Leichtathletik

Münster LGO Länderkampf TeilnehmerAlles andere wäre eine Überraschung gewesen: Beim Ländervergleich NRW gegen die Niederlande und Belgien in Münster dominierten die Orange-Hemden mit 316,5 Punkten vor zwei Mannschaften aus Belgien (195 bzw. 156 P.), dem NRW-Team (141 P.) und einer Auswahl des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (95 P.).

„In der Altersgruppe zwischen 15 und 17 Jahren sind die Niederländer athletisch deutlich weiter als wir. Das konnte man heute wieder feststellen. Hinzu kommt, dass unsere Gäste aus dem Nachbarland praktisch mit ihrer Nationalmannschaft angetreten sind. So ist ihr deutlicher Erfolg zu erklären“, erläuterte NRW-Leistungssportmanager Winfried Vonstein. Von den Dortmunder Athleten erfreute vor allem Emil Bekker (LGO), der im 60m-Sprint kurzfristig einsprang, als Vierter mit seinem neuen Hausrekord von 7,15 Sekunden (bisher 7,30 Sek.).

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Junker Torben Kremer Thomas jiAls Torben Junker in der Leipziger Messehalle als deutscher 400-Meter-Hallenmeister ins Ziel lief und beim PSD-Bank-Meeting in Dortmund erneut ein starkes Rennen ablieferte, machte er damit seinem Trainer Thomas Kremer ein besonderes Geschenk, denn zu Jahresbeginn feierte dieser sein 30jähriges Trainer-Jubiläum bei der LG Olympia Dortmund.

Der ehemalige Zehnkämpfer, Diplom-Sportlehrer und DLV-A-Trainer Sprint begann Anfang 1989 als Trainer für den Bereich Sprint und Langsprint bei der Dortmunder Leichtathletik-Vereinigung und fand unter anderem in Silke Knoll eine hervorragende Athletin vor, der bald weitere schnelle Sprinterinnen und Sprinter folgten. „Ich hatte das Glück bei der LGO mit Rolf Krüsmann auf einen erfahrenen Bundestrainer zu treffen, von dem ich als junger Trainer noch viel lernen konnte“, erinnert er sich gerne an seine erste Zeit in Dortmund.

Benchellal Nihal jiWenn alles planmäßig läuft, werden in wenigen Tagen in der Körnig-Halle die Presslufthämmer dominieren. Bei gut besetzten Veranstaltungen der DJK Brambauer und der Teutonia Lanstrop verabschiedeten sich zahlreiche Dortmunder Leichtathleten und hoffen auf den Wiedereinzug im Herbst.

Nihal Benchellal (LG Olympia) machte wie schon beim internationalen Städtekampf deutlich, dass sie ein Rennen von der Spitze weg laufen und ihre Kräfte gut einteilen kann. Ohne gefordert zu werden, entschied die 13jährige die 800 Meter in glänzenden 2:20,44 Minuten für sich und zählt damit zu den hoffnungsvollsten deutschen Talenten. Im 60-Meter- Sprint unterstrich Anna Hense (Stg. Schwerte/Kirchlinde ) ihre eindrucksvolle Schnelligkeit und erzielte mit 7,95 Sekunden neuen Hausrekord.

Symbol KameraNihal Benchellal erzielt 2:20,44 Minuten über 800 Meter.
(Foto: Peter Middel)

Michael Adel Jörg Lennardt jiKreisFührungswechsel mit Anspruch. Auf der außerordentlichen Mitliederversammlung der LG Olympia Dortmund im SportCentrum des TSC Eintracht Dortmund 48/95 übernahm Michael Adel den Staffelstab von Jörg Lennardt, der aus beruflichen Gründen nach 15 Jahren als erster Vorsitzender der Dortmunder Leichtathletik-Gemeinschaft zurücktrat.

Der neue LGO-Chef ist Geschäftsführer bei der IHK Dortmund und damit gut vernetzt. Der 53-Jährige, der dem TSC Eintracht 48/95 Dortmund angehört, ist begeisterter Hobbyläufer. Darüber hinaus hat er über seine Tochter, deren Herz ebenfalls für die Leichtathletik schlägt, Kontakt zur olympischen Sportarbeit. Michael Adel, der in Gießen Rechtswissenschaften studiert hat, ist von Hause aus Basketballer. Er war in dieser Sportart Spieler, Trainer und Schiedsrichter.

Attermeyer SamiraDortmunds U16-Nachwuchs der Leichtathleten war mit viel Selbstbewusstsein zu den Landes-Hallenmeisterschaften nach Paderborn gefahren und wie berechtigt das war, bestätigte sich durch 13 Edelmetall-Plaketten, von denen sechs golden glänzten, sowie zahlreichen Finalplätzen.

Samira Attermeyer (LG Olympia) musste wegen gesundheitlicher Probleme zwei Wochen pausieren, und das wurde im 60-Meter-Sprint der W15 deutlich. Mit 8,13 Sekunden blieb sie klar hinter ihren Möglichkeiten zurück. Im Weitsprung sorgte sie nach zwei ungültigen Versuchen für eine Zitterpartie, doch 5,45 Meter m brachten sie zurück ins Geschehen. Dann im vierten Durchgang flog sie auf tadellose 5,70 Meter und zum Sieg. „Das war trotz kleiner Unsicherheiten ein Traumsprung und zeigte, welches Potential in Samira schlummert“, schwärmte Trainer Oliver Kunz von seinem Schützling. Zudem lieferte sie mit müden Beinen 9,72 Sekunden im Hürdenfinale ab.

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