit ersetzte er, indem er in seinem Auto die Heizung hochdrehte. Zusammen mit seinen beiden Teamkollegen zählte der „Rapido“, der auf allen Strecken zuhause war, im Seniorenbereich zu den besten deutschen Läufern.   In den letzten Jahren war er auch international im Einsatz und errang dabei viele respektable Erfolge. Seinen größten Triumph feierte er vor einem Jahr bei den Senioren-Hallenweltmeisterschaften in Daegu (Südkorea), als er in der Klasse M 75 mit der 4x200m-Staffel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Senioren-Weltmeister wurde.Bei den Senioren-Weltmeisterschaften im australischen Perth gewann er vor zwei Jahren mit dem Trio des DLV in der Mannschaftswertung „Bronze“ und wurde jeweils Sechster über 800m in 3:12,17 Minuten und über 5.000m in 24:22,11 Minuten.Franz-Josef Szponik wurde im engsten Familienkreis beigesetzt.

Symbol KameraFranz-Josef Szponik
(Foto: Middel)

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