Leichtathletik

Schneechaos in Ungarn. Tausende Autofahrer saßen dort auf der Autobahn fest.
Städtevergleichskampf 2013Betroffen von der überraschenden Rückkehr des Winters waren beim 17. Internationalen Achtstädtekampf vor allem die Mannschaften aus Budapest und Novi Sad. So erreichten die Gäste aus Ungarn erst nach einer 28-stündigen Busfahrt die Helmut-Körnig-Halle.
Die Mädchen und Jungen aus Novi Sad mussten auf ihrem Weg nach Dortmund einen unfreiwilligen Zwischenstopp von 15 (!) Stunden in Ungarn einlegen und erschienen erst kurz vor Wettkampfbeginn in der Leichtathletik-Arena an der Strobelallee. Der Leichtathletik-Nachwuchs aus Dortmunds Partnerstadt hatte zudem wegen der Fußball- Bundesliga-Party BVB 09 Dortmund gegen den SC Freiburger SC große Probleme, in die Helmut-Körnig-Halle zu kommen. Erst nach einer Intervention von Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau konnte der serbische Bus die Absperrungen passieren.

AOK-Firmenlauf feiert 5-jähriges JubiläumAuf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel wird erneut am 25. April 2013 die schnellste und kreativste Firma der Stadt gesucht. Nach dem Rekordteilnehmerfeld des letzten Jahres werden abermals 1.000 Läuferinnen und Läufer zum Startschuss um 19.00 Uhr erwartet. Auf der 6,5 km langen Strecke sind auch Walker und Nordic Walker gern gesehen.

 

Die letzten vier Jahre haben gezeigt, dass Dortmunder Firmen läuferisch fit sind. Aufgrund positiver Resonanz geht der AOK-Firmenlauf in die 5. Auflage. Auf der Galopprennbahn im Stadtteil Wambel können Teams von Firmen, Behörden und Institutionen mit einer Anzahl von mindestens drei Personen teilnehmen. Aber auch Einzelstarter sind herzlich willkommen.

 

Vorjahressieger wieder am Start

 

Auch 2013 sucht Dortmund die schnellste Firma. Im letzten Jahr gewann in der Teamwertung der Frauen die Ernst & Young GmbH. In der Männerwertung holte sich das Team ELMOS Semiconductor AG zum dritten Mal in Folge den Sieg. Auch für den 25. April 2013 stehen die Männersieger bereits auf der Teilnehmerliste. Ob beide Teams ihre Titel verteidigen können, bleibt abzuwarten.

Auf der Laufstrecke können die Laufgruppen in selbst gewählten Outfits an den Start gehen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das Gewinnerteam mit der originellsten Verkleidung wird mit einem attraktiven Preis ausgezeichnet.

lgo-dortmundEin erfreuliches Indiz für das Interesse der Athleten der LG Olympia an der Arbeit des Vereins: Acht von ihnen stellten sich bei der Wahl der Athletensprecher dem Votum der Aktiven, und die Wahl entschieden Diskusspezialist Pablo Nolte sowie die Mehrkämpferin Meike Holtkamp mit deutlichem Vorsprung für sich.
„Ich erwarte, dass durch einen Athletensprecher die Kommunikation zwischen dem Vorstand, den Trainern und den Athleten verbessert wird. Der Athletensprecher übernimmt die Rolle eines Sprachrohrs, indem er zum einen die Meinung der Athleten auf Trainer – und Vorstandssitzungen vertritt, zum anderen den Athleten Entscheidungen und Beschlüsse von „oben" mitteilt und mit seinem zusätzlichen Wissen auch vermitteln kann.", beschreibt Pablo Nolte seine Vorstellungen und seine Motivation. Fynn Schwiegelshohn, der nach Nolte die meisten Stimmen der männlichen Akteure auf sich vereinte, sagte in seiner „Wahlrede": „Wichtig ist, dass beide Seiten, Athleten, Vorstand und Sportliche Leitung bei Meinungsverschiedenheiten einen Ansprechpartner haben und damit mögliche Probleme aus der Welt geschafft werden können."
Mehrkämpferin und eine der „dienstältesten" Dortmunder Leichtathletinnen, Meike Holtkamp, pflichtet ihren männlichen Kollegen bei: „Ich glaube, dass durch den Athletensprecher Entscheidungen des Vorstands für die Aktiven transparenter werden können und wir Athleten unseren Sport und alles was dazu gehört ein Stück weit mehr mitgestalten können." Kompliment an Belen Schauerte, die sich als Jüngste zur Wahl stellte. Sie sieht den Athletensprecher als Mittler zwischen Trainern und Athleten.." Sie meint, dass die Aktiven der LGO näher zusammen gebracht werden müssen und mehr Identifikation mit dem Verein vorhanden sein müsste.

