Leichtathletik
Funck Lasse ji jiDas war eine angenehme   Überraschung: Bei den NRW-Jugendmeisterschaften in Duisburg bezwang am ersten Wettkampftag Lasse Funck (Foto) über 800m in einem spannenden Finish in der neuen persönlichen Bestzeit von 1:56,85 Minuten den Mönchengladbacher Nick Kämpgen (1:56,40 Min.). Der Schützling von Christof Neuhaus verbesserte sich bei seiner hervorragenden Vorstellung gleich um zwei Sekunden. „Es hat heute alles gepasst,“ freute sich der Überraschungssieger, der bei 400 Meter in führender Position eine Durchgangszeit von 58 Sekunden hatte.

Das Bemerkenswerte: Lasse Funck treibt erst seit einem Jahr intensiv Leichtathletik. Auf den Geschmack kam er, als er für ein Jahr als Austauschschüler in San Diego (US-Bundesstaat Kalifornien) weilte. Die 800 Meter werden vorerst seine Lieblingsstrecke bleiben. Der kommende Elfklässler hat aber auch schon einen Blick auf die 1500m-Distanz geworfen, wo er demnächst seine persönliche Bestzeit von 4:13,55 Minuten verbessern möchte.
Benjamin Bablich scheint, nachdem er vor kurzem in Rheine über 400 Meter mit 49,83 Sekunden die 50-Sekunden-Marke geknackt hatte, seine Aufgabe auf der Stadionrunde deutlich lockerer anzugehen. In Duisburg blieben auf der Stadionrunde die Uhren für ihn in der Klasse U 20 bei 49,37 Sekunden stehen. Diese Zeit bescherte ihm den Vizemeistertitel.Im 800m-Lauf der Klasse U20 passierte die Spitzengruppe des Feldes die 400m-Marke in 55 Sekunden. Mohamed Hamadi (1:57,70 Min.) konnte in dem langgezogenen Finish nichts gegen Jan-David Ridder (LAZ Rhede, 1:56,43 Min.) ausrichten, doch zeigte sich auch mit dem Vizemeistertitel zufrieden.

sommerfest18 ji„Hallo, Antja und Eva! An Euch – stellvertretend für das ganze Orga-Team - unseren herzlichen Dank für die tolle Idee und die super Organisation. Uns hat es sehr gut gefallen, und wir hatten einen sehr schönen Nachmittag in netter Atmophäre. Vielen Dank.“, das schrieben die Eltern von Lauftalent Lara Kernich nach dem ersten Sommerfest auf der attraktiven Sportanlage des TSC Eintracht an Antje Krämer und Eva Gröner.

Sie sprachen damit allen Besuchern aus dem Herzen und rund 170 Athleten und Eltern der Nachwuchs-LGOer waren der Einladung gefolgt.

Antje Krämer und Eva Gröver, bei denen alle Fäden zusammen liefen, hatten an alles gedacht. Antje hatte Bierbänke und Pavillons besorgt und sich um den Transport und Aufbau gekümmert. Beim Abbau gab es viele helfende Hände. LGO - Vorstandsmitglied Jürgen Wallinda-Zilla bedankte sich bei den Organisatorinnen für ihre umfangreiche Arbeit.Der TSC Eintracht hatte den Südteil der Anlage, einen Elektrogrill, den Christof Neuhaus und mehrere Väter gekonnt bedienten und sogar eine Hüpfburg großzügig kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Eintracht – Gastronomie „Toykas“ hatte sehr faire Preise gemacht und die Eltern der Athleten sorgten darüber hinaus für ein reichhaltiges Büffet.Für die jungen Athleten gab es viele Möglichkeiten, sich auszutoben. Auch die „Großen“ wie Patricia de Graat, Steven Orlowski, Lasse Funck und Janne Straub ließen sich sehen. Nach ihrem Training machten sich die „Stabis“ mit Kai Atzbacher an der Spitze noch über das schon recht geplünderte Büffet her.
„Wir sollten das auf jeden Fall wiederholen.“, erklärte Antje Krämer und meinte: „Wir haben uns in diesem Jahr recht spontan zu diesem Sommerfest entschlossen. Im nächsten Jahr sollten wir frühzeitig einen Termin festlegen, damit wir für die Kommunikation in die Vereine hinein mehr Vorlauf haben.“

Spikes Startposition jiBei der Vorrunde zur westfälischen Mannschaftsmeisterschaft in Menden trumpften die U14-Jungen der LG Olympia mit hervorragenden Leistungen auf und führen mit 6339 Punkten die aktuelle Rangliste mit deutlichem Vorsprung vor dem TV Wattenscheid an.

Das etwas unausgeglichen besetzte Team der U14-Mädchen sammelte 6817 Punkte und befindet sich zur Zeit auf Platz 4. Damit haben beide LGO-Mannschaften uner der Leitung von Christof Neuhaus die Qualifikation für das Westfalenfinale am 22./23. September sicher. Leider fehlten die aussichtsreichen LGO-Teams der U12 aus personellen und organisatorischen Gründen bei dieser Vorrunde. Sie müssen nach den Sommerferien antreten und haben es dann schwer.

