Leichtathletik

Valentin D 2 jiMit großem Einsatz kämpfte David Valentin (LG Olympia) beim Nikolauslauf am Hengsteysee, um seinen Vorjahressieg zu wiederholen.

Schon nach zwei Kilometern war er in dem über 9600 Meter führenden Rennen allein auf weiter Flur und nahm dem starken Münsteraner Luca Heerdt bis ins Ziel 50 Sekunden ab. Unter den Dortmunder Langstrecklern kam ihm Tilmann Goltsch (LT Bittermark) am nächsten. Nach 33:04 Minuten entschied er die Kategorie M 35 für sich. Als Dritte der Gesamtwertung und Siegerin der W 40 überzeugte Sonja Vogt (LC Rapid) durch starke 37:48 Minuten. Mit der für das Bunert Team Dortmund antretenden Neele Kruse, die in der Frauenwertung nach 38:22 Minuten auf Platz 2 lief, stellte sich in der heimischen Szene ein neues Gesicht vor. Uta Doyscher-Lutz (LT Bittermark), die es zwischendurch nach Süddeutschland verschlagen hatte, meldete sich mit einer ausgezeichneten Leistung zurück, und ihr war der Erfolg in der W 45 nicht streitig zu machen (39:44).Für die beste Leistung unter den Dortmunder Teilnehmern sorgte in Bertlich die 17jährige Angelina Geitz (LG Olympia)bei ihrem Sieg über fünf Kilometer in 19:41 Minuten und verpasste ihren Hausrekord nur knapp. Das gestiegene Leistungsvermögen der Viermärker Langstreckler macht unter anderem Felix Bohle mit 41:08 Minuten (M 35 – 3. ) über zehn Kilometer deutlich. Claus Wieczorek (M 50), der sich inzwischen auch mit dem Triathlon angefreundet hat, gewann nur wenig zurück die Wertung der M 50 (41:46). In der W 55 dominierte Giesela Wencker (alle VWG) mit 49:10 Min. Den Halbmarathon beendete Jonas Lenz (LT Bittermark) als Dritter der Gesamtwertung nach respektablen 1:24:23 Stunden. Regina Tank (Dortmund) war in der W 55 nicht zu bremsen (1:45:34 Stunden).Den Kurparklauf über fünf Kilometer in Unna war für Vanessa Rösler (LT Bittermark) sowohl in der Gesamtwertung als auch in der W 35 mit 20:29 Minuten eine klare Sache.

Bild 1 25 Jahre ji jiKreisDie Viermärker Waldlauf Gemeinschaft hat sich deutlich verjüngt. Bei der Jahresabschlussfeier der Laufgemeinschaft in der Märker Schützenhalle an der Schweizer Allee sah man viele junge Sportlerinnen und Sportler, die der Triathlon-Abteilung angehören.

Die pausenlosen Dreikämpfer konnten in der abgelaufenen Saison zahlreiche Erfolge erringen und stiegen von der Landesliga in die Verbandsliga auf. Der Chef der Viermärker Waldlauf Gemeinschaft, Dr. Alexander Puplick, gratulierte ihnen für ihre zahlreichen Erfolge im Jahr 2017 und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich diese großartige Bilanz im kommenden Jahr fortsetzt.2017 war auch für die übrigen Viermärkerinnen und Viermärker ein recht ereignisreiches Jahr.Herausragender Leichtathlet war Werner Koglin, der am 25. November in Herten seinen dritten westfälischen Titel im Crosslauf errang.Die 36-seitige Info- Broschüre, die die Viermärker zum Jahresausklang herausgaben, ist ein hervorragender Beleg für das pulsierende Vereinsleben der knapp 600 Mitglieder starken Laufgemeinschaft. Besonders ausgezeichnet wurden von Dr. Alexander Puplick Bärbel Richter und Marlies Müller für ihre 25-jährige Mitgliedschaft.Bärbel Richter ist sportlich recht vielseitig, denn sie läuft, turnt, fährt Rad und entspannt sich beim Yoga. Marlies Müller ist eifrige Walkerin und versucht mit Gymnastik ihre Gelenke beweglich zu halten.Dr. Alexander Puplick nutzte die Jahresabschlussfeier, um sich bei allenMitgliedern und Helfern für die tatkräftige Unterstützung und guten Leistungen im Jahr 2017 zu bedanken. Die Viermärker Waldlauf Gemeinschaft ist ein Verein mit Herz, in dem sich alle wohlfühlen. Auch junge Leute wie die Triathleten.

Maximilian und Constantin Feist KreisDie LG Olympia Dortmund freut sich über rund20 Neuzugänge für die kommende Saison. In allen Disziplinbereichen vom Sprint über die Mittel- und Langstrecken bis hin zum Stabhochsprung und Diskuswurf sind die Athletinnen und Athleten, die ab Januar das rote LGO-Trikot tragen werden, vertreten. Mit Steffen Baxheinrich und Maximilian Feist wechseln auch zwei Bundeskader-Athleten an die Strobelallee.

