Leichtathletik

Straub Leon 17.10.17 jiIn großer Zahl trat die LG Olympia zum Crosslauf auf dem berüchtigten Kurs im Hertener Backumer Tal an und nach ausgezeichneten Leistungen können sie den Landesmeisterschaften, die in Kürze an gleicher Stelle ausgetragen werden, zuversichtlich entgegen sehen.

Im Hauptlauf über 7300 Meter ließ Kidane Tewolde der Konkurrenz keine Chance und war nach 25:02 Minuten überlegen. Ebenso war Leon Straub (LGO – MU 23, Foto) über 4500 Meter mit 15:33 Minuten eine Klasse für sich. Sonja Vogt (LC Rapid) ließ in der W 40 mit 18:26 Minuten ihre Rivalinnen deutlich zurück. Der noch zur M 15 zählende Felix Neuhaus (LGO) wurde bei seinem klaren Erfolg mit starken 16:42 Minuten gestoppt.

Imponierend der talentierte Nachwuchs der LGO. Paul Gröver (M 11) lieferte sich mit seinem Trainingsgefährten Noah Boeck (M 13), der nach einem Zehenbruch wieder an seine frühere Form heran kämpft, über 2500 Meter ein hartes Duell, das er nach hervorragenden 8:32 Minuten für sich entschied. Glänzend das Rennen der 13jährigen Kira Schroeder (alle LGO), die sich über diese Distanz mit weitem Vorsprung in 8:50 Minuten durchsetzte.

2500 m, W 14: 2. Pia Vogt 9:39 Min., 3. Tessa Krämer 10:12 Min, 4. Lieselotte Langenohl 10:13 Min. - W 12: 3. Antonia Skoruppa 10:35 Min., - 4500 m, WU 18: 1. Nele Wilkens 19:52 Min - W 15: 1. Lisanne Neumeier 19:57 Min – W 13: 1. Karolina Haas 19:18 Min. - W 12: 1. Marie Meyer – Piton 19:31 Min. - M 12: 1 Max Wallinda (alle LGO) 18:31 Min.

Wettkampfwarte Tagung Wolfgang Franke jiDie Jahrestagung der Kreis-Kampfrichter- und Kreis-Wettkampfwarte im SportCentrum Kamen verlief genauso harmonisch wie die bisherige Saison. In diesem Jahr fanden in Westfalen eine deutsche Meisterschaft sowie fünf NRW- und sechs westfälische Titelkämpfe statt. „Alle Veranstaltungen sind hervorragend über die Bühne gegangen und bildeten eine hervorragende Werbung für unseren Verband“, bilanzierte Wettkampfwartin Melanie Neitzel.

Eine große Herausforderung für alle Beteiligten bildeten die NRW-Mehrkampfmeisterschaften am 27./28. Mai in Bad Oeynhausen. Die Veranstaltung endete am Samstag erst am späten Abend. Am Sonntag entspannte sich die Situation ein wenig, aber die Probleme blieben. „Wir haben nicht nur eine Verantwortung unseren Athleten, sondern auch unseren Kampfrichtern gegenüber“, unterstrich Melanie Neitzel. Solch eine Mammutveranstaltung wie in diesem Jahr in Bad Oeynhausen wird es in Zukunft nicht mehr geben. So kündigte Melanie Neitzel an, die Vier- und Fünfkämpfe für alle Altersklassen aus dem bisherigen Programm zu streichen, um mehr Flexibilität bei der Zeitplangestaltung zu haben.

Sehr viel Liebe für die Leichtathletik mussten die Kampfrichter bei den NRW-Meisterschaften U20/U18/U16 am 15./16. Juli in Bochum-Wattenscheid mitbringen. Bei dem dichtgedrängten Zeitplan jagte ein Wettbewerb den anderen. Da blieb allen Beteiligten kaum Zeit zum Luftholen. Alle Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen gaben ihr Bestes, sodass die Titelkämpfe trotz der Flut der Wettbewerbe ein großer Erfolg waren.

Wichtige InformationEberhard Vollmer hat wieder den FLVW-LA-Newsletter zusammengestellt. Der LA-Newsletter wird herausgegeben von der Fachschaft Leichtathletik im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Erscheinungsweise: 6 x jährlich.
Die neuste Ausgabe des LA-Newsletters findet sich im Anhang. Dort findet man auch einen Hinweis auf das Indoor-Meeting der LG Olympia Dortmund, das für den 21. Januar 2018 geplant ist.
Anhänge:
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Schreml Elias Läufercup jiNun ist es endgültig: Elias Schreml (LG Olympia) hat den deutschen Nachwuchsläufer-Cup 2017 gewonnen. Aus fünf zuvor ausgewählten nationalen Veranstaltungen mussten die Kandidaten mindestens bei zwei Läufen an den Start gehen, und von Beginn an war es spannend

Zunächst übernahm der Berliner Louis Pape am 19. März mit 32:12 Minuten über zehn Kilometer die Führung. Rund vier Wochen später konterte Schreml beim Paderborner Osterlauf, als er den „Zehner“ nach 31:05 gewann und Pape an der Spitze ablöste.

Die Entscheidung musste am 8. Oktober beim „The Great 10k“ in Berlin fallen. Schreml lief ein tolles Rennen, das er in der deutschen U18-Rekordzeit von 30:53 Minuten gewann. Der Berliner Lokalmatador hatte an diesem Tag mit 36:03 gegen den LGOer keine Chance. Mit einer Gesamtzeit von 61:58 Minuten sicherte sich Schreml die Trophäe.  Steffen Baxheinrich aus Oelde, der in Dortmund durch Pierre Ayadi betreut wird, entschied die Kategorie M U20 mit 66:11 Minuten für sich.

Angelina Geitz erkämpfte nach zwei Zehn-Kilometer-Rennen in 40:45 und 40:12 Minuten als Zweite der W U 18 einen tollen Achtungserfolg. In der M U23 belegte Kidane Tewolde mit 31:19 und 30:36 Platz 5. Auf Rang 6 folgte David Valentin (alle LGO) nach 31:32 und 31:26 Minuten.

Wittig Klemens 03.10.17 jiDieser Mann hat übernatürliche Kräfte: Bei einem Leichtathletik-Abendsportfest im hessischen Wetter spulte Klemens Wittig (LC Rapid) auf der Bahn die 10.000 Meter in phänomenalen 45:05,08 Minuten herunter und unterbot damit deutlich den bisherigen Senioren-Europarekord in der Klasse M 80, der bei 46:10,50 Minuten stand.

Das Bemerkenswerte: Der rekordhungrige „Rapido“ legte in 22:23 Minuten die zweite Streckenhälfte schneller zurück als die erste. Dies spricht dafür, dass er sich das Tempo richtig eingeteilt hat und mithilfe seines Schrittmachers Hubertus Klein recht diszipliniert gelaufen ist.

Als Klemens Wittig nach seinem erstklassigen Rennen nach Dortmund zurückkehrte, stand er noch voll unter Adrenalin. Er setzte sich zuhause hin und fasste seine Eindrücke zusammen. Anbei sein Bericht, der auch interessante Einblicke in sein Innerstes gewährt. 

„Bereits Tage vorher hatte ich ständig den Wetterbericht im Auge, der bisher von regnerischen bis böigen ( 36 km/h) Verhältnissen ausging. Von Tag zu Tag wurden die Bedingungen besser und es wurde klar, ich nehme die lange Anreise in Kauf, um mein Ziel des Europarekords anzugreifen. Inzwischen bot sich Hubertus Klein an, für mich als Hase zu fungieren, was ich dankbar annahm und sich als Glücksgriff entpuppte.

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