Leichtathletik

Rund um Dortmund 4.Etappe 27.08.18 jiEs war zwar kühl, aber die Sonne lachte, als sich die beiden Gruppen mit insgesamt 130 Teilnehmern auf den Weg machten.

Von Haus Wenge in Lanstrop zum Freischütz ging es durch den Kurler Busch und Asseln zur Donnerstraße, an deren oberen Ende neben dem Airport die Zwischenverpflegung stattfand. Von dort konnte man zum Start in der Nähe des "Lanstroper Ei's" und zum Ziel, markiert durch den Funkumsetzer an der Bergstraße, blicken. Das gibt es nur auf dieser Etappe. Weiter durch Sölde und Lichtendorf ging es zum Ziel.Geführt und versorgt von den Läufern des LWT Dortmund-Ost erreichten alle Teilnehmer das Ziel am Freischütz, wo bei mittlerweile angenehmen Temperaturen noch geklönt wurde.

Der LWT Dortmund organisierte die letzte Etappe bei rund um Dortmund. Foto: VereinSymbol Kamera

MüMa on Tour Gruppenfoto panorama jiLaufwart Heiko Thoms, der auch Mentor des Münster Marathon ist, lud am ersten Sonntag im August zum MüMa on Tour, ein Teil der Serie von langen Vorbereitungsläufen, die von beteiligten Vereinen ausgerichtet wird.

16 Läufer folgten der Einladung des Lauftreffs Bittermark Dortmund zu einem 30 km langen Trainingslauf an der Ruhr.  Die Laufstrecke führte entlang des wunderschönen Ruhrtalradwegs, häufig mit Blick aufs Wasser. Das extrem heiße Wetter der letzten Tage machte an diesem Morgen eine Pause. Bei bewölktem Himmel war das Laufen noch angenehm. Das wussten auch die Läufer zu schätzen.

Die Teilnehmer kamen überwiegend aus dem Bereich Dortmund, Schwerte und Unna. Bei der Ausrichtung des langen Trainingslaufs erfuhr unser Mentor von seinem Verein LT Bittermark Dortmund e.V. tatkräftige Unterstützung. So konnten drei Laufgruppen mit unterschiedlichem Tempo angeboten werden. An insgesamt drei Verpflegungsstellen gab es Getränke und kleine, leichte Häppchen.

Alle Läuferinnen und Läufer fühlen sich insgesamt gut auf den Münster Marathon vorbereitet und lobten die familiäre Atmosphäre, die guten Parkmöglichkeiten und die gute allgemeine Organisation des Münster Marathons. Gelobt wurden die Vorbereitungsläufe „MüMa on Tour“. „Man lernt neue Leute und Laufstrecken kennen. Die langen Trainingseinheiten laufen in Gesellschaft wie von selbst ab“, sagte ein Teilnehmer. Aber auch die Webseite des Lauftreffs wurde umfassend gelobt. Die Fülle an interessanten Informationen sei beispielhaft. "Was euer Verein alles macht" schwärmte eine Läuferin.

Symbol KameraDie Teilnehmer beim Vorbereitungslauf
(Foto: LT Bittermark)

Marie Hupe jiDie Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 in Berlin waren für Athleten, Trainer und Zuschauer das Highlight des Jahres. Mittendrin waren 89 junge Athleten der Jahrgänge 2001/2002 aus ganz Deutschland, die durch das EM-Jugendlager der Deutschen Leichtathletik-Jugend (DLJ) alle Geschehnisse vor Ort hautnah miterleben durften. Zehn Tage voller einmaliger Erlebnisse und spannender Aktivitäten liegen hinter den Teilnehmern. Das Jugendlager wurde durch finanzielle Unterstützung der Freunde der Leichtathletik ermöglicht.