Mit den Zwillingsbrüdern Maximilian und Constantin Feist sowie Sebastian Niehues starten ab 2018 gleich drei Athleten für die LGO, die bisher für den VfL Kamen an den Start gingen. Maximilian Feist gehört dem neuen DLV-Bundeskader NK2 an. Der 18-Jährige fühlt sich auf den Mittelstrecken zu Hause und wurde in diesem Jahr Deutscher Jugend-Hallenmeister über 1500 Meter in der U20. Erst am vergangenen Wochenende sicherte er sich den Titel bei den Westfälischen Cross-Meisterschaften in Herten (Foto). Sein Bruder Constantin erzielte seine bisher besten Ergebnisse über die Hindernisse. Bei den diesjährigen Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm belegte er über 2000 Meter Hindernis der männlichen Jugend U20 Platz 10. Und Sebastian Niehues feierte bereits gemeinsam mit den Feist-Zwillingen Erfolge mit der 3 x 1000 Meter-Staffel. So stand er bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt im Finale und wurde dort Neunter. "Alle drei wurden bislang in Kamen durch Holger July betreut, der mit seiner Arbeit eine hervorragende Grundlage gelegt hat," betont LGO-Trainer Pierre Ayadi, der die Trainingsplanung der drei Läufer bereits im Oktober übernommen hat.Vom LV Oelde wechselt Steffen Baxheinrich zur LG Olympia. Auch er gehört dem Bundeskader NK2 an und besucht bereits seit Anfang des Jahres die NRW-Sportschule Goethe-Gymnasium Dortmund und wohnt seitdem auch im Sportinternat am Rombergpark. In diesem Jahr wurde Steffen Baxheinrich Vierter über 1500 Meter bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm sowie Fünfter über 800 Meter bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen. Und zuletzt gewann er den deutschen Nachwuchs-Straßenlauf-Cup der U20. Bereits seit zwei Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Pierre Ayadi und Steffens früherer Trainerin Elke Schalkamp.

Richter Aline KreisDie intensive Nutzung moderner Kommunikationstechnik und der Wille zu permanenter gegenseitiger Information tragen dazu bei, dass den jährlichen Tagungen des Verbands-Leichtathletik-Ausschusses (VLA) mit den Vorsitzenden der Kreis-Leichtathletik-Ausschüsse (VKLA) der „Zündstoff“ früherer Jahre fehlt. Missverständnisse, kontroverse Diskussionen und gegenseitige Vorwürfe entstehen auf diesen Zusammenkünften nicht mehr - und so konnte sich das Gremium beim Herbsttreffen 2017 vor allem um die Zukunftsfragen der westfälischen Leichtathletik kümmern - ohne Themen aus dem abgelaufenen Jahr aufarbeiten zu müssen.

Fragen wie der Umgang mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung in der EU, das vom Dachverband DLV angeschobene EDV-System „DLV-net“ oder der Aufbau der „Marke FLVW“ wurden angesprochen und die VKLAs mit konkreten Informationen dazu versorgt.Das, was im abgelaufenen Jahr als Neuerung angeschoben wurde, konnte teilweise abgeschlossen oder zumindest schon deutlich vorangetrieben werden: Die aus juristischen Gründen erforderliche Gründung eines NRW-Dachverbands ist erfolgt, die Idee der Vereinsdialoge wurde in den ersten sieben Kreisen umgesetzt und in der Überarbeitung der FLVW-Satzung ist die Leichtathletik gut eingebunden. Der erstmals ausgeschriebene „Ehrenamtspreis LA“ wird zwar noch nicht in allen Kreisen umgesetzt, erscheint allen aber als sinnvoller Fortschritt. Dank des Verbandssponsors goldgas kann das vielgelobte Talent-Camp auch in den nächsten Jahren durchgeführt und sogar erweitert werden.

Funke Hubert VKLA Tagung 2.12.17 jiKreisFLVW-Sportwart Hubert Funke sprach auf der Herbsttagung der Kreis-Leichtathletik-Vorsitzenden im SportCentrum Kamen∙Kaiserau Klartext: „In den Klassen U20 und U 18 sind wir absolute Spitze im DLV. Allerdings haben wir erhebliche Schwierigkeiten in den unteren Klassen.“

In der Leistungssportförderung kooperiert der FLVW seit einigen Jahren mit dem LV Nordrhein. Diese Zusammenarbeit trägt weiter ihre Früchte, denn die NRW-Nachwuchsathletinnen und -athleten rangieren in der Auswertung der diesjährigen deutschen Freiluft-Meisterschaften mit 571 Zählern klar vor   Baden Württemberg (438 P.). „Unser Problem ist jedoch,“ so Hubert Funke, „dass unsere Top-Athletinnen und Top-Athleten immer weniger international vertreten sind.“ Allerdings gab es in diesem Jahr auch erfreuliche Ausnahmen: So dominierte Timo Northoff (TUS Jöllenbeck) bei der U18-WM in Nairobi (Kenia) im Kugelstoßen mit der Weltjahresbestleistung von 20,72m.  Von der U20-EM im italienischen Grosseto brachten zudem die beiden Wattenscheiderinnen Julia Ritter (1. im Kugelstoßen) und Keshia Kwado (1. über 4x100m und 2. über 100m) sowie Stabartist Bo Kanda Lita Behre (Bayer Leverkusen, 2. im Stabhochsprung) Edelmetall mit nach Hause. Aber es gab auch viel Leerlauf. In der Klasse U16, in der nur nationale Meisterschaften angeboten werden, erfüllten sich ebenfalls für NRW nicht alle Wünsche. „In dieser Alterskategorie müssen unsere Athletinnen und -Athleten in der nationalen Darstellung auf jeden Fall deutlich nachlegen,“ unterstrich Hubert Funke.Die Trendwende ist bereits eingeleitet worden. So wird der Energieversorger goldgas in den nächsten fünf Jahren den Leichtathletik-Nachwuchs in NRW unterstützen. Beim 1. GOLDGAS TALENT-CAMP NRW vom 10. bis 12. November in Münster wurden 81 Mädchen und Jungen für den NRW D-Kader gestestet.„Die Unterstützung durch goldgas kommt gerade zur richtigen Zeit. Sie wird uns im Nachwuchsbereich enorm nach vorne bringen. Erfreulich ist vor allem, dass das Projekt längerfristig angelegt ist,“ betonte Peter Westermann.

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