Leichtathletik

KolbeYannikHolzwickede jiAm 28.Juni 2013 nahmen Laura Siegeroth und Yannik Kolbe an den offenen Kreismeisterschaften des Leichtathletikkreises Unna / Hamm in Holzwickede teil. Der Wettkampf, der an Stelle einer Trainingseinheit geplant war, entwickelte sich anders als gedacht. Bei regnerischem Wetter und  12° Celsius ging es Schlag auf Schlag. Yannik Kolbe begann den Weitsprung-Wettkampf mit einer Weite von 5,89 Metern und ließ im zweiten Durchgang 5.96 Meter folgen. Der dritte Versuch war ungültig. Im Endkampf sprang der Fünfzehnjährige drei Mal über die sechs Meter. Nach 6,02 Metern im vierten Durchgang sprang Yannik im fünften Versuch zur neuen persönlichen Bestleistung. 6,23 Meter maßen die Kampfrichter für diesen Sprung. Bisher stand sein "Hausrekord" bei 6,14 Metern. Mit 6,15 Metern im sechsten Durchgang beendete der junge OSCer diesen Wettkampf. Laura Siegeroth kam mit den wiedrigen Wetterbedingungen ebenfalls sehr gut zurecht. Zunächst sprintete die Fünfzehnjährige vom TB Marterloh die 100 Meter in 12,86 Sekunden und verfehlte ihre Bestzeit nur um zwei Hundertstelsekunden, ehe sie im 200-Meter-Sprint die Spieß herumdrehte und ihre persönliche Bestzeit um eine Hundertstelsekunde verbesserte. 26,20 Sekunden zeigte die Stadionuhr als Siegeszeit für Laura an.

Die ÜbeYarimay Mehmet jirraschung konnte nicht größer sein: Bei Familie Yarimay läutete das Telefon, am Apparat der türkische Nationaltrainer Tuncay Iskender, der nach Sohn Mehmet fragte: „Wir haben von deinen Kugelstoßleistungen gehört und laden dich ein, bei der U 23 – EM in Tampere für die Türkei zu starten.", teilte er dem perplexen Athleten, den eigentlich sonst nichts aus der Ruhe bringen kann, mit. Dieser musste nicht lange überlegen. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung.", jubelte der 21jährige, der über einen türkischen und einen deutschen Pass verfügt, in Deutschland geboren und aufgewachsen ist und bei seinen Eltern zweisprachig erzogen wurde.
Spontan sagte er zu, aber zuvor waren u. a. mit dem türkischen Konsulat, dem DLV und der LG Olympia noch viele Details zu klären, denn das Regelwerk ist für diesen Fall recht kompliziert. Jetzt steht es aber fest: Mehmet Yarimay wird am nächsten Donnerstag in die Stadt inmitten der finnischen Seenplatte reisen.

