Leichtathletik

Niemeyer ji„Die Vorbereitungen auf den internationalen Städtekampf sind nahezu abgeschlossen.“, berichtete der „Kreis – Leichtathletik – Obmann i.R.“, Gerhard Niemeyer, der diese Veranstaltung noch immer organisiert.

Zu den bisherigen Teilnehmern aus Rydultowy (Polen), Budapest (Ungarn), Novi Sad (Serbien), Eindhoven (Niederlande), Lund (Schweden) und Dortmunds Partnerstadt Zwickau und natürlich den Lokalmatadoren aus Dortmund kommt voraussichtlich Antwerpen. „Die Sponsoren werden immer weniger.“, klagt Niemeyer, ist aber sicher, dass er wieder nach vielem „Klinken putzen“ das Budget wieder decken kann.

Die Stadt Zwickau, mit der die Dortmunder Leichtathleten eine lange Freundschaft verbindet, feiert 2018 ihr 900jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass soll eine Staffel von Dortmund nach Zwickau gelaufen werden. Der LG Bittermark erklärte sich bereit, die organisatorischen Aufgaben zu übernehmen.

Bildzeile: Gerhard Niemeyer organisiert wieder den Internationalen Städtekampf. (Foto: Peter Middel)

Helmut Koernig Halle jiBei den Sportfesten in der Körnighalle während des Winters sind die meist in großer Zahl antretenden Gäste aus den Niederlanden und Belgien sehr willkommen.

Sie tragen mit ihren Meldegebühren dazu bei, dass das auf Kante genähte Budget der Veranstaltung nicht aus den Fugen gerät. Nun sorgte der Deutsche Leichtathletik - Verband für einen Schock für die veranstaltenden Dortmunder Leichtathletik – Vereine. Obwohl es sich meist um Schüler und Jugendliche handelt, wertete der Verband die Sportfeste als „internationale“ Veranstaltungen und fordert dafür rückwirkend € 125,-- als Gebühr sowie zuzüglich € 50,-- Strafe. Die Vereine sind sauer, „Aber man kann daran nichts machen.“ erklärte Kreis-Sportwart Wolfgang Franke. 

Bildzeile: Die Helmut-Körnig-Halle ist alljährlich Schauplatz vieler Leichtathletik-Sportfeste. (Foto: Peter Middel)

Meinicke Patrik jiPatric Meinicke (LG Olympia) erwies sich einmal mehr als echter Crossläufer Bei Nieselregen, Kälte und knöcheltiefem Matsch entschied er den Schmachtendorfer Nikolauslauf über zehn Kilometer überlegen für sich.

Mit unter diesen Bedingungen hervorragenden 32:24 Minuten unterbot er den bestehenden Streckenrekord um rund eine Minute.
Nach Auswertung aller ausgewählten Cross – Läufern wurden nach ihren hervorragenden Rennen in Darmstadt Linn – Lara Kleine und Kidane Tewolde (beide LG Olympia) mit dem deutschen Cross – Cup ausgezeichnet. Sie sind zur Zeit auf dem besten Weg, die Trophäe im kommenden Jahr erfolgreich zu verteidigen.

Bildzeile: Patric Meinicke liebt Crossläufe und ist in dieser Disziplin recht erfolgreich. (Foto: Peter Middel)

Kleine Linn jiLinn – Lara Kleine (LG Olympia) feierte erst im Mai ihren 16. Geburtstag und war bei den Cross – Europameisterschaften die Jüngste im deutschen Team. Die elegante Läuferin verdiente sich diese Nominierung nicht nur durch starke Rennen bei Qualifikationsläufen, sondern trumpfte schon seit Jahresbeginn durch hervorragende Leistungen auf. Insgesamt erkämpfte sie in diesem Jahr vier deutsche Meistertitel und steht mit glänzenden Zeiten zu Buche.

So lief sie die 1500 Meter in 4:30,98 Minuten, legte die 3000 Meter als deutsche WU 18 – Meisterin in 9:44,55 Minuten zurück und verbuchte im zehn – Kilometer – Straßenlauf mit 36:07 Minuten einen neuen Westfalenrekord.

