kik kreispokalTuS Eichlinghofen gegen den Lüner SV: So lautet am 30. Mai (Christi Himmelfahrt) das Finale im kik-Kreispokal 2018/19. Nachdem sich Endspieltag-Gastgeber Eichlinghofen bereits vor vier Wochen in der ersten Halbfinal-Partie bei Ay Yildiz Derne mit 2:0 durchgesetzt hatte, zog nun am Mittwoch Westfalenligist Lüner SV durch einen 3:2 (0:1)-Erfolg gegen Oberligst FC Brünninghausen nach.

Lünens Yasin Acar sorgte mit seinem Treffer in der 73. Minute für die Entscheidung. Zwar hatten Oberligist Brünninghausen kurz vor der Pause vorgelegt - Nico Sonnen traf in der 45. Minute zur 1:0-Führung -, doch in der zweiten Hälfte drehte Lünen die Partie. Mit einem Doppelschlag übernahm die Mannschaft von Trainer Mario Plechaty die Führung: Dabei hatte Mirza Basic seinen großen Auftritt. Zunächst bereitete der Stürmer in der 58. Minute den Ausgleich durch Daniel Mikuljanac zum 1:1 aus, keine 120 Sekunden später brachte Basic die Lüner mit 2:1 in Führung.

Doch der FC Brünninghausen meldete sich noch einmal zurück. Für die Dortmunder traf in der 64. Minute erneut Nico Sonnen, der aus der A-Jugend des FCB aufgerückt war, und glich in dieser abwechslungsreichen zweiten Hälfte wieder aus. Das bessere Ende war dennoch dem Gastgeber aus Lünen vorbehalten, Yasin Acar ließ den LSV jubeln.

Damit stehen jetzt auch die drei Duelle am erstmals gemeinsam ausgetragenen Endspieltag im Stadion an der Hövel (Hinter Holtein 90) fest. Den Auftakt bildet die Begegnung um Platz drei der Männer zwischen dem A-Ligisten Ay Yildiz Derne und dem FC Brünninghausen. Um 15.00 Uhr ertönt der Anpfiff zum Endspiel im Teamsport Philipp-Kreispokal der Frauen zwischen dem Landesligisten DJK Eintracht Dorstfeld und Bezirksligist Wambeler SV, ehe schließlich um 17.30 Uhr das Männer-Finale zwischen Bezirksligist TuS Eichlinghofen und dem Lüner SV folgt.

Für Männer und Frauen geht es auch um die Qualifikation für den Westfalenpokal
Bei den Männern als auch bei den Frauen ist der Kreispokal gleichzeitig die Qualifikation für den Westfalenpokal der Saison 2019/20. Definitiv spielberechtigt auf Verbandsebene ist bei den Männern der Kreispokalsieger, doch auch der unterlegene Finalist darf sich große Hoffnungen machen, noch ins Teilnehmerfeld aufzurücken. Für die drei westfälischen Fußballkreise mit den meisten am letzten Spieltag der Saison am Spielbetrieb beteiligten Mannschaften gibt es jeweils einen Nachrücker-Platz. Dortmund als einer der größten Kreise im Verband gehört traditionell dazu.

Anders als in der vergangenen Saison, als aufgrund einer außergewöhnlich günstigen Konstellation auch beide Teilnehmer des „kleinen“ Finales ein Startrecht im Westfalenpokal erhalten hatten, gehen der Dritt- und Viertplatzierte im Kreis Dortmund diesmal leer aus. Dritter Starter aus unserem Kreis ist damit der ASC 09 aufgrund seiner Platzierung in der Oberliga. Als viertes Team könnte noch der TuS Bövinghausen hinzustoßen, falls dem Bezirksliga-Aufsteiger der Sprung in die Landesliga gelingen sollte.

Bei den Frauen qualifiziert sich der Kreispokalsieger für den Westfalenpokal, weitere Nachrücker gibt es hier nicht. Als Regionalligist ist allerdings auch die SpVg. Berghofen in der kommenden Saison wieder im Wettbewerb auf Verbandsebene dabei.