Leichtathletik
Valentin David jiDavid Valentin (LG Olympia) erzielte beim Halbmarathon im Rahmen des 19. Piepenbrock Marathon in Dresden mit ausgezeichneten 1:10:28 Stunden eine neue persönliche Bestzeit. Der 20-jährige LGOer lief bis Kilometer sechs in einer Gruppe. Dann war er weitgehend auf sich allein gestellt. Zweimal wurde der Schützling von Pierre Ayadi von Streckenposten fehlgeleitet, fand aber schnell wieder auf die Strecke zurück. Durch diese ungewollten Umleitungen verlor er ca. 30 Sekunden.
„David lief ein sehr gleichmäßiges Rennen, warf aber auf den letzten fünf Kilometern noch einmal alles in die Waagschale,“ berichtet sein Coach Pierre Ayadi. 
Trotz seines teilweise einsamen Rennens verbesserte David Valentin seine Zeit vom Halbmarathon in Berlin im April dieses Jahres um drei Sekunden.
Der LGO-Langstreckler belegte den sechsten Platz im Gesamteinlauf und war damit hinter Philipp Reinhardt (LC Jena, 1:05:17h) und Nic Ihlow (1:05:51h) drittbester Deutscher.
Urban Trail Propsteihof ji jiFür einen eingefleischten Leichtathleten war die Situation etwas befremdlich: Niemand rannte vor dem Start nervös auf und ab oder absolvierte noch einige Steigerungen.

Jeder der ca. 1.000 Läuferinnen und Läufer war beim ersten Urban Trail in Dortmund im Start-Ziel-Bereich die Ruhe in Person. Hektik wäre auch nicht angebracht gewesen, denn der Lauf hatte keinen Wettkampfcharakter. Er bildete vielmehr eine sportliche Sighseeing-Tour durch Dortmunds City. Dabei gab es jede Menge zu sehen und zu fotografieren, so u.a. das Orchesterzentrum, die Krügerpassage, den Alten Markt, die Berswortst-Halle, den Adlerturm, das Rathaus, den Stadtgarten, das Theater Dortmund, den Westpark, das Fußballmuseum, die Stadt- und Landesbibliothek und den Propsteihof. Insgesamt wurden 17 Eventpunkte wurden angelaufen.

Gestartet wurde auf dem Dortmunder Hansaplatz in mehreren „Wellen“. Dadurch dauerte der Start ca. 30 Minuten. Anschließend konnte man die Sightseeing-Tour locker und entspannt genießen. Auch bei schmaleren Passagen und an Treppen beobachtete man kein Gedränge. Auf der Hälfte der Strecke gab es eine Verpflegungsstation, bei „Wenkers“ am Alten Markt sogar ein frisch Gezapftes.

Da der Urban Trail kein Rennen, sondern ein Erlebnislauf war, erfolgte auf der ca. 10km-langen Strecke keine offizielle Zeitmessung. Viele Läuferinnen und Läufer trugen jedoch eine Smartwatch am Handgelenk, sodass sie über ihre Zeit und ihre zurückgelegte Strecke jederzeit informiert waren. Der Parcours war recht übersichtlich. Darüber hinaus wiesen zahlreiche freundliche Helferinnen und Helfer der bunten und fröhlichen Läuferschar den Weg.

Schmidt Sandra Horst Merz jiDer Wittener Abendlauf auf einer beleuchteten schnellen Uferstrecke am Kemnader Stausee, bot den zahlreichen Teilnehmern trotz des teilweise störenden Gegenwindes beste Bedingungen.

Über fünf Kilometer überzeugte nach ihrem klaren Erfolg beim Dortmunder PSD – Bank – City – Lauf erneut Sandra Schmidt . Die Bittermärkerin entschied das Rennen nach guten 18:55 Minuten sowohl die Gesamtwertung als auch die Kategorie W 30 für sich. Überraschend dabei, dass sie Svenja Bähner (LC Rapid), die als W 30 – Zweite nach 19:49 ins Ziel lief, so deutlich bezwang. 21:44 wurden für die A – Jugend Siegerin Svenja Fleischmann (Bunert Running Team) gestoppt.

In der M 40 setzte sich Thomas Buddenberg nach beachtlichen 18:23 Minuten sicher durch.

Klemens Wittig (beide LC Rapid) hatte sich vorgenommen, seinem glänzenden Europa - Rekord der M 80 über 10000 Meter auf der Bahn nun auch die Bestmarke über die zehn Kilometer auf der Straße hinzuzufügen. Trotz hervorragender 45:06 Minuten verpasste er sein Ziel um knappe drei Sekunden. „Mir fehlte ein Hase mit dem Tempogefühl von Hubertus Klein. Außerdem störte der starke Wind.“, bedauerte er.

