Leichtathletik

Matthias II Strafrunde ji jiNach dem großen Erfolg in der Halle führt der Kreis-Leichtathletik-Ausschuss Dortmund nun auch einen Kinderleichtathletiktag im Freien durch.

Die Veranstaltung findet am 16. September 2017 (Samstag) im Stadion Rote Erde statt. Ursprünglich war als Termin der 17. September 2017 vorgesehen, doch wegen eines BVB-Heimspiels muss der Kinderleichtathletiktag um einen Tag vorgezogen werden. „Wichtig ist, dass die teilnehmenden Vereine je gemeldetem Team ein bzw. zwei Helfer melden sollen. Diese Hilfe würde unsere Arbeit sehr erleichtern“, betont Kreissportwart Wolfgang Franke.

Zudem weist Wolfgang Franke darauf hin, dass Vereine, die keine vollständige Mannschaft auf die Beine bringen, sich mit anderen Vereinen zusammenschließen können. Falls dies der Fall sein sollte, empfiehlt es sich, mit den entsprechenden Vereinen Kontakt aufzunehmen.

Symbol KameraDie Biathlon-Staffel fand bei den Kindern großen Anklang.
(Foto: Peter Middel)

Saalbach ElkeDie Langstreckler des LC Rapid nutzten den Auftakt der dreiteilige Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach zu neuen persönlichen Bestzeiten.

Die beste Leistung gelang dabei Amanuel Yosef, der im Lauf der männlichen Jugend U 18 als Zweiter die 3000 Meter in respektablen 9:30,95 Minuten zurücklegte. Der Schützling von Günter Schrogl blieb bei seiner vielversprechenden Vorstellung 15 Sekunden unter seiner persönlichen Bestleistung. Schnell unterwegs war auch sein Teamkollege Meascho Bahabolom, der sich im 3000m-Lauf der Klasse U 20 als Zweiter um 16 Sekunden auf erfreuliche 9:34,58 Minuten steigerte.

Ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit konnte Coach Günter Schrogl für Jonas Meascho notieren, der über 800 Meter als Fünfter mit 2:07,29 Minuten gefiel.
Der bereits zur Männer-Klasse zählende Kai Kroll kam auf der Zwei-Runden-Distanz als 24. auf 2:13,60 Minuten.

Hubertus Klein, der schon der Klasse M 60 angehört, erzielte in seiner Alterskategorie über 800 Meter als Sieger 2:47,77 Minuten. Seine Teamkollegin Elke Saalbach (Foto)  überzeugte in der Klasse W 55 als Zweite in 2:45,86 Minuten. Die Serie wird am 31. August und 7. September fortgesetzt.

Lueckenkemper Gina Halbfinale 06.08.17 jiKreisFotofinish vor 42 500 Zuschauern: Erst nach der Auswertung des Zielbilds war klar, wer über 100 Meter beim 76. ISTAF in Berlin am Sonntagnachmittag die Nase vorn hatte: Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) oder Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar).

Es war die Hessin, die sich in neuer Bestzeit von 11,14 Sekunden gegen die Deutsche Meisterin aus Soest mit der Winzigkeit von zwei Hundertstelsekunden Vorsprung durchsetzte. Enttäuscht war die 20-Jährige trotz der knappen Niederlage gegen die Staffelpartnerin nicht. „Was gibt’s Besseres als einen deutschen Doppelsieg beim besten deutschen Meeting“, jubelte die WM-Halbfinalistin.

Bis wenige Meter vor dem Ziel sah Gina Lückenkemper auf Bahn vier sogar wie die ISTAF-Siegerin 2017 aus. Doch mit den finalen Schritten zog Lisa Mayer auf Bahn sieben bei leichtem Gegenwind (-0,2 m/sec) noch vorbei und steigerte ihre Bestzeit um elf Hundertstelsekunden: „Ich wollte diese Bestzeit. Denn durch meine Verletzung konnte ich mein wahres Leistungsvermögen in der Saison noch nicht zeigen“, sagte die glückliche Siegerin.

Obwohl Gina Lückenkemper nach dem 200-Meter-Triumph im Vorjahr ihren zweiten ISTAF-Sieg knapp verpasste, zeigte sie ein starkes Rennen. Speziell in der Beschleunigungsphase spielte die EM-Dritte über 200 Meter ihre Stärken aus. Eine noch bessere Zeit und den möglichen Sieg machte ein schlechter Start zunichte. Mit einer Reaktionszeit im Block von 0,216 Sekunden war Gina Lückenkemper knapp sechs Hundertstel langsamer als Lisa Mayer. Etwas mehr als elf Sekunden später trennten beide lediglich zwei Hundertstel.

