Leichtathletik

Schmidt Sandra jiDurch das weiterhin sommerliche Wetter finden viele Läufe bei ungewohnten Temperaturen statt. Oder die Sonne hat ein Einsehen und versteckt sich etwas.

Für den Phoenixsee-Halbmarathon waren die Bedingungen aber hervorragend und so kamen viele Bittermärker ins Ziel, wo sie von ihren Vereinskollegen bei Verpflegung begrüßt wurden. Sandra Schmidt meldete sich nach einer Pause mit starken 1:27:59 zurück und belegte den fünften Platz bei den Frauen und Platz drei in der W30. Ralf Ermler, 1:31:53 und Michael Poletto, 1:33:06, zeigten in der M55 als 6. und 8. ihr können bei den Senioren. Die Seniorinnen waren natürlich auch dabei. In der W65 gab es einen Doppelsieg durch Brigitte Höhn (2:00:32) und Marita Achenbach (2:02:57). In der M70 musste sich Uwe Bekel mit dem undankbaren 4. Platz in 1:59:14 begnügen. Persönliche Bestzeiten gab es für Arne van den Brink (1:37:02, 19. M40), Daniel Schwanekamp (1:39:01, 25. M40) und Sebastian Holz (1:45:50, 71. M35). Einen Sieg in der W50 gelang Andrea Bussmann beim Lauf in Mengede. Sie benötigte 0:27:55 für die fünf Kilometer.

Über die gleiche Strecke Siegreich war Marita Achenbach beim Campuslauf. sie kam in 0 26:46 ins Ziel, Timm Fanselow wurde hier 4. der M30 in 0:22:16.Köln stellte sich als ideales Pflaster für Stefan Reinke heraus. Beim Marathon in der Domstadt lief er neue persönliche Bestzeit und kam nach 3:49:11 über die Linie. Jonas Lenz in 3:14:52 und Sergej Demykin 3:43:49 waren die weiteren Bittermärker hier. In Essen gab es sommerliche Gefühle am Baldeneysee, wo der Marathon bei strahlendem Sonnenschein stattfand. Hans-Jürgen Drechsler war nach 4:44:12 im Ziel am Regattahaus.

FritzschBenjamin Aschersleben jiAm vergangenen Sonntag, 14. Oktober, fanden in sachsen-anhaltinischen Aschersleben, die Deutschen Gehermeisterschaften der Männer, Junioren U23 und Seniorenklassen statt.

Parallel wurden die Mitteldeutschen Meisterschaften im Straßengehen ausgetragen. Bei sommerlichen Bedingungen um 26°C machten die 50-km-Geher/innen den Auftakt. Der DM-Wettbewerb wurde durch einen Rahmenwettkampf mit Athleten aus Finnland, Frankreich, Lettland und Ungarn aufgewertet. Auch am Start Bianca Maria Dittrich (SC Impuls Erfurt), die mit einer Zeit von 4:42:58 h eine erste Deutsche Bestmarke aufstellte, da die 50 Kilometer der Frauen erst seit zwei Jahren offiziell zum internationalen Programm zählen. Im Rahmenprogramm über 5 km der M/WJ U16 / M/ WJ U18 mit Mitteldeutscher Meisterschaft siegte Amina Aletic in der WJ U18 beim Nationalen Straßengehen in 29:37 Min. vor ihrer Teamkollegin Charlotte Peter (31:16 Min. / beide LG Olympia Dortmund). Im 10-km-Straßengehen der Senioren sicherte sich Benjamin Fritzsch (LGO, Foto) die DM-Silbermedaille in neuer persönlicher Bestleistung (1:06:18 h) hinter Andreas Wild (TH Einheit Worbis) und verfehlte Gold nur um 29 Sekunden. 

BerlinLGO DLV Bestleistung ji KreisDie Langstreckler der LG Olympia starteten furios in die Straßenlauf-Saison des Herbstes. Beim international hervorragend besetzten „Grand 10k“ in Berlin gab es nach langer Wartezeit endlich wieder durch einen Dortmunder eine Zehn-Kilometer-Leistung mit der 29 vor dem Doppelpunkt.

