Leichtathletik

Wittig Klemens 10km 11.10.17 ji„Ich muss in diesem Jahr noch alle Europarekorde über die langen Strecken schaffen, denn im 2018 bin ich wieder ein Jahr älter, und es wird immer schwieriger“, begründete Klemens Wittig (LC Rapid) seinen derzeitigen Rekordhunger.

Da im Herbst Bahnrennen selten sind, fuhr der 80jährige ins hessische Wetter, um den zehn Jahre alten Europarekord des Briten Charlston von 46:10,5 Minuten über 10000 Meter anzugreifen. „Bei Windstille und 13° Celsius herrschten absolut ideale Bedingungen.“, erinnert sich der Rapido. Vom Start an übernahm er zusammen mit seinem „Hasen“ Hubertus Klein (LGO) im Rennen der Teilnehmer mit Bestzeiten über 43 Minuten die Führung. Die neue Rekordzeit von 45:30 peilte das Duo an und mit untrüglichem Tempogefühl von Klein spulten die Laufoldies Runde um Runde ab. „Ohne Hubertus wäre ich wohl zu lange im Feld geblieben und der Rekord in Gefahr geraten“, machte er Klein ein Kompliment. Bei Streckenhälfte, die in 22:42 Minuten passiert wurde, musste der LGOer das Tempo reduzieren und Wittig übernahm die Führung. „Ein M 80er an der Spitze, das hatte noch keiner gesehen“, lacht er. Er legte noch einmal zu und pulverisierte nach 45:05,8 Minuten die alte Rekordzeit.

Nun hat Wittig beim Frankfurt-Marathon, bei dem er sogar der ersten Startreihe neben den internationalen Assen zugeteilt werden wird, die klassische Strecke im Visier. Am Baldeney-See soll dann eine neue Bestzeit im Halbmarathon die Rekordjagd abschließen.

beate klaczynskiDie Kampfrichterversammlung findet am Donnerstag, 16. November, um 19:00 Uhr beim TSC Eintracht, Victor-Straße 6, statt. Kamofrichter-Chefin Beate Klaczynski (Foto)  bittet, diese Termin schon einmal vorzumerken. Die Einladung mit der entsprechenden Tagesordnung wird rechtzeitig  verschickt. Weitere Informationen folgen..

Reifers Kleine Geitz jiNoch beim Paderborner Osterlauf verpasste Elias Schreml (LG Olympia) seines klaren Zehn-Kilometer-Sieges die deutsche Bestzeit der MU 18 mit 31:01 Minuten nur um eine Sekunde. Jetzt holte er beim glänzend besetzten internationalen „Zehner“ in Berlin Versäumtes nach.

Vom Start an hatte er den Rekord im Blick. Schon nach mutigen 15:14 Minuten passierte er die Fünf-Kilometer-Marke, musste dann zwar etwas Gas wegnehmen, doch nach tollen 30:51 Minuten unterbot er die seit 2011 bestehende Marke des Magdeburgers Johannes Motschmann um zehn Sekunden. „Ich will diesen Rekord haben.“, hatte er bereits beim PSD Bank-City-Lauf angekündigt und zeigte sich für die kommenden Aufgaben hervorragend gerüstet.

Mit einer schnellen Zwischenzeit von 15:06 Minuten begann auch Kidane Tewolde das Rennen. Er ließ auch während der zweiten Hälfte kaum nach, obwohl er zeitweise den Kontakt verlor und alleine laufen musste. Mit 30:34 Minuten steigerte er seine Straßenlauf-Bestzeit um 40 Sekunden und nur auf der Bahn war er mit 30:19,44 Minuten schon schneller. Unter 3188 renommierten Konkurrenten belegte er den 21. Rang.

Unter dem Motto „Sekt oder Selters“ ging David Valentin in das Rennen und 15:10 Minuten zeigten die Uhren nach fünf Kilometern. Dafür musste er zwar etwas büßen, verbuchte aber dennoch mit 31:25 Straßenlauf-Bestzeit. Ein tolles Rennen lief die 16jährige Linn Kleine. Nach Halbzeit (18:14) verschärfte sie das Tempo und nach 36:07 Minuten unterbot sie den seit acht Jahren bestehenden Westfalenrekord von Nina Stöcker aus Münster um zwei Sekunden. Für das „Sahnehäubchen“ sorgten Lara Reifers und Angelina Geitz (alle LGO). Beiden gelangen mit 39:43 und 40:08 Minuten neue Hausrekorde und mit einer Mannschaftsleistung von 1:55:58 Stunden löschten sie den 13 Jahre alten deutschen Rekord von Bayer Leverkusen aus den Listen. Mit viel Selbstbewusstsein können die LGOer die kommende Cross-Saison angehen.

