Leichtathletik

Kinderleichtathletik kila2 foto heller 54683c42c7 jiDer Deutsche Leichtathletik - Verband suchte nach Möglichkeiten, Kinder frühzeitig an diese Sportart heran zu führen und entwickelte dafür das Konzept „Kinder-Leichtathletik“. Dafür sollte in den Nachwuchsklassen U 10 und U 8 ein völlig neuartiges Wettkampfangebot geschaffen werden, das von den bisherigen Disziplinen entscheidend abweicht. So müssen die Mädchen und Jungen unter anderem zu einem Weit-Zielsprung, Weit-Hochsprung, Medizinballstoß und zu einem Team – Biathlon antreten. Es gibt keine Einzel – sondern nur Mannschaftswertungen.

Anfänglich standen auch in Dortmund die Trainer der Vereine dem neuen Wettkampf recht skeptisch gegenüber. Kreis – Leichtathletik – Obfrau Sandra Pantlowski und Kreis – Jugendwartin Lisa Ryborz waren jedoch von dem neuen Konzept überzeugt und setzten sich schließlich durch. Die Begeisterung der jungen Nachwuchsathleten und ihrer Eltern gab ihnen recht. Im Stadion Rote Erde traten nun in der U 10 acht , zum Teil gemischte Mannschaften, gegeneinander an, während bei den Jüngsten (U 8) nur ein Team der Teutonia Lanstrop und der DJK Ewaldi Aplerbeck teilnahm.In der U 10 dominierten, wie auch zuvor beim Kreis – Pokal-Wettbewerb, die stärksten Partnervereine der LG Olympia, der TSC Eintracht und der LAC. Sie teilten sich den Sieg und machten damit erneut ihre gezielte Nachwuchsarbeit deutlich. Rang 3 erkämpfte die erste Formation der TUS Westfalia.

Kinder-Leichtathletik findet immer mehr Begeisterung (Archivbild)Symbol Kamera

Grade Marla Urkunde Arnsberg 1 jiBei guten äußeren Bedingungen fanden die Mehrkampfmeisterschaften des Hochsauerlandkreises im Stadion Große Wiese in Arnsberg statt.

Erstmals versuchte sich dabei Marla Grade im Siebenkampf der weiblichen Jugend U16. Der Start in der höheren Altersklasse war daher eine Herausforderung, da die Distanz und die Abstände beim Hürdenlauf länger sind und beim Speerwurf ein höheres Gewicht zu werfen war.

Am ersten Tag startete die Allrounderin des TB Marterloh mit guten 14,58 Sekunden über 100 Meter und legte normale 4,35 Meter im Weitsprung nach. Einen stumpfer Kugelstoßring verhinderte eine neue Bestweite, sodass 8,80 Meter notiert wurden. Schwach war an diesem Tage nur ihr Hochsprungergebnis, wo bei einer Bestleistung von 1,45 Meter lediglich 1,32 Meter auf der Habenseite standen.Super dann der Einstieg in Tag zwei, wo mit 14,68 Sekunden über 80 Meter Hürden eine trippelfreie Laufleistung herauskam. Dass der Mehrkampf seine eigenen Gesetze hat, musste das Küken im Speerwurf erfahren, wo 15,68 Meter bei zwei ungültigen Versuchen eigentlich das Aus aller Siegeshoffnungen bedeutete. Dank eines starken 800m-Laufes (2:42 Min) lag sie zum Schluss 8 Punkte vor Ihrer LGO- Kollegin Marie Schulte im Walde  und freute sich über die Siegerurkunde und die Leistung von 2965 Punkten.

Marla Grada präsentiert ihre Urkunde. Foto: Michael KohlSymbol Kamera

Allgemeine LA Laufbahn LSBNRW 19579 Foto 14 scrVorzügliche 1954 Vierkampf - Punkte sammelte Samira Attermeyer (LG Olympia – W 14) bei einem Mehrkampftag in Arnsberg.

Sie sprintete die 100 Meter in 13,60 Sekunden, sprang 4,78 Meter weit und 1,38 Meter hoch. Die Kugel ließ sie auf 6,38 Meter fliegen. Gute 1,50 Meter im Hochsprung, sowie ein viel versprechender Kugelstoß von 8,57 Metern brachten ihr 1892 Zähler und Platz 2.

