Fußball Senioren

Kreislogo neuDie nächste Hürde ist genommen: Nachdem bereits das Präsidium des FLVW der Empfehlung des Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) zur Wertung der Saison 2019/20 gefolgt war, stimmte am Montagabend auch die Ständige Konferenz, bestehend aus den acht FLVW-Präsidiumsmitgliedern und den 29 Kreisvorsitzenden, per Video-Schalte den ausgearbeiteten Plänen zu. Die endgültige Entscheidung darüber, wie letztendlich verfahren wird, fällt nun auf einem Außerordentlichen (virtuellen) Verbandstag. Ein Ergebnis wird am 10. Juni vorliegen.

Das vom VFA entwickelte Modell sieht einen Abbruch der aktuellen Spielzeit mit Aufsteigern und ohne Absteiger in den Amateurspielklassen von der Kreisliga D bis zur Oberliga Westfalen vor (alle Details dazu auf der Homepage des FLVW).

Bereits im Vorfeld hatte Dortmunds Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski damit gerechnet, dass die Ständige Konferenz zu einem einstimmigen Entschluss kommen würde. Der KV geht nun fest davon aus, dass auch der Verbandstag den ausgearbeiteten Plänen zustimmen wird.

In einem auch für Dortmund wichtigen Punkt war die ursprüngliche Vorlage noch einmal geändert worden. Da einige Kreise bei Punktgleichheit zweier oder mehrerer Mannschaften eine Aufstiegsentscheidung durch das Torverhältnis nicht in ihrer Auf- und Abstiegsregelung verankert hatten, dürfen nun auch diejenigen Teams in die Bezirksliga aufsteigen, die – bei gleicher Anzahl ausgetragener Spiele – punktgleich mit dem Tabellenführer sind.

Für unseren Kreis hieße dies, dass neben Blau-Weiß Huckarde, dem Spitzenreiter der Kreisliga A, Staffel 2, auch Ortsrivale Westfalia Huckarde aufsteigen würde. Die weiteren Aufsteiger hießen Blau-Weiß Alstedde und ASC 09 Dortmund. Dies alles natürlich vorbehaltlich der Zustimmung durch den Verbandstag. „Was den Aufstieg zu den Kreisligen A und B betrifft, werden wir im Kreisfußballausschuss zeitnah ein Gesamtkonzent entwickeln“, ergänzt Jürgen Grondziewski.

Kreispokal: Sportliche Lösung wird favorisiert
Noch nicht geklärt ist derzeit, ob und wie es im Kreispokal weitergeht – bei den Männern ebenso wie bei den Frauen, wo jeweils noch die Halbfinals und die Endspiele ausstehen. Da dieser Wettbewerb als Qualifikation für die Teilnahme am Westfalenpokal gilt, muss auf jeden Fall eine Entscheidung herbeigeführt werden.

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Verbands-Pokalspielleiter Klaus Overwien plädiert für eine sportliche Lösung und wird dies den Kreisen auch empfehlen. „Das wäre für alle Beteiligten die absolut fairste Regelung und einem möglichen Losentscheid auf jeden Fall vorzuziehen.“ Doch auch dieses Szenario steht noch im Raume, weil noch niemand weiß, wann der Ball wirklich wieder rollen wird. „Es könnte meines Erachtens aber auch noch deutlich später im Jahr gespielt werden, vielleicht im Rahmen der Saisonvorbereitung“, ergänzt Klaus Overwien. Auch Jürgen Grondziewski spricht sich eindeutig für eine sportliche Lösung aus: „Wir werden vermutlich genug Zeit haben, um die Entscheidung auf dem Platz herbeizuführen. Und die sollten wir, wenn irgend möglich, auch nutzen.“

Aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren ist damit zu rechnen, dass der Kreis Dortmund bei den Männern neben den überkreislichen Aufsteigern (aus unserem Bereich träfe dies aktuell allein auf Bezirksliga-Spitzenreiter Türkspor Dortmund zu) auch diesmal wieder zwei weitere Startplätze für den Westfalenpokal erhält, die über den Kreispokal ermittelt werden. Bei den Frauen dagegen war zuletzt neben dem für den Westfalenpokal gesetzten Regionalligisten SV Berghofen lediglich noch der Kreispokalsieger dabei.

Jeweils vier Mannschaften können sich beiden Wettbewerben noch Hoffnungen auf die Qualifikation für den Westfalenpokal machen. Zur Erinnering: Die Halbfinalpaarungen bei den Männern lauten SF Brackel 61 – Mengede 08/20 sowie TuS Bövinghausen – ASC 09 Dortmund. Bei den Frauen heißen die Halbfinals Wambeler SV – BV Lünen 05 und SuS Hörde – DJK Eintracht Dorstfeld.

ZuSymbol Kamera unserem Foto: Ein Zustand, der bald ein Ende haben soll - gesperrte Sportplätze in Dortmund. Hier beim TuS Eichlinghofen. (Foto: Udo Stark)