Beim Rothaarsteig – Halbmarathon, der an die Teilnehmer hohe Anforderungen stellt, machte Stefan Wietscher (LT Bittermark) als Dritter der M 35 nach 1:40:32 Stunden auf sich aufmerksam. Marlies Achenbach (beide LT Bittermark) legte die Strecke in erstaunlichen 2:02:23 Stunden zurück und das war Platz 5 der W 30 wert.

Bereits zum vierten Mal haben sich LGO Trainingswochenende in KaiserauKreisTrainer der LG Olympia Dortmund sowie aller Stammvereine zu einem Austausch über Erfahrungen und Trainingsmethoden getroffen. Wie schon in den Jahren zuvor fand das 4. LGO-Trainerwochenende im SportCentrum Kaiserau statt. An den Workshops und Vorträgen haben fast 30 Trainerinnen und Trainer teilgenommen und unter anderem über viele neue Trainingsansätze diskutiert.

Los ging es bereits am Samstagvormittag nach Grußworten durch LGO-Trainer und Organisator Uli Kunst, mit einem Vortrag von Markus Roßmann, Diplom-Sportlehrer und Faszienexperte aus Erding. Nach einem 90-minütigen Theorieteil zum Thema "Grundlagen des Faszientrainings" trafen sich alle Teilnehmer dann in der Sporthalle zu einem ausgiebigen Praxisteil, der in zwei Teile aufgeteilt war. Zunächst ging es ums Blackrolltraining sowie Fasziales Dehnen, bei denen die Trainerinnen und Trainer selbst viele Übungen mit der Blackroll kennenlernten. Im zweiten Teil stand das Thema "Katapulttraining" im Vordergrund.

Den zweiten Teil des Tages gestaltete Thomas Kremer, Vorstandsmitglied der LG Olympia und Bundestrainer Sprint NK2, mit zwei Vorträgen zu den Themen "Sprint, eine technische Disziplin" und "Staffel - Team führt zum Erfolg", ehe man den Abend im gemütlichen Kreis ausklingen ließ. Auch der zweite Tag wurde mit einem Referenten aus den eigenen Kreisen besetzt. Beim Vortrag von Michael Wilms, erfolgreicher Hindernisläufer und verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift leichtathletiktraining, stand das Thema "„Wir haben doch keine Zeit! - Das Training effektiv gestalten" im Fokus.

Bildzeile: Das LGO-Trainer-Team im SportCentrum Kamen*Kaiserau; Foto: Yoshi Müller

Fischer MalteNachdem in den vergangenen vier Jahren das zweite Oktoberwochende für den TRINITAS-Wettkampfausflug zum Halbmarathon nach Leipzig reserviert war, musste nach der diesjährigen Absage des Leipziger Wettkampfes umdisponiert werden.

Mit dem Rügenbrückenlauf in Stralsund wurde adäquater Ersatz gefunden, sodass TRINITAS-Athlet Malte Fischer (Foto) wieder einen gemeinsamen Wettkampf mit seinem Großvater, Robert Fischer, diesmal an dessen Ostseewohnort, absolvieren konnte.

Für Malte war es — bedingt durch die zeitliche Einbindung als Student und Mitarbeiter an der TU Dortmund — nach dem Einlaufen in der Staffel im Rahmen des Phoenix-Halbmarathons der erste Einzellaufwettkampf der Saison 2017 überhaupt. Von daher war es nicht verwunderlich, dass er bereits auf dem ersten Kilometer das hohe Tempo an der Spitze nicht mitgehen konnte.

Mit kluger Renneinteilung speziell auf dem Rückweg vom Wendepunkt gegen den starken Ostseewind gelang ihm allerdings ein achtbarer neunter Gesamtplatz in 49:47 Minuten unter den mehr als 1 000 Starterinnen und Startern. Im Feld der männlichen Jugendlichen U18 war er ohne Konkurrenz; und auch gegenüber den Schnellsten aus der Altersklasse MJ U20 hatte er einen deutlichen Vorsprung. Gut 20 Minuten musste Malte unter dem Zielbogen auf seinen Großvater warten, dem der Gegenwind beim zweiten Überlaufen der neuen Rügenbrücke zusetzte. Doch das Warten lohnte sich, denn auch alle anderen Athletinnen und Athleten hatten mit dem Wind zu kämpfen, sodass Robert Fischer seine Altersklasse M75 ebenfalls mit sicherem Vorsprung gewann. Im Ziel konnten sich Großvater und Enkel zu ihren Leistungen gegenseitig beglückwünschen.
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