Leichtathletik

U20 Staffel Schreml jiDie LG Olympia Dortmund konnte zwei Teams bei den deutschen Meisterschaften in Nürnberg zwei Teams in das Finale über 3x1000m der männlichen Jugend U 20 bringen.

Doch die Titelhoffnungen erfüllten sich für die „Rothemden“ nicht. Maximilian Feist (Zwischenzeit 2:26 Min.) Mohumed Mohamed (2:28 Min.) und Elias Schreml (2:26 Min.) gaben ihr Bestes, doch das war nicht gut genug, um den glänzend aufgelegten Mittelstrecken-Nachwuchs des LAC Erfurt (7:20,72 Min.) zu bezwingen. In 7:21,21 Minuten mussten sich die Schützlinge von Pierre Ayadi mit der Silbermedaille begnügen. Wie schnell das Finale war, zeigt die Tatsache, dass die LG Olympia Dortmund als Vizemeister deutlich unter ihrem eigenen, 29 Jahre alten U20- Westfalenrekord von 7;23,01 Minuten blieb.

„Wir sind als Favorit ins Rennen gegangen, daher wollten wir auch gewinnen. So ist aber der Sport. Man muss auch manchmal anerkennen, dass es Bessere gibt. Natürlich freuen wir uns über den Westfalenrekord, aber der Titel wäre und natürlich lieber gewesen,“ erklärte Dortmunds Coach Pierre Ayadi. Lediglich ein kleiner Trost für ihn war, dass auch das zweite Dortmunder Trio (Baxheinrich, Nores, C. Feist) im Finale war und dort in 7:33,01 Minuten den sechsten Platz belegte.
In der 3x800m-Staffel der weiblichen Jugend U20 kamen Lara Reifers, Linn Kleine, die das Trio zeitweilig auf den vierten Rang führte, und Franziska Käppler in 6:56,86 Minuten auf den siebten Rang. „Die Drei haben ihr Bestes gegeben. Mehr war nicht drin,“ befanden die beiden LGO-Trainer Pierre Ayadi und Christof Neuhaus,

Spannendes Finish zwischen Elias Schreml und dem Erfurter Schlussläufer; Foto: Peter Middel

Bechthold Johanna ji„Wir sind mit dem Abschneiden unserer Athleten bei den deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen sehr zufrieden.“, zog der Sportliche Leiter der LG Olympia, Pierre Ayadi, eine positive Bilanz der Titelkämpfe und ergänzte: „Wenn bei nationalen Titelkämpfen im Vorfeld der Europameisterschaften, selbst Bestzeiten nicht für Edelmetall reichen, spricht das nicht gegen unsere Akteure.“

Ayadi hebt zudem hervor: „Wir starten mit immer umfangreicheren Mannschaften bei solchen Meisterschaften, und da bleibt es nicht aus, wenn einmal nicht alles nach Wunsch läuft. So lagen auch in Nürnberg Freud' und Leid dicht beieinander.“ Torben Junker hatte den 400 – Meter – Vorlauf souverän in 46,46 Sekunden für sich entschieden, obwohl er nicht zum Anschlag lief. Im Finale hatte er dann auf Bahn 3 seine schärfsten Rivalen vor sich, aber unterschätzte wohl das hohe Anfangstempo und begann das Rennen zu defensiv. Als er auf der Zielgeraden attackierte, rückte er zwar heran, aber das war zu spät. Er steigerte sich auf tadellose 46,17 Sekunden, aber das reichte an diesem Tag nicht für seine Titelträume gegen Konkurrenten, die zum Teil über sich hinaus wuchsen. „In Bestzeit nur Fünfter zu werden ist ärgerlich, aber nicht enttäuschend.“ urteilte sein Trainer Thomas Kremer und stellte fest: „Torben hat die guten Bedingungen nicht optimal genutzt und hat sicher dazu gelernt.“ Seine EM – Nominierung ist wohl nicht in Gefahr, ob er aber in der deutschen „4x4“ zum Einsatz kommen wird, bleibt abzuwarten.

Junker Torben jiAm ersten Tag der 118. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg gab es mit Regen und Temperaturen um 20 Grad keine allzu guten Leistungsbedingungen.

