Leichtathletik

van Staa Sascha 24.10.16 ji„Bisher konnte ich noch nie beim Dortmunder City-Lauf starten, da immer irgend etwas dazwischen kam. Deswegen freue ich mich besonders, dass es in diesem Jahr endlich klappt“, brennt Sascha van Staa (LC Rapid, Foto) auf sein Debüt am nächsten Sonntag beim PSD Bank City-Lauf.

Der 25jährige gehört über zehn Kilometer nicht nur zu den Anwärtern auf den Gesamtsieg, sondern ist auch haushoher Favorit im Kampf um den Titel des Dortmunder Stadtmeisters. Nach einem Brasilienurlaub, während dem er sich auf lockere Dauerläufe beschränkte, bereitet er sich jetzt mit 80 Kilometern pro Woche auf die Herausforderungen des Herbstes vor. Die erste davon ist der City-Lauf. Dabei will er seine Strategie dem Verhalten der Konkurrenz anpassen, und mit einer rechtzeitigen Attacke die heimische Langstrecklergilde gut vertreten, wie er das schon in zahlreichen Wettkämpfen zuvor getan hat.

Der künftige Gymnasiallehrer für Mathematik und Latein, der im Juni sein Studium mit dem „Master-of-Education“ abschloss, spielte 18 Jahre lang Fußball und beteiligt sich seit vier Jahren nebenbei an Laufwettbewerben. „Das war nicht so ganz einfach, weil die Wettkämpfe manches Mal mit den Fußballspielen kollidierten. Einmal habe ich am Sonntagmorgen an einem Halbmarathon teilgenommen, bin direkt im Anschluss zum Spiel gedüst, habe die Lauf- gegen die Fußballschuhe gewechselt und 90 Minuten gespielt“, erinnert er sich. So fuhr er lange Zeit zweigleisig und coachte zusätzlich ein Team seines Heimatvereins Mengede 08/20. Im Juni erwarb er nach einem zweieinhalbwöchigen Lehrgang die DFB-Elite-Jugend-Lizenz und ist als Trainer der U 14 des TSC Eintracht tätig.

Lueckenkemper Gina Halbfinale 06.08.17 jiKreisEin Leichtathletik-Spektakel zum Abschluss eines ganz starken Sommers: Gina Lückenkemper hat ihre Saison bei „Berlin fliegt“ am Samstagabend vor historischer Kulisse beendet.

Beim Sechs-Ländervergleich vor dem Brandenburger Tor war die Sprinterin viermal über 30 Meter gefordert. Des Weiteren gingen Frauen-Weitsprung und Männer-Stabhochsprung in die Gesamtwertung ein. In der Endabrechnung setzte sich das Team der USA mit 58 Punkten vor dem deutschen Trio (48 Punkte) und Großbritannien (44 Punkte) durch.

Wie erwartet, waren die 30 Meter für Gina Lückenkemper um einiges zu kurz, um Hallen-Weltmeisterin Barbara Pierre (USA) gefährden zu können. Für die Sprinterin der LG Olympia Dortmund gingen Zeiten zwischen 4,22 und 4,26 Sekunden in die Ergebnisliste ein. Das reichte einmal zu Platz zwei und dreimal zu Rang drei in den vier Rennen. „Ich bin vorn ja eher eine Schnecke. Darum bin ich insgesamt schon zufrieden“, zog die 20-Jährige Bilanz. Die Tagesbestzeit lief wie erwartet die starke Starterin Barbara Pierre mit 4,14 Sekunden.

Im Herzen Berlins hatten die Veranstalter eine rund 60 Meter lange blaue Sprintbahn inklusive Auslauf aufgebaut. Für einen Sieg in den vier Läufen gab’s jeweils sechs Punkte. Die Sechsplatzierte erhielt noch einen Punkt. Ein vergleichbares Prozedere gab’s im Weitsprung (mit Melanie Bauschke) und im Stabhochsprung (mit Karsten Dilla). Dort wurden ebenfalls in jeweils vier Durchgängen die Besten ermittelt.

