Leichtathletik

Hammerwurf-LogoDie Werfer trauern um Ingrid Kobs, die am 24. Mai im Alter Durch ihre nette, fürsorgliche und kommunikative Art war Ingrid Kobs beliebt bei allen Werferinnen und Werfern. Sie kannte alle, und alle kannten sie.
Daher war es nicht verwunderlich, dass viele Top-Athleten aus dem Wurfbereich (u.a. Heinz Weis und Kirsten Münchow) ohne Antrittsgagen auf dem Ernst-Figgen-Wurfplatz antraten, wo sie erstklassige Leistungsbedingungen und eine familiäre Atmosphäre mit viel Erbsensuppe und Kuchen vorfanden.
Ihrem Sohn Karsten hat sie während seiner erfolgreichen Laufbahn immer den Rücken frei gehalten. „Ohne meine Mutter und natürlich auch meinen Vater wäre ich im Sport längst nicht so weit gekommen," würdigt der frühere Hammerwurf-Weltmeister die großen Verdienste seiner Eltern.
Ingrid Kobs, die für einige Jahre auch dem Dortmunder Kreis-Leichtathletik-Ausschuss angehörte, machte wenig Aufhebens um ihre Person und arbeitete am liebsten im Hindergrund- nicht nur bei den beliebten Werfertagen in Dortmund, sondern auch bei ihrem Sohn, für den sie wichtige Manager-Aufgaben übernahm. Peter Middel
von 70 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstarb. Die Mutter von Hammerwurf-Weltmeister Karsten Kobs hat zusammen mit ihrem Ehemann Reiner Kobs (+2011) mehr als 200 Werfertage auf dem Ernst-Figgen-Wurfplatz in Dortmund organisiert. Nach dem Tode ihres Mannes führte sie diese Veranstaltungsserie allein verantwortlich weiter.

Wilms Michael jiDas internationale „Fest der krummen Strecken" in Pliezhausen genießt einen hervorragenden Ruf und wird zum Saisoneinstand durch zahlreiche Spitzenathleten, die allerdings mit böigen Wind, Regen und nur 8 ° Celsius zurecht kommen mussten, zur Standortbestimmung genutzt.
Noch vor einer Woche zwickte Michael Wilms der Rücken, aber davon war bei seinem Saisondebüt über die Hindernisse nichts mehr zu merken. Er stellte sich über die 2000 Meter Hindernis der starken Konkurrenz und erkämpfte nach sehr guten 5:41:77 Minuten den zweiten Platz vor dem renommierten Rico Schwarz aus Erfurt. Die Schwestern Linda und Marina Wrede machten deutlich, dass sie für die LGO eine wertvolle Verstärkung sind. Nachdem sich die 20jährige Linda vor wenigen Tagen bereits über 1500 Meter für die deutschen Junioren-Meisterschaften qualifizierte, legte sie nun mit 7:02,34 Minuten eine neue viel versprechende Bestzeit über 2000 Meter Hindernis nach. Die 18jährige Marina startete über 1500 Meter Hindernis der A – Jugend ebenfalls mit einer neuen Bestmarke von 5:13,09 Minuten in die Saison und löste damit das Ticket für die deutschen Jugend – Meisterschaften in Rostock.
Eine Infektion zwang Carolin Strophff (alle LGO) zu einer Zwangspause, doch bewies sie durch 41,19 über 300 und vor allem durch hoch einzuschätzende 1:33,50 Minuten über 600 Meter ansteigende Form.

image001Als am Sonntag der erste Vivawest-Marathon startete, waren auch die Langstrecklerinnen und Langstreckler des LT Bittermark dabei.
Das beste Ergebnis erzielte Mathias Kamp, der im Halbmarathon in 1:16:38 2. der Gesamtwertung wurde und seine Altersklasse M45 gewann. Auf Platz 2 in ihrer Altersklasse W60 schaffte es Marita Achenbach, die dafür 1:55:56 benötigte.
Auf der vollen Marathon-Distanz startete Andreas Müller und blieb in 3:30:20 nur ganz knapp über der dreieinhalb Stunden Marke. Marc Richter kam hier nach 3:40:39 über die Linie.
Weitere Ergebnisse Vivawest HM: Kai Klimkiewicz, 1:41:55, 30. M35; Thorsten Bruland, 1:54:12, 156. M45; Frank Fahrenbruch, 1:56:04, 106. M50; Birgit Moik, 2:05:29, 19. W55; Stefan Seck, 2:20:31, 306. M45. Für K. Klimkiewicz, T. Bruland, F. Fahrenbruch und B. Moik waren es neue persönliche Bestzeiten.
Rüdiger Arnold zog es zum Marathon nach Kassel, wo er nach 3:46:18 als 3. der M60 ins Ziel kam.
Beim 112. Dülmener Abendlauf lief Christoph Thomas über 10 KM eine weitere persönliche Bestzeit. In 0:38:12 wurde er 7. Gesamt und 4. der M30.
Einen Sieg in iIhrer Altersklasse gab es für Nadine Merten (W30) beim 46. Hagener Volkslauf über die Halbmarathondistanz. In 1:50:44 wurde sie zudem 3. bei den Damen. Ebenfalls siegreich in ihren Altersklassen waren Dennis Merten (M35) in 1:47:36 und Jörg-Peter Zöllner (M60) in 1:50:05.
Mit einer starken 1:51:11 über 25 KM sicherte sich Frank Schülke im stark besetzten BIG25 Lauf in Berlin Platz 16 in der M50.
Dariusz Sadlakowski lief beim Kemnader Seelauf in 0:39:44 als 3. der M40 ins Ziel.