Arnsberg ,Vierkampf (100 m, Weit, Kugel, Hoch) , M 15: 2. Oliver Modlich 1792 P. - M 14: 2. Julian Windeler 1821 P., 3. Timo Nolte 1344 P. - W 14: 4. Marla Grade 1787 P., 6. Paula Schulte im Walde 1673 P., - Siebenkampf, W 14: 1. Marla Grade 2965 P., 2. Marie Schulte im Walde 2957 P., 5. Paula Schulte im Walde (alle LGO) 2885 P. - (Foto: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann)

 

Spikes Startposition jiKurz vor Ende der Sommersaison der Leichtathleten setzte Lea Cvitkovic (LG Olympia) in Gladbeck Maßstäbe.

Die 12-Jährige flog im Weitsprung mit vorzüglichen 4,67 Metern zum Sieg. Zuvor wurde sie 75 Meter mit sehr guten 10,77 Sekunden gestoppt. Mit 7,99 Sekunden machte Lara Sulaiman über 50 Meter der W 11 ihr großes Sprinttalent deutlich. In der M 10 bot Nevio Klaußner mit 782 Sekunden über 50 Meter, 4,01 Metern im Weitsprung sowie 33,00 Meter mit dem Ball einen hervorragenden Dreikampf.

Gladbeck, W 10, 50 m: 2. Tomke Freudenau 8,53 Sek., - Weit: 1. Tomke Freudenau 3,71 m – Ball: 3. Tomke Freudenau 22,00 m. - W 11, 50 m: 2. Carla Kräling 8,12 Sek., 3. Scharona Lahmer 8,13 Sek., 4. Maja Wilk 8,24 Sek., - Weit: 1. Carla Kräling 3,79 m., 2. Lara Sulaiman 3,78 m., 3. Scharona Lahmer 3,68 m., 4. Maja Wilk 3,65 m – Ball: 1. Scharona Lahmer 29,00 m., 2. Lara Sulaiman 21,50 m., 3. Carla Kräling 21,00 m., 4. Maja Wilk 19,50 m., . - W 12, 800 m: 2. Lilly – Claire Kemper 2:41,79 Min. - M 12, 75 m: Luis Peglau 12,43 Sek. - 60 m Hü.: 1. Luis Peglau 13,37 Sek., - Speer: 1. Luis Peglau 21,36 m – WU 18, 200 m: Nicole Ickstadt (alle LGO) 29,06 Sek. - M 65, 100 m: Peter Neumann (TSV Kirchlinde) 14,70 Sek.

WittigLaufporträt1„Ich bin der ausdauerndste M 80-Sprinter der Welt“, lachte Klemens Wittig (LC Rapid) nach dem 4x100-Meter-Staffelfinale, als er zum Abschluss der WM-Titelkämpfe im spanischen Malaga in der Zielkurve bei den Sprintern aushalf und das deutsche Quartett zum WM-Titel führte.

„Ich will beweisen, dass ich aus einem Tief wieder herauskommen kann“, macht er deutlich und plant bereits für die WM 2019 im polnischen Thorun. Bei brütender Hitze wurde der Halbmarathon der M 65 gestartet. Michele Pugliese (LC Rapid) befand sich zunächst in der Spitzengruppe, brach in der Schlussphase jedoch ein und stürzte erschöpft. Er erhob sich dennoch wieder und beendete das Rennen nach 1:48:40 Stunden als 30. unter 74 angetretenen Konkurrenten.

Beim Berlin-Marathon waren die M 55er Ralf Ermler und Frank Schülke (beide LT Bittermark) mit 3:28:34 und 3:31:39 Stunden die schnellster Dortmunder Teilnehmer. Beim Stadtlauf in Lüdinghausen entschied U20-Läufer Sebastian Nihues (LG Olympia) die fünf Kilometer nach 16:52 Minuten überlegen für sich und ließ die gesamte ältere Konkurrenz hinter sich.

Berlin-Marathon, M 30: Timm Fanselow 3:55:01 Std., Jens-Benjamin Wolbert 4:57:07 Std., - M 35: Marc Richter 4:30:46 Std. - M 40: Stefan Gartz 3.52:33 Std. - M 45: Stefan Puchtinger 3:36:09 Std. - M 50: Holger Meyer 4:39:55 Std., Stefan Seck 6:13:53 Std. - M 60: Manfred Sülz 4:36:10 Std. - W 30: Ariane Schmidt (alle LT Bittermark) 4:57:07 Std.

Symbol Kamera25. WM-Titel für Klemens Wittig.
(Foto: Peter Middel)

 

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