Fußball Senioren

Folty Endspiel Samstag Spiel 4 9827 editedAm 27. Dezember startet mit dem ersten Vorrunden-Spieltag die 36. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft, die mit dem großen Finale am 10. und 11. Januar in der Helmut-Körnig-Halle ihren Höhepunkt erlebt und mit dem Abend der Sieger im Lensing-Carree der Ruhr Nachrichten ihren gesellschaftlichen Abschluss findet.

Exakt vier Monate, bevor in den sechs Hallen erstmals wieder der Ball rollt, traf sich die Arbeitsgruppe Hallen-Stadtmeisterschaft des Fußballkreises Dortmund zu ihrer jüngsten Sitzung. Und obwohl zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht alle Details geklärt sein können, gibt es für die 72 teilnehmenden Vereine und ihre Anhängerschaft neben den bislang feststehenden und auch schon auf unserer Homepage veröffentlichten Eckdaten weitere wichtige Infos rund um dieses bundesweit nach wie vor einmalige Turnier.

An dieser Stelle ein detaillierter Überblick über den aktuellen Stand der bereits weit vorangeschrittenen Planungen:

Das Teilnehmerfeld: Sieben Lüner Klubs dabei –
aber kein Startplatz für die Kreisliga C

Sieben Vereine aus Lünen nehmen an der 36. Auflage des Dortmunder Budenzaubers teil – und damit drei mehr als im Vorjahr. Neben dem Lüner SV (Westfalenliga), dem BV Brambauer 13 (Bezirksliga), dem VfB Lünen 08 (Kreisliga A) und dem BV Lünen 05 (Kreisliga B) sind nun auch Blau-Weiß Alstedde, die SG Gahmen (beide Kreisliga A) sowie der FC Brambauer 2012 (Kreisliga B) am Start und sorgen damit für eine Rekord-Teilnehmerzahl der Klubs aus Dortmunds nördlicher Nachbarstadt. Einzig A-Ligist Preußen Lünen hat nicht gemeldet.

Aus SKreislogo neuchwerte ist im Gegensatz zum vergangenen Winter A-Kreisligist VfB Westhofen mit dabei. Die Bezirksligisten VfL Schwerte und ETuS DJK Schwerte haben dagegen erneut verzichtet. Nicht startberechtigt ist der Dortmunder A-Ligist ÖSG Viktoria 08, nachdem er seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hatte.

Damit umfasst das 72-er Feld diesmal 20 überkreisliche Teams (wie im Vorjahr), 26 Mannschaften aus der Kreisliga A (Vorjahr 21) sowie 26 B-Ligisten. Das bedeutet, dass die drei am Tabellen-Stichtag 1. November punktschlechtesten ersten Mannschaften der Kreisliga B die Qualifikation für die kommende Hallen-Stadtmeisterschaft verpassen werden. Für die Kreisliga C bleibt, anders als in den letzten beiden Jahren, diesmal kein Startplatz mehr übrig.

Die Austragungsorte: Halle Wellinghofen wieder dabei -
eine Vorrunde ist noch nicht vergeben

Die einzelnen Turnierabschnitte werden in altbekannten Hallen ausgetragen. Erfreulich: Die Halle Wellinghofen, auf die im vergangenen Winter aufgrund umfangreicher Renovierungsarbeiten verzichtet werden musste, ist – sowohl in der Vor-, als auch in der Zwischenrunde – diesmal wieder dabei. Offen war zunächst, ob die Bundesliga-Handballerinnen des BVB an einem der Termine an gleicher Stätte ein Heimspiel bestreiten würden. Dem ist nach Festlegung des Spielplans nicht so, damit bleibt für die Hallen-Stadtmeisterschaft der „Plan B“ in der Schublade.

Die weiteren Spielorte sind die Hallen Nette (nur Vorrunde) sowie Huckarde, Nord und Renninghausen (jeweils Vor- und Zwischenrunde). Noch nicht vergeben ist die sechste Vorrunde. Nach Rücksprache mit den Sport- und Freizeitbetrieben soll möglichst zeitnah festgelegt werden, ob in der Halle Brackel oder in der Halle Hacheney gespielt wird.

