Fußball Senioren

LogoneutralMit der Ausrichterbesprechung beginnt traditionell die heiße Phase der Vorbereitung auf die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. 22 Tage vor Beginn der Vorrunde traf sich der Kreisvorstand in den Räumen der Actien-Brauerei mit den Vertretern der Klubs, um die letzten organisatorischen Einzelheiten durchzusprechen und mögliche Fragen zu klären.

Ein Thema bewegte vor Beginn der 34. Auflage die gesamte lokale Fußballszene: Lassen sich aufgrund aktueller oder drohender Hallensperrungen durch die Stadt Dortmund die einzelnen Turnierabschnitte an den geplanten Standorten durchführen, oder muss ein Plan B aus der Schublade geholt werden? Die wichtigsten Infos dazu steuerte Harald Krauskopf von den Sport- und Freizeitbetrieben bei – und er gab in allen Punkten Entwarnung.

„Das Statik-Gutachten für Wellinghofen liegt inzwischen vor, die Halle ist ab heute wieder geöffnet“, überbrachte Krauskopf am Donnerstagabend allen Anwesenden die frohe Botschaft. Über die Verfügbarkeit der größten städtischen Sporthalle im Winter 2018/19 konnte er zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch keine Prognose abgeben: „Es ist unklar, wie lange die Sanierung dauert.“

Die Halle Huckarde werde zudem – ebenfalls wegen anstehender Sanierungsarbeiten - erst ab dem 8. Januar nächsten Jahres, also nach Beendigung der Vor- und Zwischenrunde, gesperrt. Die Halle Nord an der Münsterstraße stand derweil ebenso wenig als Austragungsstätte auf der Kippe wie die Hallen Nette, Aplerbeck und Renninghausen.

„Damit läuft alles so, wie wir das vorher festgelegt hatten“, freute sich Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski, der im Vorfeld dieser Entscheidung sicherheitshalber schon einmal an einer Ersatzlösung gebastelt hatte. Das Denkmodell sah vor, die für Wellinghofen geplante Vor- und Zwischenrunde im Notfall nach Aplerbeck zu verlegen, während die für die Halle Aplerbeck angesetzte Vorrunde am 29. und 30. Dezember in Brackel ausgetragen worden wäre.

14 Ausrichter-Vereine mit Hunderten von Helfern in den Startlöchern
Das alles ist nun glücklicherweise vom Tisch, und so herrscht auch in diesem Punkt für alle Ausrichter Klarheit. Wie im vergangenen Jahr hat der Fußballkreis 14 Partnervereine für die Planung und Durchführung der Spiele vor Ort gefunden, dabei handelt es sich durchweg um bewährte Kräfte. Hunderte von Helfern sitzen bereits in den Startlöchern. Nach den positiven Erfahrungen aus den vergantgenen beiden Jahren werden auch in diesem Winter Mitarbeiter des Kreises in den Eingangsbereichen der Hallen die Kontrolle der Schiedsrichter-, Ehren- und Freikarten übernehmen.

Kreis-Geschäftsführer Uwe Szesny wies im Rahmen der Ausrichterbesprechung nochmals auf den neuen Austragungsmodus mit 72 Vereinen in der Vor- und 36 Klubs in der Zwischenrunde hin, ehe es beim großen Finale der Top 12 in der Helmut-Körnig-Halle wieder um den Titel geht. Weitere Änderung gegenüber den vergangenen Jahren: Erstmals wird bei Spielunterbrechungen in der letzten Minute generell die Zeit angehalten. Zudem muss der Torhüter einen ihm zugespielten Ball innerhalb von vier Sekunden wieder abspielen.

Die Termine der 34. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft
Vorrunde: Freitag, 29. Dezember, ab 17.30 Uhr, und Samstag, 30. Dezember, ab 15.30 Uhr
Zwischenrunde: Freitag, 5. Januar, ab 17.30 Uhr, und Samstag, 6. Januar, ab 15.30 Uhr
Endrunde: Freitag, 12. Januar, ab 16.30 Uhr, und Samstag, 13. Januar, ab 15.00 Uhr

Die Ausrichtervereine im Überblick
Halle Nette
(nur Vorrunde): Sportfreunde Nette
Halle Aplerbeck (nur Vorrunde): SV Brackel 06
Halle Nord (Vor- und Zwischenrunde): Phönix Eving, VfL Kemminghausen
Halle Wellinghofen (Vor- und Zwischenrunde): SF Brackel 61, ÖSG Viktoria 08
Halle Renninghausen (Vor- und Zwischenrunde): FC Brünninghausen, Hombrucher SV
Halle Huckarde (Vor- und Zwischenrunde): Blau-Weiß Huckarde, Arminia Marten
Helmut-Körnig-Halle (Endrunde): Westfalia Wickede, SC Husen-Kurl.
Dazu Rot-Weiß/Germania und Westfalia Huckarde (Ordnungsdienst/Sicherheit)