Leichtathletik

Schreml Elias Indoor Meeting ji jiKreisMit neun Athletinnen und Athleten reiste LGO-Coach Pierre Ayadi am Samstag zur Langen Laufnacht nach Karlsruhe. Dort konnten sie viele persönliche Bestzeiten, Normerfüllungen für Deutsche Meisterschaften und sogar eine Normerfüllung für die U20-Europameisterschaften (18. bis 21. Juli in Boras/Schweden) erzielen.

So lief Elias Schreml (Foto) bei seinem Debüt über die 5000 Meter ein starkes Rennen und blieb mit 14:26,04 Minuten rund eineinhalb Sekunden unter der vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderten Norm.

Elias Schreml startete in einem Lauf mit einem großen Teilnehmerfeld von gleich 34 Läufern. Dabei lief er ein taktisch gutes Rennen und lief die ganze Zeit auf Normkurs. Auf der letzten Runde forcierte er noch einmal das Tempo und erfüllte damit zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen eine Norm für die U20-Europameisterschaften. Am letzten Wochenende erfüllte er in Pliezhausen bereits die Anforderung über 3000 Meter.

Linn Kleine verpasst U20-EM-Norm nur knapp
Knapp an der Norm für Boras vorbei lief Linn Kleine in der U20. Die 18-Jährige lief ein hervorragendes Rennen und blieb wie schon Elias Schreml die ganze Zeit auf Normkurs. Sie suchte sich eine Gruppe innerhalb des Teilnehmerfeldes, in der sie ihr Tempo gut laufen konnte. Am Ende blieb die Uhr bei 16:45,14 Minuten stehen. Damit steigerte sie zwar ihren Hausrekord gleich um 20 Sekunden, doch verpasste sie die erhoffte Norm für die U20-EM um 14 Hundertstelsekunden. "Natürlich wäre es schön gewesen, die Norm gleich im ersten 5000 Meter-Rennen der Saison abzuhaken, aber Linn hat eines tolles Rennen absolviert und alles richtig gemacht". zeigte sich Pierre Ayadi nicht enttäuscht über die Leistung seines Schützlings.Im Vorprogramm der Veranstaltung kam es aufgrund eines starken Gewitters zu einem Zeitplanverzug.

Die Laufnacht wurde unmittelbar vor dem 800 Meter-Start von Lasse Funck für eine halbe Stunde unterbrochen, so dass er sich weiterhin warmhalten musste. Dennoch machte der U20-Läufer seine Sache sehr gut, zeigte sich vom Start an hellwach und machte im Verlauf des Rennens noch einige Plätze gut. Am Ende konnte er seine bisherige Bestzeit um rund drei Sekunden auf schnelle 1:5,66 Minuten verbessern und damit die Norm für die Deutschen U20- und U23-Meisterschaften in Ulm und Wetzlar erfüllen. Auch das Rennen von Verena Meisl über 1500 Meter war noch vom Regen beeinflusst. Trotz ihrer schulischen Belastung mit Abiturprüfungen in den vergangenen Wochen absolvierte sie ein sehr gutes Rennen und konnte sich mit 4:31,80 Minuten gleich zum Saisoneinstieg über eine neue Bestleistung und ebenfalls die Norm für die Jugend- und U23-DM freuen. Über die gleiche Distanz startete auch Steffen Baxheinrich. Der Vorjahresjugendliche erzielte mit 3:51,31 Minuten zum Saisonbeginn ein ordentliches Rennen.

Gutes Debüt von Constantin Feist
"Steffen hatte am Start eine gute Position, hat dann jedoch etwas verschlafen und ein paar Plätze verloren. Das wäre sicherlich noch mehr drin gewesen", resümierte Pierre Ayadi im Anschluss. Bei seinem Debüt über die 3000-Meter-Hindernis löste Constantin Feist seine Aufgabe sehr gut. Zwar ging er den ersten Kilometer etwas forsch an, nahm jedoch im zweiten Abschnitt das Tempo raus, um das Rennen auf dem letzten Kilometer ordentlich nach Hause zu bringen. "Die 3000-Meter-Hindernis sind etwas anderes als die 2000-Meter-Hindernis. Daran musste sich Constantin erst noch gewöhnen, ist jedoch ein gutes Rennen gelaufen und hat gleich die U23-Norm für die DM in Wetzlar erfüllt", freute sich Pierre Ayadi.Gleich drei Läufer der LG Olympia starteten nach Elias Schreml in den weiteren Rennen über 5000 Meter und alle drei lösten hierbei das Ticket für die Deutschen U23-Meisterschaften (15./16. Juni in Wetzlar). Die schnellste Zeit erzielte dabei Maximilian Feist mit 14:40,87 Minuten. Für ihn war es der erste Start über die 5000 Meter und sein Ziel lautete zunächst, die Strecke kennenzulernen und "gut durchzukommen". Das klappte in Anbetracht der Zeit und der DM-Norm auf Anhieb recht gut.

Auch David Valentin lief ein gutes Rennen, wurde jedoch durch Rückenschmerzen etwas behindert. Für ihn stoppten die Uhren bei 14:49,73 Minuten. Zu guter Letzt konnte sich auch Max Nores über die Norm freuen. Nach einem guten Rennen, bei er zwar bei rund 3000 Metern einen kleinen Hänger hatte und etwas Zeit verloren hat, doch auf dem letzten Kilometer, insbesondere der letzten Runde, das Tempo noch einmal deutlich verschärfte, erzielte er 14:55,56 Minuten.