Leichtathletik
Steffens Derk ji jiDas war eine Überraschung: Bei den westfälischen U20/U18-Meisterschaften in Rheine nahm Derk Steffens (LG Olympia) im 800m-Lauf der männlichen Jugend U 18 auf den letzten 250 Metern sein Herz in beide Hände und siegte in der neuen persönlichen Bestzeit von 1:59,01 Minuten vor Tim Holtbrügge (LF Lüchtringen, 1:59,34 Min.). „Derk hat sehr viel Mut bewiesen. Das hat sich für ihn ausgezahlt,“ kommentierte sein Coach Christof Neuhaus.

Am zweiten Wettkampftag wollte Derk Steffens über 1.500m sein Glück wiederum mit einem knackigen Spurt versuchen, doch auf der längeren Mittelstrecke drehte Tim Holtbrügge den Spieß um und gab in 4:09,81 Minuten im Finish dem Dortmunder (4:10,19 Min.) das Nachsehen.Im Stabhochsprung blieb Jonas Wolf, der nur mit sechs Schritten anlief, als Zweiter mit 4,30m hinter seinen Leistungsmöglichkeiten zurück und zeigte sich daher nicht zufrieden.Im 400m-Lauf der männlichen Jugend U 20 blieb Benjamin Bablich als Dritter mit 49,83 Sekunden erstmalig unter der 50-Sekunden-Marke. „Aufgrund meiner Trainingsleistungen wusste ich, dass ich solch eine Zeit drauf habe. Ich freue mich riesig, dass ich nun diese Schallmauer durchbrochen habe,“ erklärte der Schützling von Sebastian Fiene.Im Stabhochsprung der Klasse U 20 ließ Finn Atzbacher mit 3,60m keinen Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen.Henry Bohr verbesserte sich im Diskuswerfen um drei Zentimeter auf respektable 40,85m und sicherte sich damit den Titel vor Josef Volks (TV Vreden, 39,21m). „Dafür, dass ich erst dem ersten U20-Jahrgang angehöre, bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden,“ befand der Schützling von Andreas Nötzig. Einen weiteren Diskus-Titel für die LGO gab es durch Leonora Ahmetaj, die allerdings mit ihrer Siegerweite von 37,70m haderte. „Ein bisschen mehr hätte ich mir schon gewünscht,“ so Leonora Ahmetaj.Enttäuscht zeigte sich auch die lange verletzt gewesene Franziska Käppler, die sich über 400 Meter in 60,65 Sekunden mit dem Vizemeistertitel begnügen musste. „Die Zeit sagt mir überhaupt nicht zu. So schnell bin ich schon einmal über 800m durchgegangen,“ sagte die 19-jährige LGOerin.Im 1500m-Lauf kämpfte Angelina Geitz auf der Zielgeraden Kopf an Kopf mit Lina Bömelburg (LF Lüchtringen), doch musste sie in 5:12,64 zu 5:12,91 Minuten der Lüchtringer knapp den Vortritt lassen.
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Ayadi Pierre PK 25.06.18 ji„Die Leistungen unseres Teams bei den deutschen Junioren-Meisterschaften in Heilbronn haben den Aufwärtstrend der LG Olympia eindrucksvoll bestätigt. Vor allem freue ich mich immer wieder über die tolle Stimmung und die Kameradschaft innerhalb der Mannschaft.“, zog der Sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi (Foto)N eine erfreuliche Bilanz.

