Leichtathletik

Meyer Jens jiNur eine Woche nach seiner Bestzeit beim City-Marathon von Palma de Mallorca zog es Jens Meyer vom Lauftreff Bittermark wieder auf sein angestammtes Terrain und  startete beim Trail-Marathon in Heidelberg. Der in diesem Jahr erstmalig stattfindende Marathon wirbt mit dem Motto "Herrlich, höher, härter." und verspricht damit nicht zuviel: Über 1500 Höhenmeter geht es durch tolle Landschaften vorbei an touristischen Höhepunkten rund um Heidelberg: Durch die Altstadt, über den Philosophenweg, durch die Thingstätte, über den Weißen Stein hoch zum Königsstuhl und zurück durch den Schlossgarten in die Altstadt ins Ziel. Äußerst herausfordernd dabei die teilweise steinigen Trails und die langen Anstiege, vor allem kurz vor dem Ziel die "berühmt-berüchtigte" Himmelsleiter mit ihren fast 1000 Felsstufen. Den hohen Anspruch der Strecke zeigte auch die Siegerzeit der Bergspezialisten mit jeweils über 3 Stunden. Jens Meyer kam mit beachtlichen 3:33:00 als 12. gesamt (4. AK M35) ins Ziel und konnte sich damit nach seinem dritten Transalpine-Start und verschiedenen anderen Lauf-Events über einen schönen Abschluss seiner Trail-Saison 2013 freuen.
Zeitgleich fand der Röntgenlauf in Remscheid-Lennep statt - ebenfalls ein schöner, hügeliger Landschaftslauf. In der Staffel über die Ultra-Distanz (jeweils einen Halbmarathon) liefen für den LT Bittermark Klaus-Peter Weinbörner, Claudia Stüwe und Jörg Hohnke in 6:10:55 auf den 12. Rang.

GreweBottrop jiDiskuswerfer Philippe Grewe wechselt zum TV Wattenscheid 01. Der Fünfte der diesjährigen Deutschen U23-Meisterschaften kommt von der LG Olympia Dortmund. Seit Samstag wohnt er im Klaus-Steilmann-Haus am Wattenscheider Olympiastützpunkt. Eine Komplett-Umstellung also: „Ich freue mich auf das Umfeld hier, die Trainingsmöglichkeiten. Bisher hatte ich keinen Trainingspartner, habe alles allein gemacht – das war auch ein starker Grund für den Wechsel. Hier habe ich mit Daniel einen guten Partner!" Daniel Jasinski ist der Sohn von Grewes neuem Coach Miroslaw Jasinski, bei dem er jetzt bereits seit vier Wochen trainiert. Philipp Grewes Ziel fürs neue Jahr: „An die 60 Meter werfen!"

image001Wenige Tage nach seiner Marathonbestzeit in Palma de Mallorca auf einem recht flachen und schnellen Kurs war „Landschaftsläufer" Jens Meyer (LT Bittermark) beim Trailrun – Marathon in und bei Heidelberg, der sich unter dem Motto „Herrlich, Höher, Härter" als härtesten Stadt – Marathon Deutschlands bezeichnet, wieder in seinem Element. Fast alpine 1500 Höhenmeter aufwärts mit drei Gipfelanstiegen, Kopfsteinpflaster, Treppenpassagen und steile Abfahrten waren zu bewältigen und als Lohn gab es atemberaubende Ausblicke auf die Neckarstadt.
Meyer teilte sich sein Rennen hervorragend ein und musste den Lokalmatadoren Jens Hottendorf erst am Schluss um 38 Sekunden passieren lassen. Nach 3:33:00 Stunden lief der Bittermärker unter 668 Konkurrenten als 12. der Gesamtwertung und Vierter der Kategorie M 35 ins Ziel.
M 50er Frank Pachura, der sich zwischendurch die Zeit nahm, zu filmen, ließ es locker angehen und beendete das Rennen nach 5:30:19 Stunden.

