Leichtathletik

Neumann Max LC Rapid 16.12.18 ji jiMax Neumann (Teutonia Lanstrop) sorgte beim hervorragend besetzten Hallenauftakt in der Körnighalle für einen Silberstreif am tristen Horizont der Dortmunder Sprintszene.

Der 25jährige, der durch Hans-Walter Dobbelmann betreut wird, steigerte sich im 60-Meter Sprint nach 7,07 Sekunden im Vorlauf im hochkarätig besetzten Finale auf 7,06 Sekunden und erzielte damit eine durch heimische Sprinter seit langem nicht mehr registierte Leistung. „Ich wollte einfach einmal wissen, wie schnell ich bin“, sagte der Weitsprung-Spezialist und gestand: „Der Start ist noch mein Problem.“ Kein Wunder, denn der Angestellte der Sparkasse Dortmund legt im Training nicht den Schwerpunkt auf schnelle Läufe, sondern das Krafttraining steht für ihn im Vordergrund.

Da stellt sich die Frage, was er im Sprint bei gezielter Vorbereitung schaffen könnte. Auf jeden Fall sollten dem athletischen Lanstroper im Weitsprung mit verbesserter Schnelligkeit Steigerungen in Richtung 7,50 Meter möglich sein. „Das sagt auch mein Trainer, und ich glaube auch, dass diese Weite im Bereich meiner Möglichkeiten liegt“, stimmt er Hans-Walter Dobbelmann zu. Zur Zeit ist auch das Bobfahren für ihn eine Option, und er hat bereits in Winterberg ein viel versprechendes Probetraining absolviert.


Hansen Laura 14.12.18 jiJa, es stimmt wirklich: Laura Hansen (LG Olympia, Foto) befindet sich im Masterstudium in Wirtschaftswissenschaften, sie ist Werksstudentin beim TSC Eintracht, bestreitet als erfolgreiche Mittelstrecklerin Wettkämpfe, ist Trainerin der U14/16 Nachwuchsathleten, übernimmt organisatorische Aufgaben beim TSC Eintracht und ist bei der LGO mit verantwortlich für Organisation und Marketing.

Die 25Jährige ist ein Wunder an Organisationstalent, Vielseitigkeit und Einsatzfreude. Wen wundert's, dass es oft heißt: „Frag' doch mal die Laura“.

„Das gelingt mir nur durch ein gutes Zeitmanagement. Wenn man etwas gerne macht, schafft man es immer. Dabei hilft mir das gute Team des Vereins enorm“, erklärt sie. Mit viel Motivation wendet sie für die LGO und den TSC in der Woche zwischen 15 und 18 Stunden auf. Rückblickend ist sie ihrem Heimatverein, dem SV Sonsbeck, noch heute dankbar. „Ich habe dort viel von ehrenamtlichem Engagement profitiert. Das möchte ich nun zurückgeben, denn ohne die ehrenamtlichen Mitarbeiter hätte ich es nie so weit geschafft“, erklärt sie und fügt hinzu: „Die Chancen, die mir geboten wurden, möchte ich nun an andere Kinder und Jugendliche weitergeben. Zudem macht mir die Arbeit im Verein innerhalb eines großartigen Teams sehr viel Spaß.“ Trotz allem Engagements für den Verein pflegt Laura Hansen ihre eigenen sportlichen Ambitionen.

Schließlich kann sie auf beachtliche Erfolge verweisen. Unter anderem wurde sie 2008 Fünfte der U20-WM über 400 Meter Hürden und stand bei nationalen Meisterschaften mehrfach im Finale. In diesem Jahr steht sie mit 2:09,29 Minuten über 800 und 4:27,28 über 1500 Meter zu Buche, obwohl sie durch Verletzungen oft nur eingeschränkt trainieren konnte. „Dass ich so oft ausgebremst wurde, ist ärgerlich und frustrierend. Dennoch denke ich, dass ich noch immer das Potential für neue Bestzeiten habe, und dafür gebe ich alles.“ Sie liebt es, im Training an ihre Grenzen zu gehen und hart zu arbeiten und hofft, dass im Wettkampf einmal alles passt und das Glück auf ihrer Seite ist. „So lange der Leistungssport mir so viel Freude bereitet und ich das Training trotz Arbeit absolvieren kann, bleibe ich dabei. Laufen macht einfach unheimlich viel Spaß“, schaut sie zuversichtlich in die Zukunft.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Schroder, Hansen, Boeck.jpg)Schroder, Hansen, Boeck.jpg[ ]2558 kB

Zoe Jakob Felix Award 14.12.18 jiKreisAm Freitagabend fand in der Dortmunder Westfalenhalle die feierliche Verleihung der Felix-Awards mit über 1000 Gästen statt. Bereits zum zwölften Mal richteten der Landessportbund NRW und die Staatskanzlei NRW die NRW-Sportlerwahl aus und würdigten damit herausragende sportliche Leistungen. In der Kategorie "Newcomer des Jahres" sammelte LGO-Stabhochspringerin Zoe Jakob die meisten der knapp 90.000 abgegebenen Stimmen.

Sie verwies damit Keisha Kwadwo (TV Wattenscheid 01) und die Kanu-Weltmeisterin Jule Hake aus Lünen auf die Plätze 2 und 3 und freute sich riesig: "Was ein super Abend!"