Dass die zweite 3 x 1000 – Meter - Formation mit Sebastian Niehues, Max Nores und Constantin Feist unter 17 angetretenen Mannschaften nach 7:41,02 Minuten als Siebte ins Ziel kam, bestätigt die Leistungsdichte in diesem Bereich, zumal Mohamed Mohumed für die U 23 – WM geschont wurde und die starken U 18er bei den „Westfälischen“ in Rheine am Start waren.Nicht ganz so gut lief es bei Kerstin Geisweller im Hochsprung. Sie musste sich mit 1,74 Meter und Rang 6zufrieden geben. Höhen jenseits der 1,80 Meter sindaber nur vertagt.Zoe Jakob war die Jüngste im Feld der Stabhochspringerinnen und für sie war es wichtig, Sicherheit bei großen Wettkämpfen außerhalb des heimatlichen Stadions zu gewinnen. Sie meisterte als Sechste gute 3,80 Meter, und ihr erster sicherer Versuch über diese Höhe war gut und gern 3,95 Meter wert. Diese Höhe war an diesem Tag noch zuviel. Dass Constantin Rutsch bei 4,70 Metern beginnen musste und die Latte dann sofort auf 4,90 gelegt wurde, war für ihn noch ungewohnt. So blieb er mit 4,70 Metern unter Wert..
In einem taktischen 5000 – Meter – Hitzerennen befand sich Steven Orlowski bis 1000 Meter vor Schluss in der Spitzengruppe, doch dann stürzte ihm der Wattenscheider Scherr vor die Füße, er musste abstoppen und ausweichen, so dass in dem Kampf um die Medaillen nicht mehr eingreifen konnte. Dennoch geht sein siebter Platz nach 15:07,59 Minuten in Ordnung denn er war nur als 11. der Meldeliste angereist. WU 23, Diskus: 15. Sara van Ohlen 39,58 m –

Weitere Ergebnisse; MU 23, Diskus: 10. Michael Fischer 47,42 m

Baxheinrich Steffen jiKreisFür die Leichtathleten der LG Olympia begann der „Monat der Wahrheit“ mit allen nationalen Titelkämpfen verheißungsvoll bei den deutschen U 23 – Meisterschaften in Heilbronn. Die LGOer sammelten fünfmal Edelmetall und sorgten für angenehme Überraschungen.

Zum 3 x 1000 – Meter – Finale traten 17 Staffeln an, und die LGO schickte zwei reine Jugendteams ins Rennen. Steffen Baxheinrich übernahm für die erste Formation nach 600 Metern die Spitze und schickte Maximilian Feist mit 25 Metern Vorsprung ins Rennen. Der musste sich jedoch dem Angriff von Robert Baumann, dem Sohn des Olympiasiegers erwehren, ließ ihn routiniert aufschließen, um dann davon zu ziehen. Nach etwa 2:27 für seine Teilstrecke übergab er an Elias Schreml, der ebenfalls mit rund 2:27 gestoppt wurde und nichts mehr anbrennen ließ. Nach glänzenden 7:26,37 Minuten gehört dem Trio der Titel. Auf Rang 7 beendete LGO II mit Sebastian Nihues, Max Norres und Constantin Feist nach 7:41,02 Minuten das Rennen und machte die hervorragende Leistungsdichte der LGO deutlich.Für Johanna – Marie Bechthold war es ein anstrengeder Einsatz. Viermal musste sie am ersten Tag die Spikes schnüren und wurde von Rennen zu Rennen besser. Zunächst machte sie zusammen mit Laura Stratmann, Nina Braun und Lea Kurdelbaum in 46,25 Sekunden das 4 x 100 – Meter – Finale klar, dann entschied sie den ersten 100 – Meter – Vorlauf in Bestzeit von 11,58 Sekunden für sich. Im Halbfinale legte sie mit vorzüglichen 11,50 noch einmal zu, ehe sie in der Entscheidung in der gleichen Zeit auf Rang 3 stürmte. „Johannas Start war im Finale optimal und auch das Finish war hervorragend. Dennoch blieb sie immer locker.“, beobachtete der Teamleiter „Sprint“ der LGO, Sebastian Fiene.

Blume Pia jiErstmals finden die Westfälischen Jugendmeisterschaften in der Leichtathletik in den Jugendklassen U20 und U18 in 2018 in Rheine statt. Der Kreis-Leichtathletik-Ausschuss der Kreise Steinfurt und Tecklenburg des FLVW mit Werner Wehmschulte an der Spitze richtet diese Meisterschaften in Zusammenarbeit mit dem LAV Rheine am 30. Juni und 01. Juli im Rheiner Jahn-Stadion aus. Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 13.00 Uhr und am Sonntag um 11.00 Uhr.

