Leichtathletik
Janas und Daniel Zerweck jiKreisDer WHEW 100 Run an Bike musste wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr abgesagt werden. Die umfangreichen Vorbereitungen, die für diese Veranstaltung erforderlich waren, sollten jedoch nicht vergebens sein.

Das Vater-und-Sohn-Gespann Daniel und Jonas Zerweck  vom LC Rapid (Foto) entwickelten daher die Idee, aus dem Lauf einen Spendenlauf für den Weltfriedensdienst e.V. (WFD) in Berlin zu machen. Dabei musste wie beim WHEW 100 eine Strecke von 100 Kilometern auf dem Fahrrad oder laufend zurückgelegt werden. Dabei zahlte die europiZe UG, die bei der Umsetzung von exzellenten Ideen und Projekten Hilfestellung leistet, für jeden Kilometer, der erradelt wurde, einen Euro, für jeden Kilometer, der laufend zurückgelegt wurde, zwei Euro.Die Leistung musste mit einem Screenshot von einem Handy oder einer GPS-Uhr belegt werden. Der Betrag, den die europiZe UG zur Verfügung stellte, war auf 2.000 Euro gedeckelt.

"Rapidos" legten noch 344 Euro drauf

Die „Rapidos“, für die neben Daniel und Jonas Zerweck unter anderem noch Nils Scheffer, Andreas Kempin, Gereon Max sowie Tim und Fabian Schrogl unter Beachtung der augenblicklichen Corona- Einschränkungen im Einsatz waren, legten 613 Kilometer laufend und 1.118 Kilometer auf dem Rad zurück. Mit 2.344 Euro wurde die Maximal-Marke von 2.000 Euro übertroffen. Die „Rapidos“ entschlossen sich kurzerhand, den Überhang-Betrag von 344 Euro für den guten Zweck darufzulegen. Darüber hinaus gingen noch weitere 863 Euro auf ihrem Spendenkonto ein, und sie hoffen, dass noch weitere Gelder hinzukommen.