Auch Lisa-Marie Hupe hat am DLV-Jugendlager teilgenommen und ist voller Eindrücke zurückgekehrt. Ihr Bericht im Wortlaut:

„Es ist Samstag, der 4.August 2018. Die Koffer sind gepackt, und die Teilnehmer des DLV Jugendlagers machen sich aus insgesamt 16 Bundesländern auf den Weg zur Jugendherberge Berlin international, die in der Nähe des Berliner Zentrums liegt. Dort angekommen, bekommt jeder Teilnehmer seinen eigenen Schlüssel, bezieht sein Zimmer und trifft das erste Mal auf seine Zimmergenossen. Anschließend versammeln sich alle Teilnehmer und Betreuer. Das Jugendlager wird offiziell eröffnet, die Teilnehmer werden mit der DLV-Ausrüstung eingekleidet, durch die die Teilnehmer im Stadion direkt erkennbar sind. Anschließend gibt es Abendessen. Zum Abschluss des ersten Tages sind sich die Teilnehmer durch verschiedene Kennlernspiele näher gekommen, und es haben sich erste Freundschaften gebildet. Am nächsten Morgen, nachdem alle gefrühstückt hatten, machten sich die Teilnehmer für die fünfstündige Stadtrallye, die mehrere kreative Aufgaben umfasste, bereit. Dabei lernten die Teilnehmer ebenfalls andere Teilnehmer besser kennen, da die Gruppen von den Betreuern festgelegt worden sind.

Zurück in der Jugendherberge hatten die Teilnehmer kurz Zeit, sich für die gegen Mittag anstehende Camp-Olympiade und für die am Abend anstehende dreistündige Schiffsfahrt auszuruhen.Der Montag startete mit verschiedenen Workshops zum Thema Engagement global und gegen Mittag machte sich die erste Gruppe auf den Weg zur EM-Meile, um die Stände des DLVs tatkräftig zu unterstützen. Dazu wurden die Teilnehmer in verschiedene Gruppen eingeteilt, die im Laufe der Woche zur Unterstützung auf der EM-Meile eingeteilt worden sind. Abends hatten man zwei Möglichkeiten, sich die Qualifikationen im Stadion anzugucken oder bei der Kugelstoß-Qualifikation am Breidscheidplatz dabei zu sein.

Ein Gespräch mit Spitzen-Athleten
Das Highlight des Tages war dann, die Eröffnungsfeier der Europameisterschaft hautnah und live mitzuerleben. Ab Dienstag haben dann alle Teilnehmer und Betreuer gemeinsam alle deutschen Athleten sowie Athleten aus ganz Europa durch kräftiges Jubeln und das Hochhalten von Schildern angefeuert. Mit einer der Höhepunkte des gesamten Jugendlagers waren die vier Athletentalks, die mit der Leichtathletik-Legende Robert Harting, Zehnkämpfer Niklas Kaul, Speerwerfer Andreas Hofmann, Dreispringerin Jessie Maduka und Weitspringer Fabian Heinle stattgefunden haben. Alle Teilnehmer bekamen die Chance, den Athleten Fragen zu stellen und hatten anschließend Zeit, um ein persönliches Foto oder ein Autogramm zu ergattern.

Jetzt sind wir schon fast am Ende des Jugendlagers angekommen. Das letzte Wochenende wurde mit einem eigenen Wettkampf, bei dem viele Teilnehmer selber gestartet oder als Kampfrichter geholfen haben, zwei Abendsession im Stadion und einer Jugendbotschafter Doping Prävention verbracht. Zum Abschluss des Jugendlagers hatte das Team des DLVs die Ehre, bei der Aftershowparty der Europameisterschaft dabei zu sein. Am letzten Morgen wurden in die Koffer gepackt, und die Teilnehmer sind in ihre jeweiligen Bundesländer zurückgefahren.Insgesamt hatten wir alle eine tolle Zeit, in der man viele neue Freunde kennengelernt hat, sodass sich jeder einzelne auf die nationalen Wettkämpfe freut, bei denen man diese vielleicht wiedersehen kann.“

Symbol KameraLisa-Marie Hupe mit Dreispringerin Jessie Maduka
(Foto: Privat)

Rapidos 22.08.18 jiNoch bevor die herbstlichen Straßen- und Crossläufe, die für den LC Rapid wieder im Mittelpunkt stehen werden, beginnen, blickt der Verein auf eine erfolgreiche Saison zurück.

