Leichtathletik
Nores Max Menden 21.04.18 jiKreisBeim Silvesterlauf in seiner Heimatstadt Aachen konnte Max Nores (Foto) einen vielbeachteteten Doppelsieg feiern. Zuerst ließ er der Konkurrenz über 4,8 Kilometer in 14:18 Minuten keine Chance und nicht mal eine Stunde später ging er dann über 10,3 Kilometer in 33:39 Minuten genauso souverän zu Werke. Im Ziel traf der dann den früheren 400 Meter-Läufer der LGO, Jens Dautzenberg, der dort mit seiner ganzen Familie am Start war. 

Steffen Baxheinrich hat in Gütersloh im Lauf über fünf Kilometer bereits ab dem zweiten Kilometer das Tempo angezogen und nach und nach jeden Konkurrenten abschütteln können. Am Ende standen bei seinem Sieg starke 15:15 Minuten auf der Uhr, obwohl er in der vergangenen Woche noch in Dortmund ein hartes Trainingsprogramm durchgezogen hat.

In Herne musste sich Fabian Dillenhöfer über 10 Kilometer nach schnellen 31:34 Minuten lediglich den beiden Wattenscheider Läufern Marius Probst (30:14 Min.) und Jan Hense (30:50 Min.) geschlagen geben. Patric Meinike landete nach 32:21 Minuten auf Rang 5. Im Lauf über 5 Kilometer wurde Janne Straub in 17:34 Minuten Zweiter in der männlichen Jugend U20. Sein jüngerer Bruder Aik sicherte sich in der M8 den zweiten Platz nach 6:11 Minuten über die rund 1500 Meter lange Distanz.

20181231 Bus Silvester editedAuf die Frauen ist Verlass! Sandra Schmidt bewies am letzten Tag des Jahres ihre gute Form und scheiterte beim Silvesterlauf von Werl nach Soest nur um eine halbe Minute an der magischen Grenze von einer Stunde.

In 1:00:27 erreichte sie als 13. Frau und klare Siegerin der W30 dem Marktplatz in Soest. Vor ihr lagen drei Vereinskameraden des LT Bittermark. Jonas Lenz in 0:57:25, Tillmann Goltsch und Mathias Kamp in 0:57:45. Mathias Kamp, der Kreismeister über 10 km, wurde damit Dritter der M50.


Kleine Linn ji jiDortmundAmanal Petros (TV Wattenscheid) und Fabienne Amrhein (MTG Mannheim) konnten beim Silvesterlauf Werl/Soest auf der 15km-langen Strecke ihre Vorjahreserfolge erwartungsgemäß wiederholen. Für eine große Überraschung sorgte die noch zur Jugendklasse U 18 zählende Linn Kleine (LG Olympia Dortmund) mit ihrem zweiten Platz im Gesamtklassement in ausgezeichneten 55:12 Minuten.

Die Athletin von Pierre Ayadi war das Rennen recht forsch angegangen und hatte bei der 10km-Marke eine Zwischenzeit von 36:25 Minuten. Doch sie konnte das schnelle Tempo immer wieder geschickt auspendeln, sodass sie auf der für sie ungewöhnlichen langen Strecke im Ziel noch einen erstaunlich frischen Eindruck machte.

Schmeißing Karl Heinz jiAls Karl-Heinz Schmeißing (Ruhrpotts Asseln) am Silvestertag zu 37. Mal auf dem Soester Marktplatz nach 1:59:47 Stunden Deutschlands größten Silvesterlauf beendete, hatte der 71jährige alle bisherigen Rennen entlang der Bundesstraße 1 bewältigt und dabei rund 550 Kilometer zurück gelegt.

„1982 waren nur etwa 600 Läufer am Start, inzwischen sind es fast 5000 geworden“, macht er die Dimension dieser Veranstaltung deutlich. „Dass ich stets das Ziel in Soest in guter Verfassung erreicht habe, war nicht immer selbstverständlich“, erzählt er. Oft blies den Akteuren auf dem Schnee bedeckten Kurs ein eiskalter Ostwind entgegen, und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich waren nicht selten. So lief der dreifache Dortmunder Sieger Jens Wilky Anfang der 90er mit Eis verkrustetem Gesicht ins Ziel. „Man musste schon vom Start an auf die Zähne beißen und der ganze Durchhaltewillen wurde gefordert“, hebt Schmeißing hervor.

Amanal6 jiKreisAmanal Petros konnte beim 37. Internationalen Silvesterlauf von Werl nach Soest seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Der 23-jährige Langstreckler, der seine Abschiedsvorstellung im Trikot des SV Brackwede gab, legte die 15km-lange Strecke in 44:41 Minuten zurück und hatte als viel umjubelter Sieger auf dem Marktplatz in Soest einen deutlichen Vorsprung vor dem überraschend starken Nils Voigt (LG Brillux Münster, 45:04 min.) und Robiel Weldemichael (SUS Westenholz, 46:21 min.).

Der letztjährige EM-Teilnehmer über 10.000m, der im neuen Jahr für den TV Wattenscheid starten wird, strahlte im Ziel: „Da ich mich verletzungsbedingt erst seit sechs Wochen wieder im Training befinde, war das für mich ein toller Jahresabschluss. Die ausgelassene Stimmung entlang der Strecke hat mir sehr gut gefallen.“ Amanal Petros hatte sich bereits bei 5km abgesetzt. Die 10km-Marke passierte er in 29:26 Minuten. Immer auf Sichtweite zu ihm befand sich Nils Vogt, der mit seinem zweiten Rang hochzufrieden war: „Bei mir hat sich offensichtlich das gemeinsame Training mit Amanal Petros ausgezahlt.“ Auch der Münsteraner startet im neuen Jahr für den TV Wattenscheid.

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