Leichtathletik
Sandra Pantlowsky (links) und Gerhard Niemeyer verabschieden Mechthild Franz.Die Dortmunder Leichtathletik befindet sich weiter auf dem richtigen Weg. Dieses erfreuliche Fazit zog Kreissportwart Wolfgang Franke auf dem Leichtathletik-Kreistag im Vereinsheim des BV Teutonia Lanstrop.

So konnte Dortmund mit Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) erstmalig seit langem wieder eine Olympiateilnehmerin stellen. „Durch ihre Offenheit und Fröhlichkeit bildet Gina einen Glücksfall für die Dortmunder Leichtathletik,“ betonte Wolfgang Franke.

Erfreulich ist zudem, dass die LG Olympia in der DLV-Vereinsrangliste 2016 ihren elften Rang aus dem Jahr 2015 verteidigen konnte. Noch vor drei Jahren befand sich die Dortmunder Leichtathletik-Vereinigung im Zahlenspiegel des DLV lediglich auf dem 23. Platz. Weiter aufwärts geht es auch mit dem BV Teutonia Lanstrop und dem TSV Kirchlinde, die sich 2016 mit einigen Athletinnen und Athleten in den Bestenlisten des DLV und des FLVW platzieren konnten.

Butzek Chantal710 Athletinnen und Athleten aus 96 Vereinen  haben für die westfälischen Hallenmeisterschaften am kommenden Samstag ab 10.30 Uhr in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle gemeldet.

Aufgrund des frühen Saisontermins werden nicht alle westfälischen Spitzenathleten in der Arena an der Strobelallee starten. Einige von ihnen wie Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) und Ina Weit (LC Paderborn) beschränken sich lediglich auf einen Lauf in  ihrer  4x100m-Vereinsstaffel.
Gespannt ist man auf den Auftritt von Stabhochspringer  Malte Mohr (TV Wattenscheid), der nach seinem viel versprechenden Auftakt von Leverkusen (5,50m) weiter Selbstvertrauen gewinnen möchte.
Am vergangenen Samstag in Merzig scheiterte der Hallen-EM-Dritte  an der Anfangshöhe von 5,13m, doch dadurch lässt er sich nicht entmutigen. In der Dortmunder Halle, die er von vielen Trainingseinheiten genauestens kennt, will er sich wieder in Richtung 5,50m und höher orientieren.

SchwiegelshohnLeverkusen jiMit einem umfangreichen Aufgebot kämpfen die Dortmunder Leichtathleten der Männer, Frauen und M/W U18 auf heimischer Piste in der Körnighalle am Samstag (10.30 - 19.00 Uhr) um die Landestitel. Dabei steht vor allem die Qualifikation für die deutschen Hallen – Meisterschaften im Vordergrund.

Fynn Schwiegelshohn (LG Olympia, Foto) unternimmt einen neuen Anlauf, um die Norm über 1500 Meter zu schaffen und kann sich keine taktischen Spielchen erlauben. Er hat Gesellschaft in Kidane Tewolde, der ebenfalls die Qualifikation im Blick hat. Über 800 Meter strebt Gerwin Meier eine schnelle Zeit an und viel Interesse gilt Mohamed Mohumed, der sich der Männer-Konkurrenz stellt und sich zwischen den 800 und 1500 Metern entscheiden muss. Fabian Dillenhöfer (alle LGO) trifft auf starke 3000-Meter- Konkurrenz und muss sich unter anderem mit Sascha van Staa (LC Rapid) auseinander setzen. Die 800 Meter hat Laura Hansen gewählt und Patricia de Graat wird erst vor Ort entscheiden, ob sie ihre Chance über 800 oder 1500 Meter sucht.

Teneriffa Trainingslager jiWährend zu Hause Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschen, haben sich mehrere Athleten der LG Olympia in die angenehmem Temperaturen von Teneriffa und im portugiesichen Monte Gordo zurück gezogen.

Unter der Leitung von LGO – Coach Uli Kunst und Bundestrainer Thomas Kremer bereiten sich Nina Braun, Gina Lückenkemper, Johanna Bechthold und Torben Junker zusammen mit vielen weiteren deutschen Kaderathleten auf der Kanareninsel auf die kommenden Aufgaben vor. „Nachdem im November und Dezember die Grundlagen geschaffen wurden, arbeiten jetzt alle bei guten klimatischen Bedingungen an der Beschleunigung, Schnelligkeit und Schnelligkeitsausdauer.“, beschreibt Kunst die Trainingsinhalte seiner Schützlinge und ergänzt: „ Alle hinterlassen einen ausgezeichneten Eindruck.“
In Monte Gordo an der Algarve zählen Laura Hansen und Patricia de Graat zum umfangreichen Tross deutscher Mittelstreckler, der die Sonne und Temperaturen um 18° Celsius zu nutzen weiß.
Borries von AAnsi wird in diesem Jahr vor allem auf die längeren Distanzen setzen und hat gute Chancen .“, meinte Günter Schrogl, Trainer des LC Rapid. Damit lag er genau richtig, wie sein Schützling beim mit 702 Teilnehmern gut besetzten Neujahrslauf am Phoenix – See mit einer eindrucksvollen Leistung bestätigte. Nachdem das Rennen noch am 8. Januar wegen der winterlichen Streckenverhältnisse abgesagt werden musste, war es eine Woche später zwar knackig kalt, aber der 3250 Meter lange Rundkurs zeigte sich schneefrei. Das ungewöhnliche Regelment schrieb vor, dass jeder Teilnehmer (-in) in maximal 90 Minuten so viele Runden zurücklegen konnte, wie es seiner Leistungsstärke und seinem Kampfgeist entsprach. Als alle Konkurrenten nach sieben Runden bereits wieder in ihre warme Trainingskleidung krochen, legte der Anselm vor Borries (Foto)  noch einmal eine Runde zu und entschied den Wettbewerb nach 26 Kilometern in 1:33:07 Stunden für sich. Damit unterbot er die Siegerzeit von Ralf Zacharias aus Soltau aus dem Vorjahr von 1:42:44 Stunden deutlich.

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