Schwiegelshohn Fynn DM-Ulm jiEinen Erfolg können die Leichtathleten der LG Olympia bereits im Vorfeld der 113. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Ulm verbuchen. Mit 23 Athletinnen und Athleten ist die Dortmunder Leichtathletik-Vereinigung im Donau- Stadion zahlenmäßig recht stark vertreten. „So viele Teilnehmer konnten wir in den letzten Jahren schon lange nicht mehr bei deutschen Meisterschaften stellen," betonten die beiden LGO-Trainer, Pierre Ayadi und Uli Kunst, bei der LGO-Pressekonferenz im Eintracht-SportCentrum.
Bedauert wird im LGO-Lager, dass Katharina Grompe aufgrund einer unglücklichen Terminkonstellation nicht in Ulm starten kann. Die diesjährige Hallen-DM-Dritte gibt nämlich den U23- Europameisterschaften vom 11. bis 14. Juli im finnischen Tampere den Vorzug. Dort hat sie berechtigte Medaillenchancen in der 4x100m-Staffel. Daher würde Ulm ein zu großes Verletzungsrisiko für sie bilden.
Ohne Katharina Grompe sinken die Aussichten der LGO auf Edelmetall bei den Titelkämpfen in Ulm nahezu auf den Nullpunkt, doch es gibt Hoffnungen auf einige Endkampf- bzw. Endlaufplätze.
Recht gut konnten sich in den letzten Wochen die Staffeln der LGO in Szene setzen- allen voran das 4x100m-Männer-Quartett der „Rothemden", das bei den deutschen U23-Meisterschaften in Göttingen ausgezeichnete 41,30 Sekunden ablieferte. Aus dieser Staffel hat sich Thomas Breddermann verletzt, so dass Trainer Uli Kunst umdisponieren muss und Joachim Bicheler, Sebastian Fiene, Matthias Sommer sowie Darijan Schüler ins Rennen schicken wird. „Wenn wir unter den gegebenen Voraussetzungen unter die TOP 10 kommen, wäre das für uns schon ein großer Erfolg. Solch eine Platzierung ist für uns durchaus machbar," zeigt sich Uli Kunst optimistisch.
Durch Katharina Grompes Verzicht, wird die LGO in der 4x100m-Staffel der Frauen kein Quartett stellen. Anders sieht die Situation bei den Damen in der 4x400m-Staffel aus, wo der LGO gleich sechs Langsprinterinnen (u.a. Jana Hartmann) zur Verfügung stehen. „Gesetzt für die Staffel ist lediglich Carolin Strophff. Alles andere werden wir später mit den Athletinnen entscheiden," kündigte Pierre Ayadi an.

StrophffCarolinBlutimSchuh jiDer letzte 800 – m – Test vor den deutschen Meisterschaften verlief für Carolin
Strophff sehr zufrieden stellend. Aber was war da passiert? Hinter dem Zielstrich musste „Caro" durch ihren Teamkollegen Tim Voß gestützt und vorsichtig zu Boden geleitet werden. Niemand hatte einen Stolperer gesehen, aber Pierre Ayadi vermutete, dass sein Schützling wohl umgeknickt war. Vorsichtig wurden die Spikes ausgezogen, aber als der ehemals weiße Socken zum Vorschein kam, wurde rasch klar, dass etwas anderes passiert sein musste. Wo kam das ganze Blut her? Das wusste Caro selbst nicht, und der erste Schreck war groß. Nach eingehender Untersuchung wurde ein ein Zentimeter langer Glassplitter als Übeltäter ausgemacht, der erst den Socken durchschnitten hatte und dann komplett im Fuß steckte.
Eine zufällig anwesende Ärztin sah sich die Bescherung an, hatte aber kein geeignetes „Werkzeug" zur Hand. Aber mit einer Multizange aus dem PKW – Werkzeugkasten entfernte die fähige Medizinerin den Splitter aus dem Fuß. Carolin zeigte wieder einmal, aus welch hartem Holz sie geschnitzt ist, biss auf die Zähne, aber zur Verpflasterung musste dann doch ein nicht ganz passendes „Erste Hilfe Set" verwandt werden.

Grompe ji„Das war super – cool.", jubelte Katharina Grompe (LG Olympia) nach den 100 – Metern bei der Junioren – Gala in Mannheim. Nach 11,70 im Vorlauf steigerte sie sich im Finale der Frauen als Dritte auf erstklassige 11,60 Sekunden und drückte ihre bisherige aus 2011 stammende Bestzeit um 5/100. „Mein Start war zwar nicht optimal, aber nach hinten raus rollte es richtig klasse.", kommentierte die LGO – Gazelle. „Natürlich hätte ich mir noch 1/100 schneller gewünscht, denn eine Zeit, die mit 11,5 beginnt, sieht immer besser aus.", sagte „Kathi". Bei 11,58 Sekunden liegt die Qualifikation für die U 23 – EM, aber das wäre ohnehin zu spät gekommen. Katharina Grompe hat damit ihre Position innerhalb des deutschen 4 x 100 – Meter – Quartetts für Tampere gefestigt und kann noch immer über eine Berufung als Ersatzläuferin für die WM in Moskau nachdenken, denn „fliegend" ist sie oft besser als die Konkurrenz. „Das ist aber für mich zur Zeit überhaupt kein Thema, auch wenn es natürlich sehr schön wäre.", wehrt sie Spekulationen ab.

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