Leichtathletik

Kremer Thomas Ehrung jiThomas Kremer, der im Vorstand der LG Olympia für den Leistungssport zuständig ist, wurde im Rahmen der Spitzensporttage des Deutschen Leichtathletik – Verbandes in der Sportschule Kienbaum zum „Nachwuchsbundestrainer des Jahres“ gekürt.

Kremer ist zusammen mit dem Stuttgarter Alexander Seeger für die NK2-Kader (früher C – Kader) für die 100, 200 und 400 Meter sowie für die 4 x 100 und die 4 x 400 Meter - Staffeln zuständig. Bundestrainer Ronald Stein würdigte in seiner Laudatio die langjährige Erfolgsbilanz Kremers und die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit. In diesem Jahr erkämpften die Schützlinge des Duos bei internationalen Meisterschaften sechsmal Edelmetall. Herausragend war dabei der 4 x 100 Meter – Titel der WU 20 in Grosseto in neuer Weltrekordzeit von glänzenden 43,27 Sekunden. Das deutsche Quartett löschte damit die 26 Jahre alte Marke der USA aus.

„Ich freue mich riesig über diese Auszeichnung und bedanke mich auch für das Vertrauen der Heimtrainer der Athleten in Alexander Seeger und mich. Nur so wurden die Erfolge und vor allem der Weltrekord möglich.“, sagte Kremer.

Bei der LG Olympia betreut Kremer erfolgreich Langsprinter Torben Junker und Sprinterin Nina Braun.

Bildzeile: Thomas Kremer liegt vor allem der Nachwuchs am Herzen. Foto: Peter Middel

Trinitas Phoenixseelauf jiKreisDer Dortmunder Phoenix-Halbmarathon in 6. Auflage bot eine Möglichkeit für Neuntklässlerinnen und Neuntklässler des Ernst-Barlach-Gymnasiums aus Unna, in Staffelform als Dreiergruppen die ungewohnte 21,1- Kilometer-Distanz in Angriff zu nehmen.

Ursprünglich gemeldet waren eine Mädchen-, eine Jungen- und eine gemischte Schulstaffel. Durch zwei krankheitsbedingte Absagen musste allerdings kurzfristig umdisponiert werden. Jana Paul wechselte aus der gemischten in die Mädchenstaffel und erreichte mit Louisa Richard und Jule Krüger einen hervorragenden 11. Gesamtplatz im Staffelfeld der Frauen.

 Den Neuntklässlerinnen wollten die jugendlichen Neuntklässler nicht nachstehen. Um die Teilnahme aller EBG-Schüler nach den Absagen zu sichern, starteten Malte Fischer und der federführende Vereinsbetreuer, Dr. Jens Fischer, als Startläufer der beiden Staffeln und sorgten mit Zeiten knapp unter bzw. knapp über 30 Minuten dafür, dass die jeweils folgenden Jungen ihre Streckenabschnitte außerhalb des großen Pulks der Läuferinnen und Läufer bewältigen konnten. Luis Velásquez Contreras und Nico Manka kamen im Terzett mit dem über längere Distanzen erprobten Malte Fischer auf eine respektable Endzeit von 1:43:56 h. Und Leander Lange und Carlos Hillejan Capote konnten als zweiter bzw. dritter Athlet in ihrer Staffel mit einer Gesamtzeit von 1:47:19 h ebenfalls im Männerfeld überzeugen.

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Bittermark Phoenixsee Lauf jiDie 6. Austragung des Halbmarathons sah auf allen Seiten zufriedene Gesichter. Der Lauf konnte zum ersten Mal in seiner Geschichte ohne größere Baustellen auf der Strecke geplant werden und der Wettergott hatte ein Einsehen. Die Schleusen schlossen pünktlich vor Beginn des Hauptlaufes und erst bei der Siegerehrung sah man die Schirme vor der großen Bühne an der Hörder Burg.

Der LT Bittermark, der sowohl auf der Strecke wie bei der Zielverpflegung stark aufgestellt war, hatte auch wieder seinen Pavillon aufgestellt, wo es Infos hauptsächlich zur Veranstaltung gab.
Schnellster Bittermärker im Ziel war Nicklars Achenbach, der in 1:23:40 Platz 3 in der M35 erreichte. Ihm folgte mit einigem Abstand Frank Schülke, dessen 1:32:42 in der stark besetzten M50 nur zu Platz 9 reichten. Seine persönliche Bestzeit um rund 5 Minuten konnte Christian Bertholdes verbessern, in 1:35:41 kam er auf Rang 27 der M30.

