Leichtathletik

Helmut Körnig Halle UmbauarbeitenDie Umbauarbeiten in der Helmut-Körnig-Halle schreiten mit großen Schritten voran. In der vergangenen Woche hat die Firma Polytan mit dem Verlegen des Tartanbelages auf der Rundbahn sowie im Innenraum begonnen.

Auch die Rohbauten der neuen Tribüne auf der Süd- und Ostseite der Halle sind inzwischen fertig. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, kann zumindest der Halleninnenraum voraussichtlich ab Anfang November vom Leistungssport wieder genutzt werden.
Parallel zu den Arbeiten am Tartanbelag finden derzeit noch viele weitere Arbeiten in der Halle statt. So wird im Umlauf ein neuer Fußboden verlegt und unter der Decke werden neue Beleuchtungs- und Lautsprecheranlagen installiert. Auch wenn die Halle wieder geöffnet ist, werden die Bauarbeiten weiter laufen. So werden dann unter anderem neuen Sitzschalen auf der Tribüne eingebaut, so dass voraussichtlich noch im Dezember bereits das erste Hallensportfest stattfinden kann.

Trümper Walter jiKreisKarl-Walter Trümper (Foto)  hat zeitlebens nie viel Aufhebens um seine Person gemacht. Daher hat der erfolgreiche Senioren-Langstreckler des LC Rapid Dortmund still im Kreise seiner Familie in der vergangenen Woche (7. Oktober) seinen 80. Geburtstag gefeiert.

Eine Entzündung im linken Schienbein hat den nimmermüden „Rapido“ in letzter Zeit ausgebremst, doch inzwischen kommt er wieder auf drei Trainingseinheiten pro Woche.Auch wettkampfmäßig war er wieder unterwegs und zeigte bei einer Leichtathletik-Veranstaltung im August in Oberaden in seiner Alterskategorie über 1.000 Meter in 4:21,7, über 1.500 Meter in 6:43,8 und über 3.000m in 14:41,0 Minuten allen die Fersen.Seit 1956, als er beim TUS Brackel als Sprinter begann, betreibt Karl-Walter Trümper Leichtathletik. Erst im Alter von 32 Jahren wechselte er auf die Mittel-und Langstrecken, auf denen er seine größten Erfolge feierte. So errang er in den verschiedenen Seniorenklassen vier Welt- und zwölf Europameisterschaften.

Fischer Malte und Jens jiErstmalig als TRINITAS-Staffel gingen Malte Fischer und sein Vater, TRINITAS-Trainer Dr. Jens Fischer, im Rahmen des Halbmarathons in Leipzig an den Start.

Nach ordentlichen ersten sechs Kilometern merkte Malte die zweijährige Trainings- und Wettkampfabstinenz. Die anspruchsvolle Strecke machte ihm durchaus zu schaffen, doch nach gut 48 Minuten konnte er den Staffelstab auf halber Strecke, an fünfter  Staffelposition liegend, an seinen Vater übergeben.Dieser holte auf der zweiten Streckenhälfte mit einer respektablen Zeit von 43 Minuten einen Platz auf die Spitze auf, sodass letztlich der gute vierte Staffelplatz in 1:31:18 min als Endergebnis der Wettkampfpremiere als Duo heraussprang.Weitere Informationen finden sich online unter https://trinitas-dortmund.de

Symbol KameraMalte und Jens Fischer
(Foto: Privat)

Schlepp Norbert jiDas war sie schon wieder – die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha ist zu Ende! Monatelang haben sich Athletinnen und Athleten, Betreuerinnen und Betreuer sowie Funktionärinnen und Funktionäre darauf vorbereitet und zu ihrem Gelingen beigetragen. Und nun ist sie bereits wieder vorbei. Wie soll man sie bewerten? Ich will das anderen überlassen.

Ein Höhepunkt aus deutscher Sicht war sicherlich der 5.000-Meter-Lauf von Konstanze Klosterhalfen. Mit ihrem mutigen und wohl überlegt erscheinenden Lauf hat uns die junge Leverkusenerin alle begeistert. Sie hat sich in einer übermächtig erscheinenden Gruppe afrikanischer Läuferinnen behauptet und hat sich in unser aller Herzen gelaufen. Sie war eine Werbung für die Leichtathletik. Danke, Konstanze!

So sehr wir ihr für die Zukunft alles Gute wünschen und uns noch auf viele Erfolge mit ihr freuen, muss man doch feststellen, dass über ihr so etwas wie ein Damoklesschwert schwebt. Noch während der Weltmeisterschaft wurde nämlich bekannt, dass Alberto Salazar wegen eines Doping- Vergehens von der US-Anti-Doping-Agentur für vier Jahre gesperrt wurde. Alberto Salazar ist der Chef einer Trainingsgruppe von Leichtathleten in den USA, des "Nike Oregon Projekts", der auch Konstanze Klosterhalfen angehört. Obwohl sie selbst über jeden Doping-Verdacht erhaben ist, könnte sie damit dennoch in das Räderwerk des Anti-Doping-Regelwerks geraten.

Stefanie Trottenberg und Michael Erbe jiObwohl der Wetterbericht nichts Gutes verhieß, blieb es beim 8. Volkslauf des TV Mengede trocken, sodass Wilhelm Tackenberg, der 1. Vorsitzende des TV Mengede und Nazim Özbay von der Volksbank Nordwest eG, die der Hauptsponsor der Veranstaltung war, 600 Läuferinnen und Läufer begrüßen können. Damit hat sich diese Veranstaltung inzwischen fest in der Dortmunder Laufszene etabliert und ist sicherlich noch weiter ausbaufähig.

Da Vorjahressieger Sascha van Staa (LC Rapid), der momentan eine Wettkampfpause einlegt, fehlte, war auf der 10km-Distanz der Weg frei für Maurice Eisfeld, der in 37:44 Minuten als überlegener Sieger das Ziel erreichte. Wesentlich knapper fiel die Entscheidung bei den Damen aus. Sarah Bialek hatte in 44:46 Minuten nur acht Sekunden Vorsprung vor Inga Buschhaus (44:54 Min.).

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