Koglin Werner jiUnter Dortmunds Senioren-Langstrecklern ist Werner Koglin (Viermärker Waldlauf- Gemeinschaft) eine feste Größe. Er feierte jetzt seinen 70. Geburtstag und trainiert, nachdem ihn eine Erkrankung in diesem Sommer ausbremste, wieder mit neuer Energie.

Koglin wurde 2016 westfälischer Crossmeister der M 65 und nahm mit seinen 41:35 Minuten über zehn Kilometer den zweiten Rang in der Landesrangliste ein. Der unverwüstliche Viermäker ist nicht nur ein starker Langstreckler mit Bestzeiten von 36:37 Minuten über zehn Kilometer und 1:21:54 Stunden im Halbmarathon, sondern während des Sommers lässt er sich auch bei Radrennen den Wind um die Nase wehen.

In seinem Verein fungiert er als Sportwart und zur Zeit bereitet er die lauffreudigen Viermärker auf den Sparkassen-Phoenix-Halbmarathon vor. „Da muss ich immer dabei sein, sonst machen die Unsinn“, nimmt er seine Aufgabe sehr ernst.

Symbol KameraWerner Koglin zählt weiter zu den besten westfälischen Senioren-Langstrecklern.
(Foto: Peter Middel)

Kynast Klaus Horstmann Rainer jiAls Deutsche Meister kehrten Rainer Horstmann (TSV Kirchlinde) und Klaus Kynast (ASC 09 Dortmund) von den Deutschen Leichtathletik-Senioren-Wurfmehrkampfmeisterschaften aus dem Thüringischen Zella Mehlis heim.

Rainer Horstmann gewann in der AK M60 mit einer Punktzahl von 3682 den Titel. Seine beste Einzelleistung in diesem aus Hammerwerfen, Kugelstoßen, Diskuswerfen, Gewichtwurf und Speerwerfen bestehenden Fünfkampf erzielte er mit 13,09 m beim Kugelstoßen.

Klaus Kynast siegte mit einer Punktzahl von 4001. Die meisten Punkte bekam er für seine Weite beim Gewichtwurf mit 16,83 m. Für Klaus Kynast war es bereits der siebte Deutsche Meistertitel im Wurffünfkampf.

Symbol KameraDie beiden deutschen Meister Rainer Horstmann (li.) und Klaus Kynast.
(Foto: Privat)

Wittig Klemens Hannover 09.04.17 jiDie letzten nationalen Meistertitel dieses Jahres werden am Sonntag in Bad Liebenzell im Zehn-Kilometer-Straßenlauf vergeben. Klemens Wittig (LC Rapid, Foto) ist dabei  unumstrittener Favorit der Kategorie M 80.

Wittigs seine Ambitionen gelten jedoch dem Europarekord über diese Distanz von 45:04 Minuten, den er bereits vor seinem 80. Geburtstag in Oelde mit 44:54 unterbot. Nun will der unermüdliche Langstreckler den Rekord nach den internationalen Regeln nachholen.

Die LG Olympia ist im Nordschwarzwald mit einem Quartett vertreten. Die besten Aussichten auf einen Platz unter den Top 10 hat Leif Gunkel in der U 23, obwohl es ihm schwer fällt sein Medizinstudium mit dem Leistungssport unter einen Hut zu bringen. Gespannt darf man auf den Auftritt von Finn Schwiegelshohn sein, der bereits Mitte April beim internationalen Osterlauf in Paderborn 30:13 Minuten ablieferte und dessen Ehrgeiz noch immer seiner ersten 29er Zeit gilt. Mit dabei sind auch Fabian Dillenhöfer und Patric Meinike, so dass die LGOer auf einen Achtungserfolg als Mannschaft hoffen können.

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„Auf die Dortmunder Kampfrichter ist Verlass. Sie arbeiten gründlich, ordentlich und mit großem Engagement,“ erklärte Hans Schulz anlässlich eines Abendessens...
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Sieben neue Regelkundige haben nach dem ersten Lehrgang im März dieses Jahres die Prüfungen bestanden und können bei Veranstaltungen...
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