Leichtathletik

Bittermark Dr. DroeseUnser Herz - warum wir unserem Motor erst Beachtung schenken, wenn er nicht mehr rund läuft.

Unter diesem Motto kamen am Mittwoch Abend 35 Läuferinnen und Läufer des LT Bittermark Dortmund im Saal der Gaststätte „Zum Muskelkater“ zusammen, um sich für das Thema Herz/Kreislauf – Prävention sensibilisieren zu lassen.

Dr. Karsten Dröse, niedergelassener Kardiologe und Sportmediziner, erklärte den anwesenden Ausdauersportlern, warum es gerade für sie wichtig ist, sich spätestens ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig alle 2 – 3 Jahre vorbeugend untersuchen zu lassen. Dabei sollte die Untersuchung auf die Erfordernisse der Sportler als Läufer abgestimmt sein.

Dr. Dröse beantwortete alle Fragen sehr verständlich und ausführlich. Er verwies auch auf Länder wie Italien und Frankreich, in denen die Prävention viel früher anfängt und für Vereinssportler verpflichtend ist.

So verließen die Teilnehmer die Veranstaltung in der Absicht, ihre Vorsorge im Bereich des Themas Herz zu überdenken.

Bildzeile: Dr. Karsten Droese; Foto: Rüdiger Arnold

Tewolde K jiDie Reihe der großen Crossrennen, die durch die mögliche Qualifikation für die Europameisterschaften in Samorin (Slowakei) aufgewertet werden, wurde mit dem Sparkassen-Cross in Pforzheim eröffnet. Auf einem knöcheltiefen und holprigen Geläuf wurden die Akteure der LG Olympia mehr gefordert als ihnen nach den im Trainingslager in Milano Maritima gewohnten flachen Wegen lieb war. Dennoch hielten sie sich in den leistungsstarken Feldern beachtlich.

Auf dem schwierigen Kurs „tanzte“ Linn-Lara Kleine (LG Olympia) förmlich über den aufgeweichten Boden. Über 3000 Meter lief die 16jährige mit klarem Vorsprung ins Ziel und ließ Karoline-Sophie Löffel aus Heidmühle keine Chance. Damit übernahm sie die Führung in der Gesamtwertung des deutschen Cross-Cups ihrer Kategorie.

Erneut hinterließ Kidane Tewolde (Foto) einen hervorragenden Eindruck. Die 9000 Meter forderten von ihm ganzen Einsatz und er überzeugte als drittbester deutscher Teilnehmer. Bei den gleichzeitig ausgetragenen deutschen Hochschulmeisterschaften erkämpfte er „Bronze“. Auch David Valentin hielt sich sehr gut und gefiel mit Platz 8.

Elias Schreml hatte die 6600 Meter-Distanz gewählt und hielt in der Spitzengruppe der älteren U20-Konkurrenz gut mit. Doch musste er für das hohe Tempo während der zweiten Rennhälfte büßen und sich Platz 12 zufrieden geben.

Großes Pech hatte Patricia de Graat. Schon nach 600 Metern rutschte sie an einer steilen Bergabpassage aus und schlug mit dem Hinterkopf hart auf. Dennoch hielt sie das Rennen mit einem „Brummschädel“ durch.

Für die Cross-Spezialisten der LGO stehen jetzt die legendären Rennen in Darmstadt und dem holländischen Tilburg auf dem Programm, wegen denen sie ihre Chancen bei den „Westfälischen“ nicht wahrnehmen können.

Jugendausschuss LA ji jiDie Bilanz für den FLVW hätte nicht besser ausfallen können. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U20/U18 in Ulm jubelte der glänzend aufgelegte westfälische Nachwuchs über 13-mal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze.

Auch bei den anderen nationalen und internationalen Meisterschaften des Jahres 2017 sorgten die westfälischen Nachwuchsathletinnen und -athleten für zahlreiche Schlagzeilen. „Mit unserer Leistungsbilanz können wir hochzufrieden sein. Sie bildet einen Beleg, dafür, dass in unseren Vereinen eine hervorragende Arbeit geleistet wird“, betonte FLVW-Jugendwart, Wolfgang Rummeld, auf der Jugendwarte-Tagung im Sport-Centrum Kamen-Kaiserau.

Erfreulich war zudem, dass die Landesmeisterschaften in diesem Jahr ohne größere Probleme durchgeführt werden konnten. Positiv hob Wolfgang Rummeld vor allem die westfälischen U20- und U18-Meisterschaften in Hagen hervor, die durch eine hervorragende Organisation gekennzeichnet waren Diesen Titelkämpfen vorgeschaltet waren die Ruhr Games. Zahlreiche Gäste aus dem Ausland verliehen der Veranstaltung internationales Flair.

