Leichtathletik
Frey Jonas Christopher jiKreisJonas Christopher Frey (LG Olympia) steigerte sich bei den westfälischen U 16-Meisterschaften in Paderborn im Stabhochsprung der Klasse M 14 um 20 Zentimeter auf ausgezeichnete 3,20m und sicherte sich damit den Titel vor dem Bochumer Rodi Amin Issa (2,90m). Sein Teamkollege Julian Louis Windeler belegte mit 2,60m den vierten Rang.

Jonas Christopher Frey, der in Paderborn von Finn Atzbacher betreut wurde, fand vor zwei Jahren über eine Fördermaßnahme zum Stabhochsprung. „Ich kann in diesem Jahr auf jeden Fall noch höher springen,“ erklärte der 14-jährige Stabartist nach seinem Erfolg selbstbewusst.Im 800m-Lauf der weiblichen Jugend W 14 machte Kira Schroeder, die aufgrund der Meldezeiten die Favoritin war, bis 600m couragiert das Tempo. Doch dann schaltete die spurtstarke Emma Wöhrmann (SC Eintracht Hamm) einen Gang höher und bezwang nach einem spannenden Finish in 2:17,87 Minuten die tapfer kämpfende Dortmunderin, die sich in 2:19,30 Minuten mit dem Vize-Meistertitel begnügen musste. Im Hochsprung der weiblichen Jugend W 15 ging der Titel mit 1,63m recht deutlich an Julia Hinse (LG Fichte-Elsey-Kabel). Im Kampf um Platz zwei meisterten drei Springerinnen 1,57m. Aufgrund der Mehrversuchsregel bekam die LGOerin Greta Jung den Vize-Meistertitel zugesprochen. Eine erfreuliche Vorstellung bot die 4x100m-Staffel der LGO bei der männlichen Jugend U16, wo sich Oliver Modlich, Johannes Biermann, Alexander Pyka und Aaron Agbamate in 47,67 Sekunden hinter dem TV Wattenscheid (44,56 Sek.) den Vize-Meistertitel erkämpften.Schlussläufer Aaron Agbamate gefiel zudem über 100m als Zweiter in 12,15 Sekunden (Vorlauf 12,17 Sek.).

Nowottny Hupka Rita jiRita Nowottny – Hupka (LT Wischlingen) gibt sich nicht mehr damit zufrieden, ein 100 – Kilometer – Rennen durchzustehen, jetzt absolvierte die W 55erin diese Strapaze unter erschwerten Bedingungen.

Der Lüneburger Heide – Ultra – Marathon war auf einem schwierigen Kurs durch Sand und über Schotter und Kopfstein-Pflaster zudem mit 1080 Höhenmetern gewürzt. „Zum Schluss taten mir meine Oberschenkel höllisch weh.“, klagte sie nach 10:56:29 Stunden, als sie als Siegerin ihrer Kategorie und Gesamtzweite ins Ziel lief.

Rita Nowottny-Hupka schmerzten die Oberschenkel; Foto: Horst MerzSymbol Kamera

Käppler Franziska jiFranziska Käppler war 2017 die Senkrechtstarterin unter den Mittelstrecklerinnen der LG Olympia, konnte aber nach den deutschen Jugendmeisterschaften wegen einer langwierigen Verletzung elf Monate lang keinen Wettkampf mehr bestreiten.