Kurios: Die schnellste Zeit gibt's im Vorlauf
Rang drei ging im Berliner Olympiastadion an Desiree Henry (Großbritannien; 11,26 sec). Es folgten Mujinga Kambundji (Schweiz; 11,29 sec) und Hallenweltmeisterin Barbara Pierre (USA; 11,31 sec). Kurios: Die schnellste Zeit des Nachmittags erzielte die Siegerin des ersten Zeitlaufs. Weitsprung-Olympiasiegerin Tianna Bartoletta (USA) lief im von der Papierform schlechter besetzten Rennen starke 11,04 Sekunden und wurde parallel zum A-Finale über 100 Meter mit 6,55 Metern Weitsprung-Sechste.

Beim krönenden Abschluss des 76. ISTAF spielten Gina Lückenkemper und Lisa Mayer zusammen mit Alexandra Burghardt (MTG Mannheim) und Rebekka Haase (LV90 Erzgebirge) die Hauptrolle. Über 4x100 Meter setzte sich die deutsche 4x100-Meter-Staffel mit Saisonbestzeit von 42,17 Sekunden deutlich gegen die USA (43,07 sec) und die Schweizer Sprinterinnen (43,37 sec) durch.

Laufbild jiNicht nur um einem interessanten Wettbewerb hat der BV Teutonia Lanstrop die 11. Fredenbaum-Laufveranstaltung am 8. Juli 2018 mit der 2 x 2,5km Staffel in drei Startklassen (mm/ww oder m/w) erweitert. Wobei das Alter und die Zusammensetzung der Staffel keine Rolle spielen.

So könnte z.B. der Vater mit der Tochter und die Mutter mit dem Sohn ein Familienduell austragen oder der Chef mit einem Auszubildenden. „Wir wollen animieren und möglichst viele Leute für den Laufsport begeistern. Er soll auch ein wenig Mut machen und vielleicht die Mutter, die sonst immer nur die Sportkleidung aufbewahren darf, animieren, dass auch sie Teilnehmerin wird und vielleicht bei anderen Veranstaltungen weiterhin an den Start geht“, betont Organisator Gerhard Niemeyer. Die Siegerteams in allen drei Startklassen erhalten Pokale und alle Paare eine Urkunde und ein kostenloses Erinnerungsfoto für das Familienalbum.

Mit dem Sanitätshaus Schock und Firmenchef Ulrich haben die Lanstroper einen nicht unbekannten Unterstützer und Freund für diesen Staffelwettbewerb gewinnen können. Ulrich Schock erlebte seine erfolgreiche, sportliche Schüler- und Jugendzeit bei den Nordöstlichen, holte sich viele gute Platzierungen bei westfälischen Mittel- und Langlaufmeisterschaften und feierte seinen größten Erfolg mit einem 4. Platz bei den deutschen Jugend-Waldlaufmeisterschaften 1971 in Darmstadt.Das Sanitätshaus Schock ist immer Ansprechpartner, nicht nur bei Sportverletzungen. Es wird bei der Veranstaltung auch vor Ort sein.

PählerWeitsprung jiSprinttalent Laura Nolte (Teutonia Lanstrop), die 2016 in Lillehammer sensationell die Goldmedaille im Monobob erkämpfte, wird sich in Zukunft ganz dem Bobfahren widmen und hat ihre Leichtathletik – Karriere beendet.

Sie wird künftig einen Zweierbob steuern. Die große Überraschung ist jedoch, dass Stefanie Pähler (PTSV), die als eines der größten deutschen Sprinttalente galt und 2010 als 17jährige die 100 Meter in glänzenden 11,54 Sekunden lief, sich aber nach einer Erkrankung von der Leichtathletik verabschieden musste, nun im Laura Noltes Bob ein Come back feiern wird. Sie wird ihre noch immer vorhandene Trittschnelligkeit nutzen, um als Anschieberin Noltes Bob in Schwung bringen. Trainer Markus Hoselmann, der die beiden Dortmunderinnen zu Tests nach Oberhof begleitete hat festgestellt: „Das sah bei beiden schon recht gut aus, und man kann auf ihre ersten Rennen gespannt sein.“ Stefanie, die auch als Übungsleiterin des Leichtathletik – Nachwuchses des PTSV tätig ist, sagt: „Ohne Sport geht es nicht, und ich freue mich, dass ich wieder dabei sein kann.“

Bildzeile: Die frühere Sprinterin und Weitspringerin Stefanie Pähler wechselt in den Bob.  Foto: Peter Middel

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