Leichtathletik

Vollmer ji jiAn einem kompakten Tagungs-Wochenende im SportCentrum Kamen-Kaiserau haben die Führungsgremien der westfälischen Leichtathletik das Wettkampfjahr 2013 aufgearbeitet und die Planungen für 2014 abgeschlossen. Der Verbands-Leichtathletik-Ausschuss (VLA), die Vorsitzenden der Kreis-Leichtathletik-Ausschüsse (VKLA), die Kreis-Wettkampfwarte und die Kreis-Kampfrichterwarte widmeten sich intensiv den Themenbereichen Verbandsfinanzen, neue Kinder-LA und Meisterschaftsstruktur.

Zum neuen - ab 2014 bundesweit verbindlichen - Kinder-Wettkampfprogramm wurde sehr schnell eine von fast allen Kreisen mitgetragene Regelung für Westfalen gefunden. Sie nutzt den Spielraum, den die DLV-Vorgaben geben, so weit wie möglich aus. Demnach dürfen Wettkämpfe in den klassischen Wettbewerben (50m, 800m, Weit, Schlagball, Dreikampf, 4x50m) für die U8 (M/W7 u.j.) grundsätzlich nicht ausgeschrieben und gewertet werden. In dieser Altersgruppe dürfen nur die Wettkämpfe des neuen DLV-Programms durchgeführt werden. In der U10 (M/W 8/9) geht es um eine parallele Durchführung, die die klassischen Disziplinen einschließt. In der U12 (M/W 10/11)gibt es ein Nebeneinander mit Kreis-Bestenkämpfen in den klassischen Wettbewerben, aber keine Bestenlisten.

Für das Frühjahr steht im DLV ein Beschluss an, der den Landesverbänden erlaubt, offizielle Landesmeisterschaften der 13-Jährigen (U14) durchzuführen. Dazu Verbands-Jugendwart Wolfgang Rummeld: „Solange ich hier Jugendwart bin, wird es keine U14-Westfalenmeisterschaften geben!“

FrankeVKLA-TagungBei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gab es für die deutschen Leichtathleten nur eine Medaille  durch Speerwerferin Christina Obergföll (66,13m).

Diese bescheidene Ausbeute hat auch in NRW das Sportministerium, den Landessportbund und die Sportstiftung NRW wachgerüttelt. Durch den engen Schulterschluss dieser Partner wurde die Trendwende eingeleitet. So gewannen die deutschen Athletinnen und Athleten- unter ihnen befanden sich viele aus NRW- bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin neun und bei den Olympischen Spielen in London acht Plaketten.

„Diese Erfolge haben positive Signale gesetzt und gezeigt, dass die Leichtathletik in NRW auf einem guten Weg ist,“ betonte der FLVW-Vize- Präsident „Leichtathletik“, Hans Schulz, auf der VKLA-Herbsttagung im SportCentrum Kamen-Kaiserau.

Damit dieser Aufwärtstrend weiter anhält, wurden vor kurzem die Standorte in Münster und Kreuztal zu zwei Landesleistungsstützpunkten im besonderen Interesse des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt. Von diesen beiden Stützpunkten sollen weitere Impulse für die Spitzen-Leichtathletik in NRW ausgehen.

Hans Schulz berichtete, dass sich der FLVW um die deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften 2014 bemüht hat. Da der BV Borussia Dortmund  am 8./9. Februar 2014 jedoch ein Heimspiel, musste der Plan fallengelassen werden.

Der FLVW und die Stadt Dortmund  sind jedoch weiter  an diesen Titelkämpfen interessiert, so dass Hans Schulz  für 2015 einen weiteren Anlauf unternehmen möchte. Allerdings muss erst der Bundesliga-Spielplan 2014/2015 abgewartet werden, bevor ein Termin für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften festgelegt werden kann.

FrankSchaukasten jiLiebe Sportkameradinnen und Sportkameraden,
 
hiermit möchte ich zur nächsten Vereinsvertretersitzung am kommenden Montag, den 09.12.2013 um 19:00 Uhr
in den Lehrraum der Helmut-Körnig-Halle einladen.
Als Anlage habe ich eine Terminübersicht der Meisterschaftstermine und einen Terminvorschlag für Veranstaltungen des Kreises
Dortmund angefügt. Wir werden am Montag abschließend über die Termine sprechen.
 
Tagesordnung
Termine Sommersaison 2014
Verschiedenes
 
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Franke
Anhänge:
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Wilms Michael jiJede Menge Grundlagenarbeit ist im Moment angesagt, wenn man im Sommer auf der Laufbahn glänzen will. Diese erledigt auch Michael Wilms (LG Olympia) derzeit mit einem hohen Wochenpensum an Laufkilometern. Dazu investiert der Schützling von Pierre Ayadi  noch Zeit in alternatives Training. Da lockert ein kleiner Wettkampf immer mal den Trainingsalltag auf. 

Am vergangenen Sonntag absolvierte „Michi“ die 10 km beim Nikolauslauf in Regensburg und erzielte dabei mit 31:55 Minuten seine zweitschnellste Zeit überhaupt auf der 10- km- Strecke. Beim diesem traditionell stark besetzten Lauf reichte es damit zu Platz acht. 

image001Heidi Kina versuchte sich nach längerer Verletzungspause an den 7,5 km und musste sich im Endspurt knapp geschlagen geben. In 0:37:37 erreichte Sie Platz 2. der W50. Bei den 10 km kam es zu einem Fehler bei den Streckenposten. Einige Läufer, darunter auch Marcel Zöllner, bogen  falsch ab und liefen so ca. 850 m mehr. Trotzdem kam er in 0:44:47 als 3. der M30 ins Ziel. Rüdiger Arnold entschied sich für die selten angebotenen 15 km und war mit der Zeit von 1:11:31 und dem Platz 3 in der M60 zufrieden.

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