Fußball Senioren

Acil BrüderZwei Brüder in einer Meistermannschaft: Das gab es in diesem Winter – mit Muhammed („Mo“) und Kerim Acil vom FC Brünninghausen - erst zum dritten Mal in der langen Geschichte der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. 1987 holten sich Torsten („Schelle“) und Andreas („Kevin“) Richter mit dem VfL Kemminghausen den Titel, 2016 gelang dies Robin Schultze und Dennis Schultze-Adler mit Mengede 08/20.

Mit seinem insgesamt sechsten Stadtmeisterschafts-Titel zog Dominik Behrend mit dem früheren Sölder Christian Karstedt gleich, der die Bestenliste 25 Jahre lang alleine angeführt hatte. Zwischen 2004 und 2006 hatte Behrend das Turnier mit Mengede 08/20 dreimal hintereinander gewonnen. Nach 2011 und 2014 triumphierte er nun auch mit dem FC Brünninghausen zum dritten Mal.

Torschützenkönig: Die 17 Treffer von Aplerbecks Torschützenkönig Pierre Szymanski sind die höchste Quote eines Spielers seit sechs Jahren, als Veli Pehlivan für Arminia Marten ebenfalls 17 Mal einnetzte. Noch öfter traf zuletzt im Winter 2000/01 Andreas Haselhoff: 22 Mal war er damals für den TuS Eving erfolgreich. Im vergangenen Jahr reichten Westfalia Wickedes Benedict Zwahr elf Tore zum Gewinn des Torjägerpokals. Alleiniger Rekordhalter ist weiterhin Markus Klingen, der es für den VfR Sölde in der Saison 1987/88 auf unfassbare 27 Treffer brachte.

LogoneutralJubiläumstreffer: Der Treffer von Mustapha Hamdaoui vom TuS Hannibal zum 1:2 gegen den BSV Schüren (Endstand 1:3) war das 500. Tor, seitdem das Finalturnier in der Helmut-Körnig-Halle ausgetragen wird. Bei der sechsten Auflage in diesem Winter netzten die Akteure insgesamt 96 Mal ein – die zweithöchte Quote nach 2015, als die 100-er Marke um zwei Tore übertroffen wurden.

Aushilfe: Auf einen Einsatz hatte er sich nicht wirklich eingestellt. „Eigentlich war ich nur zur moralischen Unterstützung der Jungs hier“, sagte ASC-Torhüter Dominik Altfeld. Aber als sich Kollege Leon Broda im Spiel gegen Hombruch an der Schulter verletzte musste der 29-Jährige doch noch einmal ran. Er gab alles – doch das Viertelfinal-Aus konnte der Stadtmeister von 2013 und 2015 nicht verhindern, weil seine Mitstreiter einfach nicht trafen.

Unterstützung: Nach einem Innenbandriss im Knie befindet sich Westfalia Wickedes Routinier Andreas Toetz zwar wieder im Lauftraining, war in der Halle jedoch nur dabei, um seinen Teamgefährten die Daumen zu drücken. Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Brünninghausen war auch bei ihm die Enttäuschung groß. Der 34-Jährige richtete den Blick dann aber wieder nach vorne: „Ich hoffe auf das nächste Jahr. Ich denke, eine Saison werde ich wohl noch dranhängen.“

Comeback: Ein unverhofftes Comeback feierte Tim Schrade. Der lange am Knie verletzte Stürmer hatte nach seinem erst gegen Ende der Herbstserie vollzogenen Wechsel vom FC Brünninghausen zum Hombrucher SV erst ein Punktspiel auf dem Feld bestritten, stellte sich aber für die Endrunde zur Verfügung und krönte seine gute Leistung mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand im Viertelfinalspiel gegen den ASC 09. „Eigentlich war mein Einsatz nicht geplant“, so der 28-Jährige, „aber wir hatten ein paar Personalprobleme, deshalb war ich als neunter Mann dabei.“

Symbol KameraDie Meister-Brüder: Muhammed und Kerim Acil vom FC Brünninghausen.