Leichtathletik

Vertrags Unterzeichnung mit Puma ji jiKreisBei einer Pressekonferenz der LG Olympia Dortmund am Mittwochnachmittag blickten die Verantwortlichen des Vereins gemeinsam mit vielen eingeladenen Athletinnen und Athleten auf das mit zwei Medaillen und sieben weiteren Top-Acht-Platzierungen erfolgreiche Abschneiden bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg am vergangenen Wochenende zurück, gaben eine Vorschau auf die bevorstehenden Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen, die am kommenden Wochenende in Leipzig ausgetragen werden und gaben zudem mit dem Sportunternehmen PUMA einen neuen Ausrüster bekannt.

"Wir freuen uns sehr, wieder zur PUMA-Familie zu gehören," strahlte der Vorsitzende der LG Olympia Dortmund, Michael Adel. Bereits Anfang der 2000er-Jahre trugen die Rot-Weißen die Raubkatze auf dem Trikot. Nun einigte man sich gleich auf eine mehrjährige Zusammenarbeit, und auch das PSD Bank Indoor Meeting vor zwei Wochen unterstützte das Unternehmen aus Herzogenaurach bereits.

LGO PK DM Teilnehmer 1 ji jiaDie Leichtathleten blicken am Wochenende nach Leipzig, wo in der dortigen Arena die 67. Deutschen Hallenmeisterschaften stattfinden.

Die LG Olympia Dortmund reist mit zehn Athletinnen und Athleten zu diesen Titelkämpfen. "Damit haben wir das zahlenmäßig stärkte Aufgebot seit 2008, als wir elf Starterinnen und Starter hatten. Besonders erfreulich ist, dass sich in unserem DM-Team mit Linn Kleine und Verena Meisl auch zwei Jugendliche befinden," erklärte der sportliche Leiter der Dortmunder Leichtathletik-Vereinigung, Pierre Ayadi, gestern bei der Pressekonferenz des Vereins im Geschäftsstellen- Gebäude des BVB.Leipzig ist ein gutes Pflaster für die LG Olympia Dortmund, denn im vergangenen Jahr gewannen die Rothemden dort eine Goldmedaille durch 400m-Läufer Thorben Junker und eine Bronze-Plakette durch Hochspringerin Christina Honsel. Darüber hinaus konnten "Rothemden" drei weitere Top-Acht-Platzierungen für sich verbuchen.

Wer hat die besten Chancen? Mohumed Mohamed sorgte mit seiner 1.500m-Zeit von 3:40,01 Minuten zum Saisonauftakt für einen Paukenschlag, doch der 20-jährige Schützling von Pierre Ayadi wird in Leipzig der 3.000m-Distanz den Vorzug geben. Auf dieser Strecke hat er eine persönliche Bestzeit von 8:04,44 Minuten. "Dadurch, dass über 1.500 Meter und über 3.000 Meter mehrere Doppelmeldungen vorliegen, kann man Mohumeds Chancen nur schwierig einschätzen. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass er auch über 3.000 Meter ganz weit vorne mitmischen wird," gibt sich Pierre Ayadi optimistisch. Gesellschaft auf der 3.000m-Distanz erhält Mohumed Mohamed von seinem Teamkollegen Elias Schreml, der immer für eine Überraschung gut ist.

Leipzig Arena jiGute Nachrichten für alle Leichtathletik-Fans: Die ARD überträgt die Deutschen Hallenmeisterschaften 2020 am 22./23. Februar in Leipzig neun Stunden im Livestream auf sportschau.de. In jeweils zweistündigen TV-Sendefenstern fasst Eurosport die Final-Entscheidungen zusammen. Einen umfassenden Live-Service mit Live-Ticker und Live-Ergebnissen bietet leichtathletik.de.

Rund 450 Athletinnen und Athleten kämpfen am kommenden Wochenende bei der Hallen-DM in Leipzig um Medaillen und Meistertitel. Teilnehmer und Zuschauer dürfen sich auf eine ausverkaufte Halle mit 4.000 Zuschauern pro Tag freuen. Zum Höhepunkt der Hallensaison wollen Deutschlands Top-Athleten in der Quarterback Immobilien Arena starke Leistungen zeigen, bevor anschließend die ganze Konzentration der Vorbereitung auf die Olympischen Spielen in Tokio (Japan) gilt.Von den Deutschen Hallenmeisterschaften wird umfassend berichtet. Die ARD überträgt die Titelkämpfe an beiden Tagen im Livestream auf sportschau.de, Kommentator während der rund neun Stunden Sendezeit ist Tim Tonder. Am Samstag beginnt die Übertragung um 13:55 Uhr mit dem ersten Finale, am Sonntag wird ab 13:05 Uhr das komplette Wettkampf-Programm zu sehen sein. Live-Interviews mit den Sportlern werden in den Stream integriert (zum Stream am Samstag | Sonntag). Daneben sieht Eurosport an beiden Tagen ein zweistündiges TV-Sende-Fenster von 18:00 bis 20:00 Uhr vor.

Emil Bekker und Thomas Czarnetzki jiDie Arbeit der Sprinttrainer der LG Olympia, Thomas Czarnetzki und Belen Schauerte, zahlt sich aus. Ihr Schützling Emil Bekker kämpfte sich bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg als einer der Jüngsten gegen die bis zu zwei ältere 60-Meter-Konkurrenz von 6,93 über 6,90 Sekunden in das Finale, in dem er mit 6,91 Sekunden als Sechster einen hoch zu verwertenden Achtungserfolg erkämpfte.

Fünf Hundertstel fehlten ihm an der Bronzemedaille. Über 4 x 200 – Meter stand er im Vorlauf am Start und zusammen mit Till Marburger, Alexander Pyka und Oliver Modlich brachte er nach 1:31,91 Minuten das Quartett in das B – Finale. Nachdem ihm vier Rennen in den Knochen steckten, wollte Czarnetzki nichts riskieren und tauschte ihn im B – Finale gegen Stabhochspringer Jonas Wolf aus. Der machte seine Sache ganz ausgezeichnet und übergab an seinen Stabsprungkollegen Marburger. Pyka und Modlich liefen den Sieg und damit insgesamt Platz 5, mit dem niemand gerechnet hatte, in 1:31,66 Minuten nach Hause. „Die Jungen haben ihre läuferischen Möglichkeiten voll ausgenutzt und optimal wechselt.“, lobte Czarnetzki

Hense Anna Malia jiKreisObwohl sechs der 14 zu den deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften der U 20 in Neu-Brandenburg gereisten Athleten der LG Olympia noch zur U 18 und weitere vier zum ersten Jahrgang der U 20 gehörten, schlug sich das junge Dortmunder Team prächtig.

Neunmal standen die jungen LGOer auf dem Siegerpodest, und die Vizemeisterschaft von Hannes Fahl über 800 Meter und 400-Meter-Bronze durch Anna-Malia Hense waren die Krönung. „Mehrere Male schrammten wir nur knapp an Edelmetall vorbei. Dieses Ergebnis zeigt, dass wir sehr gut aufgestellt sind und über eine große Anzahl hervorragender Athleten verfügen.“, resümmierte der Sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi.Das 1500-Meter-Finale war für Hannes Fahl wie gemacht. Das Tempo war mäßig, und der lange LGOer hielt sich immer in der Spitzengruppe und vertraute auf seine Spurtqualitäten. Als das Rennen in die entscheidende Phase ging, attackierte er auf der Zielgeraden und eroberte nach 4:09,17 Minuten „Silber“.

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