Leichtathletik
Ahmetaj Leonore jiKreis„Damit würde ich albanische Meisterin.“, jubelte Leornora Ahmetaj (LG Olympia, Foto) nach einem gelungenen Diskuswurf beim Training im Stadion Rote Erde. Sie hatte wieder einmal Zeit gefunden, die Diskusscheibe in die Hand zu nehmen, mit der sie schon so große Erfolge feierte. Sieben westfälische und drei NRW – Titel mit Kugel und Diskus sammelte sie und als Vierzehnjährige erzielte sie mit dem Diskus einen Westfalenrekord (38,00 m). Aber seit Monaten war sie von der Bildfläche verschwunden.

Noch zu Beginn der Wintersaison hatte sie mit ihrem Trainer Andreas Nötzig die Teilnahme an den deutschen Winterwurf – Meisterschaften geplant, denn dafür hatte sie bereits die Anforderungen erfüllt. Aber je näher der Termin rückte, desto knapper wurde die Zeit für ein gezieltes Training. Zum einen forderte das bevorstehende Abitur ihre ganze Aufmerksamkeit, darüber hinaus war „Nora“ als Schulsprecherin und ferner auch politisch engagiert und musste bei vielen Veranstaltungen Präsenz zeigen. Unter anderem organisierte sie Gedenkstättenfahrten zu früheren Konzentrationslagern. Wo dann die Zeit zum Training hernehmen und wenn diese einmal zur Verfügung stand, dann waren die Trainingsmöglichkeiten wegen Hallen-Veranstaltungen eingeschränkt. Kleinere Verletzungen kamen dazu, so dass immer weniger Zeit zur Verfügung stand. Zudem erforderten die Vorbereitungen auf ihr freiwilliges soziales Jahr in der albanischen Heimat ihres Vaters, der über das Kosovo nach Deutschland kam, weiteren Zeitaufwand.

Sander Manuel nach 400m Sieg jiDortmundManuel Sanders (LG Olympia), der bei den deutschen Meisterschaften in Berlin mit seinem souveränen Titelgewinn über 400 Meter überraschte, wurde vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 27. September bis zum 6. Oktober in Doha (Katar) nominiert. Manuel Sanders wurde für die 4 x 400 Meter-Mixed-Staffel benannt..

Für den Langsprinter der LGO ist die WM in Doha bereits der vierte internationale Einsatz in diesem Jahr, nachdem er im Mai bereits bei den IAAF Word Relays in Yokohama (Japan) sowie im Juli bei der U23-EM in Gävle (Schweden), wo er mit der deutschen 4 x 400 Meter-Staffel die Goldmedaille gewann, am Start war. Neben Manuel Sanders gehören auch Luna Bulmahn (VfL Eintracht Hannover), Karolina Pahlitzsch (SV Preußen Berlin) und Marvin Schlegel (LAC Erdgas Chemnitz) zum Aufgebot der Mixed-Staffel, die erstmals bei einer Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Insgesamt hat der DLV bisher 39 Athletinnen und Athleten für die WM nominiert, und es werden weitere folgen.

Symbol KameraManuel Sanders nach seinem 400m-Erfolg in Berlin
(Foto:Peter Middel)

Wichtige InformationDie Deutschen Staffelmeisterschaften (ohne 4x100 Meter) feiern ihre Premiere am 27./28. Juni 2020 in Wattenscheid. Das hat das Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in dieser Woche einstimmig beschlossen.

Das Lohrheidestadion, im Jahr 2001 zu einer international wettkampftauglichen Sportstätte ausgebaut wurde, zählt wegen der optimalen Anlagen, der kurzen Wege und der familiären Atmosphäre zu den ersten Leichtathletik-Adressen im Deutschen Leichtathletik-Verband. In den Jahren 2002, 2005 und 2012 wurden dort die Deutschen Leichtathletik Meisterschaften, im Jahr 2006 und 2014 die Deutschen Jugendmeisterschaften, 2016 die Deutschen U23-Meisterschaften und 2018 die Deutschen U16-Meisterschaften ausgetragen. Von 2007 bis 2010 fand dort alljährlich die erstklassig besetzte Leichtathletik- Gala statt.

Laufbild ji„Das neue Dortmund ist das schnelle Dortmund“ - diesen Spruch prägte vor fast 20 Jahren der damalige Dortmunder Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer zu der Zeit als die Sprinterinnen und Langsprinter im Dress der LG Olympia Furore machten.

Am 25. August findet auf dem Gelände Phoenix-West im Schatten des Hochofens unter dem Titel „Do it fast“ erstmals eine Laufveranstaltung statt, die den schnellen Rundkurs nutzen wird. Kreis-Leichtathletik-Obmann und Hobbyläufer Michael Adelt sagt: „Auf dem amtlich vermessenen 2,5-Kilometer-Rundkurs kann man es richtig rollen lassen. Es ist der schnellste Rundkurs, der in Dortmund und Umgebung angeboten wird.“

Bittermark Start am Wasserwerk in Geiseke jiDie Organisatoren des Münster- Marathon (MüMa)kooperieren mit verschiedenen Vereinen, die für die Läufer dann geführte lange Läufe ausrichten.

Der LT Bittermark ist seit einigen Jahren Partner des MüMa und bekam Besuch von einigen Startern des Laufs, die sich auf der Strecke von Geisecke über Ergste und zurück im schönen Ruhrtal vorbereiten wollten. So ging es unter Führung erfahrener Bittermärker über Strecken von 30 bis zu 35 Kilometern in verschiedenen Geschwindigkeiten bei schönstem Laufwetter auf die Strecken. An der B236 Brücke bei Gut Ruhrfeld sorgte der Verein für Verpflegung, so dass alle Läufer den Vormittag genießen konnten!

Währenddessen schlugen sich 2 Bittermärker beachtlich in der Eifel. Beim Monschau Ultra Marathon über 56 km und rund 1000 Höhenmeter, waren Klaus-Peter Weinbörner und Sergej Demykin am Start.       Dabei konnte Klaus-Peter Weinbörner als 3. der M70 das Podium besteigen, er war 6:43:39 Std. unterwegs. In der M55 reichten die 5:56:22 Std. zu Platz zehn für Sergej Demykin.

Weitere Ergebnisse unter www.lt-bittermark.de

Symbol KameraDie Bittermärker beim Start in Geisecke (Foto: Verein)

Unterkategorien