„Obwohl Sascha van Staa im ersten Halbjahr aus beruflichen Gründen ausgefallen ist, können wir mit dem Ergebnis unserer Arbeit sehr zufrieden sein“, erklärt der sportliche Leiter der Rapidos, Günter Schrogl. Auf der Bahn machte der MU 20er Nicolas Vogt durch die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften über 1500 Meter (4:03,39 Minuten) und 2000 Meter Hindernis (6:11,72 Minuten) auf sich aufmerksam, konnte die Startberechtigung wegen eines Praktikums jedoch leider nicht nutzen. Nils Scheffer lief die 800 Meter in ordentlichen 1:57,37 Minuten und inzwischen griff auch van Staa wieder mit hervorragenden Leistungen ins Geschehen ein. Darüber hinaus standen in den verschiedenen Altersklassen Philipp Gröner, Jens Freudenau, Ralf Klauke, Sonja Vogt und Heike Wilkens auf dem Siegerpodest und sammelten Landestitel. Durch die internationalen und nationalen Erfolge von Klemens Wittig und Karl-Walter Trümper stand der LC Rapid immer wieder im Blickpunkt und die Mittel- und Langstreckler bilden das Rückgrat des Vereins. Zehn Medaillen holten die Rapidos bei nationalen Titelkämpfen. Darüber hinaus finden zahlreiche Hobbyläufer ihren Platz beim LC Rapid.

LC Rapid bietet auch sportliches Angebot für Kinder
Der LC Rapid ist darüber hinaus Kooperationspartner der Fabido-Bewegungseinrichtung in Hacheney und bietet dort viermal in der Woche ein sportliches Angebot für drei- bis sechsjährige Kitakinder an. Ferner betreuen sechs Übungsleiter drei Schüler- und Jugendgruppen.„Wir können als kleiner Verein natürlich nicht alle Leichtathletik-Bereiche abdecken und dafür ein mehrmaliges Training in der Woche anbieten.“ beschreibt Schrogl die Möglicheiten des Vereins realistisch und sagt: “Aus diesem Grund ist es nachvollziehbar und verständlich, dass wir in den vergangenen Jahren viele talentierte junge Athleten an die LG Olympia abgegeben haben, und wir sind uns der Rolle als Talentschmiede bewusst.“

Das findet auch im Kreis Dortmund und darüber hinaus viel Anerkennung.„Wir fanden uns in dem aus dem Zusammenschluss von OSC Thier und der LAV co op gegründeten Großverein als Mittel- und Langstreckler nicht mehr genügend repräsentiert.„, erinnert sich Schrogl an den Beginn des Vereins. So gründeten im November 1999 unter anderem leistungsstarke Mittelstreckler wie Jens Wilky, Karsten Hilleringmann, Marco Budeus und Ansgar Lenfers den Verein mit heute fast 200 Mitgliedern, und man schätzt vor allem die familiäre Atmosphäre, den Zusammenhalt sowie die unkomplizierten einfachen und kurzen organisatorischen Wege. Das kommt auch im traditionellen Trainingslager auf der Insel Texel und bei den beliebten und gut besetzten Sportfesten in der Körnighalle und im Stadion Rote Erde zum Ausdruck, bei denen alle Mitglieder kräftig zupacken. So ist auch das Verhältnis zu den übrigen heimischen Vereinen über die sportliche Rivalität hinaus, recht freundschaftlich. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Telefon: 02330 – 89 19 006

logo kreisEberhard Vollmer hat wieder den FLVW-LA-Newsletter zusammengestellt. Der LA-Newsletter wird herausgegeben von der Fachschaft Leichtathletik im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Erscheinungsweise: 6 x jährlich.
Die neuste Ausgabe des LA-Newsletters befindet sich im Anhang.
Anhänge:
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