Leichtathletik

DTG Sportfest Mittelstreckler der LGO jiMit einem viel versprechenden Auftakt stiegen die Mittelstreckler der LG Olympia in die Hallensaison ein, und auch die Sprinter konnten sich sehen lassen.Patricia de Graat erkämpfte bei ihrem Debüt in der Frauenklasse einen eindrucksvollen 800 – Meter – Erfolg.

In der entscheidenden Phase des Rennens ließ sie der hoch eingeschätzten Schalkerin Lea Kruse keine Chance und gewann in Hallenbestzeit von 2:10,28 Minuten. Über 800 Meter der MU 20 machte Maximilian Feist deutlich, dass er für die LGO eine wertvolle Verstärkung ist. Geführt durch Elias Schreml als „Hase“, gewann er mit Hausrekord von 1:54,60 Minuten vor Mohamed Mohumed (1:59,02), der zuletzt resignierte. Mit einem lang gezogenen Spurt entschied Steffen Baxheinrich die 1500 Meter nach 3:59,53 Minuten für sich.

Ihrer Favoritenrolle wurde Linn Kleine über 1500 Meter eindrucksvoll gerecht. Nachdem sie zunächst zurück hielt, übernahm sie nach einem Kilometer die Führung, die sie bis ins Ziel souverän verteidigte. Ihre 4:40,96 Minuten machen deutlich, wie viel Luft sie noch nach oben hat.Im Langsprint der Männer war Henrik Krause zwischendurch zwar etwas zu langsam, doch war sein Sieg in 49,88 Sekunden ungefährdet.

„Für das erste Rennen dieses Winters geht es.“, urteilte der Schützling von Sebastian Fiene.Schnellster 60 -Meter – Sprinter war Hürdenspezialist Tobias Vogt mit viel versprechenden 7,17 Sekunden über die Flachdistanz. Florian Drossart (alle LGO) verbuchte ebenso wie Neuzugang Dominik Nüsken 7,28 Sekunden. Neuzugang Oskar Breer führte sich mit 7,32 über 60 und 23,56 über 200 Meter viel versprechend ein.Nur zwei Hundertstel trennten Benjamin Bablich (MU 20) über 200 Meter nach hervorragenden 23,29 Sekunden von dem Gladbecker Henrik Vogel. Louis Spigarski, der mit 23,77 gestoppt wurde, könnte die Leistungsdichte verbessern. Mit ausgezeichneten 7,25 wartete der 17jährige Aaron Schramm über die 60 Meter auf.„Die 200 Meter mag ich gar nicht. Dafür bin ich zu faul.'“, sagte Johanna Bechthold (alle LGO) einst. Das hat sich geändert, denn sie wartete mit vorzüglichen 24,78 Sekunden, nur knappe sieben Hunderstel hinter der renommierten Wattenscheiderin Maike Schachtschneider, auf. Durch 8,11 Sekunden überraschte Langsprinterin Katharina Loska über 60 Meter der Frauen. Vorjahrsschülerin Elayna Krisch kratzte mit tadellosen 8,04 Sekunden an der markanten „Acht“.