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Die 34. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist Geschichte, mit dem 3:2-Endspielerfolg über Vorjahres-Vizemeister BSV Schüren feierte der FC Brünninghausen seinen dritten Titelgewinn nach 2011 und 2014. Nach dem großen Finale, das zum sechsten Mal in der Helmut-Körnig-Halle ausgetragen wurde, zog Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski eine in jeder Hinsicht positive Turnierbilanz.

Als Organisationschef einer solchen Mammut-Veranstaltung liegen stressige Tage und Wochen hinter Ihnen. Wir fällt Ihr Fazit aus, haben sich auch in diesem Winter Aufwand und Arbeit gelohnt?
„Eine Frage, die ich auf jeden Fall mit einem ganz klaren Ja beantworten kann. Die Reaktionen der Spieler und der Offiziellen, der Vereine an sich und vieler Zuschauer sind ein Gradmesser für unsere Arbeit – und es gab ausnahmslos positive Rückmeldungen. Für uns ist dies eine schöne Bestätigung, dass wir es offensichtlich auch diesmal wieder gut gemacht haben. Deshalb bin ich mehr als zufrieden.“

Wie verlief aus Ihrer Sicht die Endrunde ab, hat auch von der Organisation her alles funktioniert?
„Letzteres sogar absolut reibungslos. Ganz besonders freue ich mich, dass wir ein auch diesmal wieder ein friedliches Turnier erlebt haben, bei dem nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf den Rängen, der Fair Play-Gedanke wurde. Es war ein Fußballfest ohne Misstöne, und auch die Resonanz war überragend: Nach 4000 Zuschauern am ersten Tag war die Halle am Samstag mit 4500 Fans restlos ausverkauft.“

An beiden Tagen herrschte in der Halle eine ausgesprochen heitere und angenehme Stimmung. Eine ganze Reihe von Vereinen hatten viele Anhänger mitgebracht. Gibt es schon Favoriten auf die beiden Fan-Preise, die auch diesmal wieder ausgesetzt wurden?
„Favoriten ja, wobei die Entscheidung aber noch nicht gefallen ist und erst beim Abend der Sieger am Freitag im Lensing-Carree der Ruhr Nachrichten bekannt gegeben wird. Bis dahin möchte ich noch nichts verraten.“

Ein Wort zum sportlichen Niveau der Endrunde?
„Ich fand, dass wir gerade in diesem Jahr ausgesprochen viele enge Spiele von hoher Qualität erlebt haben. Oftmals herrschte Spannung bis zur letzten Sekunde, die Zuschauer sind ganz sicher voll auf ihre Kosten gekommen.“

Was sagen Sie zum neuen Stadtmeister?
Der FC Brünninghausen ist von der Vorrunde bis zum Endspiel über das gesamte Turnier hinweg als einzige Mannschaft ungeschlagen geblieben, das sagt eigentlich schon alles. Brünninghausen ist ganz ohne Zweifel ein würdiger Meister. Allerdings: Im Falle eines Finalsieges hätte der BSV Schüren diesen Titel für meine Begriffe genauso verdient gehabt.“

Grondziewski WebWie fiel die Resonanz auf den neuen Austragungsmodus mit 72 statt bislang 62 teilnehmenden Mannschaften und einer völlig neu gestalteten Zwischenrunde aus?
„Durchweg positiv. Wir wollten ganz bewusst noch mehr unterklassigen Teams die Teilnahme an den Titelkämpfen ermöglichen und ich denke, das hat sich bewährt. Zwar gab es in der Vorrunde mehr deutlichere Ergebnisse als zuvor, aber andererseits sind auch einige Mannschaften aus den Kreisligen weit gekommen. Von dem neuen Zwischenrunden-Modus waren alle sehr angetan, weil es noch mehr Spannung bei kompletter Chancengleichheit garantiert. Viele Spieler und Vereine haben uns gesagt, das sei das Beste gewesen, was wir hätten machen können.“

Es gab auch Änderungen im Regelwerk. Haben sich die Vier-Sekunden-Regel beim Torwartspiel sowie das generelle Anhalten der Zeit bei Unterbrechungen in der letzten Spielminute bewährt?
„Absolut. Das Spiel ist insgesamt schneller geworden, es gab zudem keine ärgerlichen Spielverzögerungen, kein übertriebenes Zeitspiel. Genau das wollten wir damit ja auch erreichen.“

Wie wurden die Neuerungen von den Schiedsrichtern umgesetzt?
„Völlig ohne Probleme, und auch die Spieler haben sich sofort daran gewöhnt. Doch nicht nur deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal ein Kompliment an die Unparteiischen richten, speziell war die Endrunde betrifft: Sie haben prima gepfiffen. Schön, dass sie ohne Rote Karte und mit nur ganz wenigen Zeitstrafen ausgekommen sind.“

Zum Abschluss ein Blick nach vorne: In der Helmut-Körnig-Halle sind umfangreiche Umbau-Maßnahmen vorgesehen. Wird das große Finale im kommenden Winter davon unberührt bleiben?
„Die Endrunde wird definitiv auch im nächsten Jahr wieder in der Helmut-Körnig-Halle stattfinden, die Zusage liegt uns bereits vor. Die Baumaßnahmen werden erst im März 2019 beginnen und sollen noch im selben Jahr abgeschlossen sein. Damit steht sie uns auch 2020 wieder zur Verfügung.“

Symbol KameraEr kann vollauf zufrieden sein: Der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski zieht ein positives Fazit der Stadtmeisterschaft.
(Foto: Stephan Schütze)