Leichtathletik

Bereits zum vierten Mal haben sich LGO Trainingswochenende in KaiserauKreisTrainer der LG Olympia Dortmund sowie aller Stammvereine zu einem Austausch über Erfahrungen und Trainingsmethoden getroffen. Wie schon in den Jahren zuvor fand das 4. LGO-Trainerwochenende im SportCentrum Kaiserau statt. An den Workshops und Vorträgen haben fast 30 Trainerinnen und Trainer teilgenommen und unter anderem über viele neue Trainingsansätze diskutiert.

Los ging es bereits am Samstagvormittag nach Grußworten durch LGO-Trainer und Organisator Uli Kunst, mit einem Vortrag von Markus Roßmann, Diplom-Sportlehrer und Faszienexperte aus Erding. Nach einem 90-minütigen Theorieteil zum Thema "Grundlagen des Faszientrainings" trafen sich alle Teilnehmer dann in der Sporthalle zu einem ausgiebigen Praxisteil, der in zwei Teile aufgeteilt war. Zunächst ging es ums Blackrolltraining sowie Fasziales Dehnen, bei denen die Trainerinnen und Trainer selbst viele Übungen mit der Blackroll kennenlernten. Im zweiten Teil stand das Thema "Katapulttraining" im Vordergrund.

Den zweiten Teil des Tages gestaltete Thomas Kremer, Vorstandsmitglied der LG Olympia und Bundestrainer Sprint NK2, mit zwei Vorträgen zu den Themen "Sprint, eine technische Disziplin" und "Staffel - Team führt zum Erfolg", ehe man den Abend im gemütlichen Kreis ausklingen ließ. Auch der zweite Tag wurde mit einem Referenten aus den eigenen Kreisen besetzt. Beim Vortrag von Michael Wilms, erfolgreicher Hindernisläufer und verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift leichtathletiktraining, stand das Thema "„Wir haben doch keine Zeit! - Das Training effektiv gestalten" im Fokus.

Bildzeile: Das LGO-Trainer-Team im SportCentrum Kamen*Kaiserau; Foto: Yoshi Müller

Fischer MalteNachdem in den vergangenen vier Jahren das zweite Oktoberwochende für den TRINITAS-Wettkampfausflug zum Halbmarathon nach Leipzig reserviert war, musste nach der diesjährigen Absage des Leipziger Wettkampfes umdisponiert werden.

Mit dem Rügenbrückenlauf in Stralsund wurde adäquater Ersatz gefunden, sodass TRINITAS-Athlet Malte Fischer (Foto) wieder einen gemeinsamen Wettkampf mit seinem Großvater, Robert Fischer, diesmal an dessen Ostseewohnort, absolvieren konnte.

Für Malte war es — bedingt durch die zeitliche Einbindung als Student und Mitarbeiter an der TU Dortmund — nach dem Einlaufen in der Staffel im Rahmen des Phoenix-Halbmarathons der erste Einzellaufwettkampf der Saison 2017 überhaupt. Von daher war es nicht verwunderlich, dass er bereits auf dem ersten Kilometer das hohe Tempo an der Spitze nicht mitgehen konnte.

Mit kluger Renneinteilung speziell auf dem Rückweg vom Wendepunkt gegen den starken Ostseewind gelang ihm allerdings ein achtbarer neunter Gesamtplatz in 49:47 Minuten unter den mehr als 1 000 Starterinnen und Startern. Im Feld der männlichen Jugendlichen U18 war er ohne Konkurrenz; und auch gegenüber den Schnellsten aus der Altersklasse MJ U20 hatte er einen deutlichen Vorsprung. Gut 20 Minuten musste Malte unter dem Zielbogen auf seinen Großvater warten, dem der Gegenwind beim zweiten Überlaufen der neuen Rügenbrücke zusetzte. Doch das Warten lohnte sich, denn auch alle anderen Athletinnen und Athleten hatten mit dem Wind zu kämpfen, sodass Robert Fischer seine Altersklasse M75 ebenfalls mit sicherem Vorsprung gewann. Im Ziel konnten sich Großvater und Enkel zu ihren Leistungen gegenseitig beglückwünschen.
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Straub Leon 17.10.17 jiIn großer Zahl trat die LG Olympia zum Crosslauf auf dem berüchtigten Kurs im Hertener Backumer Tal an und nach ausgezeichneten Leistungen können sie den Landesmeisterschaften, die in Kürze an gleicher Stelle ausgetragen werden, zuversichtlich entgegen sehen.