Eine Mammutaufgabe hatten die zahlreichen Kampfrichter und Helfer bei den NRW- Meisterschaften in den Klassen U20, U18 und U 16 bewältigen. Trotz des Massenansturms fand die zweitägige Veranstaltung in Wattenscheider Lohrheidestadion ein positives Echo bei allen Beteiligten.

Fischer Jens und Paul Jana jiNachdem die Gaststarts der Schülerinnen und Schüler des Ernst-Barlach-Gymnasiums aus Unna in Staffelform beim Phoenix-Halbmarathon in Dortmund ein Erfolg waren, wollte sich EBG-Schülerin Jana Paul im Rahmen des Straßenlaufs in Werl über die 5 km-Distanz im Einzelstart versuchen.

 Betreuung von Vereinsseite war gewährleistet, da der Werler Straßenlauf für die TRINITAS-Masters Dr. Jens Fischer und Uwe  Wienand traditionell den Saisonausklang bildet.

Jana ging das Rennen mit gut viereinhalb Minuten für den ersten Kilometer sehr flott an und musste diesem Tempo am leichten Anstieg 500 m vor dem Ziel Tribut zollen. Mit einer Endzeit von 25:57 min für die 5 km-Distanz lag sie aber voll im Plan und verfehlte das Altersklassenpodium der WJ U16 als Fünftplatzierte nur knapp.

 Auf Platz vier in der Altersklasse M50 kam der Trainer, Dr. Jens Fischer, in einer angesichts der kühlen und feuchten Witterung ordentlichen Zeit von 20:12 min noch etwas näher an das Podium heran.

 Basierend auf gewohnt gleichmäßiger Tempoeinteilung schaffte es Uwe Wienand letztlich im 10 km-Hauptlauf, über Platz zwei in der Altersklasse M55 in guten 44:53 min noch einen Podestplatz für TRINITAS Dortmund von 2012 eV zum Ende der Wettkampfsaison zu erlaufen.

Weitere Informationen finden sich online unter www.trinitas-dortmund.de.

Symbol KameraDr. Jens Fischer mit Jana Paul.
(Foto: Verein)

Tank Regina 11.11.17Über 1000 lauffreudige Teilnehmer traten bei der traditionellen „Barbara-Runde“ in Oberaden an, darunter zahlreiche Dortmunder, die deutlich machten, wie bunt und lebendig die heimische Laufszene ist.

Die wettkampfreudige Dortmunderin Regina Tank war über fünf Kilometer in der W 55 nach 22:36 Minuten nicht zu schlagen und belegte in der Gesamtwertung Rang 3. Mit 40:36 Minuten war der Bittermärker Dirk Wolf (W 40 – 6.) schnellster Dortmunder des Zehn-Kilometer-Rennens. Darüber hinaus war der LT Bittermark mit einer besonders umfangreichen Gruppe vertreten.

Barbara – Runde, Oberaden, 5 km, Frauen: 5. Ariane Schmidt 23:28 Min., 8. Andrea Schulze Velmede (beide LT Bittermark) 24:40 Min., 9. Andrea Gößlinghoff (Tri Geckos) 24:42 Min. 15. Jutta Derwald (Upletics) 27:03 Min.- 21. Monika Schmitt (LT Wischlingen) 29:27 Min., 23. Britta Bamberg (LWT Ost) 30:15 Min. 35. Bettina Skondras (AWO Asseln) 33:07 Min., 44. Yvonne Funk (Lauffieber Dortmund) 36:00 Min., 50. Martina Golanowski 37:43 Min., 63. Svenja Eckhardt 39:57 Min., 64. Silke Rottenberg (alle AWO Asseln) 40:01 Min., 66. Natalja Martinelli (Lauffieber Dortmund) 40:31 Min., 74. Hannelore Rogalla (AWO Asseln) 44:22 Min., - Männer: 12. Jens – Benjamin Wolbert 23:28 Min., 29. Hartmut Schulze – Velmede (beide LT Bittermark) 26:20 Min., 31. Karl-Heinz Rogalla (AWO Asseln) 26:42 Min., 33. Dieter Tank (Dortmund) 28:43 Min., 61, Michael Schneider (LT Wischlingen) 32:38 Min., 62. Achim Schmitt (Lauffieber Dortmund) 32:38 Min. 63. Thomas Krackow (LT Bittermark) 33:03 Min., 74. Jörg Schaberg (AWO Asseln) 34:26 Min., 76. Werner Ludwig (AWO Asseln) 34:41 Min., - WU 12: 17. Sophia Schmidt (LT Bittermark) 33:02 Min., -

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