Leichtathletik

Kleine Linn Yoshi jiKreisDer Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat heute sein Aufgebot für die Olympischen Jugendspiele, die vom 6. bis 18. Oktober in Buenos Aires (Argentinien) ausgetragen werden, bekanntgegeben. Dabei wurde auch LGO-Läuferin Linn Kleine, die bei den U18-Europameisterschaften im ungarischen Györ den vierten Platz über 3000 Meter belegt hat, nominiert. Insgesamt stehen 75 Sportlerinnen und Sportler im deutschen Aufgebot, darunter 20 Leichtathleten, die damit das größte Aufgebot unter den nominierten Sportarten stellen.

Nach den Cross-Europameisterschaften im vergangenen Dezember in Samorin (Slowakei) sowie der U18-EM im Juli in Györ wird es für Linn Kleine bereits der dritte Start im Nationaltrikot sein. Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften vor drei Wochen in Rostock musste sie aufgrund muskulärer Probleme auf ihren Start verzichten. In sechs Wochen steht für die 17-Jährige mit den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires dann ein weiteres Highlight in ihrer noch jungen Karriere an. Fast 4.000 Sportler zwischen 15 und 18 Jahren aus 206 Ländern werden in 241 Wettbewerben in 32 Sportarten und 36 Disziplinen um Medaillen kämpfen."Die Olympischen Jugendspiele sind für die Athletinnen und Athleten ein wichtiges Zwischenziel, um ihrem olympischen Traum ein Stück näher zu kommen", sagte der für Leistungssport zuständige DOSB-Vizepräsident Ole Bischof anlässlich der Nominierung. "Hier können die Athleten wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihnen auf dem Weg zu den ‚großen Spielen‘ weiterhelfen und sie noch mehr motivieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir einige in zwei Jahren in Tokio wiedersehen."

Symbol KameraLinn Kleine freut sich auf das Highlight
(Foto: Yoshi Müller)

Weinbörner Klaus Peter jiEigentlich, ja eigentlich wollte er den Startplatz abgeben. Da sich kein Abnehmer fand, dachte sich Marcel Zöllner, dann laufe ich die 100 Meilen mal wieder. Das Ergebnis gab ihm recht, in 21:36:19 Std. bewältigte er die 161 km, was 8 min/km entspricht. Als 74. von 259 Männern und 8. in der M35 kam er ins Ziel.

Nicht ganz so lang, dafür aber mit etlichen Höhenmetern ist der Panoramalauf in Sonthofen gespickt. Auf 69 km sind runde 3300 Höhenmeter zu bewältigen und die haben im Allgäu ein recht anspruchsvolles Profil. Klaus-Peter Weinbörner ließ sich nicht abschrecken und lief nach 2016 ein zweites Mal den Ultra. In 12:34:20 konnte er die M70 gewinnen und den Platz 228 im Gesamtergebnis erreichen.Zum 34. Mal lud der MC Menden zum 33 km langen Waldlauf ein. Kai Klimkiewicz machte mit und wurde 3. der M40 in 3:09:44.Eine weite Anreise zu seinem Lauf nahm Thomas Karcz in Verbindung mit einem Alaska – Urlaub in Kauf. Beim Anchorage Run Fest lief er den Halbmarathon in 1:46:09 und wurde 5. der M45.Stefan Gartz kam auf den 5. Platz der M40 beim Halbmarathon am Aasee in Ibbenbüren. Nach 1:38:52 überquerte er die Ziellinie.Im Innenhafen in Duisburg lief Stefan Reinke im 10 km Wettbewerb und war nach 0:48:32 als 12. der M45 im Ziel.Weitere Ergebnisse: Deutsche Post Ladies Run, 5 km: Kathrin Louven, 0:28:28, 28. WHK; Kristina Arndt, 0:28:36, 17. W30; Birgit Moik, 0:29:20, 2. W60. 10 km: Nadine Merten, 0:52:34, 8. W35. Dülmener Wasserlauf 5 km: Thomas Karcz, 0:27:01, 7. M45. 10 km: Thomas Karcz,0:48:06, 5. M45.

Symbol KameraKlaus-Peter Weinbörner startete beim Panoramalauf in Sonthofen. Foto: Verein

Junker Torben Kremer Thomas jiEigentlich hätte Torben Junker (LG Olympia) trotz seiner erstklassigen Vorstellungen auf Position 2 der deutschen 4 x 400 – Meter – Staffel bei den Europa-Meisterschaften in Berlin ziemlich sauer sein müssen, als er mit glänzenden 44,86 Sekunden fliegend deutlich schneller war, als seine Staffelkameraden, die ihn bei den deutschen Meisterschaften in Nürnberg noch bezwungen hatten. Aber die Freude überwog.

