Leichtathletik

WK Erkenschwick 150619 jiRomina Neu (BV Teutonia Lanstrop) ist mit einem neuen Kreisrekord in die Freiluft-Saison gestartet. Die Achte der deutschen Hallenmeisterschaften katapultierte sich bei einer Leichtathletik-Veranstaltung in Erkenschwick im Dreisprung auf ausgezeichnete 12,38m und verbesserte damit die bisherige Kreisbestmarke um sechs Zentimeter. Gleichzeitig erfüllte sie damit die Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften am 3./4. August in Berlin.

Ihr Teamkollege Max Neumann erreichte im Weitsprung der Männer 6,90m. „Mehr ließ die Grube mit dem Ein-Meter-Brett auch nicht zu,“ befand sein Trainer Hanswalter Dobbelmann.Anja Baluch und Laura Zieher starteten erstmals im Dreisprung. Anja übertraf mit respektablen 10,82m auf Anhieb die Norm für die NRWOpen in Bottrop. Ihre Teamkollegin Laura Zieher erreichte bei ihrem Debüt vielversprechende 9,75m. „Da beide noch aus sehr kurzen Anläufen springen, wird es für sie in den nächsten Wettkämpfen sicher noch ein Stück weiter in die Grube gehen,“ meinte Hans-Walter Dobbelmann.

Symbol KameraSymbol KameraDie erfolgreiche Springergruppe des BV Teutonia
(Foto: Hanswalter Dobbelmann)

Schmidt Sandra 04.11.17 jiKreisAm Pfingstmontag startete Sandra Schmidt (LT Bittermark) als Nachmelderin beim Friedenslauf in Kirchlinde über die 10 km und konnte dort den Sieg bei den Frauen mit fast sieben Minuten Vorsprung auf die Zweite in 38:46 Minuten erringen, am vergangenen Freitag zeigte sie auch bei drückendem Wetter in Schwerte beim Ruhrstadtlauf ihre derzeit überragende Form. Dort siegte sie wiederum mit rund sieben Minuten Vorsprung in 39:28 Minuten.

In Kirchlinde gab es weitere gute Platzierungen für die Bittermärker. In der M55 siegte Michael Poletto in 42:09 Minuten vor Sergej Demykin in 43:25 Minuten. Timm Fanselow wurde Dritter der M30 in 46:10 Minuten . Auch in Schwerte gab es für Michael Poletto den zweiten Sieg in einer Woche. Er gewann die M55 souverän in 43:43 Minuten.Stefan Reinke zog es in die Dolomiten. Der Autor von laufendessen.de nahm sich außer der guten Südtiroler Küche die Halbmarathonstrecke um den Langkofel im Grödnertal vor. Den Saslong Halbmarathon beendete er in 3:35:38 Stunden als 127. der M45.Gleich um die „Ecke“, am Stilfserjoch, gab es zum dritten Mal den Marathon mit 2475 m bergauf. Stefan Puchtinger hat alle Austragungen mitgemacht und war in diesem Jahr nach 5:42:18 Stunden auf dem Joch. Das Ziel sah ihn als 80. Mann und 23. der M45 einlaufen.Ein Geländelauf, in neudeutsch Trailrun, ist der Sauerland Höhenflug. Auf der 10 km Strecke "flog" Lars Schroeder-Uter auf Platz zwei der M45 in 49:19 Minuten.

Sandra Schmidt befand sich zweimal auf der Siegerstraße
(Foto: Peter Middel)

Kreispokal1DoDa kam bei Victor, dem Maskottchen des TSC Eintracht 48/95, große Freude auf. Zum vierten Mal in Folge gewannen die Mädchen und Jungen des Vereins den Kreispokal.

In der Gesamtwertung dominierten sie recht eindrucksvoll mit 936 Punkten vor dem LAC Dortmund (436 P.), dem OSC Dortmund (145 P.), dem BV Teutonia Lanstrop (132 P.), dem TUS Westfalia Hombruch (117 P.) und dem TB Marterloh (98 P.). Ausschlagend für den souveränen Erfolg des TSC Eintracht 48/95 war, dass die „Blauhemden“ in allen Altersklassen und Disziplinen zahlreich vertreten waren. Lediglich in der Klasse M 8 mussten sie dem LAC Dortmund mit 71 zu 26 Punkten den Vortritt lassen. Recht erfreulich war, dass zwölf Vereine an diesen Meisterschaften teilnahmen. Dies zeigt, dass in der Sportstadt Dortmund nicht nur der Fußball, sondern auch die Leichtathletik einen recht hohen Stellenwert hat.„Wir haben viele tolle Leistungen, die Anlass zu Hoffnungen geben, gesehen. Über 200 Jungen und Mädchen nahmen an diesen Meisterschaften teil. Mit dieser erfreulichen Resonanz können wir zufrieden sein. Nun kommt es darauf an, die jungen Athletinnen und Athleten gezielt zu fördern und bei ihnen die Freude am Sport zu erhalten, “ bilanzierte Kreis-Sportwartin Lisa Riborz.

