Leichtathletik

Foto: Peter MiddelDortmund, 18. März 2013 - In knapp einem Jahr öffnen die Westfalen-hallen erneut die Tore für den ECCO INDOOR TRAIL. Denn PLAN B und RUNNER'S WORLD laden vom 14. bis 16. März 2014 zur dritten Auflage des spektakulären Events. Echte Trailrunner und alle, die es noch werden wollen, sollten sich den Termin schon jetzt vormerken.

Vier Wochen nach dem ECCO INDOOR TRAIL 2013 sind in den Westfalenhallen keine Spuren mehr von den über 3.000 Läufern und 10.000 Besuchern zu sehen. Der aufwendig gestaltete Parcours wurde blitzschnell wieder abgetragen und alle Hinweise auf das sportliche Highlight zum Saisonauftakt sorgfältig entfernt. Was bleibt ist die Erinnerung an spannende drei Tage, einen spektakulären Parcours, zufriedene Teilnehmer und die Vorfreude auf das kommende Jahr. Denn der ECCO INDOOR TRAIL kommt wieder: vom 14. - 16. März 2014 laden PLAN B und RUNNER'S WORLD neuerlich zum Laufen in die Westfalenhallen und versprechen schon jetzt ein tolles Event.

Die Weichen für den ECCO INDOOR TRAIL 2014 sind gestellt.

image001Christoph Thomas läuft im Moment von einer Bestzeit zur anderen über die 10 KM. In Fröndenberg am 09. März blieb er in 40:25 (16. Gesamt, 4. M30) knapp über der 40 Minuten Marke, eine Woche später in Münster kam er dann in 39:27 (15. Gesamt, 3. M30)  fast eine Minute unter der „alten“ Bestzeit über die Linie.

Jens Meyer startete beim internationalen Volkslauf in Celle und kam auf der 20 KM Strecke trotz winterlicher Wetterbedingungen in guten 1:21:38 (18. Gesamt, 7. M35) ins Ziel.

Bei der Braveheart Battle in Münnerstadt ging es schmutzig durch die Schlamm- und Wasserhindernisse. Auf der 26 KM langen Strecke, die mit 45 Hindernissen garniert war, erreichte Dariusz Sadlakowski in 2:51:26 den 59 Rang unter 2335 Männern.

Beim 39. Königsforst Marathon wird auch der Halbmarathon angeboten. Dort lief Petra Danneberg nach 1:50:02 (15. Gesamt, 6. M45) ins Ziel, ihr folgten Klaus-Peter Weinbörner in1:55:58 (212. Gesamt, 5. M65) und Jörg Hohnke in 1:54:06 (190. Gesamt, 14. M55).

Dortmunds OB Ullrich SierauDortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau erreichte im Verkehrschaos um die Westfalenhalle nur zu Fuß die Strobelallee. Er begrüßte die rund 400 Mädchen und Jungen und hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Städtekampfes als gelebte Völkerverständigung hervor. „Der internationale Städtekampf trägt seit vielen Jahren wesentlich zum guten Ruf Dortmunds in der Leichtathletik bei.", sagte er. Sierau bedankte sich bei den Organisatoren und bei den Sponsoren mit REWE an der Spitze für ihr Engagement und lobte besonders die Schulleitung der Brukterer – Grundschule, die ihre Räume für die Unterbringung und Bewirtung der Gäste zur Verfügung gestellt hatten.
In der Geschwister – Scholl – Gesamtschule wurde nach dem Wettkampf den Gästen das Abendessen angeboten.
Offizielle Gäste aus der Partnerstadt Novi Sad waren der stellvertretende Bürgermeister Illic Borko und Sportdezernent Svilar Predvag, die bereit am Donnerstag eintrafen. Sie wurden durch Heiner Engster betreut und führten Gespräche mit Oberbürgermeister Sierau. Der sprachgewandte Engster begrüßte als Hallensprecher die Gäste in ihren Landessprachen.
Für die schnellen Mädchen war es etwas Besonderes, dass sie bei der Siegerehrung durch Olympiasiegerin Annegret Richter mit Medaillen und dem „Winner – T – Shirt" ausgezeichnet wurden.
Leider wird der finanzielle Rahmen für die Durchführung der Veranstaltung immer enger. So konnten die Dortmunder Teilnehmer nicht mehr, wie früher üblich, am Verpflegungsstand kostenlos verköstigt werden. Bis zuletzt fehlten u. a. rund 400,-- Euro, die das Schulverwaltungsamt für die Schulunterkunft in Lanstrop forderte, und Geld für die Verpflegung der Gäste.
Positiv dagegen, dass die Westfalenhalle die Anlagen der Koernighalle kostenlos zur Verfügung stellte.

