Leichtathletik

LGO-Langstreckler jiDas war Maßarbeit! Fynn Schwiegelshohn, Fabian Dillenhöfer und Michael Wilms (alle LG Olympia) belegten bei den deutschen Straßenlauf – Meisterschaften über zehn Kilometer in Bobingen mit hauchdünnen zwei Sekunden Vorsprung nach 1:34:49 Stunden vor der TSG Heilbronn den dritten Platz und schafften damit einen nicht erwarteten Erfolg. „Dazu haben wir alle unseren Beitrag geleistet und gut gekämpft.", stellte Schwiegelshohn das Team in den Vordergrund. Auf einem flachen aber etwas eckigen Kurs im Zentrum von Bobingen hatte er eine neue Bestzeit angepeilt und war mit genau neun Minuten für die 3000 sowie 15:05 für die 5000 Meter zunächst genau im Soll. „Das war dann wohl doch etwas zu flott, und als ich abreißen lassen musste, war ich zeitweise allein auf mich gestellt.", kommentierte er sein Rennen und meinte: „Wäre ich gleichmäßiger gelaufen, hätte ich vielleicht etwas schneller sein können, aber so ging mir am Schluss die Kraft aus." Schwiegelshohn lief nach 30:40 Minuten als Neunter ins Ziel, verpasste seine Bestzeit um zehn Sekunden und erzielte damit einen weiteren Achtungserfolg bei deutschen Titelkämpfen. „Im nächsten Jahr bin ich im besten Langstreckleralter. Dann will ich versuchen, die Schallmauern 30, 14 und 8 Minuten über 10000, 5000 und 3000 Meter anzugreifen.", hat der 25jährige Schützling von Trainer Michael Glass ehrgeizige Ziele.
Einen Platz unter den ersten Acht hatte sich Junior Fabian Dillenhöfer vorgenommen und realisierte dieses Ziel fast maßgenau. Er teilte sich sein Rennen sehr gut ein und erkämpfte nach 31:36 Minuten den hoch einzustufenden siebten Platz. „Fabian hat damit einmal mehr bewiesen, dass er zu den besten deutschen Junioren zählt.", lobte Glass. Auch Dillenhöfer will im nächsten Jahr „Schallmauern" durchbrechen.

GueterslohDSMMBild jiMit vier Mannschaften trat die LG Olympia zum Westfalenfinale in Gütersloh an, die B – Mädchen und Jungen erkämpften die Landesmeisterschaft, nach viel Pech wurden C – Mannschaften durchgereicht. Betreuer Michael Kohl, der an allen Wettkampfstätten zu finden war: „Unser Nachwuchs hat hervorragend gekämpft. Wenn dann einmal etwas schief geht, ist das in einem Mannschaftskampf normal."
Spannender konnte es nicht laufen. Nachdem eine Leistungsträgerin im Ballwurf nicht antrat, fiel das Team der B – Schülerinnen auf den fünften Platz zurück. Dann aber holten die Mädchen stetig auf und nahmen vor den abschließenden 800 Metern mit 87 Punkten Rückstand Rang 3 ein. Mit einem furiosen Rennen steigerte sich Lia Hielscher um rund sechs Sekunden auf vorzügliche 2:34,21 Minuten und , Carla Bol kam nach 2:35,71 ins Ziel. Damit nahmen sie der Konkurrenz entscheidende Zeit ab und sicherten den Titel. Zuvor hatte es zahlreiche Bestleistungen gegeben. Lilian Tösmann flog im Weitsprung erstmals über die „Fünf" hinaus und bejubelte ihre tollen 5,08 Meter. Mit 10,56 über 75 Meter sowie 10,53 Sekunden im Hürdensprint sammelte sie weitere entscheidende Zähler. Über 75 Meter steigerte sich Laura Stratmann auf 10,45 Sekunden und verbesserte sich im Weitsprung auf 4,74 Meter. Im Hochsprung überwanden Emma Bol und Laura Zirngibl je 1,48 Meter. Mit guten 40,88 Sekunden liefen Lara Zirngibl, Celina Kirschke, Laura Stratmann und Fee – Marie Sierau 4 x 75 Meter – Jahresbestzeit.
Auch den B – Jungen brachten die 800 Meter endgültig den Titel, der durch den Ballwurf in Gefahr geraten war. Janne Straub wurde nach einem eindrucksvollen Tempolauf mit vorzüglichen 2:21,75 Minuten gestoppt, Mohamed Hamadi und Jan Markus Sube machten mit 2:23,98 und 2:25,71 „ den Sack zu". Hamadi (48,50) und Max Kohl (43,00) machten den Ausfall von Henry Bohr im Ballwurf wett. Max Berger hatte einen tollen Tag erwischt. Er verbuchte über 75 Meter mit 10,12 und im Hürdensprint mit 10,13 Sekunden Bestzeiten. Stark auch die 4 x 75 Meter von Jonas Arnold, Constantin Rutsch, Doh Formusoh und Muhamed Hamadi mit 40,53 Sekunden. Mit 6500 Zählern verbesserten sie ihr Vorkampfergebnis um 110 Punkte.
Neele Steinmann gehörte mit 7,91 Sekunden (50 m), 39,50 (Ball) und 1,28 Metern im Hochsprung zu den besten C – Mädchen. . Auch bei den C - Jungen gab es mehrere gute Einzelergebnisse u. a. durch Justin Becker, Felipe Bektas, Nico Wilke, Robin Dunker und Lukas Bock.

