Fußball Senioren

kik kreispokalBSV Schüren gegen den ASC 09 Dortmund: So lautet das Endspiel im diesjährigen Wettbewerb um den kik-Kreispokal. Die Schürener, aktuell Spitzenreiter der Landesliga 3, folgten dem bereits zuvor für das Finale qualifizierten Oberliga-Tabellenführer aus Aplerbeck durch einen 1:0-Erfolg beim Westfalenligisten Lüner SV. Schütze des „goldenen“ Tores war Mohamed El Moudni in der 78. Minute.

Es war ein aus Sicht von BSV-Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis verdienter Sieg der Gäste, die sich in diesem zweiten Halbfinale im Stadion am Schwansbell vor allem nach der Pause mehrere hochkarätige Tormöglichkeiten erspielt hatten. Schon bevor El Moudni nach einem Stellungsfehler in der Defensive der Gastgeber traf, hatte unter anderem Sundi Gomes zwei Großchancen zur Führung, war aber jeweils am starken LSV-Torhüter Florian Fischer gescheitert.

Während sich Lünens Trainer Mario Plechaty vom Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht zeigte, war Dimitrios Kalpakidis überaus zufrieden: „Wir haben viel investiert und uns in der zweiten Halbzeit belohnt.“ Glück hatten die Gäste allerdings, als kurz nach dem Siegtreffer ein Handspiel von Michael Oscislawski im Strafraum nicht geahndet wurde.

Pokalspielleiter Gisbert Dankowski setzte das Endspiel zwischen dem BSV Schüren und dem ASC 09 für Mittwoch, den 23. Mai, an. Anstoß ist um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz in Schüren. Genau 24 Stunden später steigt im Lüner Stadion Schwansbell das Spiel um Platz drei zwischen dem Lüner SV und dem SV Brackel 06, der im ersten Halbfinale beim ASC 09 mit 0:1 unterlegen war.

Auch Spiel um Platz drei wichtig
Dieses „kleine“ Finale wurde vorsorglich terminiert, da sich noch eine weitere Mannschaft aus dem Kreis Dortmund für den Westfalenpokal qualifiziert, falls der BSV Schüren als Meister der Landesliga 3 in die Westfalenliga aufsteigt. Unabhängig vom Ausgang des Endspiels hat der ASC 09 als einer der sechs bestplatzierten Oberligisten die Teilnahme am Wettbewerb auf Verbandsebene bereits sicher.

Wird Schüren Meister, spielt also auch der Drittplatzierte des Kreispokals in der kommenden Saison im Westfalenpokal. Falls noch Plätze im 64-er Feld frei sein sollten, könnte – als Vertreter eines der Kreises mit den meisten am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften - theoretisch sogar auch noch der Verlierer des Entscheidungsspiels in den Wettbewerb auf Verbandsebene nachrücken. Die Entscheidung darüber fällt allerdings erst nach dem letzten Spieltag am 27. Mai.