Die Ergebnisliste befindet sich im Anhang.

Anhänge:
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Mohumed Mohamed jiKreisBei den Deutschen U23-Meisterschaften im hessischen Wetzlar konnte das LGO-Team gleich acht Medaillen erkämpfen, davon drei Mal Silber und fünf Mal Bronze, und sorgte damit für das beste Resultat bei einer U23-DM seit mindestens 20 Jahren.

Darüber hinaus erzielten die Athletinnen und Athleten vier weitere Top-Acht-Platzierungen. Für die besten Einzelresultate sorgten Christina Honsel im Hochsprung sowie Manuel Sanders über 400 Meter, beiden holten jeweils "Silber". Auch die 3 x 800 Meter-Staffel der weiblichen Jugend U20, dessen Titel im Rahmen der DM ebenfalls vergeben wurden, sicherte sich die Vizemeisterschaft.

Etwas zurückhaltend ging LGO-Langsprinter Manuel Sanders seinen Vorlauf über 400 Meter an, lief die erste Rennhälfte in 23,3 Sekunden und absolvierte die zweite Hälfte in nahezu der gleichen Zeit. In 46,89 Sekunden qualifizierte er sich mit der drittschnellsten Vorlaufzeit für das Finale. Dort konnte er seine gute Form mit 46,99 Sekunden noch einmal bestätigen und musste sich lediglich Marvin Schlegel (LAC Erdgas Chemnitz; 46,81 Sek.) geschlagen geben und gewann so die Silbermedaille.

Im Hochsprung der Juniorinnen entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Christina Honsel und Sabrina Gehrung (LG Filder). Beide Athletinnen stiegen bei 1,70 Meter in den Wettkampf ein und übersprangen diese sowie die nächste Höhe von 1,74 Meter gleich im ersten Versuch. Während es für Sabrina Gehrung weiterhin gut lief, benötigte Christina Honsel für 1,78 Meter zwei Anläufe und die 1,81 Meter nahm sie sogar erst im dritten Versuch. Damit hatte am Ende die Springerin der LG Filder aufgrund der Fehlversuchsregel höhengleich die Nase vorn, Christina Honsel sicherte sich den Vizetitel.

Frey Jonas ChristopherDie Dortmunder Leichtathleten erfreuten bei den westfälischen U16-Meisterschaften in Paderborn mit vier Titeln und zahlreichen respektablen Leistungen.

Spannend entwickelte sich die Entscheidung im Hochsprung der Klasse M 15, in dem sich die beiden höhengleichen Benny Madu (DJK Blau-Weiß Annen) und Louis Robertz (LG Olympia Dortmund) mit 1,80m den Sieg teilen mussten.Louis Robertz, der am 2. Juni 2019 in Hagen bereits 1,90m gemeistert hatte, konnte mit dem Ergebnis in Paderborn gut leben. „Ich kann nicht jeden Tag eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Ich hatte mir in Paderborn im 100m-Hürdensprint eine leichte Rückenverletzung zugezogen. Sie war aber nicht so schlimm. Sonst hätte ich auf meine Hochsprung-Chance verzichtet. Richtung 1,90 Meter geht es bei mir wieder bei den nächsten Wettkämpfen,“ kündigte der erfolgreiche Höhenjäger an.Im Stabhochsprung blieb Jonas Christopher Frey (LG Olympia Dortmund) mit 3,70m unter seiner persönlichen Bestleistung von vier Metern, doch reichte sein Einsatz zum Titelgewinn vor seinem Teamkollegen Julian Luis Windeler, der mit 3,60m seinen Hausrekord egalisierte. „Als ich die 3,70m übersprungen bin, hatte ich noch viel Luft nach oben, sodass der Sprung in etwa vier Metern entsprach,“ berichtete der Schützling von Finn Atzbacher.

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