Leichtathletik

Bechthold Johanna ji„Wir sind mit dem Abschneiden unserer Athleten bei den deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen sehr zufrieden.“, zog der Sportliche Leiter der LG Olympia, Pierre Ayadi, eine positive Bilanz der Titelkämpfe und ergänzte: „Wenn bei nationalen Titelkämpfen im Vorfeld der Europameisterschaften, selbst Bestzeiten nicht für Edelmetall reichen, spricht das nicht gegen unsere Akteure.“

Ayadi hebt zudem hervor: „Wir starten mit immer umfangreicheren Mannschaften bei solchen Meisterschaften, und da bleibt es nicht aus, wenn einmal nicht alles nach Wunsch läuft. So lagen auch in Nürnberg Freud' und Leid dicht beieinander.“ Torben Junker hatte den 400 – Meter – Vorlauf souverän in 46,46 Sekunden für sich entschieden, obwohl er nicht zum Anschlag lief. Im Finale hatte er dann auf Bahn 3 seine schärfsten Rivalen vor sich, aber unterschätzte wohl das hohe Anfangstempo und begann das Rennen zu defensiv. Als er auf der Zielgeraden attackierte, rückte er zwar heran, aber das war zu spät. Er steigerte sich auf tadellose 46,17 Sekunden, aber das reichte an diesem Tag nicht für seine Titelträume gegen Konkurrenten, die zum Teil über sich hinaus wuchsen. „In Bestzeit nur Fünfter zu werden ist ärgerlich, aber nicht enttäuschend.“ urteilte sein Trainer Thomas Kremer und stellte fest: „Torben hat die guten Bedingungen nicht optimal genutzt und hat sicher dazu gelernt.“ Seine EM – Nominierung ist wohl nicht in Gefahr, ob er aber in der deutschen „4x4“ zum Einsatz kommen wird, bleibt abzuwarten.

Im 100 – Meter – Sprint der Frauen waren Hundertstelsekunden  entscheidend. Johanna-Marie Bechthold zog mit 11,76 Sekunden als Vorlaufzweite in das Halbfinale ein. Dann gelang ihr ein explosiver Start, aber auf den letzten 30 Metern hatte sie einen leichten Hänger, und nach 11,69 Sekunden verpasste sie nur hauchdünn m nur vier Hundertstel das Finale. Nina Braun wollte nur ihre Einsatzfähigkeit für die Staffel testen, so dass ihre 12,17 Sekunden nichts aussagen. Über 200 Meter bestätigte Johanna – Marie Bechthold durch 24,22 Sekunden bei leichtem Gegenwind ihre beständig gute Form, und Marilena Scharff kam mit 24,29 bis auf sechs Hundertstel an ihre Bestzeit heran. Die 400 Meter begann sie jedoch zu zurückhaltend. Sie verbuchte zwar ausgezeichnete 55,21 Sekunden, ärgerte sich aber dann doch, dass ihr erneuter Angriff auf die „54“ misslang.Für eine angenehme Überraschung sorgte das 4 x 100 – Meter – Quartett der Frauen. Laura Stratmann, Nina Braun, die stark beschäftigte Marilena Scharff und Johanna-Marie Bechthold nutzten mit guten Wechseln ihre läuferischen Möglichkeiten voll aus und konnten sich über 45,26 Sekunden und Platz 6 freuen.Patricia de Graat machte im 1500 – Meter – Vorlauf zwar taktisch alles richtig, aber in dem stark besetzten Wettbewerb reichten gute 4:29,59 Minuten nur für Platz 14.Höhe in Ordnung, Platzierung nicht. Im Versuchepoker der Hochspringerinnen begann Christina Honsel erst bei 1,70 Metern, benötigte aber über 1,75 Meter drei Versuche, und das kostete sie eine bessere Platzierung. Höhengleich mit der Vierten belegte sie Rang 10. Kerstin Geisweller meisterte als 12. 1,70 Meter.In seinem Abschiedsrennen hielt sich Michael Wilms achtbar. Er beendete die 3000 Meter Hindernis nach 9:05,93 Minuten als Elfter und schloss damit eine lange erfolgreiche Karriere ab.


Symbol KameraJohanna Bechthold unterstrich in Nürnberg ihre gute Form.
(Foto: Peter Middel)

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