„Diese Läufe sind für mich Motivation für die nächste Saison, und ich weiß jetzt, welche Möglichkeiten ich noch habe.“, schaut der LGO - Langsprinter zuversichtlich in die Zukunft. Physiotherapeut Sascha Goran war nach den harten Rennen gefragt und leistete ganze Arbeit, so dass Junker wenige Tage später im Stadion Rote Erde bereits wieder das Training für die „aktive Pause“ aufnehmen konnte.Der 25 jährige hat in diesem Jahr viel Lehrgeld gezahlt. Schon als er in der Körnighalle knapp geschlagen deutscher 400 – Meter - Vizemeister wurde, haderte er über seine falsche Renntaktik. In Nürnberg begann er das 400 – Meter – Finale auf den ersten Hälfte rund eine Sekunde langsamer als seine Rivalen und konnte das dann nicht mehr reparieren. „Torbens Form war hervorragend, aber jetzt wird deutlich, dass ihm die Erfahrungen aus harten Jugendrennen fehlen“, urteilte sein Trainer Thomas Kremer, der mit ihm im April in Kroation intensiv an seiner Schnelligkeit arbeitete und stellte fest: „Keiner seiner nationalen Konkurrenten ist auf den 200 Metern so schnell wir er.“2014 kam Torben Junker zur LG Olympia, und unter der Leitung von Sebastian Fiene ging es beständig aufwärts. Inzwischen hat ihn der erfahrene Thomas Kremer unter seinen Fittichen. „Torben ist eine pflegeleichter Athlet und läuft noch nicht lange auf hohem Niveau. Deshalb muss man sein Training dosieren.“, sagt Kremer. Bei Junker heißt das, dass man ihn oft bremsen muss.„Langsprinter sind Menschen mit besonderem Charakter, die kämpfen können und sehr diszipliniert sind. Ein Hallodri wird nie ein guter 400 – Meter – Läufer.“, hebt Thomas Kremer hervor.



Nowottny Hupka Rita jiLangstrecke ... Ultrastrecke ... Rita Nowottny-Hupka (LG Ultralauf/LT Wischlingen). Für die 59jährige Läuferin können die Strecken nicht lang genug sein und ihre Leistungen sind unglaublich.

Allein die Vorstellung über 20 Stunden am Stück auf den Beinen zu sein, nötigt größte Hochachtung ab. Beim Berliner Mauerweg-Lauf startete die Wischlingerin über 100 Meilen (161,850 Kilometer) und nach 20:40:53 Stunden wurde sie 12. der Gesamtwertung und entschied die Kategorie W 55 für sich. Seit März dieses Jahres hat sie bei fünf Ultrarennen 527,626 Kilometer zurückgelegt, und hat noch viel vor.

Da konnte auch Vielstarter Marcel Zöllner (LT Bittermark) nicht mithalten. Er kam nach 21:36:19 Stunden als Achter der M 35 ins Ziel. Beim Allgäuer Panorama-Lauf über 69 Kilometer mit großen Höhendifferenzen imponierte Klaus-Peter Weinbörner (LT Bittermark) als Sieger der M 70 nach 12:34:20 Stunden.

Dülmen, 10 km, M 45: 5. Thomas Karcz (LT Bittermark) 48:06 Min. - M 60: 2. Stefan Olejniczak (OKS Dortmund) 46:43 Min. - 5 km, WU 14, 1. Marie Meyer – Piton (LG Olympia) 20:56 Min. - M 50: 5. Michael Adel (TSC Eintracht) 23:42 Min. - M 45: 7. Thomas Karcz (LT Bittermark) 27:01 Min. - Oberaden, M 55, 50 m: Thomas Schütte (TSV Kirchlinde) 7,6 Sek. - 800 m: Thomas Flügel (TUS Scharnhorst) 2:48,6 Min. - W 55, 800 m: 1. Elke Saalbach (LC Rapid) 2:51,1 Min. - M 60, Speer: 3. Reinhard Sylvester (TSV Kirchlinde) 27,59 m – M 65, 800 m: 1. Jürgen Mazurek (TUS Scharnhorst) 3:01,4 Min. -

FSymbol Kameraür Rita Nowottny-Hupka ist keine Strecke zu lang.
(Foto: Horst Merz)

van Staa Sascha 24.10.16 jiNach längerer Wettkampfpause meldete sich Sascha van Staa (LC Rapid) mit hervorragenden Leistungen zurück.

In Bergisch – Gladbach ließ er über 3000 Meter der Konkurrenz nach tadellosen 8:36,93 Minuten keine Chance und ließ den Essener Ahmad Aljafal um rund sieben Sekunden zurück. So schnell war in diesem Jahr noch kein anderer Dortmunder Langstreckler. Beim Baumberger Abendlauf war der Rapido über zehn Kilometer überlegen und lief nach 32:55 Minuten ins Ziel.

.Bergisch – Gladbach, Männer, 3000 m: Kai Kroll (LC Rapid) 10:14,80 Min. - WU 20, 3000 m: Maiko Rauschen (LGO) 11:01,30 Min. - Wattenscheid, Deutsche M/W 15 – Meisterschaften, W 15, 3000 m: 17. Pia Vogt 11:19,04 Min., 23. Lieselotte Langenohl 11:33,22 Min., 27. Tessa Krämer (alle LGO) 11:37,26 Min. - M 15, 4 x 100 m: LGO ( Oliver Modlich-Johannes Biermann-Alexander Pyka- Julian Windeler) 47,66 Sek.

Unterkategorien

Aktuelles der Kampfrichter

Im April 2016 veranstaltet der LA Kreis Dortmund eine Kampfrichtergrundausbildung in Kooperation mit dem LA Kreis Unna-Hamm. Die Kompaktausbildung...
„Auf die Dortmunder Kampfrichter ist Verlass. Sie arbeiten gründlich, ordentlich und mit großem Engagement,“ erklärte Hans Schulz anlässlich eines Abendessens...
Am diesjährigen Halloween-Wochenende fand im Rahmen der Kooperation mit dem Kreis Unna/Hamm in Dortmund die Kampfrichter-Grundausbildung statt. Aufgrund anderer Veranstaltungen standen...
Sieben neue Regelkundige haben nach dem ersten Lehrgang im März dieses Jahres die Prüfungen bestanden und können bei Veranstaltungen...
I m März 2015 führt der LA Kreis Dortmund eine Kampfrichtergrundausbildung in Kooperation mit dem LA Kreis Unna-Hamm durch. „Damit...