Daher blieb Johanna Bechthold (LG Olympia) sowohl im 100m-Vorlauf als auch im Zwischenlauf mit 11,76 bzw. 11,69 Sekunden über ihrer Sekundenbestzeit von 11,50 Sekunden und musste daher ihre Hoffnungen auf die Teilnahme am 100m-Finale aufgeben. In den Vorentscheidungen gefiel vor allem Torben Junker (LG Olympia Dortmund), der im Regen auf Bahn sechs als sicherer Sieger starke 46,46 Sekunden erzielte und sich damit souverän für das morgige Finale qualifizierte. „Ich bin recht gut angelaufen und habe auch in der Kurve noch richtig Druck gemacht. Als ich dann merkte, dass ich deutlich vornlag, habe ich mein Tempo zurückgenommen, um noch genügend Kräfte für den Endlauf zu haben,“ erklärte der deutsche Hallen-Vizemeister über 400m. Nachdem Torben Junker bei den letzt jährigen DLV-Titelkämpfen in Ulm auf der Stadionrunde als Vierter leer ausging, möchte er in diesem Jahr auf jeden Fall mit einer Medaille die Heimreise antreten.Im 400m-Lauf der Frauen blieb Marilena Scharff (LG Olympia Dortmund) als Vorlaufsechste mit 55,29 Sekunden im Bereich ihrer Meldeleistung von 55,12 Sekunden. „Damit bin ich nicht zufrieden, denn ich hatte mir etwas mehr ausgerechnet,“ sagte die 26-jährige LGO-Viertelmeilerin, die nach Aussage ihres Trainer Sebastion Fiene mit 26,1 Sekunden für die ersten 200 Meter etwas zu langsam anging.

Parklauf Gruppenbild 1KreisNach dreijähriger Pause wird es am 4. November wieder eine Laufveranstaltung im Westfalenpark geben. Der LT Bittermark und die „Sportkinder“ lassen nach dem Ende des Parklaufs des TSC Eintracht unter der Schirmherrschaft von Paralympics - Goldmedaillengewinner und Weltmeister Hans – Peter Durst den beliebten Wettbewerb wieder aufleben. Dabei spielt auch die Inklusion von behinderten Kindern unter der Regie und der Leitung von Sonja Lob der „Sportkinder e.v.“ eine wichtige Rolle.

Für die Dortmunder Langstreckler ist ein besonderer Anreiz, dass über fünf und zehn Kilometer die Kreismeister-Titel vergeben werden. Diese Strecken sind amtlich vermessen.Meldeschluss ist der 28. 10. 2018 (Frühbucherrabatt bis 31.07 .2018.Weitere Informationnen unter www.westfalenparklauf.de Unter dieser Anschrift müssen auch die Meldungen erfolgen. Im Anhang befinden sich die Flyer für die Veranstaltung.

 

Wettbewerbe und Zeitplan

11.15 400 m - Bambinilauf U 7

11.30 1000 m – Schüler (-innen) U 10 / U 12

12.00 5000 m – ab U 14

13.00 10000 m – ab U 16 und4 x 2,5 km – Staffeln Wertung für Männer / Frauen und Mixed Teams(eine Mixed – Mannschaft besteht aus je zwei Männer und Frauen)

Symbol KameraDie Bittermärker bei einem Testlauf im Westfalenpark; Foto Peter Middel

Anhänge:
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Junker Torben. Porträt jiLangsprinter Torben Junker (LG Olympia) trug beim erstmals ausgetragenen Athletics World Cup in London zum dritten Platz des deutschen 4 x 400 – Meter – Quartetts bei.

Junker übernahm das Staffelholz auf Rang 3 von dem Münchener Startläufer Johannes Trefz, musste aber den starken Polen Rafal Omelko passieren lassen. Seinen vierten Platz verteidigte er clever, und schickte in guter Position auf Tuchfühlung Fabian Dammermann (Osnabrück) auf die Reise. Nach sehr guten 3:03,16 Minuten überquerte Schlussmann Patrick Schneider (Fürth) die Ziellinie. Durch die Disqualifikation der Mannschaft von Südafrika konnten sich die deutschen Viertelmeiler über Rang 3 freuen und der legendäre mehrfache Olympiasieger (1983 bis 1996), Carl Lewis überreichte die Medaille.

„Mit diesem ausgezeichneten Rennen unserer Staffel haben wir gute Chancen, bei der Heim – EM in Berlin dabei zu sein.“ freute sich Junker. Die deutsche „4x4“ besserte das Punktekonto erheblich auf und trug zum sechsten Rang in der Gesamtwertung bei.

Symbol KameraTorben Junker absolvierte ein starkes Staffelrennen. Foto: Peter Middel

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