Leichtathletik

Roussat ReneRené Roussat gönnte sich ein besonderes Geburtstagsgeschenk. An seinem 37. Geburtstag startete er beim Honolulu Marathon, bei deutlich wärmeren Temperaturen als Daheim. Diese machten ihm auf dem Rückweg der Wendepunktstrecke auch ein wenig zu schaffen, so kam er nach der 2. Überquerung des erloschenen Vulkans mit dem schönen Namen Diamond Peak ziemlich geschafft ins Ziel am Kapiolani-Park. Seine Zeit von 5:34:06 gerät bei einer so schönen Reise zur Nebensache.

Kraft geschöpft hatte er unter anderem beim diesmal vermutlich letztmaligem Herbstwaldlauf in Bottrop, der der Zechenschließung zum Opfer fällt. Dort lief er die 25 KM in 2:40:14 Stunden. Vereinskamerad Marcel Zöllner, der Spezialist für lange Strecken, lief auf der 50 km Strecke nach 4:26:00 Stunden über die Ziellinie.Flott unterwegs beim Porto-Marathon war einmal mehr Jonas Lenz. Er war bereits nach 3:07:38 Stunden im Ziel, Joseph Winfried Dörmann folgte in 3:22:43 Stunden.

Ihre gute Form in diesem Jahr konnte Sandra Schmidt bei der Barbara Runde in Oberaden unter Beweis stellen. Die 10 KM sind ihre Strecke, so gewann Sie die Frauenwertung in 0:39:08.Einen 65 KM langen Ultralauf in den Niederlanden nahe Kampen fanden Marcel Zöllner und Sergej Demikyn etwas langweilig, da die Landschaft in Nordseenähe nicht abwechslungsreich ist. Sie machten das Beste aus der Situation und liefen zusammen. Nach 6:06:18 Stunden erreichten sie das Ziel auf Platz 12 und 13.Vanessa Rösler hat sich gut vom Röntgenlauf erholt. Beim Kurparklauf in Unna gewann sie die W35 über 5 KM in 0:20:29 Minuten. Das gleiche gelang ihr beim Weihnachtslauf in Witten über 10 KM in 0:42:58 Minuten.Tillmann Goltsch und Uta Doyscher-Lutz durften sich in Herdecke auf die obere Stufe des Treppchens stellen. Tilmann siegte über 9,6 KM in der M35 in 0:34:04, Uta in der W45 in 0:39:44 Minuten.

Wittig Klemens 03.10.17 jiDie Wahl der „Senioren-Leichtathleten des Jahres“ 2017 wird vom Referat „Allgemeine Leichtathletik“ im Deutschen Leichtathletik-Verband durchgeführt. Sie findet unabhängig von der Wahl der „Leichtathleten des Jahres" 2017 und der „Jugend-Leichtathleten des Jahres" 2017 statt.

Zehn Seniorinnen und Senioren stehen auf der Vorschlagsliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Unter ihnen befindet sich der Dortmunder Klemens Wittig (LC Rapid Dortmund), der bei den Deutschen Marathonmeisterschaften Ende Oktober in Frankfurt die klassische Distanz in der für sein Alter hervorragenden Zeit von 3:39:54 Stunden zurücklegte. Damit stellte der 80-jährige Laufoldie einen neuen Europarekord auf und sicherte sich damit gleichzeitig die deutsche Meisterschaft in seiner Alterskategorie. Selbst ein Sturz bei Kilometer 34, bei dem er sich eine Schulterverletzung zuzog, konnte den Läufer vom LC Rapid Dortmund bei seinem Rekordlauf nicht stoppen. Die Schulterverletzung erwies später als Bruch. Klemens Wittig steckte bei seinem Rekordlauf jedoch so voller Adrenalin, dass er seine großen Schmerzen halbwegs ertragen konnte.Erst mit 40 Jahren begann Klemens Wittig mit dem Laufen, Mit 49 Jahren wagte er sich erstmals auf die Marathon-Distanz und erzielte in Duisburg 3:18:00 Stunden. Seine Bestzeit von 2:50:16 Stunden lief er mit 55 Jahren in Hannover.Auf dem Gesamtkonto des Dortmunders stehen inzwischen 41 Deutsche-, 22 Europa- und 24 Weltmeisterschaftstitel. Seine Motivation ist ungebrochen. Daher werden zu seiner bereits umfangreichen Trophäensammlung sicherlich noch weitere Titel kommen.
Zur Wahl geht es unter: https://www.leichtathletik.de/senioren/senioren-leichtathleten-des-jahres-2017/senioren-abstimmung-2017/

Bittermark Ruhrklippenlauf 17.12.17 jiBei bestem Laufwetter gingen über 100 Läuferinnen und Läufer auf die Strecken. So wurde außer der klassischen 25 KM Runde mit 500 Höhenmetern auch die 15 KM „Schnupperstrecke“ mit 300 HM angeboten. Die Führung der Gruppen wurde durch erfahrene Läufer des Vereins übernommen, so kamen alle Teilnehmer wieder gut am Parkplatz Ellberg an.

