Fußball Junioren
Weinbörner Klaus Peter jiLaufen und gleichzeitig etwas Gutes tun. Dieses Ziel verfolgten 2.538 Läuferinnen und Läufer beim Ostermarathon München 2020.

In Zeiten von Corona erfolgte bei diesem Laufevent kein gemeinsamer Start. Der Lauf begann am Karfreitag (10. April) bei Sonnenaufgang um 6:33 Uhr und endete am Ostermontag (13.April) bei Sonnenuntergang um 20:02 Uhr. Über das Osterwochenende konnte jeder in seinem ganz persönlichen Umfeld die Marathondistanz von 42,195 Kilometern zurücklegen. Es blieb jedem selbst überlassen, in wie vielen Teilstrecken oder Tagesetappen er die klassische Distanz aufteilte. Genauso frei waren die Läuferinnen und Läufer in der Wahl des Ortes. Ob Wald, Laufband oder häusliche Umgebung – alles war möglich. Wichtigste Teilnahmevoraussetzung war, alleine zu laufen und Abstand zu anderen Personen halten. Nach dem Lauf musste das getrackte Laufergebnis auf der Veranstaltungshomepage hochgeladen werden.

 

Als Klaus-Peter Weinbörner (Foto)  von dem ungewöhnlichen Laufspaß hörte, meldete er sich auf der Veranstaltungshomepage an und spulte am Hengsteysee an zwei Tagen die Marathon-Distanz herunter. Dabei wählte der 71jährige Langstreckler des LT Bittermark zwei Teiletappen von jeweils 21 Kilometern und kam dabei auf eine Gesamtzeit von 4:05:37 Stunden.„Die Zeit spielte bei dem Lauf keine Rolle, denn der Spaß an der Bewegung und der gute Zweck standen im Zeichen von Corona im Vordergrund. Ich fand von der Idee her die Veranstaltung ganz hervorragend,“ befand Klaus-Peter Weinbörner, für den die Marathon-Distanz eigentlich eine Sprintstrecke ist. In letzten Jahren spezialisierte er sich nämlich auf Ultraläufe. So unterstrich er zuletzt seine ungeheure Ausdauer beim Zugspitz Ultratrail über 101 Kilometer (5.420 Höhenmeter).Insgesamt waren beim Ostermarathon München 17 Nationen am Start, darunter Österreich, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz und die USA. Insgesamt legten die Läuferinnen und Läufer die stolze Zahl von 101.953 Kilometer zurück. Bei der Charity- Veranstaltung kamen Spendengelder 30.000 Euro zusammen. Dieses Geld wird dringend für die Schutzkleidung des Rettungsdienstes benötigt.