Leichtathletik

Neumann Max LC Rapid 16.12.18 ji jiMax Neumann (Teutonia Lanstrop) sorgte beim hervorragend besetzten Hallenauftakt in der Körnighalle für einen Silberstreif am tristen Horizont der Dortmunder Sprintszene.

Der 25jährige, der durch Hans-Walter Dobbelmann betreut wird, steigerte sich im 60-Meter Sprint nach 7,07 Sekunden im Vorlauf im hochkarätig besetzten Finale auf 7,06 Sekunden und erzielte damit eine durch heimische Sprinter seit langem nicht mehr registierte Leistung. „Ich wollte einfach einmal wissen, wie schnell ich bin“, sagte der Weitsprung-Spezialist und gestand: „Der Start ist noch mein Problem.“ Kein Wunder, denn der Angestellte der Sparkasse Dortmund legt im Training nicht den Schwerpunkt auf schnelle Läufe, sondern das Krafttraining steht für ihn im Vordergrund.

Da stellt sich die Frage, was er im Sprint bei gezielter Vorbereitung schaffen könnte. Auf jeden Fall sollten dem athletischen Lanstroper im Weitsprung mit verbesserter Schnelligkeit Steigerungen in Richtung 7,50 Meter möglich sein. „Das sagt auch mein Trainer, und ich glaube auch, dass diese Weite im Bereich meiner Möglichkeiten liegt“, stimmt er Hans-Walter Dobbelmann zu. Zur Zeit ist auch das Bobfahren für ihn eine Option, und er hat bereits in Winterberg ein viel versprechendes Probetraining absolviert.

Romina Neu und Sarah Schomberg mit schnellen Zeiten
Mit Dreisprung-Spezialistin Romina Neu machte eine weitere durch Dobbelmann betreute Lanstroperin auf sich aufmerksam. Mit 7,85 Sekunden erkämpfte sie über 60 Meter nur drei Hundertstel zurück, Rang zwei und Sarah Schomberg (beide Teutonia Lanstrop) brachte sich über 400 Meter durch 58,87 Sekunden in Erinnerung. Erneut bewies Mehrkämpferin Lilian Tösmann ihre Verbesserungen in den technischen Disziplinen. Hervorragend ihr 60-Meter-Hürdensprint in 9,37 Sekunden. Im Weitsprung landete sie bei 5,58 Metern und meisterte ihm Hochsprung 1,63 Meter. „Im Frühjahr werde ich beginnen an meiner Ausdauer zu arbeiten, damit meine 800-Meter-Zeiten besser werden“, kündigte sie an auch an dieser Schwäche ihres Siebenkampfes zu arbeiten.

Mit Marie Woldt (WU 18) hat Trainer Andreas Nötzig endlich wieder ein erfolgversprechendes Wurftalent unter seinen Fittichen. Sie stieß die Kugel auf 10,98 Meter. Über 800 Meter glänzten die Neuhaus-Schützlinge mit hochkarätigen Zeiten. Der 14jährige Noah Boeck drückte seine Freiluft-Bestzeit um 5,08 Sekunden auf hervorragende 2:06,69 Minuten und der ein Jahr jüngere Paul Gröver (alle LG Olympia) war bei 2:09,39 Minuten um 3,16 Sekunden schneller als bisher. Nina Bungert (DJK SUS Brambauer - W 14) gefiel durch 2:25,16 Minuten.

Symbol KameraMax Neumann glänzt mit 7,07 Sekunden über 60m.
(Foto: Horst Merz)