Horst Merz

Viele spannende Wettkämpfe werden am Samstag wieder in der Helmut-Körnig-Halle erwartet.Der Aufwand ist enorm. Über 1000 Stunden müssen die vielen ehrenamtlichen Helfer um Organisator Gerd Niemeyer leisten, damit der 17. Internationale Acht-Städtevergleichskampf mit 500 Athletinnen und Athleten aus sieben Nationen am kommenden Samstag (16. März) in der Helmut-Körnig-Halle durchgeführt werden kann.
Im Laufe der Jahre haben sich zwischen Jungen und Mädchen der beteiligten Nationen zahlreiche Freundschaften entwickelt. Viele Talente haben den Städtevergleichskampf, der die größte Schüler-Hallen-Veranstaltung in Europa ist, in den letzten Jahren als Sprungbrett für ihre spätere internationale Karriere genutzt.
Der Internationale Städtevergleichskampf hat daher inzwischen eine besondere sportpolitische Bedeutung erhalten, so dass der Verein „"Europäische Jugendbegegnungen in Kultur und Sport" die Veranstaltung wie im Vorjahr wieder unterstützen wird. Oberbürgermeister Ullrich Sierau wird nach dem Einmarsch um 11.20 Uhr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen.
Auch die Dortmunder Fußballer helfen den Leichtathleten. „In Dortmund arbeiten die Fußballer und Leichtathleten hervorragend zusammen, so dass es für uns selbstverständlich ist, diese großartige Veranstaltung zu unterstützen," betont der Vorsitzende des FLVW-Kreises Dortmund, Jürgen Grondziewski. Hilfe erhält Gerd Niemeyer, der alljährlich viel Herzblut in die Veranstaltung steckt, auch von der REWE Dortmund, die zum wiederholten Mal vom 15. bis 18. März die Verpflegung der Kinder während ihres Aufenthaltes in Dortmund übernimmt. Weitere Förderer der internationalen Jugend-Begegnung sind die Bubi-Milchprodukte, Malzer´s Backstuben, die Fruchtbörse Limberg, Doego, die Dortmunder Westfalenhallen, der BV Teutonia Lanstrop sowie Rolf und Karin Peuckmann von der Stadion-Gaststätte „Rote Erde".

Niederlassungsleiter Gotthold Heim (links) und LGO-Präsident Jörg Lennardt (rechts); Foto: Horst MerzDer Präsident der LG Olympia Dortmund, Jörg Lennardt, hatte am vergangenen Wochenende vor den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund zwei Medaillen für die „Rothemden" vorausgesagt.
Der LGO-Chef lag exakt richtig mit seiner Prognose. Während Jana Hartmanns dritter Platz über 800m in 2:6,43 Minuten vorauszusehen war, überraschte die Vorjahresjugendliche Katharina Grompe mit ihrer Bronzemedaille über 200m in 23,72 Sekunden. „Als ich zweimal Edelmetall vorher gesagt hatte, haben alle ungläubig gelächelt, aber meine Prognose ist eingetroffen," freute sich Jörg Lennardt.

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