JBechthold Johanna jiKreisohanna Bechthold (LG Olympia) sprintete in Weinheim die 100 Meter in ordentlichen 11,63 Sekunden, verzichtete aber auf ihre Startberechtigung für das Finale zugunsten eines 4x100- Meter-Tests, bei dem sie in der zweiten DLV-Formation auf Position 3 eingesetzt wurde und einen guten Eindruck hinterließ. Hürdensprinter Tobias Vogt lieferte über 100 Meter 11,39 Sekunden ab.

In Gladbeck verbesserte sich Dominik Nüsken auf 11,28 Sekunden und zeigte sich im Aufwind. Mehrkämpferin Lilian Tösmann verbuchte nach einem Weitsprung auf 5,38 Metern und 33,59 Meter mit dem Speer über 200 Meter mit 26,54 Sekunden Hausrekord. Zuvor hatte die vielseitige 17jährige in Werl mit hervorragenden 14,21 Metern im Kugelstoß aufgewartet und durch ihre 100 Meter in 12,85 Sekunden ihre verbesserte Schnelligkeit deutlich gemacht.

Für Charlotte Peter lohnt sich der Umstieg auf das Gehen. Im niederländischen Best steigerte sie sich im 3000 Meter Bahngehen um 30 Sekunden auf 17:24,37 Minuten und nimmt damit in der deutschen Rangliste der WU 18 nun Platz sieben ein.

Die erst zwölfjährige Vianne Wilke (alle LGO) meisterte im Stadion Rote Erde im Stabhochsprung viel versprechende 2,45 Meter und verbuchte damit eine neue Kreisbestleistung für ihre Kategorie.

Werfertag in Bönen
M 65, Diskus: Gerhard Sieben (ASC 09 Aplerbeck) 42,49 m – M 70, Speer: Reinhard Sylvester (TSV Kirchlinde) 27,56 m – M 75, Diskus: Heinz Sendzig 22,37 m. - M 80, Kugel: Dr. Gerhard Tilmann 10,62 m – Diskus: Dr. Gerhard Tilmann 26,32 m – Speer: Dr. Gerhard Tilmann 23,91 m – , Stabhochsprung WU 18: Lea Laux 2,95 m –

Gladbeck
Frauen, 100 m: Belen Schauerte 13,06 Sek – WU 18, 100 m: Nicole Ickstadt 13,34 Sek. - 200 m: Nicole Ickstadt 27,69 Sek. - MU 20, 100 m: Louis Spigarski 11,75 Sek., Selim Jaeschke 11,77 Sek., Gilbert Toppmöller 11,88 Sek. - W 12, 800 m: Lara Kernich 2:39,66 Min.

Nordkirchen
W 15, 300 m: Pia Vogt 44,69 Sek., Lieselotte Langenohl (alle LGO) 45,90 Sek. – M 55, 100 m: Hans-Peter Bierwirth 14,18 Sek., Thomas Schütte 14,33 Sek. - 200 m: Thomas Schütte 29,09 Sek., Hans – Peter Bierwirth (beide TSV Kirchlinde) 29,43Sek..

Symbol KameraJohanna Bechthold zeigt momentan konstant gute Leistungen.
(Foto: Peter Middel)

 

Vogt Tobias 110m Hürden ji jiKreisTobias Vogt und Constantin Rutsch (beide LG Olympia) durchbrachen bei der fünften Internationalen NRW-Gala in Bottrop, in deren Rahmen die NRW-Meisterschaften vergeben wurden, zwei „Schallmauern“.

Im 110m-Hürdenlauf blieb Tobias Vogt im Vorlauf mit 14,75 Sekunden erstmalig unter der 15-Sekunden-Marke (bisher 15,01 sec). Im Finale konnte der 24-jährige Dortmunder diese Zeit nicht wiederholen, doch reichten ihm seine 14,82 Sekunden zu einem sicheren Titelgewinn vor dem Aachener Jannis Wolf (15,15 sec.). „Die Zeit ist mir wichtiger als der Titel. Nun ist der Knoten bei mir endlich geplatzt“, freute sich Tobias Vogt, der allerdings bedauerte, dass er sich nicht für die deutschen Meisterschaften am 21./22. Juli in Nürnberg qualifizieren konnte.

Eine markante Marke durchbrach auch sein Teamkollege Constantin Rutsch, der sich als Jugendlicher im Stabhochsprung erstmals über fünf Meter schwang. „Dabei war ich noch ganz schön müde, denn ich habe in den letzten Tagen an zwei Abiturfeiern teilgenommen. Daher bin ich auch an den 5,10 Meter gescheitert, denn ich war ganz schön platt“, berichtete der Schützling von Kai Atzbacher, der im Gesamtklassement Fünfter wurde. Die fünf Meter hatte Constantin Rutsch in Bottrop erst zum zweiten Mal in Angriff genommen. Bei den „Bayer Classics“ in Leverkusen war er daran am 16. Juni knapp gescheitert. „Es ist natürlich ein tolles Gefühl, es endlich geschafft zu haben. Das stärkt mein Selbstbewusstsein im Hinblick auf die deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock“, erklärte Constantin Rutsch, der sich nach bestandenem Abitur in den nächsten Tagen erst einmal um einen Studienplatz mit der Fachrichtung Sport bemühen möchte.

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