Erst Mitte April nahm „Franzi“ das Training wieder auf, war aber unsicher, ob sie wieder an ihre frühere Leistungsstärke anknüpfen könnte. In Grefrath – Oed wagte sie nun einen 800 – Meter – Test, der überraschend positiv ausfiel. Routiniert geführt durch Patricia de Graat gelang ihr mit ausgezeichneten 2:16,33 Minuten auf Anhieb die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften (Rostock 27. - 29. 07.) auf die sich nun in Ruhe vorbereiten kann. Im gleichen Rennen lieferte Lara Reifers mit 2:20,70 Minuten ihre persönliche Jahresbestzeit ab. Über 1500 Meter unternahm Elias Schreml einen weiteren Angriff auf die Norm für die U 20 – WM im finnischen Tampere. Dafür fehlen ihm bisher hauchdünne vier Zehntel Sekunden. Mit Steffen Baxheinrich als „Hase“ erzielte er zwar mit starken 3:49,66 Minuten seine bisher drittbeste Zeit, verfehlte aber die Anforderungen erneut. Der U18er Derk Steffens kam mit 4:10,98 Minuten bis auf eine halbe Sekunde an seine Bestzeit heran.In Münster machte Michael Wilms (alle LG Olympia) erneut seine hervorragende Verfassung deutlich. Nach 34:03 Minuten über zehn Kilometer ließ er 580 Konkurrenten keine Chance. Nach diesem Erfolg fragt man sich, warum der Hindernisspezialist seine Laufbahn nach dieser Saison beenden will.

Symbol KameraFranziska Käppler erreichte auf Anhieb 2:16,33 Minuten über 800m. Foto: Peter Middel

Viermärker Laufeinsteiger jiKreis„Ihr seid jetzt keine Laufeinsteiger mehr, ihr seid jetzt Läufer.“ so beendete Jörg Huskotte den diejährigen Laufeinsteiger – Kursus der Viermärker Waldlauf – Gemeinschaft und spendete viel Lob und Anerkennung.

Vor zehn Wochen hatten 72 Einsteiger das dreimalige Training in der Woche aufgenommen, um das Ziel, 60 Minuten ohne Gehpausen laufen zu können, zu erreichen. 36 davon haben mit viel Motivation durchgehalten und erhielten durch Laufwart Huskotte eine Urkunde und zur Erinnerung das Vereinsemblem, einen Kiefernzapfen. „Das ist unser Pokal.“, wertete Huskotte den Zapfen auf.

Bei 28 Trainingseinheiten waren die Teilnehmer über 300 Stunden im Laufschritt unterwegs und legten 800 Kilometer zurück. „Das sind insgesamt über 8000 Kilometer, und das entspricht der Strecke von Dortmund nach Kalkutta.“ hatte der neue Fachwart „Laufen“ eine tolle, nicht ganz ernst zu nehmende, Zahl ermittelt.Über viele Jahre hatten Margot Jessat und Sigrid Meyer dieses beliebte Angebot des Vereins organisiert und die Leitung nun in neue Hände gegeben. Zwei Wochen zu Beginn des Kurses begleitete das Duo noch die Gruppe, um Jörg Huskotte, Felix Bohle und ihr Team (Gabi Wilm-Marcinkowski, Iris Scholz, Heike Lütgendorf, Michaela Rippert, Katja Köhne, Stefanie Stumpf, Peter Furlan, Claus Wieczorek) mit dem Ablauf des Trainings und den Strecken vertraut zu machen, und der Übergang gelang reibungslos. „Es ist uns gelungen,die Leitung auf viele ehrenamtlihe Schultern zu verteilen.“, freute sich Margot Jessat.

Kleine Linn Yoshi jiKreisDer Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat heute sein Aufgebot für die U18-Europameisterschaften, die vom 05. bis 08. Juli im ungarischen Györ stattfinden, bekanntgegeben.

Erwartungsgemäß wurde dabei auch Linn Kleine von der LG Olympia Dortmund über 3000 Meter nominiert. Die 17-Jährige konnte vor zweieinhalb Wochen beim Sparkassen-Meeting in Osterode ihre Bestzeit auf 9:39,08 Minuten verbessern und blieb damit unter den vom DLV geforderten 9:45 Minuten. Nach der Cross-EM im vergangenen Dezember wird es zweite Start für Linn Kleine im Nationaltrikot sein.

Neben Linn Kleine wurde auch Anneke Vortmeier vom ASV Duisburg über 3000 Meter nominiert. Insgesamt umfasst das deutsche Team 54 Athletinnen und Athleten. Die U18-EM ist zugleich der Qualifikationswettkampf für die Youth Olympic Games vom 11. bis 16. Oktober in Buenos Aires (Argentinien).

Symbol KameraLinn Kleine freut sich über ihre EM-Nominierung; Foto: Yoshi Müller

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