Leichtathletik

flvw-Logo jiEberhard Vollmer hat wieder den FLVW-Newsletter zusammengestellt. Der LA-Newsletter wird herausgegeben von der Fachschaft Leichtathletik im FLV Westfalen. Erscheinungsweise: 6 x jährlichErscheinungstermin Nr. 5-2013: 15. Oktober 2013

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Wittig17.10.13 jiDas war der erste Streich. Bei den Senioren – Weltmeisterschaften im brasilianischen Porto Allegre sorgte Klemens Wittig (LC Rapid) im Cross für das erste deutsche Edelmetall und das glänzte gleich golden. Vier Runden von je zwei Kilometern waren zurück zu legen und von Beginn an bestimmte der Rapido mit dem Portugiesen Pereira das Geschehen. Er konnte es sich sogar leisten, in der letzten Runde das „Gas" wegnehmen und sich für die nächsten Einsätze zu schonen, da sein Kontrahent schwächelte. Überlegen lief Wittig nach 36:24 Minuten über die Ziellinie und der M 75er verbuchte damit seinen vierten Senioren – WM – Titel im Cross.
Vor dem Start hatte es Aufregung gegeben. Das plötzlich entdeckte Gelege des Caracara – Vogels zwang die Teilnehmer im Startbereich enger zusammen zu rücken. Dann versagte die elektrische Startpistole, und ein Polizist half mit einem scharfen Schuss aus seiner Waffe aus.

GoltschCitylauf13 jiDas vor zwei Jahren mit soviel Begeisterung und Ehrgeiz angetretene Marathonteam der LG Olympia existiert nicht mehr. Betreuer Volker Hartmann musste aus gesundheitlichen Gründen das Handtuch werfen und Trainer Pierre Ayadi konnte zeitlich diese umfangreiche Aufgabe nicht mehr stemmen. Auch andere Dortmunder Trainer, die angesprochen wurden, winkten ab. So löste sich das Team schrittweise auf. Philipp Hövelmann zog es beruflich nach Süddeutschland, David Holmgrens Beruf zieht ihn in die weite Welt, um Leistungsträger Andreas Sterzinger ist es ruhig geworden, Henrik Böhringer muss sich auf die Schlussphase seines Studiums konzentrieren und Zakaria Talbi wird sich mehr den kürzeren Distanzen widmen. Daraus hat nun der Letzte der Marathonis, Tilmann Goltsch, die Konsequenzen gezogen und die LGO verlassen. Er hat sich dem PV Triathlon Witten angeschlossen und will sich künftig dem Triathlon widmen. „Seit April absolviere ich ein Schwimmtraining, aber nur Kachelzählen war mir zu langweilig, so dass mit den Wittener Triathleten zusammenarbeiten.", sagt er und ist zuversichtlich: „Auch das Radfahren macht sich sehr gut, und ich wollte nach zehn Jahren Laufen etwas Neues machen."
„Ich bin in Zukunft ein laufender Triathlet.", sagt er, und da die Wittener auch über starke Langstreckler verfügen, will der Sieger des Ruhrcups 2013, eventuell auch als Läufer deren Dress tragen. „Das könnte für mich die Kombination sein, mit der ich am besten leben kann.", erklärt der 35jährige und erläutert seinen Entschluss: „Ich bin vom LT Bittermark wegen des Marathonteams zur LGO gegangen, und das hat sich nun erledigt." Für Tillmann Goltsch waren die zwei Jahre im Marathopn – Team der LGO die erfolgreichsten seiner Karriere. So bereut der Jurist auch nicht die Zeit im LGO – Dress und denkt darüber nach eventuell als Läufer im Trikot eines anderen Clubs Dortmund erhalten zu bleiben.

