Leichtathletik

Ayadi Pierre jiKreis„Wir sind richtig stolz auf unseren dritten Platz in der Rangliste der deutschen Leichtathletik-Vereine“, freut sich der sportliche Leiter des Vereins, Pierre Ayadi über diese hervorragende Einstufung der LGO-Athleten (wir berichteten) und hebt hervor: „Wir haben etliche Vereine hinter uns gelassen, die über einen erheblich höheren Etat als wir verfügen.“

Inzwischen hat man sich die Statistik des deutschen Leichtathletik-Verbandes, in der die Stärken und Schwächen des Vereins deutlich werden, näher angeschaut. Als herausragende Punktesammler erwiesen sich dabei die Junioren (-innen) U 23 sowie die weibliche Jugend WU 20/18.

Überraschend war die gute Platzierung der Männer in der Spitzengruppe. „Dass wir bei den Mädchen und Jungen der U 16 etwas hinterher hinken, kommt für uns nicht unerwartet“, stellt Ayadi fest. Der Verein hat daraus Konsequenzen gezogen. Christof Neuhaus wird künftig als Nachwuchs-Koordinator tätig sein und darauf sein besonderes Augenmerk richten.Die LG Olympia verfügt inzwischen neben erfahrenen Trainern über ein Team aus mehreren jungen Übungsleitern, die auch in den Stammvereinen engagiert arbeiten.„Vor allem das Gemeinschaftsgefühl hat sich insgesamt sehr positiv entwickelt. Bei Sportfesten feuert unabhängig vom Stammverein und Trainingsgruppe jeder jeden an, und das ist bei einem so großen Club nicht selbstverständlich“, hat Ayadi festgestellt. Mittelstrecklerin und Nachwuchstrainerin Laura Hansen ergänzt: „Das ist vor allem auch in den Schülergruppen festzustellen.“

Sehr positiv hat sich die Zusammenarbeit mit der NRW-Sportschule Goethe-Gymnasium und der Marie-Reinders-Realschule entwickelt. Über 20 LGO-Athleten besuchen derzeit das Goethe-Gymnasium und sieben wohnen im Internat.

Das Thema Gina Lückenkemper ist für die LGO abgeschlossen, obwohl Ayadi ihre Argumente für den Wechsel nach Leverkusen nicht nachvollziehen kann. Doch gibt er zu: „Ich schätze, dass der TSV Bayer über einen Etat, der zehnmal höher ist, als der unsere verfügt. Dadurch kann man sich eine Hauptamtlichkeit leisten, von der wir nur träumen können. Das ändert aber nichts daran, dass wir für viele Athleten noch attraktiver geworden sind.“ Das Indoor-Meeting soll einen neuen Schub bringen.

Symbol KameraPierre Ayadi: "Wir haben zahlreiche Vereine hinter uns gelassen."
(Foto: Peter Middel)

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