Leichtathletik

Attermeyer SamiraDie westfälischen Hallen-Meisterschaften finden am Sonntag in Paderborn mit den Titelkämpfen der U16 ihren Abschluss. Das gestiegene Leistungsniveau der Dortmunder Nachwuchsathleten wird nicht nur an dem umfangreichen Aufgebot mit dem die LG Olympia in die Domstadt reist deutlich, sondern auch die Ende 2018 gegründete Startgemeinschaft LC Schwerte/TSV Kirchlinde tritt mit aussichtsreichen jungen Athletinnen an.

Vor allem im 60-Meter-Sprint der W 15 führt kein Weg an drei Dortmunderinnen vorbei, die nur um ieben Hundertstel von einander getrennt, an der Spitze dominieren. Samira Attermeyer (LGO) ist mit 7,97 Sekunden Spitzenreiterin, gefolgt von Franca Krane (7,98) und Anna Hense (beide Stg. S-K), die mit 8,04 Sekunden zu Buche steht. Größte Konkurrentin des Dortmunder Trios ist Luisa Manegold aus Münster, die ebenfalls auf 7,97 Sekunden verweisen kann. Nur wer einen optimalen Start erwischt, wird sich durchsetzen. Anna Hense wird auch über 300 Meter antreten, und da hat sie es mit rund einer Sekunde Vorsprung vor der Konkurrenz erheblich leichter, sich den Titel zu sichern. Nur neun Hundertstel trennen Hürdenspezialistin Krane mit starken 9,35 Sekunden von der führenden Wattenscheiderin Alexandra Heimchen.

Poerschke Manfred PorträtDie meisten schätzen ihn deutlich jünger ein. An 85 Jahre denkt jedoch niemand. Diesen Geburtstag feierte am 26. Februar Dr. Manfred Poerschke (Foto) bei bester Gesundheit.

„Für mein Alter fühle ich mich noch topfit. Hoffentlich bleibt das noch einige Jahre so“, wünscht sich der ehemalige Viertelmeiler des OSV Hörde. Obwohl Dr. Poersches sportliche Glanztaten schon über 60 Jahre zurückliegen, würde er mit seinem früheren Leistungspotential heute immer noch mit der deutschen Spitzenklasse Schritt halten können. Schließlich kann man von den Zeiten, die damals auf Aschenbahnen erzielt wurden, über 400 Meter eine Sekunde abziehen.

Auch die früheren Spikes mit den langen Dornen haben mit den heutigen High-Tech- Produkten nur noch wenig gemeinsam. Trotzdem brachte es Dr. Manfred Poerschke auf Bestzeiten von 10,7 Sekunden über 100m, 21,4 Sekunden über 200m, 47,0 Sekunden über 400m und 1:52,2 Minuten über 800m. Seinen größten Erfolg feierte der frühere Langsprinter, der Dortmund immer die Treue hielt, am 30. Juni 1957 in Berlin, als er über 400m in einem mitreißenden Rennen in 47,5 Sekunden den Olympiasieger von Melbourne, David Jenkins, schlug. Wenn Dr. Manfred Poerschke, der dreimal in Folge beim Berliner ISTAF den 400m-Lauf gewann, von diesem Überraschungssieg berichtet, glänzen immer noch seine Augen. Dabei können sich auch seine anderen Erfolge sehen lassen.

Schmidt SandraVor dem Halbmarathon auf Platz drei der Serienwertung liegend, ohne Chance, die Führende einzuholen, lief Sandra Schmidt (LT Bittermark, Foto) in 1:24:59 Stunde eine neue persönliche Bestzeit und kam als Erste der W30 in 3:05:47 Stunden Serienzeit mit 30 Sekunden Vorsprung auf die Gesamt-Dritte ins Ziel. Selbstverständlich war ihr auch der erste Platz in der AK nicht zu nehmen.

Bei den Herren erreichten Dirk Wolf als Neunter der M40 in 3:15:03 Stunden und Michael Poletto als Zehnter der M55 in 3:22:49 Stunden gute Serien- Gesamtplätze. Sergej Demykin zeigte sich eine Woche nach dem Grüngürtel Ultra in Köln gut erholt und lief in 1:32:35 Stunden ebenfalls neue persönliche Bestzeit.

Beim oben erwähnten Grüngürtel Ultra in Köln geht es auf 63 km um die Stadt, vorher wird links- oder rechts herum gewählt. Stefan Gartz in 6:45:24 (PB), Marcel Zöllner in 6:45:46 und Sergej Demykin in 6:45:49 Stunden kamen auf den Plätzen 26 bis 28 ein, etwas mehr Zeit nahm sich Sebastian Holz, er kam in 7:04:33 Stunden auf Platz 41 ein.

Eine persönliche Bestzeit erreichte Thomas Karcz beim Bad Salzuflen Marathon, der in Baukastenform verschiedene Strecke anbietet.  Karcz  entschied wieder für die 26 km und erreichte beim dritten Start wieder eine persönliche Bestleistung. Nach 2:23:53 Stunden landete er auf Platz 18 der M45. Weitere Ergebnisse unter www.lt-bittermark.de

Schreml Elias Indoor Meeting ji jiKreisDie Favoritenbürde war für Constantin Rutsch (LG Olympia Dortmund) bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen nicht zu groß. Obwohl der Schützling von Kai Atzbacher vor dem Wettkampf recht nervös war, meisterte er im Stabhochsprung seine Aufgabe bravurös, überwand alle Höhen im ersten Versuch und gewann wie erwartet Gold mit exakt fünf Metern.

„Ich war vorher so kribbelig, weil ich vorher wusste, dass ich als Favorit in diesen Wettkampf gehe. Aber die Stimmung war gut und die Halle warm, so dass man zwischen den Sprüngen nicht ausgekühlt ist“, berichtete der Stabartist der LG Olympia Dortmund. Wichtiger als die Höhe waren für Constantin Rutsch der Titel und die Tatsache, dass er im Sindelfinger Glaspalast recht sichere Sprünge absolvierte. „Höhen jenseits der fünf Meter kann ich noch immer Sommer springen.“

FeistMaximilian KreisDas war eine Überraschung: Obwohl die LG Olympia in der 3x1000m-Staffel der Männer, die im Rahmen der deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen ausgetragen wurde, nicht in Bestbesetzung antrat, erkämpfte sich das Trio in der Besetzung Constantin Feist, Steffen Baxheinrich und Maximilian Feist (Foto) hinter der LG Region Karlsruhe (7:15,78 Min.) in 7:28,19 Minuten die Silbermedaille.

„Diese Vizemeisterschaft bildete für uns einen erfolgreichen Abschluss dieser Meisterschaften, bei denen wir uns über drei Medaillen und mehrere gute Endkampfplatzierungen freuen konnten“, bilanzierte der sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi.

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