FischerMalteLeipzig jiEigentlich wollte Malte Fischer nur seinen Onkel in Leipzig besuchen. Doch das Halbmarathonwochenende mit einem integrierten 10km-Wettbewerb war gar zu verlockend; und so startete Malte kurz entschlossen zu seinem Premierenwettkampf über diese Distanz.
Von der Belastungsdauer her entsprachen die zehn Kilometer ungefähr einem Altersklassenwettkampf der Schüler A im Triathlon, sodass sich Malte auf durchaus gewohntem Terrain bewegte.
Einige der sächsischen und sachsen-anhaltinischen Spezialisten waren für den Hauptlauf auf die Halbmarathondistanz ausgewichen. Die verbliebene Lokalprominenz auf den langen Strecken ging im Gefolge von fast 400 Starterinnen und Startern den Lauf angesichts von nur 9°C Außentemperatur und einem anspruchsvollen Streckenprofil mit knapp unter 100 Höhenmetern vorsichtig an. Einzig Malte lief mit zügigem Tempo los und erarbeitete sich auf dem ersten Kilometer einen Vorsprung von ca. 30 Metern.
Bis zur Streckenhälfte konnte er diesen auf beinahe 100 Meter ausbauen. Als er mit 18:13min. und damit nur 3 Sekunden über seinem 5km-Kreisrekord vom Dortmunder City-Lauf bei der 5km-Marke durchkam, war eine Endzeit unter 37 Minuten in Reichweite.
Hinter Malte versuchten die Verfolger am sehr schwierigen Ansteig zwischen den Kilometern 7 und 8 den Rückstand aufzuholen. Malte lief sein Tempo aber auch bergauf weiter. Ein letzter Kilometer in 3:25min. reichte schließlich, um den Lauf in 36:51min. klar zu gewinnen.
Über die 10km-Distanz werden zwar keine Altersklassenranglisten der Schüler geführt; Maltes 36:51min. stellten jedoch durchaus eine bestenlistenwürdige Endzeit dar.
Im Ziel staunten nicht nur die Zuschauer und der Streckenmoderator, sondern auch Malte selbst ungläubig über seinen Sieg über die Erwachsenen in seinem ersten 10km-Wettkampf.
Auch die Siegerehrung geriet etwas durcheinander, da der Hauptsponsor des Leipziger Wettbewerbs wohlweislich darauf verzichtete, Malte mit einem (alkoholfreien) Six-Pack des Siegergetränks zu beschenken. Stattdessen erhielt Malte einen Freistart für das kommende Jahr, um seinen Sieg im Jahr 2014 an gleicher Stelle zu bestätigen.

Wittig1 jiDer nimmermüde Klemens Wittig (LC Rapid) sitzt wieder im Flugzeug. Über Paris und Rio de Janeiro reist er zu den Senioren – Weltmeisterschaften in Porto Allegre / Brasilien, und zwei harte Wochen liegen vor ihm. Der 76jährige hat für sieben Wettbewerbe seiner Kategorie (800 / 1500 / 5000 / 10 000 / Halbmarathon / 2000 Meter Hindernis/ Cross) gemeldet, will aber erst vor Ort entscheiden, in welchen Disziplinen er seine Chance sucht. Doch dieses Mal geht er mit weniger Zuversicht zur Sache, denn vor wenigen Tagen erwischte ihn ein Hexenschuss. Spritzen zur Schmerzlinderung konnte er sich nicht verabreichen lassen, denn die wirksamen Medikamente stehen auf der Dopingliste. So beschränkte er sich auf Einreibungen und Massagen, doch es zwickt noch immer etwas.
Auf jeden Fall will er aber am Mittwoch im Cross über acht Kilometer antreten, denn in diesem Wettbewerb wurde er bereits dreimal Weltmeister. „Es werden gewiss nur taktische Rennen." ist er sicher und hofft, dass bei mehreren Läufen sein Kräfteverschleiß gering ist. Als Höhepunkt und Abschluss will er am letzten Wettkampftag bei seinem Debüt über 2000 Meter Hindernis nicht nur gewinnen, sondern auch einen neuen Weltrekord aufstellen. „Ich bin im Stadion Rote Erde über die Hindernisse und den Wassergraben gelaufen, und diese Tests waren viel versprechend.", sagt der Langstrecken – Oldie.
Auch sein Vereinskamerad Franz – Josef Szponik wird um Weltmeisterehren kämpfen und hat sich über 800 Meter und 2000 Meter Hindernis angesagt.

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