Zoe Jakob hat in diesem Jahr die Silbermedaille im Stabhochsprung bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Rostock gewonnen, bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland) wurde sie Dreizehnte. Darüber hinaus ist die 18-Jährige auch im Kanuslalom erfolgreich und konnte sich unter anderem über einen Doppelsieg bei den Deutschen Meisterschaften sowie Bronze bei den Junioren-Europameisterschaften freuen. 

Neben den Preisverleihungen in den verschiedenen Kategorien freuten sich die Gäste der Gala über einen abwechslungsreichen Abend. So gab es unter anderem artistische Showeinlagen sowie musikalische Unterhaltung, für das leibliche Wohl sorgte ein mehrgängiges Menü. Moderiert wurde die Gala wie schon in den Vorjahren von Anke Feller und Claus Lufen.

Symbol KameraZoe Jakob freut sich über den Felix Award. (Foto: LSB NRW, Andrea Bowinkelmann)

Sanders Manuel 1 jiEr überragt alle. Mit seinen fast zwei Metern ist Manuel Sanders aber nicht nur körperlich ein Großer. Er verfügt über eine schon sehr eindrucksvolle Erfolgsliste und die soll noch weiter wachsen. Der Langsprinter kommt mit einer 400-Meter-Bestzeit von 46,45 Sekunden von Preußen Münster zur LG Olympia und wurde 2017 deutscher Jugendmeister über 400 Meter.

Schon damals trug er bei den U20-Europameisterschaften den Nationaldress und wurde Siebter über 400 Meter. In diesem Jahr zählte er bei der EM in Berlin zum deutschen Aufgebot, kam jedoch nicht zum Einsatz. Dort bekam er durch seinen Zimmergenossen Torben Junker erstmals Kontakt zur LGO, der sich anschließend vertiefte und schließlich zum Vereinswechsel führte.

„Meine Eltern wollten, dass ich Sport treibe. So habe ich schon früh bei der TSG Dülmen Fußball gespielt, habe mich dann aber unter der Leitung von Thomas Bleß immer mehr mit der Leichtathletik angefreundet“, erinnert er sich. „Der Abwechslungsreichtum und die Vielseitigkeit dieser Sportart haben mich begeistert“, erklärt der Blondschopf. Nachdem er 2016 beim Borsig-Meeting in Gladbeck im Langsprint dominierte, erkannte er seine Möglichkeiten und begann mit gezieltem Training. Sanders wechselte zu Preußen Münster und es ging mit ihm steil aufwärts. Er verzichtet jetzt auf die Hallensaison, da er im Januar seine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann abschließen wird und nutzt diese Zwangspause, um gezielt seine gesundheitlichen Probleme auszukurieren.

„Für mich stimmte in Dortmund einfach das gesamte Paket, das mir die LGO anbot. Darüber hinaus habe ich in Torben Junker den idealen Trainingspartner, um mein Nahziel, mit einer 45er-Zeit die Qualifikation für die U23-EM im schwedischen Gävle zu erreichen.“

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Brenda Cenatria Byll.jpg)Brenda Cenatria Byll.jpg[ ]2610 kB

Helmut Koernig Halle Auftakt jiKreisDer LC Rapid Dortmund eröffnet am kommenden Sonntag (16. Dezember) mit seinem Hallensportfest die Hallensaison in der Helmut-Körnig-Halle. Organisator Günter Schrogl erwartet über 500 Athletinnen und Athleten zu dieser Veranstaltung.

Herausragender Teilnehmer ist der amtierende deutsche 100m-Meister Kevin Kranz (Sprintteam Wetzlar), der sich augenblickliche Form über 60 Meter testet.Dem 20-jährigen Ex-Fußballer gelang in diesem Jahr bei den deutschen U23-Meisterschaften in Heilbronn mit Erfolgen über 100m in 10,24 Sekunden und über 200m in 20,89 Sekunden das begehrte Gold-Double. Bei den deutschen Meisterschaften in Nürnberg zeigte er über 100m in Sekunden überraschend der Männer-Konkurrenz die Fersen und qualifizierte sich damit für die Europameisterschaften in Berlin, wo er jedoch in 10,41 Sekunden bereits in der Vorrunde ausschied.

Kevin Kranz am nächsten können am Sonntag in der Helmut-Körnig-Halle auf der kurzen Sprintdistanz der Mainzer Yanic Berthes und der Niederländer Roelf Bouwmeester, die jeweils mit einer 60m-Leistung von 6,79 Sekunden in der Meldeliste stehen, kommen.Im 800m-Lauf der Männer werden die beiden Niederländer Valentijn Weinans und Sjoerd Weijers, die mit Zeiten von 1:49,05 bzw. 1:50,16 Minuten gemeldet sind, voraussichtlich das Renngeschehen unter sich ausmachen. Der Dortmunder Patric Meinike (LG Olympia Dortmund), der sonst mehr zu den längeren Distanzen tendiert, hofft der Zwei-Minuten-Grenze möglich nahe zu kommen.Nils Scheffer (LC Rapid Dortmund) wird bei der Veranstaltung seines Vereins in einer Doppelfunktion anwesend sein.

Unterkategorien