Horst Merz-langjähriger Beobachter der Leichtathletik-Szene„Bei der Organisation des internationalen Städtekampfes setzen die Leichtathleten auf bewährte Mitarbeiter.", so könnte man es positiv ausdrücken. Bei genauem Hinsehen fällt jedoch auf, dass der „harte Kern" des Organisationsteams aus Kräften, die längst das Rentenalter erreicht haben, die dennoch hervorragende Arbeit leisten. Aber was soll aus dem Städtekampf und darüber hinaus aus der heimischen Leichtathletik werden, wenn diese einmal das Handtuch werfen müssen?. Was ist, wenn zum Beispiel Kreis – Leichtathletik – Obmann Gerhard Niemeyer, inzwischen 74 Jahre „jung" und Kreis – Sportwart Wolfgang Franke, der auch die 70 überschritten hat, nicht mehr zur Verfügung stehen? Wer wird für den Städtekampf bei den wenigen Sponsoren betteln gehen, sich um die tausend Kleinigkeiten kümmern, die mit der Unterbringung und Verpflegung der Gäste zusammen hängen? Wer wird nach vielen Gesprächen mit den Vereinen die Mannschaften zusammen stellen? Händeringend suchen sie nach Helfern für die vielfältigen Aufgaben. Niemeyer und Franke sind nur zwei der Senioren, die immer wieder zur Verfügung stehen. Auch zahlreiche Kampfrichter seit mehreren Jahren die „60" hinter sich. Niemeyer lässt schon seit längerem verlauten, dass er als KLO sofort seinen Posten räumen wird, wenn sich ein Nachfolger findet. Aber bisher „Fehlanzeige".
Einige der jüngeren Mitarbeiter begründen ihr Engagement damit, dass sie nach ihrer aktiven Zeit „der Leichtathletik etwas zurückgeben" wollen und verdienen viel Anerkennung. Wo sind die 30 – 40jährigen ehemaligen Aktiven, die ihrem Beispiel folgen?
Es ist nur eine Frage der Zeit, wenn solche Sportfeste wie der Städtekampf nicht nur als finanziellen sondern auch aus personellen Gründen nicht mehr stattfinden können.

Schneechaos in Ungarn. Tausende Autofahrer saßen dort auf der Autobahn fest.
Städtevergleichskampf 2013Betroffen von der überraschenden Rückkehr des Winters waren beim 17. Internationalen Achtstädtekampf vor allem die Mannschaften aus Budapest und Novi Sad. So erreichten die Gäste aus Ungarn erst nach einer 28-stündigen Busfahrt die Helmut-Körnig-Halle.
Die Mädchen und Jungen aus Novi Sad mussten auf ihrem Weg nach Dortmund einen unfreiwilligen Zwischenstopp von 15 (!) Stunden in Ungarn einlegen und erschienen erst kurz vor Wettkampfbeginn in der Leichtathletik-Arena an der Strobelallee. Der Leichtathletik-Nachwuchs aus Dortmunds Partnerstadt hatte zudem wegen der Fußball- Bundesliga-Party BVB 09 Dortmund gegen den SC Freiburger SC große Probleme, in die Helmut-Körnig-Halle zu kommen. Erst nach einer Intervention von Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau konnte der serbische Bus die Absperrungen passieren.

Unterkategorien