Vogt jiAuch beim Kemnader Seelauf war Sonja Vogt (LG Olympia) nicht zu stoppen. Nach 38:09 Minuten lief die 37jährige als Gesamtsiegerin über zehn Kilometer ins Ziel. Damit war sie auch schneller als alle männlichen Teilnehmer aus Dortmund. In der W 50 wurde Regina Tank (Dortmund) mit 43:57 Minuten ihrer Favoritenstellung eindrucksvoll gerecht.
In Ennepetal überraschte Peter Haas (LGO) erneut angenehm. Der M 35er gab nach 36:07 Minuten der gesamten zehn – Kilometer – Konkurrenz das Nachsehen .
Kemnader See, 10 km, M 40: 3. Dariusz Sadlanowski (Dortmund) 40:54 Min. – M 45: 4. Ingo Grüneberg (Ruhrpotts Asseln) 38:19 Min., 11. Claus Eschweiler (Dortmund) 40:54 Min. – M 50: 11. Waldemar Schlonsok 44:18 Min. – M 55: 10. Dieter Tank 51:53 Min. – W 45: 8. Monika Schmitt (LT Wischlingen) 55:11 Min. –
Ennepetal, 5 km, M 40: 6. Tobias Hahn 24:27 Min. – M 50: 4. Mike Krieger (MKE Dortmund) 21:34 Min. –
Berlin, 25 km, M 50: Frank Schülke (LT Bittermark) 1:51:11 Std.
Ironman am Nürburgring, 22 km: Carina Huhn (Tri Geckos) 2:50:31 Std.

Erdmann Gerti ji„Wenn ich nicht laufen kann, bin ich ungenießbar.", sagt Langstrecklerin Gerti Erdmann von der Viermärker – Waldlauf – Gemeinschaft von sich selbst. Wegen einer langwierigen Infektion, verordnete der Arzt der 68jährigen, die im vergangenen Jahr von Erfolg zu Erfolg lief, acht Wochen absolute Sportpause, und so schwer es ihr auch fiel, sie folgte diesem Rat. Nun kann die zweifache Großmutter wieder die Laufschuhe schnüren und ist glücklich. Seit drei Wochen hat sie das Training wieder aufgenommen und läuft bis zu 50 Kilometer in der Woche.
Nach einem Aufgalopp in Münster, der noch nicht ganz nach Wunsch verlief, folgte die grazile Läuferin, an deren Alter man nicht glauben kann, mutig einer Einladung zum Heilbronner Trollinger Halbmarathon, obwohl sie aus ihren bisherigen Erfahrungen wusste, dass das Rennen durch die Weinberge hohe Anforderungen stellt. „Ich wollte einfach wieder dabei sein, und dieser Lauf ist landschaftlich so reizvoll, dass ich ihn nicht versäumen wollte.", berichtete sie und ergänzt: „Ich habe mich auf mein derzeitiges Leistungsvermögen eingestellt, und es rollte überraschend gut."
Gerti Erdmann, die als Weltreisende in Sachen Marathon, die klassischen Strecken in aller Welt kennt und mit ihrem Mann Klaus besucht hat, war die Zweitälteste in dem fast 1200 Teilnehmerinnen starken Feld. Nach 2:12:15 Stunden lief sie als 568. ins Ziel und wurde in ihrer Kategorie W 65 Dritte. „Ich war so glücklich, dass ich diesen Lauf durch gestanden habe und bin sicher, dass es jetzt wieder aufwärts geht.", freute sie sich. Von nun an wird man sie bei allen Rennen, von zehn Kilometern aufwärts, in der näheren und weiteren Umgebung wieder am Start sehen.

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