Die Ausrichter: Der Fußballkreis setzt auch diesmal
wieder auf bewährte Partner

Folty Halle Hacheney Samstag 883 editedDie Ausrichtung eines der Turnierabschnitte erfordert einen immens hohen Personaleinsatz und gilt in der Vorbereitung und in der Ausführung als eine enorme logistische Prüfung. Nicht viele Vereine sehen sich von ihren Möglichkeiten her in der Lage, eine solche Mammutveranstaltung zu stemmen. Dennoch haben sich auch diesmal wieder Klubs gefunden, die sich mit ihrem großen Erfahrungsschatz schon bei vielen Turnieren der vergangenen Jahre als zuverlässige Partner des Kreises bewährt haben. Im Einzelnen erhielten folgende Vereine den Zuschlag:

Sportfreunde Nette (Vorrunde Halle Nette)
Arminia Marten und Blau-Weiß Huckarde (Vor- und Zwischenrunde Halle Huckarde)
VfL Kemminghausen (Vor- und Zwischenrunde Halle Nord)
SF Brackel 61 (Vorrunde Halle Brackel oder Halle Hacheney)
TuS Körne und SC Husen-Kurl (Vor- und Zwischenrunde Halle Wellinghofen)
Hombrucher SV und FC Brünninghausen (Vor- und Zwischenrunde Halle Renninghausen)
SV Brackel 06, RW Germania und Westfalia Huckarde (Endrunde Helmut-Körnig-Halle)

Noch offen ist die Besetzung des Ordnungsdienstes in der Endrunde. Hierzu wird mit den dafür infrage kommenden Vereinen noch ein Gesprächstermin vereinbart.

Der Austragungsmodus: Unverändert
gegenüber den vergangenen beiden Jahren

Bewährtes sollte man nicht ändern: Nach diesem Motto verfährt der Fußballkreis beim Austragungsmodus. Ebenso wie in den vergangenen Jahren bestreiten am 27./28. Dezember 72 Mannschaften in sechs Hallen die Vorrunde. 36 von ihnen ziehen in die vier Zwischenrunden-Turniere am 3./4. Januar 2020 ein. Dort qualifizieren sich pro Halle drei Mannschaften für das große Finale am 10./11. Januar in der Helmut-Körnig-Halle.

Das Regelwerk: Nach positiven Erfahrungen des Vorjahres
gibt es diesmal nur eine weitere Neuerung

LogoneutralTeilnehmer und Zuschauer brauchen sich in Sachen Regelwerk auf keine grundlegenden Änderungen einzustellen. An den Novellierungen des vergangenen Winters – Torwart-Spiel sowie Zeitstopp bei Unterbrechungen in der letzten Spielminute – wird aufgrund der durchweg positiven Erfahrung nicht gerüttelt. Einzige Änderung bei der bevorstehenden 36. Auflage: Geht der Ball ins Seiten-Aus, wird er nicht mehr eingerollt, sondern eingekickt – und zwar immer flach. Dies hatte auch schon beim Frauenturnier prima funktioniert.

Im Oktober trifft sich der Arbeitskreis Hallenfußball-Stadtmeisterschaft zu seiner nächsten Sitzung, um weitere Details zu beschließen. Mit dem Tabellen-Stichtag 1. November wird dann auch das Teilnehmerfeld feststehen, bevor am 11. November (18.30 Uhr) im Saal des langjährigen Turniersponsors Dortmunder Kronen an der Steigerstraße mit mehr als 200 geladenen Gästen aus Sport, Politik und Verwaltung die wieder mit Spannung erwartete Auslosungsveranstaltung steigt.

Symbol Kamera Auch im kommenden Winter wieder das große Ziel aller teilnehmenden Mannschaften: Die Finalrunde der "Top 12" in der Helmut-Körnig-Halle.
(Fotos: Foltynowicz)