Fußball Senioren

ausrichterErstmals seit drei Jahrzehnten finden in diesem Winter im Rahmen der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft keine Spiele in Wellinghofen statt. Diese wenig erfreuliche Botschaft übermittelte Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski den Vereinsvertretern bei der Ausrichterbesprechung in der Actien-Brauerei.

Die Hoffnung, die größte städtische Sporthalle trotz der gegenwärtigen Sanierungsarbeiten doch noch rechtzeitig zu Beginn der 35. Auflage nutzen zu können, haben sich endgültig zerschlagen. „Nach unseren Informationen wird die Halle noch längerfristig für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt bleiben“, bedauerte der Kreisvorsitzende, „das ist zwar sehr schade, aber wir sind seit langem auf diese Situation vorbereitet und stellen uns zusammen mit den Ausrichtervereinen den veränderten Gegebenheiten.“

Betroffen davon sind in erster Linie der TuS Körne und der SC Husen-Kurl, die sowohl in der Vorrunde am 28./29. Dezember als auch in der Zwischenrunde am 4./5. Januar in Wellinghofen als Gastgeber fungieren sollten. Mit der für den Fall der Fälle frühzeitig ins Auge gefassten Halle Hacheney stehe aber nach Einschätzung des Organisatorenstabs ein adäquates Ausweichquartier zur Verfügung.

„Ein Manko ist sicherlich die deutlich geringere Zuschauerkapazität“, räumte Jürgen Grondziewski ein, „aber ansonsten sind in Hacheney alle Voraussetzungen gegeben, so dass wir der festen Überzeugung sind, dass auch an dieser neuen Spielstätte alles reibungslos funktionieren wird.“ Das bestätigte auch Harald Krauskopf von den Sport- und Freizeitbetrieben der Stadt Dortmund: „Die Halle Hacheney wird sich zum Turnierbeginn in einem einwandfreien Zustand befinden.“

Pascal Sellung lobt Ausrichtervereine: "Lauter erfahrene Profis"
Probleme sind somit kaum zu erwarten – was ansonsten ebenso für die Ausrichtung der einzelnen Turnierabschnitte bis hin zum großen Finale in den anderen Hallen gilt. „Das ist eine Runde aus lauter erfahrenen Profis“, stellte Pascal Sellung, Vorsitzender des Kreis-Fußballausschusses, bei seiner Begrüßungsrede in der Brauerei anerkennend fest, „das ist jedes Mal eine riesige Arbeit, die da von den Vereinen bewältigt werden muss, und eine großartige Leistung. Ich weiß, wie schwierig es ist, immer wieder so viele Helfer zusammen zu bekommen.“ Insgesamt sind in diesem Winter 14 Klubs in die Ausrichtung involviert – allesamt langjährige und verlässliche Partner und Garanten dafür, dass vor Ort in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis auch diesmal wieder organisatorisch alles klappen dürfte.

LogoneutralDer Rest war bei der Ausrichterbesprechung denn auch Formsache, die Verteilung der benötigten Materialien, die Abarbeitung der Checklisten und die Beantwortung der letzten Fragen. Damit hat nun auch bei den Vereinen die heiße Phase der Vorbereitung begonnen, ehe gleich nach den Weihnachtsfeiertagen in den Hallen Huckarde, Nord, Brackel, Aplerbeck, Hacheney und Renninghausen die Jagd nach dem Titel beginnt, den sich im vergangenen Winter der FC Brünninghausen durch einen Finalsieg über den BSV Schüren gesichert hatte.

Eine wichtige Info hatte der Kreisvorstand noch für die Ausrichter und alle interessierten Fans: Einen offiziellen Karten-Vorverkauf wird es wie im Vorjahr nur für die Endrunde am 11./12. Januar in der Helmut-Körnig-Halle geben – und zwar bei den Sponsoren-Partnern Ruhr Nachrichten in der City, Teamsport Philipp in Wambel und Elektro Weichert in Wellinghofen. Darüber hinaus können die Ausrichtervereine selbst darüber entscheiden, ob sie für die Vor- und/oder Zwischenrunde einen eigenen Vorverkauf organisieren wollen.

Schulung der Schiedsgerichte und der Schiedsrichter
Die Ausrichterbesprechnung war nur eine von drei vorbereitenden Sitzungen. Als nächste folgt am 12. Dezember (18.00 Uhr) in den Räumen des TSC Hansa in Wellinghofen die von Pascal Sellung geleitete Schulung der Schiedsgerichte. Den Abschluss bildet dann die Schiedsrichterschulung am 17. Dezember (18.00 Uhr) im Vereinsheim des FC Brünninghausen.

"Unser vorrangiges Bestreben ist es, damit in allen Hallen und Turnierabschnitten sowohl auf dem Spielfeld als auch bei der Wettkampfleitung eine einheitliche Linie zu fahren“, so der Vorsitzende des Kreis-Fußballausschusses. Probleme bei der Umsetzung erwartet er nicht: „Schließlich sind Regeln und Austragungsmodus gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.“

Symbol KameraArbeiten bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft Hand in Hand: Vertreter des Kreisvorstandes und der Vereine bei der Ausrichterbesprechung. (Foto: Redaktion)