Das Jahn-Stadion war in den letzten Jahren immer wieder Austragungsort von Landesmeisterschaften in der Leichtathletik. So fanden dort in den Jahren 2011 und 2013 jeweils die Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften der Klasse U16, 2014 der U16 Ländervergleich Westfalen/Niederlande, 2015 die NRW-Meisterschaften im Gehen, 2016 die Westfälischen Mannschaftsendkämpfe der Jugendlichen und 2017 das nordrhein-westfälische Landesfinale Jugend trainiert für Olympia statt. In dieser Zeit hat sich das Veranstaltungsteam Kreis-Leichtathletik-Ausschuss / LAV Rheine einen sehr guten Ruf erworben. Rheine gilt spätestens seit dem U16 Ländervergleich als exzellente Adresse für Leichtathletik-Veranstaltungen.435 Athletinnen und Athleten aus 96 Vereinen, die insgesamt 662 Starts absolvieren, werden am kommenden Wochenende an den Titelkämpfen in Rheine teilnehmen.   Ein hohes Leistungsniveau wird vor allem im Sprintbereich der männlichen Jugend U20 erwartet. So steht der derzeit schnellste westfälische Nachwuchssprinter, Luis Vieweg (LG Kindelsberg Kreuztal), über 100 Meter mit einer persönlichen Jahresbestzeit von 10,61 Sekunden zu Buche. Über 200 Meter erreichte Oliver Ollesch (LAC Veltins Hochsauerland) in diesem Jahr bereits 21,69 Sekunden und ist damit klarer Favorit auf der langen Sprintstrecke. Der hoffnungsvolle Sauerländer hat auch noch für den 400m-Lauf gemeldet, wo er von allen Startern mit 48,45 Sekunden die beste Meldezeit mitbringt.

Jakob Zoe jiDer Bundesausschuss Leistungssport des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat am Mittwoch das Team für die U20-Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland; 10. bis 15. Juli) nominiert. Insgesamt umfasst die DLV-Mannschaft 64 Athletinnen und Athleten (31 weibliche/33 männliche).  

„Wir haben im Ergebnis der BAUHAUS Junioren-Gala in Mannheim eine junge und leistungsstarke Mannschaft für die WM in Tampere nominiert. Es gilt für die Sportler unter anderem internationale Wettkampf-Erfahrung zu sammeln im Hinblick auf die internationalen Großereignisse wie Olympia 2020 und 2024“, sagte Dietmar Chounard, DLV-Bundestrainer U20.  Angeführt wird das Team von Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen), U20-Vize-Europameister im Stabhochsprung von 2017, sowie den Sprinterinnen Keshia Kwadwo (TV Wattenscheid 01) und Sophia Junk (LG Rhein-Wied), beides Mitglieder der 4x100-Meter-Weltrekordstaffel der U20. Im 64-köpfigen WM-Aufgebot des DLV befinden sich zehn westfälische Athletinnen und Athleten. Solch eine hohe Zahl hat es in den letzten Jahren bei internationalen Meisterschaften nur selten gegeben. Erfreulich ist zudem, dass die westfälischen U20-WM-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aus sieben verschiedenen Vereinen kommen. Dies zeigt, dass die Leichtathletik in Westfalen nahezu flächendeckend gefördert wird.Bemerkenswert ist zudem, dass sich im DLV-Aufgebot mit der Stabhochspringerin Zoe Jakob (LG Olympia Dortmund, Foto) eine Athletin befindet, die sich sowohl für die U23-WM in Tampere als auch für die Kanu-WM (U23) vom 17. bis 22. Juli im italienischen Ivrea qualifiziert hat. Das haben vor ihr wahrscheinlich nur ganz wenige Athletinnen geschafft. Für den 5.000m-Lauf konnte sich Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund) qualifizieren. Für den Schützling von Pierre Ayadi wäre es schon ein großer Erfolg, wenn er wieder in den Bereich seiner persönlichen Bestzeit von 14:09,09 Minuten kommen würde.

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