Das schaffte Mohamed Mohumed mit glänzenden 29:58 Minuten und löschte damit den zehn Jahre alten deutschen U 20-Rekord aus den Listen. Bei sommerlichen, fast zu warmen Temperaturen und böigem Wind begann der Schüler des Goethe-Gymnasiums innerhalb einer Gruppe, die ein zügiges Tempo vorlegte. Taktisch klug hielt sich der 19jährige an den Zeitplan und ließ auch durch Tempowechsel nicht aus der Ruhe bringen. „Der letzte Kilometer war verdammt hart“, kommentierte er und meinte: „Für diese Leistung hat sich die Quälerei gelohnt.“ Er erfüllte sich damit einen lange gehegten Traum.

An gleicher Stelle hatte Elias Schreml vor einem Jahr mit 30:51 Minuten einen neuen deutschen U18-Rekord aufgestellt, der noch immer Bestand hat. Jetzt verbesserte er die Zeit auf erstklassige 30:39 Minuten und musste nur seinem Vereinskameraden den Vortritt lassen. Steffen Baxheinrich erzielte mit 31:56 Minuten ebenfalls Bestzeit und komplettierte das LGO-Trio, das mit 1:32:32 Stunden ebenfalls eine neue deutsche U 20-Bestzeit aufstellte.

Mittelstrecken-Spezialist Maximilian Feist traute sich bei seinem Zehn-Kilometer-Debüt zu Beginn etwas zu viel zu, begann zu schnell, zeigte mit 32:49 Minuten aber, was ihm bei mehr Erfahrung möglich ist. Zu schnell begann auch Max Nores, hielt jedoch dennoch zu einem neuen Hausrekord von 32:49 Minuten durch. David Valentin (MU 23) steckte offensichtlich noch der Halbmarathon von Köln in den Knochen. Er lief solide, verpasste aber mit 31:10 Minuten seine Bestzeit um knappe zwei Sekunden. Maiko Rauschen, die gerade ihr Studium in Gießen aufgenommen hat, blieb mit 41:10 Minuten noch unter ihren Möglichkeiten.

Symbol KameraDas LGO-Trio mit Elias Schreml, Mohamed Mohumed und Steffen Baxheinrich.
(Foto: Pierre Ayadi)

Kurtz Peter jiLediglich zwei Dortmunder starteten bei den NRW-Straßenlaufmeisterschaften über 10km in Steinhagen-Brockhagen.

In der Altersklasse M 45 gefiel Peter Kurtz (LC Rapid) hinter Jörg Heiner (SG Wenden, 33:40 Min.) als Zweiter in 36:14 Minuten. Der 48-jährige Rapido war damit deutlich schneller als bei seinem souveränen Erfolg vor zwei Wochen beim Hanselauf in Lünen-Brambauer (36:56 Min.). Peter Kurtz hat in den Sommermonaten vornehmlich an Trailläufen teilgenommen, bei denen es über Streckenlängen bis zu 63 Kilometer ging. „Ausdauer habe ich dadurch genug. Nach den Trailläufen war es für mich jedoch wichtig, wieder Geschwindigkeit zu entwickeln. Das habe ich wieder geschafft, wie mein heutiger Lauf gezeigt hat“, erklärte der Mitarbeiter der Stadt Dortmund.

Kurtz war bei Temperaturen knapp unter 30 Grad schneller als der LGOer Yannik Schönfeld, der in der Jugendklasse in 36:33 Minuten einen respektablen siebten Platz belegte.

Symbol KameraPeter Kurtz ist wieder schnell genug.
(Foto: Peter Middel)

Fischer Jens jiBeim Nachholtermin für den im Mai ausgefallenen Campus-Lauf an der TU Dortmund war Dr. Jens Fischer (Foto) der schnellste Läufer in der Altersklasse M50 über die 5 km-Distanz.

Seine 19:35 min bedeuteten zugleich einen respektablen 9. Platz in der Gesamtwertung.
Uwe Wienand kam über 10 km in 48:43 min als Zweitplatzierter der Altersklasse M55 ebenfalls auf einen Podestrang.

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