Siegreich in seiner Altersklasse war Uwe Bekel, der die M70 in 1:53:24 gewann. Treppchenplätze gab es auch für Jörg-Peter Zöllner in 1:44:40 als 2. der M65, damit siegte er im Dextro Energy Cup in der Altersklasse und für Marita Achenbach, die in 2:03:50 3. der W60 wurde.

Spitzengruppe Phönixsee 2017 jiKreisFrank Busemann mischte sich beim 6. Phoenixsee- Halbmarathon in Dortmund unter die 4050 Starterinnen und Starter und legte die 21,km-lange Distanz in respektablen 1:32:41 Stunden zurück. „Nach 17 Kilometern ist bei mir der Mann mit dem Hammer gekommen. Im Ziel hätte ich kaum noch einen Meter weiterlaufen können,“ berichtete der frühere Olympia-Zweite im Zehnkampf (1996), der als Staffelläufer begann, dann aber die volle Strecke durchzog.

Frank Busemann wollte in Dortmund unbedingt die Zeit seines Freundes Danny Ecker (Leverkusen) unterbieten. Der frühere WM-Dritte (2007) und deutsche Hallenrekordler im Stabhochsprung hatte am vergangenen Sonntag in Köln auf der Halbmarathonstrecke die Zeit von 1:33:52 Stunden vorgelegt.
Nach Beendigung seiner erfolgreichen Zehnkampf-Karriere im Jahr 2003 startete Frank Busemann immer wieder bei Langstreckenläufen. So erreichte er u.a. beim Ruhr-Marathon 2005 respektable 3:39:00 Stunden auf der klassischen Distanz.
Beim Lauf in Dortmund ging er bis an seine Grenzen. „Ich habe mich voll ausgepowert und sage heute, dass ich das nicht noch einmal mache. Das kann sich aber morgen schon ändern. Jetzt wünsche ich mir ein Bier und eine Schokolade um wieder zu Kräften zu kommen,“ sagte Frank Busemann, als er im Zielbereich erschöpft auf dem Asphalt hockte. Der ARD-Co-Kommentator hatte am Pausentag bei der Leichtathletik-WM in London wieder mit einem etwas intensiveren Laufen begonnen und sich seitdem zielgerichtet seine Ausdauerprüfung in Dortmund vorbereitet.

Ayadi Pierre jiKreisÜber 1300 Mädchen und Jungen der Dortmunder Schulen kämpften in den verschiedenen Klassen um die Stadtmeisterschaft und die Sponsoren AOK Nordwest, Kuhbar und adesso sorgten dafür, dass keine Meldegebühren zu zahlen waren.

„Das Interesse der Dortmunder Schulen ist überwältigend, obwohl es immer noch einige Schulen gibt, die abseits stehen. Wir sind aber   zuversichtlich, dass sich auch das noch ändert.“, zeigte sich der für die Titelkämpfe zuständige Pierre Ayadi, Sportlicher Leiter der LG Olympia, mit dem Meldeergebnis zufrieden. „Wir entdecken hier immer wieder junge Talente, die später erfolgreich waren.“, sagt er und nennt als Beispiel den 15jährigen Felix Neuhaus, der in diesem Jahr bereits NRW – Meister im Hindernislauf wurde.
Bei den Jüngsten (U8) ließen sich die Jungen der Weingartenschule an „ihrem See“ nicht von der Spitze verdrängen und die Mädchen der Gerhard Hauptmann – Grundschule gewannen mit klarem Vorsprung. In der U 10 bewies die Kirchhörder Grundschule bei den Mädchen und die Berghofer Grundschule bei den Jungen durch ihre Erfolge, dass der Sportunterricht Früchte trägt.
Das Goethe – Gymnasium brachte bei den 12- bis 15jährigen Talente an den Start, die in der heimischen Nachwuchsszene bereits einen guten Klang haben. Sie trugen das „Goethe läuft“ - T – Shirt zu zum Teil zu überlegenen Siegen, und machten deutlich, dass das „Goethe“ nicht umsonst den Titel „NRW – Sportschule“ trägt.
Imponierende Ausdauer bewiesen die Schüler (innen) des Leibnitz – Gymnasiums in der U 18 – und die Gesamtschule Scharnhorst in der U 20 – Wertung.

Bildzeile: Pierre Ayadi ist mit dem Meldeergebnis der Schulen zufrieden. Foto: Peter Middel

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