Leichtathletik

Rapid Storchenmeister jiSascha van Staa ist erstmalig Storchenmeister. Wie schon in den vergangenen fast 30 Jahren fand im Trainingslager des LC Rapid Dortmund auf Texel die traditionelle Storchenmeisterschaft statt.

Nach mehrjährigen vergeblichen Anläufen konnte Sascha van Staa in diesem Jahr endlich die begehrte Trophäe in seinen Besitz bringen. In der ersten von sechs zu laufenden Runden lag noch der Rekordsieger Jens Wilky knapp in Führung, doch dann zog Sascha van Staa unaufhaltsam davon. Er baute seinen Vorsprung Runde um Runde weiter aus und lief einem sicheren Sieg entgegen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Felizitas Hammer und Christian Kipscholl.

Symbol KameraSascha van Staa ist der neue Storchenmeister des LC Rapid.
(Foto: Verein)

Laufbereich Ayadi Foto zum Interview jiZwar „laufen“ auch die Sprinter, doch hinter dem Begriff „Laufbereich“ der LG Olympia verbergen sich die erfolgreichen Mittel- und Langstreckler des Vereins. Auch dieses Jahr haben die Akteure im rot-weissen Dress bei den Hallen– und Cross–Meisterschaften von den nationalen bis zu den regionalen und Landestitelkämpfen, von den Männern und Frauen bis zum talentierten Nachwuchs, wieder mit herausragenden Erfolgen begonnen. Die Ruhr Nachrichten  sprachen mit den Trainern Pierre Ayadi, Christof Neuhaus und Fabian Quent.

FragezeichenDer Laufbereich ist seit der Saison 2016 sowohl in Quantität als auch in Qualität geradezu explodiert. Worauf führt ihr das zurück?

Ayadi: Es gab im Dortmunder Laufbereich einen Generationswechsel als langjährige Leistungsträger ihre Karriere beendeten. Ich habe damals begonnen, den Bereich aus dem Nachwuchs heraus neu aufzubauen. Inzwischen ist es mit Unterstützung durch den OSP, die Stadt Dortmund im Bereich des Sportinternats am Rombergpark und die NRW– Sportschule am Goethe–Gymnasium gelungen, die Infrastruktur entscheidend zu verbessern. Darüber hinaus habe ich mit Christof und Fabian zuverlässige und motivierte Kollegen gefunden, und wir alle wollen dafür sorgen, dass es mit dem Laufbereich in Dortmund nachhaltig bergauf geht. Wir haben schon vor Jahren im Schülerbereich mit einem sogenannten Neigungstraining begonnen, das sich sehr gut entwickelt hat und inzwischen durch die andern Disziplinblöcke der LGO erfolgreich übernommen wurde.

Rapid Bergläufe Texel jiDie Langstreckler des LC Rapid lassen sich in den Osterferien wie in den letzten Jahren wieder den Nordseewind um die Nase wehen. Bis zum 6. April bereiten sie sich auf der Nordseeinsel auf die Freiluftsaison vor.

In der 20-köpfigen Gruppe von Rapid-Trainer Günter Schrogl befinden sich u.a. Sascha van Staa, Nicolas Vogt und Nils Scheffer. Auch die Oldies Ansgar Lenfers, Jens Wilky und Christian Kipscholl sind wieder dabei. Längere Läufe, Intervall-Einheiten wie 15-mal 500 Meter, Bergläufe und andere abwechselungsreiche Einheiten stehen auf dem Programm.

Auch eine Gruppe des DLV trifft momentan ihre Saisonvorbereitungen auf der Nordsee-Insel Texel. LGO-Coach Christof Neuhaus betreut u.a. Leon Straub, Steven Orlowski , Constantin Feist und David Valentin.Seit 1969 führen Dortmunder Leichtathleten- meist zur Osterzeit- Trainingslager auf Texel durch. Auf der Nordsee-Insel kann man am Strand, im Wald und auf der Straße laufen. Zudem gibt es dort jede Menge frische Luft.

Flagstaff2026.03.18 jiOsterzeit, Trainingslagerzeit. Die erfolgreichen Läuferinnen und Läufer der LG Olympia bereiten sich zurzeit in der Höhe von Flagstaff (US-Bundesstaat Arizona) auf die Freiluftsaison vor.

