Leichtathletik

Fritzsch Benjamin jiBenjamin Fritzsch vom TVE Barop startet seit diesem Jahr in der M40 für die LG Olympia Dortmund. Bereits am 6. Oktober 2019 hatte er in Tilburg / Niederlande im 5-km-Straßengehen in 30:40 Minuten die DM-Qualifikation um 5 Sekunden unterboten (30:45,00 Min.) und so seine persönliche Bestleistung erreicht.

Diese wurde jedoch vom Deutsche Leichtathletik-Verband für die vom 28. Februar bis 1. März in der Leichtathletikhalle in  Erfurt stattfindenden 19. Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften nicht anerkannt. Es erfolgte daher noch ein Start bei den NRW-Hallenmeisterschaften am 2. Februar in Dortmund, bei der er eine Zeit von 30:37,29 Minuten erreichte. Diese Zeit wurde als Qualifikationsnorm anerkannt.

Beim Wettkampf der Männer, M35 bis M55, belegte er den neunten Rang und holte sich so in der M40 die Goldmedaille und den Deutschen Meistertitel im 3.000-m-Bahngehen in neuen persönlichen Bestzeit von 19:19,63 Minuten (vorher: 20:06,03 Min., Berlin, 07.01.2018) . Vorher musste er drei Disqualifikationsanträge hinnehmen und auch 30 Sekunden in der Penaltyzone verbringen, die seit dieser Saison neu ist. 

Bonchellal Nihal ji KreisEine Augenweide war bei den westfälischen U16-Hallen-Meisterschaften in Paderborn der 800m-Lauf von Nihal Benchellal (LGO), die locker in einem Lauf von der Spitze weg in 2:23,32 Minuten den Titel mit einem komfortablen Vorsprung vor Sophia Schulte-Sprenger (LAC Veltins Hochsauerland, 2:29,88 Min.) und Lilly Claire Kemper (LGO, 2:31,39 Min.) gewann.

"Das hervorragende Training bei Steven Orlowski zahlt sich immer mehr bei mir aus. Im Freien hoffe ich, über 800 Meter unter 2:20 Minuten zu bleiben," strahlte Nihal, die parallel zur Leichtathletik in Holzwickede noch Fußballball spielt.
Obwohl sich Marlon Klein (LGO) erst seit einem halben Jahr mit dem Dreisprung beschäftigt, katapultierte er sich bei seinem zweiten Wettkampf in dieser anspruchsvollen Disziplin auf ausgezeichnete 11,48 Meter (bisher 10,60m) und ließ damit Lasse Gruhn (TUS 09 Erkenschwick, 10,88m) keine Chance. Im Weitsprung, der schon seit längerem seine Spezialdisziplin ist, kam der Schützling von Michael Kohl ebenfalls zu Titelehren. Seine Siegesweite: 5,64 Meter.

Schelp Leonie mit Ehemann Lars jiKreisLeonie Schelp (LG Olympia) hatte bei den deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften doppelten Grund zur Freude. Kurz vor ihrer Abreise nach Leipzig erfuhr sie von ihrer erfolgreichen Promotion als Psychologin und bei der DM erreichte sie nach einem mutigen 1500-Meter-Vorlauf in 4:34,89 Minuten das Finale.

Zusammen mit Verena Meisl übernahm sie zunächst die Führung und verbuchte schließlich auf Platz 8 einen Achtungserfolg. Mit ihrer 1500-Meter-Bestzeit von 4:32,28 Minuten nimmt die 31jährige in der nationalen Rangliste der W 30 derzeit Platz 2 ein.
Im vergangenen Jahr zog es sie mit ihrem Mann Lars, der am Goethe-Gymnasium eine Anstellung als Lehrer erhalten hatte und bei der LG Olympia die U 18 – Mittelstreckler betreut, von ihrem Studienort Würzburg nach Dortmund.

Tösmann Lilian Südafrika jiKreisDie Deutsche Hallen-Mehrkampf Vizemeisterin 2020, Lilian Tösmann vom BV Teutonia Lanstrop (Foto), fliegt heute nach Südafrika ins DLV-Trainingslager.

Nach dem überraschenden Erfolg bei den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften mit hervorragenden Ergebnissen u.a. Hochsprung 1,81m und Weitsprung 6,02m, führte Lanstrpos Mehrkampftrainerin Elena Persina mehrere Gespräche mit den Bundestrainern.Das Ergebnis: Für das Trainingslager in Südafrika waren die Vorbereitungen beim DLV bereits abgeschlossen und somit war auch eine Kostenübernahme nicht mehr möglich.Um aber eine Chancengleichheit für die im Mai stattfindenden WM-Ausscheidungen zu erzielen, entschied sich die sportliche Leitung von Teutonia Lanstrop, die Kosten zu übernehmen.Angesprochene Sponsoren reagierten schnell und positiv und der vierstellige Reisebetrag stand zur Verfügung.Große Freude bei Lilian, ihrer Trainerin und der sportlichen Leitung im Verein, denn alle hatten die überragenden, sportlichen Leistungen von Lilian zur Kenntnis genommen und entsprechend reagiert.Selten in den letzten Jahren, dass auch für Mehrkämpfer/innen Gelder zur Verfügung gestellt wurden, aber Lanstrop ist seit Jahren für Mehrkämpfer/innen eine Geheimadresse und Mehrkampf wird bei der Teutonia groß geschrieben.
Ryborz LisaDer Städtevergleichskampf am 7. März muss wegen der ungewissen Lage durch den Corona- Virus abgesagt werden. Sportwartin Lisa Ryborz hat daher folgendes Schreiben veröffentlicht;


"Michael Adel, Gerhard Niemeyer und ich haben uns gerade eben dazu entschlossen den Städtekampf am 07.03.2020 auf Grund der Entwicklung des Corona-Virus abzusagen!Die polnische und belgische Mannschafte haben uns ihre Absage bereits zukommen lassen. Die Holländer und Schweden haben sich besorgt erkundigt, wie wir mit dem Corona-Virus umgehen. Von Seiten der Stadt und auch des FLVWs haben wir , Stand heute, die Erlaubnis erhalten, dass wir den Städtekampf stattfinden lassen können.

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