Symbol KameraLara Reifers, Linn Kleine und Angelina Geiz erzielten einen neuen Mannschaftsrekord.

Radix jiIna Radix (Laufen in Dortmund) sorgte beim Marathon Rund um den Baldeney – See für eine große Überraschung. Die Polizistin legte die klassische Distanz in ausgezeichneten 3:11:04 Stunden zurück und war damit in der Kategorie W 30 überlegen.

Auch unter den männlichen Dortmunder Langstrecklern konnte niemand an ihre Zeit heran kommen. Am besten gelang das noch Daniel Zerweck (LT Bittermark) mit 3:13:49 Stunden, die in der M 50 Rang 12 wert waren. Der Viermärker Felix Bohle (7.- M 35) wurde mit 3:16:21 gestoppt.

Im Wettbewerb „Eine Seerunde“ ( = 17,4 Kilometer) stellte der LC Rapid mit Christian Gederski ein „neues Gesicht“ vor. Nach 1:09:58 Stunden entschied er die M40 für sich.

Seerunde = 17,4 km, M 35: 5. Marvin Achenbach 1:16:44 Std. - W 30: 2. Marlies Achenbach (beide LT Bittermark) 1:18:54 Std. - W 35: 21 Katrin Vollmer (Laufen in Dortmund) 1:43:12 Std. - W 40: 11. Maria Mantoudi (Ausdauerschule Bunert Dortmund) 1:35:29 Std.- Marathon, M 35: 21. Marcel Zöllner (LT Bittermark) 3:32:07 Std., 34. Manuel Grosse (TST Dortmund) 3:48:48 Std. - M 40: 23: Daniel Schwanekamp (LT Bittermark) 3:42:46 Std. - W 40: 10. Caroline Hoffmann (Dortmund) 4:12:04 Std. - Coesfeld, 5 km, M 45: 3. Thomas Buddenberg (LC Rapid) 19:01 Min. - M 75: 1. Dieter Hauptvogel 25:11 Min. - W 70: 1. Brigitte Hauptvogel (beide LT Bittermark) 28:10 Min. - Twiste, MU 18, Diskus:1. Henry Bohr (LGO) 41,31 m.

Bildzeile: Ina Radix dominierte bei "Rund um den Fernsehturm"; Foto: Peter Middel

Dutkiewicz Pamela Werbung Hallen DM jiAm 17./18. Februar 2018 kommen Deutschlands Topathleten nach Dortmund, um die Deutschen Meister unter dem Arenadach zu ermitteln. Die 65. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften sind der Auftakt für internationale Höhepunkte wie die Hallen-Weltmeisterschaften vom 2. bis 4. März in Birmingham/UK und die im August stattfindende Heim-Europameisterschaft in Berlin.

In Dortmund gilt es, u. a. für die Weltmeisterschaftsdritte Pamela Dutkiewicz (100m Hürden), Lokalmatadorin und Sprinthoffnung Gina Lückenkemper sowie die Europameister Max Heß (Dreisprung) und David Storl (Kugelstoßen).die ersten Zeichen im EM-Jahr zu setzen.
Es wird somit mit Spannung erwartet, wer nach dem Winter am besten aus den Startlöchern kommt und den ersten nationalen Titel im Jahr 2018 für sich verzeichnen kann.

Die stimmungsvolle Kulisse der Helmut-Körnig-Halle wird wie 2013 alle Athleten zu Topleistungen antreiben. Die DLV-Titelkämpfe der Männer und Frauen werden seit 1980 bereits zum elften Mal in der Helmut-Körnig-Halle ausgetragen. Auch wenn die Arena an der Strobelallee bereits 37 Jahre alt ist, bietet sie immer noch erstklassige Bedingungen. Es lohnt sich also, Spitzenleichtathletik unter dem Hallendach hautnah mitzuerleben.

Der Ticket-Vorverkauf beginnt am Montag, 2. Oktober 2017, unter www.leichtathletik.de oder unter der Hotline: 01806 – 999 0000 (€ 0,20/Verbindung aus dem dt. Festnetz / max. € 0,60/Verbindung aus dem dt. Mobilfunknetz).

http://www.leichtathletik.de/termine/top-events/hallen-dm-2018-dortmund/tickets/


Symbol KameraPamela Dutkiewicz zählt zu den Zugpferden der Hallen-DM 2018

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