Lernen an der NRW – Sportschule Goethe – Gymnasium und wohnen im nahen Sportinternat bei der Wihoga am Rombergpark, eine idealere Verbindung kann es nicht geben. Linn ist dafür das beste Beispiel. Die aus Hamm stammende Einser – Schülerin erkämpfte zusammen mit Franziska Käppler und Patricia de Graat in 6:39,73 Minuten nicht nur den deutschen Jugend - Meistertitel über 3 x 800 Meter, sondern löschte damit auch den 32 Jahre alten Kreis-Jugendrekord aus den Listen. Diesen Erfolg stuft Linn besonders hoch ein, denn „es war der Sieg eines Teams“, und das schätzt sie auch an der gut funktionierenden Trainingsgruppe unter Pierre Ayadi.„Ich fühle mich in Dortmund mit seinen optimalen Rahmenbedingungen für die Sportler, bei der LG Olympia, dem Goethe – Gymnasium und im Sportinternat sehr wohl.“, erklärt Linn und freut sich: „Wir sind im Sportinternat eine tolle Gemeinschaft aus Leichtathleten, Handballern und Schwimmern. Eine große Lebensmittel – Kette liefert zweimal in der Woche für die Sportler frisches Obst und Gemüse in das Internat, das Essen ist ausgezeichnet und für Athleten sehr gut verträglich. Wenn es einmal zeitlich nicht passt, kann Linn auch in der Mensa des Gymnasiums essen.Lehrer des Goethe-Gymnasiums helfen, wenn nötig, am Nachmittag bei den Hausaufgaben und stehen bei allen Fragen zur Verfügung.Die Langstrecklerin,die als große deutsche Hoffnung gilt, trainiert neunmal in der Woche. „Zweimal in der Woche kann ich ein Frühtraining vor dem Beginn des normalen Stundenplans durchführen. Außerdem muss ich nicht am regulären Sportunterricht teilnehmen und kann während dieser Zeit mein eigenes Training durchziehen.“, beschreibt die fleißige Läuferin ihre Möglichkeiten am „Goethe“. Dazu gehören auch großzügige Regelungen bei zeitaufwändigen Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen.Für 2018 hat sich Linn – Lara Kleine wieder viel vorgenommen, und es spricht nichts dagegen, dass sie auch im nächsten Jahr wieder ganz oben auf dem Siegerpodest stehen wird.

Bildzeile: Linn Lara Kleine profitiert von den optimalen Bedingungen in Dortmund.  Foto: Peter Middel

Rauschen Maiko Japan jiDie LGOlerin Maiko Rauschen befindet sich seit Herbst dieses Jahres zu einem Praktikum in Japan. 

Vor gut einem Jahr ist Maiko aus dem Stammvereinstraining von Westfalia Hombruch in die Trainingsgruppe von Pierre Ayadi gestoßen. Schnell machte sie große Fortschritte und Ihr größter Erfolg war ein vierter Platz bei den deutschen Meisterschaften über 10000m in der U23. In Japan ist Marathon absoluter Volkssport.Da Maiko weiter laufen wollte, landete sie während Ihres Praktikums schnell in einer der zahlreichen Marathongruppen. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit. Bei ihrem Debüt über die klassische Diszanz erzielte sie ansprechende 3:16 Stunden und schob sich gleich auf zweiten Rang der Kreisbestenliste. 

Mein Marathondebüt

Sechs  Uhr morgens, ich taste nach meinem Wecker. Ich war nie eine Frühaufsteherin,aber aufgrund der Tatsache, dass es im Land der aufgehenden Sonne bereits gegen 17Uhr, sprich vor dem Ende meines Praktikums, das ich gerade in Yokohama mache, dunkel wird, fiel mir die Entscheidung nicht schwer, meine tägliche Laufeinheit auf den Morgen zu schieben.Was ich aus der Marathonvorbereitung gelernt habe? Morgenstund´ hatGold im Mund. Oder auf Japanisch: Frühes Aufstehen führt zum Goldertrag.
Der Marathon war bisher nur eine Traumvorstellung, die ich mir vielleichtmit Ende 20 erfüllen wollte. Es kam jedoch anders, denn nachdem ich mich nach den ersten neuen Laufgruppen umschaute,fand ich nichts ähnliches wie „Pierres Trainingsgruppe“. Stattdessen, eine Marathonlaufgruppe nach der anderen. Beim „Running Depot“ in Yokohama fühlte ich mich am wohlsten und an die längeren Trainingseinheiten konnte ich mich langsam gewöhnen. Außerdem gehörte ich bei den kurzen Tempoeinheiten ausnahmweise mal zu den Schnelleren, was eine erfreuliche Abwechslung war. Mein Trainer Kubo-san, der selber beachtliche Zeiten lief und immer noch engagiert dabei ist, half mir dabei das Training meinem Leistungsvermögen entsprechend anzupassen und pushte mich die letzten Kilometer jeder Einheit. Durch die Trainingsgruppe konnte ich nicht nur inperfekt gepacetem Tempo laufen, sondern auch wichtige Ratschläge zumMarathonlauf mitnehmen.

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