Leichtathletik

flvw-Logo jiEberhard Vollmer hat wieder den FLVW-Newsletter zusammengestellt. Der LA-Newsletter wird herausgegeben von der Fachschaft Leichtathletik im FLV Westfalen.
Erscheinungsweise: 6 x jährlich
Erscheinungstermin Nr. 4-2013: 07. August 2013

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (FLVW-Newsletter_4-2013-1.pdf)FLVW-Newsletter_4-2013-1.pdf[ ]211 kB

Griesbaum jiIngo Grüneberg von den Ruhrpotts Dortmunder teilte sich beim 38. Internationalen Lauf „Durch die Haard" mit Start und Ziel in Haltern- Bossendorf den Lauf über 10,7km recht gut ein und kam zu einem ungefährdeten Sieg in der Klasse M 45 in 42:38 Minuten. Der 46-jährige Langstreckler belegte im Gesamtklassement den vierten Rang.
In der einer guten Form präsentierte sich auch Norbert Griesbaum (LT Brechten, Foto). Der ehemalige Fußballer des TUS Eving und des VFL Kemminghausen, der nahezu Wochenende für Wochenende an Wettkämpfen teilnimmt, kam in der Alterskategorie M 55 zu einem sicheren Erfolg in 46:06 Minuten. Im Gesamteinlauf erreichte er als Fünfter das Ziel.
Im Lauf über 20,2km gefiel Jens Meyer (LT Bittermark), der im vergangenen Jahr die Alpen-Überquerung schaffte, als Sieger der Klasse M 35 in 1:19:27 Stunden. Einen weiteren Erfolg für den LT Bittermark gab es auf dieser Distanz durch Johannes Krüsemann-Stüwe, der in der Kategorie M 55 in 1:30:09 Stunden allen die Fersen zeigte.
Bei den Damen setzte über 20,2km die vereinslose Regina Tank ihre Erfolgsserie mit ihrem Sieg in der Klasse W 50 in 1:39:20 Stunden fort. Die ehemalige Handball-Spielerin lag im Ziel recht deutlich vor der Bittermärkerin Claudia Stüwe, die in 1:45:08 Stunden das Rennen beendete.

DoyscherverabschiedetDer Ruhrklippenlauf vom vergangenen Samstag war für Uta Doyscher-Lutz der vorläufig letzte „Arbeitstag" als Leiterin der 5:30 Minuten Gruppe. Die Bittermärker Langstrecklerin, die auch durch Ihre Läufe im Trikot ihres Arbeitgebers Stadt Dortmund Furore machte, verlegt Ihren Lebensmittelpunkt nach Baden-Württemberg.
Vor dem Lauf dankte ihr der stellvertretende Vorstandssprecher, Rüdiger Arnold, mit einem Blumenstrauß und einer Foto-Uhr für die geleisteten Dienste und wünschte Uta unter dem Beifall der ca. 80 anwesenden Sportler im Namen des LT Bittermark alles Gute für die Zukunft.
Da Sie weiter dem Verein verbunden bleibt, freuen sich schon Alle auf einen baldigen Heimatbesuch.
Ihren „Posten" beim Ruhrklippenlauf übernimmt der in Dortmund gut bekannte Trailläufer Jens Meyer, der kurz vor seinem dritten Start beim Alpenlauf "Transalpine" in Folge steht.
Bildzeile: v.l.n.r.: Uta Doyscher-Lutz, Heiko Thoms, Rüdiger Arnold, Dirk Wolf

Mark Vanessa12.06. jiVanessa Mark (Teutonia Lanstrop) hatte bei den deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften in Bernhausen keinen viel versprechenden Auftakt, so dass sie im Siebenkamp der Klasse U 18 bei „Halbzeit" mit 3192 Punkten lediglich auf Platz acht lag. Trotz zwei guter Leistungen am zweiten Wettkampftag konnte die 17-jährige Lanstroperin das Blatt nicht wenden, fiel sogar noch ein wenig zurück und musste sich im Gesamtklassement mit dem neunten Rang und 5144 Zählern begnügen.
Gleich in der ersten Disziplin, dem 100m-Hürdenlauf, konnte Venessa mit 14,61 Sekunden- ihre persönliche Bestzeit liegt bei 14,29 Sekunden- ihre hochgesteckten Wünsche nicht erfüllen. Auch im Hochsprung blieb sie mit 1,66m unter dem „Soll". Zahlreiche Punkte büßte sie im Kugelstoßen ein, wo sie zweimal übertrat. Bei einem Sicherheitsstoß erreichte die 17-jährige Lanstroperin nur 12,79m. Zum Vergleich: Ihr „Hausrekord" steht bei 14,20m. Lediglich über 100m konnte sie mit 12,79 Sekunden die Erwartungen erfüllen.

FeitNicoBild2 jiVom 26. Juli bis zum 4. August fanden in Sofia (Bulgarien) die Deaflympics statt. Die Deaflympics sind die offiziell anerkannten Olympischen Spiele für Gehörlose bzw. Menschen mit Hörminderung. Gehörlose nehmen nämlich nicht an den Paralympics teil, sondern haben ihre eigenen Spiele. Knapp 4000 Athleten kamen in diesem Jahr nach Bulgarien. Unter ihnen war auch der deutsche 800m-Läufer Nico Feißt (20, auf dem Bild links) von der LG Olympia Dortmund.
Hier sein Bericht: Um es gleich einmal vorwegzunehmen: Mit der Qualifikation für die Deaflympics hatte ich mein Ziel eigentlich schon erreicht. Die Normen, die wir Leichtathleten erreichen müssen, um zu einem internationalen Großereignis zu dürfen, sind nämlich ganz schön anstrengend, und kosten weitaus mehr Nerven als der Wettkampf selbst. Zudem mache ich erst seit knapp anderthalb Jahren Leichtathletik und war in der vergangenen Saison noch bei der Jugend startberechtigt. Als ich 2012 dann per Zufall vom Gehörlosensport erfuhr, und sofort bei der U20-EM im vergangenen Jahr Silber mit der 4x400m-Staffel holte, warf ich meine Pläne um. Ursprünglich wollte ich nach dem Abitur nämlich ins Ausland gehen, doch als ich erfuhr, dass die Deaflympics anstanden, zog ich nach Dortmund, um zu studieren. Außerdem fand ich dort mit Pierre Ayadi einen hervorragenden Trainer und eine starke Trainingsgruppe, die mich zu neuen Bestleistungen anstachelte.

Unterkategorien