Drei Wochen trainieren dort Linn Kleine, Patricia de Graat, Laura Hansen, Mohamed Mohumed, Maximilian Feist, Elias Schreml und Kidane Tewolde zusammen mit anderen Athletinnen und Athleten des DLV in der Höhe von 2.135 Metern. Pierre Ayadi, der die Gruppe betreut, befindet sich als Coach bereits zum dritten Mal in Flagstaff. 2011 war er dort mit Jana Hartmann und Friederike Feil. Zwei Jahre später reiste er mit Michael Wilms, Christof Neuhaus, Florian Wolter und Caroline Strophff nach Flagstaff .„Wir arbeiten in erster Linie an der Verbesserung der Grundlagenausdauer unter Höhenbedingungen. Die jüngeren Athleten haben bereits gute Erfahrung damit gemacht und waren teilweise schon zweimal in Kühtai im Höhentrainingslager“, teilte Pierre Ayadi aus Flagstaff per Mail mit. Neben dem umfangreichen Trainingsprogramm kommt auch die Entspannung nicht zu kurz. So stehen auch Ausflüge zum Grand Canyon und dem Antilope Canyon auf dem Programm.

Auf der Hinreise haben die Läuferinnen und Läufer bereits die Glitzer- und Spielerstadt Las Vegas besucht.Trainiert man in der Höhe, wo der Sauerstoffgehalt in der Luft geringer ist, muss der Körper vermehrt rote Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind, bilden. Durch diesen Anpassungsprozess erhöht man seine Leitungsfähigkeit- nicht nur in der Höhe, sondern auch im Freien. Gute Aussichten also für die LGO-Athletinnen und -Athleten in den kommenden Monaten.I

Symbol KameraDie Läufergruppe bei einem Besuch im  Buffalo-Park in Flagstaff.

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Wittig Klemens 10km 11.10.17 jiMit sechs Edelmetallplaketten, von denen drei golden glänzten kehrte Klemens Wittig (LC Rapid) von den Senioren – Hallen – und Cross – Meisterschaften in Madrid zurück.

Nachdem der Rapido seinen alten Rivalen Manuel Alonso über 3000 Meter bezwungen hatte, wollte er das im 800 – Meter-Rennen wiederholen. Der Spanier übernahm mit hohem Tempo die Initiative, aber in der Schlussphase kämpfte sich Wittig energisch vorbei und rannte einem sicheren Sieg entgegen. Er schaute sich kurz nach seinem Gegner um, geriet aber dabei in Straucheln, verlor sogar seine Brille, und Alonso nutzte seine Chance zur erfolgreichen Revanche. Dennoch wurde der Dortmunder nach 3:11,56 Minuten noch mit „Silber“ ausgezeichnet. „Ich habe Gold verschenkt, denn ich hatte ihn sicher im Griff.“, ärgerte er sich über sein Missgeschick. Der Madrilene Alonso tröstete seinen inzwischen guten deutschen Freund und lud ihn zu sich nach Hause ein.Beim folgenden 1500 – Meter – Wettbewerb war der Akku nach aller Aufregung einfach leer, und Wittig musste sich dem Spanier erneut beugen, aber die Vizemeisterschaft (6:16,27) war ihm nicht streitig zu machen.Dafür hielt er sich im Cross über fünf Kilometer schadlos. Er bewältigte den anspruchsvollen Kurs mühelos und kam nach 25:44 Minuten zu seinem zweiten EM – Titel und erkämpfte gegen den Spanier Barrientos del Castillo 61 Sekunden Vorsprung. In der Mannschaftswertung gab es zudem „Silber“. Über 4 x 200 Meter half Wittig sogar bei den Sprintern aus und feierte gemeinsam mit Walter und Herbert Müller sowie Horst Hufnagel vor den Finnen und Tschechen einen überlegenen Sieg. Der Routinier wird sich nun vor allem auf die langen Distanzen konzentrieren. „Ich möchte in diesem Jahr meinen 50. deutschen Meistertitel feiern.“, verrät der 80-jährige sein nächstes Ziel.

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