Kreis

Finale

Große Spannung herrscht vor dem Endspiel im kik-Kreispokal: Am Mittwoch, 4. Mai, stehen sich ab 19.00 Uhr auf dem Sportplatz in Schüren Gastgeber BSV Schüren und Westfalia Wickede gegenüber. Was den sportlichen Reiz dieser überaus attraktiven Partie noch erhöht: Nur der Sieger hat nach derzeitigem Stand einen Platz im Pokalwettbewerb auf Verbandsebene sicher.

Der Ausgang scheint völlig offen zu sein in diesem Vergleich eines ambitionierten Landesliga-Klubs mit dem dienstältesten Dortmunder Westfalenligisten. Beide Mannschaften eliminierten auf dem Weg ins Finale speziell in der Runde der letzten Vier hochkarätige Kontrahenten.

Nachdem in den ersten beiden Pokalrunden die Kreisligisten unter sich waren, startete der BSV Schüren in Runde drei mit einem 5:1-Erfolg beim A-Kreisligisten Blau-Weiß Huckarde, ließ danach einen 3:2-Sieg beim Bezirksligisten Westfalia Huckarde folgen und behielt im Achtelfinale beim gastgebenden Liga-Konkurrenten Hombrucher SV ebenfalls mit 3:2  die Oberhand. Nach dem 7:0 im Viertelfinale beim A-Ligisten Hörder SC standen die Grün-Weißen im Halbfinale, wo sie in einem Klassespiel den Westfalenligisten Mengede 08/20 mit 4:2 bezwangen.

Westfalia Wickede mühte sich in seiner Auftaktpartie zu einem knappen 1:0-Erfolg beim B-Kreisligisten SF Brackel 61 und setzte sich anschließend gegen zwei Bezirksliga-Klubs durch: im Achtelfinale im heimischen Pappelstadion mit 2:1 gegen den SC Dorstfeld 09, im Viertelfinale mit 3:1 beim VfL Schwerte. Ihren stärksten Auftritt hatten die Schwarz-Weißen dann allerdings im Halbfinale beim 1:0-Heimsieg über ihren Westfalenliga-Rivalen FC Brünninghausen.

Kreispokalsieger erhält 1000 Euro

Die Ausgangsposition für beide Endspiel-Teilnehmer ist höchst unterschiedlich. Während der BSV Schüren in der laufenden Meisterschaft den Anschluss nach ganz oben in den vergangenen Wochen verpasst hat, kämpft Westfalia Wickede vermutlich bis zum letzten Spieltag um den Klassenverbleib. Entsprechend haben sich für Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis die Prioritäten verschoben: er stellt das Pokalfinale aktuell eindeutig in den Fokus – ein weiterer prestigeträchtiger Sieg über einen klassenhöheren Klub käme ihm da gerade recht. Das ganz große Ziel seines Wickeder Kollegen Marko Schott ist in dieser von schweren Verletzungen und immensen personellen Sorgen geprägten Saison dagegen einzig und allein Klassenverbleib in der Westfalenliga. Doch auf dem Weg dorthin könnte sich die Westfalia mit einem Erfolg im Kreispokal zusätzlichen Rückenwind holen.

Pokal-Sponsor kik spendiert auch in dieser Saison die Siegprämien: Der Gewinner des Finales wird neben dem Pokal mit 1000 Euro belohnt, der Verlierer kann sich immerhin noch mit 700 Euro trösten. Als Zugabe erhält jeder Verein einen Ball.

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