Im Hauptlauf über 7300 Meter ließ Kidane Tewolde der Konkurrenz keine Chance und war nach 25:02 Minuten überlegen. Ebenso war Leon Straub (LGO – MU 23, Foto) über 4500 Meter mit 15:33 Minuten eine Klasse für sich. Sonja Vogt (LC Rapid) ließ in der W 40 mit 18:26 Minuten ihre Rivalinnen deutlich zurück. Der noch zur M 15 zählende Felix Neuhaus (LGO) wurde bei seinem klaren Erfolg mit starken 16:42 Minuten gestoppt.

Imponierend der talentierte Nachwuchs der LGO. Paul Gröver (M 11) lieferte sich mit seinem Trainingsgefährten Noah Boeck (M 13), der nach einem Zehenbruch wieder an seine frühere Form heran kämpft, über 2500 Meter ein hartes Duell, das er nach hervorragenden 8:32 Minuten für sich entschied. Glänzend das Rennen der 13jährigen Kira Schroeder (alle LGO), die sich über diese Distanz mit weitem Vorsprung in 8:50 Minuten durchsetzte.

2500 m, W 14: 2. Pia Vogt 9:39 Min., 3. Tessa Krämer 10:12 Min, 4. Lieselotte Langenohl 10:13 Min. - W 12: 3. Antonia Skoruppa 10:35 Min., - 4500 m, WU 18: 1. Nele Wilkens 19:52 Min - W 15: 1. Lisanne Neumeier 19:57 Min – W 13: 1. Karolina Haas 19:18 Min. - W 12: 1. Marie Meyer – Piton 19:31 Min. - M 12: 1 Max Wallinda (alle LGO) 18:31 Min.

Wettkampfwarte Tagung Wolfgang Franke jiDie Jahrestagung der Kreis-Kampfrichter- und Kreis-Wettkampfwarte im SportCentrum Kamen verlief genauso harmonisch wie die bisherige Saison. In diesem Jahr fanden in Westfalen eine deutsche Meisterschaft sowie fünf NRW- und sechs westfälische Titelkämpfe statt. „Alle Veranstaltungen sind hervorragend über die Bühne gegangen und bildeten eine hervorragende Werbung für unseren Verband“, bilanzierte Wettkampfwartin Melanie Neitzel.

Eine große Herausforderung für alle Beteiligten bildeten die NRW-Mehrkampfmeisterschaften am 27./28. Mai in Bad Oeynhausen. Die Veranstaltung endete am Samstag erst am späten Abend. Am Sonntag entspannte sich die Situation ein wenig, aber die Probleme blieben. „Wir haben nicht nur eine Verantwortung unseren Athleten, sondern auch unseren Kampfrichtern gegenüber“, unterstrich Melanie Neitzel. Solch eine Mammutveranstaltung wie in diesem Jahr in Bad Oeynhausen wird es in Zukunft nicht mehr geben. So kündigte Melanie Neitzel an, die Vier- und Fünfkämpfe für alle Altersklassen aus dem bisherigen Programm zu streichen, um mehr Flexibilität bei der Zeitplangestaltung zu haben.

Sehr viel Liebe für die Leichtathletik mussten die Kampfrichter bei den NRW-Meisterschaften U20/U18/U16 am 15./16. Juli in Bochum-Wattenscheid mitbringen. Bei dem dichtgedrängten Zeitplan jagte ein Wettbewerb den anderen. Da blieb allen Beteiligten kaum Zeit zum Luftholen. Alle Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen gaben ihr Bestes, sodass die Titelkämpfe trotz der Flut der Wettbewerbe ein großer Erfolg waren.

Wichtige InformationEberhard Vollmer hat wieder den FLVW-LA-Newsletter zusammengestellt. Der LA-Newsletter wird herausgegeben von der Fachschaft Leichtathletik im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Erscheinungsweise: 6 x jährlich.
Die neuste Ausgabe des LA-Newsletters findet sich im Anhang. Dort findet man auch einen Hinweis auf das Indoor-Meeting der LG Olympia Dortmund, das für den 21. Januar 2018 geplant ist.
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