Leichtathletik

Sanders Manuel 1 jiEr überragt alle. Mit seinen fast zwei Metern ist Manuel Sanders aber nicht nur körperlich ein Großer. Er verfügt über eine schon sehr eindrucksvolle Erfolgsliste und die soll noch weiter wachsen. Der Langsprinter kommt mit einer 400-Meter-Bestzeit von 46,45 Sekunden von Preußen Münster zur LG Olympia und wurde 2017 deutscher Jugendmeister über 400 Meter.

Schon damals trug er bei den U20-Europameisterschaften den Nationaldress und wurde Siebter über 400 Meter. In diesem Jahr zählte er bei der EM in Berlin zum deutschen Aufgebot, kam jedoch nicht zum Einsatz. Dort bekam er durch seinen Zimmergenossen Torben Junker erstmals Kontakt zur LGO, der sich anschließend vertiefte und schließlich zum Vereinswechsel führte.

„Meine Eltern wollten, dass ich Sport treibe. So habe ich schon früh bei der TSG Dülmen Fußball gespielt, habe mich dann aber unter der Leitung von Thomas Bleß immer mehr mit der Leichtathletik angefreundet“, erinnert er sich. „Der Abwechslungsreichtum und die Vielseitigkeit dieser Sportart haben mich begeistert“, erklärt der Blondschopf. Nachdem er 2016 beim Borsig-Meeting in Gladbeck im Langsprint dominierte, erkannte er seine Möglichkeiten und begann mit gezieltem Training. Sanders wechselte zu Preußen Münster und es ging mit ihm steil aufwärts. Er verzichtet jetzt auf die Hallensaison, da er im Januar seine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann abschließen wird und nutzt diese Zwangspause, um gezielt seine gesundheitlichen Probleme auszukurieren.

„Für mich stimmte in Dortmund einfach das gesamte Paket, das mir die LGO anbot. Darüber hinaus habe ich in Torben Junker den idealen Trainingspartner, um mein Nahziel, mit einer 45er-Zeit die Qualifikation für die U23-EM im schwedischen Gävle zu erreichen.“

Brenda Cataria-Byll wohnt im Sportinternat an der WIHOGA

Wie er zählt auch Brenda Cataria – Byll zur Langsprint- Gruppe von Thomas Kremer. Die 17jährige, die aus dem siegerländischen Wilnsdorf stammt, rannte ebenfalls zunächst in einer Fuball – AG hinter dem runden Leder her, doch ihr Lehrer erkannte ihr läuferisches Talent, und sorgte dafür, dass Armin Kring und Uwe Gottschalk sie beim CLV Siegerland unter ihre Fittiche nahmen. 2017 wurde sie mit glänzenden 54,00 Sekunden deutsche 400 - Meter-Meisterin der U 18 und ließ im Februar dieses Jahres die deutsche Vizemeisterschaft der U 20 in der Halle folgen. Auch die Freiluftsaison begann mit 54,37 Sekunden vielversprechend, doch konnte sie ihre Nominierung für die U 20 – WM im finnischen Tampere wegen einer, inzwischen ausgeheilten, Verletzung nicht nutzen. Seit August besucht Brenda die Dortmunder Marie – Reinders – Realschule und wohnt im Sportinternat an der WIHOGA.

Hier kann sie Schule und Sport optimal unter einen Hut bringen. Die Umstellung auf die neue Umgebung in Dortmund fiel ihr nicht schwer. „Natürlich vermisse ich meine Eltern, aber ich kann jeden Abend mit ihnen telefonieren. Einsam wird es im Internat für mich auch nicht, denn ich treffe Mohamed Mohumed und Elias Schreml immer beim Abendessen, und dann haben wir viel Spaß.“ Im nächsten Jahr soll über 400 Meter die 53 vor dem Komma stehen, und das wäre die Fahrkarte zu U 20 – EM im schwedischen Boras.

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