Leichtathletik

Grommisch Till Nores Max ji jiKreisDer verfrühte Sommer im April mit Temperaturen knapp unter 30 Grad machte den Läuferinnen und Läufern bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften in Menden  ganz schön zu schaffen.

Im 5.000m-Lauf der Klasse U20 spielte Till Grommisch (TLV Germania Überruhr) auf den letzten 800 Metern seine enorme Sportkraft aus und erkämpfte sich den Titel in 15:49,42 Minuten vor Max Nores (LG Olympia Dortmund, 15:53,31 Min.) und Tom Thiemann  (LG Brillux Münster, 15:57,16 Min.). Der 19-jährige Sohn des früheren deutschen Crossmeisters Werner Grommisch (1986) gab im Huckenohlstadion sein Debüt auf der 5.000m-Distanz. Gerne hätte er die Norm von 15:45 Minuten für die deutschen Jugendmeisterschaften vom 27. bis 29. Juli in Rostock unterboten, doch die Hitze machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nun will er einen weiteren Versuch unternehmen- genauso wie Max Nores, der zum Jahresbeginn von der Aachener TG zur LG Olympia Dortmund stieß. Nores hat eine 5000m-Bestzeit von 15:21,83 Minuten. Zurzeit befindet er sich im Abitur. Anschließend möchte er in Bochum Sportwissenschaften studieren.  Im 2.000m-Lauf der Klasse W 14 verbesserte  Kira Schroeder (LG Olympia Dortmund) ihre persönliche Bestzeit auf starke 6:40,58 Minuten und knüpfte mit ihrem jüngsten  Erfolg  im Freien da an, wo sie in der Halle aufgehört hatte. „Mit dieser Zeit wird sie in ihrer Altersklasse ganz vorne in Deutschland stehen,“ kommentierte Dortmunds Coach Pierre Ayadi. Als sichere Siegerin der Klasse  W 14 löschte sie mit glänzenden 6:40,58 Minuten den 31 Jahre alten Kreisrekord von Nicole Lenfert aus den Listen und dürfte damit auch auf nationaler Ebene weit vorne rangieren. Bestzeiten verbuchten auch Karolina Haas (7:28,96) und Marie Meyer -Piton (7:28,68).

In der Alterskategorie M 14 behauptete sich Noah Boeck (LG Olympia Dortmund) als Spurtsieger aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe heraus in der neuen persönlichen Bestzeit von 8:23,84 Minuten vor Leonel Nhanombe (LV Oelde, 6:24,61 Min.) und Jonas Patri (Aachener TG, 6:24,61 Min.). Max Wallinda steigerte sich auf 7:04,63 und war damit unter den Westfalen der Achte.  Um eine halbe Minute  verbessert zeigte sich Yassin Mohumed (LGO) als Neunter im stark besetzten 3000m-Lauf der Klasse U 18. Lasse Funck, der mehr im Langsprint zu Hause ist, schaffte ordentliche 9:41,34 Minuten. Über 3000 Meter der WU 18 gefiel Angelina Geitz durch ihre neue Bestmarke von 10:32,23 Minuten, und das war in der Westfalenwertung Rang 3 wert. Viele Konkurrenten zollten den Temperaturen Tribut und stiegen über 10000 Meter aus. Zoe Straub (alle LGO) hielt durch und wurde durch Platz 3 belohnt, doch sagen ihre 43:18,75 Minuten nichts über ihr Können aus. Jürgen Mazurek (TUS Scharnhorst) stand als Dritter der M 65 (4:22,23) auf dem Podest.  Das eingespielte Mendener Kampfrichter- und Helferteam sorgte für einen reibungslosen Ablauf der NRW-Meisterschaften. Moderator Wolfgang Rath hatte vorher in die Annalen geschaut. Die Titelkämpfe bildeten die 500. Leichtathletik- Veranstaltung nach dem Einbau der Kunststoffbahn  1976 in das  Mendener Huckenohl-Stadion.

 WU 18, 3000 m: Lisanne Neumeier 11:28,84 Min., Hanna Rose 13:02,75 Min. -

Symbol KameraMax Nores in führender Position im 5000m-Lauf der Klasse U20

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