Staffel Schi B jiAuf Dortmunds Leichtathletik – Nachwuchs warten  am Wochenende große Bewährungsproben. Die Kreisauswahl folgt einer Gegeneinladung in die Partnerstadt Zwickau, deren Athleten seit vielen Jahren Gast beim internationalen Städtekampf sind. Kreis – Sportwart Wolfgang Franke steht dabei jedoch vor dem Problem, bei den Schülern (-innen) B, auf die besten Talente der LG Olympia verzichten zu müssen, die beim westfälischen Mannschaftsfinale in Gütersloh am Start sind. „Dennoch bin ich sicher, dass sich unsere Mannschaft gut verkaufen wird.“, ist Franke zuversichtlich, denn bei den A – Jungen und Mädchen kann er auf seine beste Besetzung zurück greifen. So stehen Katharina Loska über 100 Meter und im Hürdensprint zur Verfügung, und über 800 Meter vertraut man auf die starken Katharina Sager und Zoe Straub. Auch Sprinterin Antonia Schwarz soll zahlreiche Punkte sammeln. Yannik Kolbe führt  mit Julien Apel das A – Schüler – Team an. Auch Mittelstreckentalent Sebastian Giemsa sowie die vielseitigen Lukas Fritz, Hannes Schöttler, Ulrich und Finn Ulrich brauchen sich nicht zu verstecken.

LGO-Logo„Ich bin nicht mehr als LGO – Trainer tätig und habe meine Trainingsgruppe aufgelöst.". Diese Information durch Marcus Hoselmann, Sprinttrainer der LG Olympia, schlug ein wie eine Bombe. „Aufwand und Ertrag stehen bei dieser Tätigkeit in keinem Verhältnis, und irgendwann muss ich Geld verdienen, von dem ich leben kann.", begründet „Hosi" seinen Schritt. 30 Stunden in der Woche steht er auf dem Sportplatz oder in der Halle. Dazu kommen Trainingslager und Wettkampfbetreuung. Hoselmann befindet sich damit wie die meisten nebenberuflichen Trainer, die nur durch ihre Begeisterung für den Sport bei der Stange bleiben, im „Niedrigstlohnbereich".

Wenn es den LeichtathGruppenbild 3- Auf dem Wasser1 jileten zu Wohl wird, gehen sie auf's Wasser. Das taten die jungen Sprinter von Trainer Uli Kunst nach einer erfolgreichen Saison und 16 fröhliche Athleten fuhren in vier Booten 16 Kilometer Ruhr abwärts bis nach Dahlhausen, wo ein Grill auf sie wartete. „Wir hatten viel Spaß bevor wir mit viel Elan die Vorbereitung auf die Hallensaison aufnehmen werden.", so Trainer Uli Kunst. Die schnellen Athleten drangen bei den deutschen Jugend – und Junioren – Meisterschaften über 4 x 100 Meter nach Klassevorstellungen überraschend in die Entscheidungen vor und machten den Aufwärtstrend der LG Olympia in diesem Bereich deutlich. Der 20jährige Alexander Both nahm eine hervorragende Entwicklung und verbuchte mit 10,86 und 21,92 Sekunden über 100 bzw.200 Meter tadellose Bestzeiten. „Alex ist hat eine sehr gute Entwicklung genommen, ist sehr beständig geworden, und ich hoffe sehr, dass er seine gesundheitlichen Probleme in den Griff bekommt.", lobt Kunst.

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