Hier gab es einen Nikolaus aus Schokolade von einem „echten“ Nikolaus überreicht und dann im Zelt das Ruhrklippen-Buffet mit Kaffee und Kuchen, Currywurst und Kaltgetränken.Die Spendenaktion des Vereins kommt in diesem Jahr der Elterninitiative Frühchen Dortmund e. V. zu Gute. Unter den vielen Spendern, die 600,00 € zusammen brachten, wurden Sachpreise verlost. Der Hauptgewinn war eine Leistungsdiagnostik von Lauffieber Dortmund. evensport stiftete 2 Freistarts für den Phoenixsee Halbmarathon und Sachpreise, die gab es auch von Laufreisen.de. Rund um Dortmund geht im nächsten Jahr in die achte Auflage und gab einen Freistart für alle 5 Etappen dazu.Alle Teilnehmer und die Veranstalter strahlten ob des gelungenen Lauftages, es wurde noch länger im Zelt und davor über das vergangene Jahr und kommende Aktivitäten diskutiert.

Bildzeile: Weihnachtsgeschänke für die laufreudigen Bittermärker. Foto: Verein

Helmut Körnig Halle Auftakt 17.12.17 jiKreisDas war ein vielversprechender Auftakt der Hallensaison 2017/2018. 520 Athletinnen und Athleten starteten beim Hallensportfest des PTSV Dortmund in der Arena an der Strobelallee und erzielten dabei einige respektable Leistungen.

Bei den Männern gefiel vor allem Kai Sparenberg (LG Brillux Münster). der die 200 Meter in guten 21,75 Sekunden heruntersprintete und dabei dem Forchheimer Moritz Hecht (22,13 sec) nicht die Spur einer Chance ließ.Patric Meinike (LG Olympia Dortmund) gelang recht gut der Wechsel vom Cross- zum Hallenboden. Im 1.500m-Lauf der Männer brauchte der Schützling von Michael Glass als Zweiter in 4:06,32 Minuten nur dem Niederländer Jakobs Kamiel (4:06,05 min.) den Vortritt zu lassen.Herausragende Athletin bei den Frauen war Sarah Schomberg (BV Teutonia Lanstrop), die sich im 800m-Lauf als Siegerin um vier Sekunden auf starke 2:15,39 Minuten steigerte und dabei einen komfortablen Vorsprung vor der Aachener Carolin Führen (2:20,98 min) hatte.Ein recht hohes Tempo wurde im 400m-Lauf der Klasse U20 vorgelegt. Patricia de Graat (LG Olympia Dortmund) unterstrich als Zweite in 58,37 Sekunden, dass sie trotz des frühen Zeitpunkts der Hallensaison bereits über eine beachtliche Grundschnelligkeit verfügt.Erst im letzten Durchgang machte Alina Bremhorst (LG Kindelsberg Kreuztal), die im Weitsprung der Klasse U18 mit 5,11m siegte, alles klar. Mert Yarimay (SG Suderwich), der früher einmal das Trikot der LG Olympia Dortmund trug, verließ im Kugelstoßen der Klasse U20 mit guten 16,00m als überlegener Sieger den Ring. Haushoch überlegen war auch Jan Pohlmann (TuS 09 Erkenschwick), der als 800m-Siegerin der Klasse U18 in 2:04,43 Minuten einen Vorsprung von sechs Sekunden vor der nachfolgenden Konkurrenz hatte.
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Lückenkemper Gina Selfie jiKreis2015 war sie „NRW-Newcomerin des Jahres“ beim „Felix“-Award. 2016 wurde sie mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel als „Team des Jahres“ ausgezeichnet. Am Sonntag holte Gina Lückenkemper nun den „Felix“ in der wichtigsten Kategorie.

Die 21-Jährige wurde am Freitagabend in Düsseldorf als „NRW Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Der Preis wurde ihr vor mehr als 1000 Gästen in der Mitsubishi Electric Halle übergeben. An der bereits zum elften Mal ausgetragenen Fan-Wahl hatten sich in den vergangenen Wochen mehr als 100.000 Menschen beteiligt.
„Ich bin superglücklich und ziemlich überrascht über die Wahl. Schließlich hatte ich richtig starke Konkurrenz“, sagte Gina Lückenkemper, die 2017 für die LG Olympia Dortmund startete und ab 2018 das Trikot des TSV Bayer 04 Leverkusen tragen wird. Ausschlagegebend für den Sieg war ihr „Sprint in die Geschichtsbücher“. Bei der Leichtathletik-WM lief sie als erste Deutsche nach 26 Jahren die 100 Meter unter elf Sekunden. Im WM-Vorlauf wurden exakt 10,95 Sekunden gestoppt.
Dieses sporthistorische Ereignis bewerteten die Sport-Fans in NRW höher als Medaillen. Denn mit Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz (TV Wattenscheid 01) und Skeleton-Pilton Jaqueline Lölling folgten eine WM-Dritte und sogar eine Weltmeisterin auf den Plätzen. Bei den Männern machte wie 2016 der Kanute Max Rendschmidt das Rennen, als „Team des Jahres“ wurde der Deutschlandachter geehrt. Es war bereits der sechste „Felix“ für die Ruderer.
Über den „Felix“ als „Newcomer des Jahres“ freute sich Hochspringer Falk Wendrich (LAZ Soest). Der 2,29-Meter-Hochspringer wurde übrigens einst wie Gina Lückenkemper beim LAZ Soest von Harald Bottin entdecket und gefördert. Ebenfalls in der Kategorie nominiert waren unter anderem Bennet Buchmüller (Bobfahren) und der Deutsche Stabhochsprung-Meister Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen). In der Rubrik „Fußball-Felix“ setzte sich der Schalker Nationalspieler Leon Goretzka durch.

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