WittigDeutschlandfahne jiDie Senioren – Weltmeisterschaften im brasilianischen Porto Allegre sind Geschichte und Klemens Wittig (LC Rapid) hat Geschichte geschrieben. Am Schlusstag erkämpfte er über 2000 Meter Hindernis überlegen seinen fünften Weltmeistertitel und stellte, ohne von der Konkurrenz gefordert zu werden, mit 8:56,59 Minuten den Weltrekord ein. Dabei war Yurj Savenkow erneut sein stärkster Gegner, aber vom Start an machte Wittig das Tempo und ließ den Russen immer weiter zurück. Auch der Japaner Takahara konnte ihm nicht gefährlich werden. „Wenn mir nicht die harten 1500 Meter vom Vortag noch in den Knochen gesteckt hätten, würde mir der Weltrekord jetzt alleine gehören.", bedauerte er den kleinen „Schönheitsfehler" nur Mitinhaber der Rekordmarke zu sein.
„Ich bin noch nicht zu alt, um nicht noch etwas Neues zu probieren.", hatte er sich vor der WM gesagt und sein Training im Stadion Rote Erde an den Hindernissen stimmte ihn zuversichtlich. „Natürlich war das Überspringen der Hindernisse und am Wassergraben zu gefährlich, so dass ich sehr konzentriert immer auf den Balken aufsetzte. Schließlich wollte ich mich nicht auf die Schnauze legen.", kommentierte der 77jährige.
Zum Abschluss half Wittig noch bei den Staffelentscheidungen aus, lief über 4 x 100 Meter auf Position 2 und verhalf dem deutschen Quartett hinter den USA vor Brasilien und Japan zu „Silber". „Die Sprinter waren ganz zufrieden mit mir.", grinste er. Als Startläufer der „4x4" hielt er sich wacker, doch hatten die deutschen Langsprinter keine Chance.
Damit hatte Franz – Josef Szponik (LC Rapid), seit Jahrzehnten in Dortmunds Leichtathletik als „Mann mit der Mütze" ein Begriff, nicht gerechnet, und für ihn erfüllte sich ein Traum. In der M 70 erkämpfte er über die Hindernisse nach einem vorzüglichen Rennen in 9:38,71 Minuten „Bronze" und wehrte in der Schlussphase alle Attacken des Polen Stuczynski souverän ab.

KurtzPeter jiDie Kathedrale von Palma de Mallorca ist sonst der Anziehungspunkt für Touristen, aber dieses Mal sehnten die Langstreckler die imposante Kirche als Ziel des TUI – Marathons und Halbmarathons herbei.
Bei 27 ° Celsius überraschte Jens Meyer (LT Bittermark), sonst eher auf schmalen Pfaden im Hochgebirge zu Hause, durch Rang 6 der Kategorie M 35 und Platz 11 unter 1212 Teilnehmern. Auf dem welligen Kurs durch Palmas City überzeugte er durch seine Bestzeit von 2:50:41 Stunden. Sein Vereinskamerad Heiko Thoms (M 35) war nach einer Grippe noch etwas angeschlagen und kam nach 3:04:21 Stunden ins Ziel (18.). Georg Kurtz (Foto: Peter Middel),  der zuletzt beim Phoenixsee – Halbmarathon imponierte, lief ein starkes Halbmarathon – Rennen. Nach tadellosen 1:18:42 Stunden erkämpfte er Rang 10 unter 2427 Akteuren und wurde Vierter der Klasse M 40.
Ansgar Lenfers (beide LC Rapid), einst ein erfolgreicher Mittelstreckler, wagte sich im Harz an den spektakulären Brocken – Marathon heran, der hohe Anforderungen stellte. „Nach 19 Kilometern erreichten wir den Brocken – Gipfel. Dann ging es zwar bergab, aber die Berge bei Kilometer 33 und 37 hatten es noch einmal in sich.", berichtete er. So sind seine 3:35:07 Stunden (14.) besonders zu bewerten.

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