Leichtathletik

Adel Michael jiKreisDas 3. PSD Bank Indoor – Meeting der LG Olympia in der Körnighalle ist Geschichte und der Blutdruck des 17köpfigen Organisationsteams und der 150 Helfer und Kampfrichter nähert sich wieder Normalwerten. Horst Merz, Mitarbeiter Dortmunder Ruhr-Nachrichten, sprach mit Meeting-Direktor Michael Adel.


Das Meeting stand wegen der Sturmwarnungen auf der Kippe. Schildern Sie uns die dramatischen Stunden vor der Entscheidung, die Veranstaltung doch noch durchzuziehen?

Michael Adel: Am Vorabend gab es durch die Stadt Dortmund Signale, dass die Durchführung aufgrund der Wetterprognosen in Gefahr war. Wir waren zunächst froh, dass die Entscheidung auf den Sonntagmorgen vertagt werden konnte, um die weitere Wetterentwicklung abzuwarten. Bernd Kruse, der Leiter der Sport- und Freizeitbetriebe hat uns immer auf dem Laufenden gehalten. Wir haben am Sonntagmorgen im Organisationsteam verschiedene Szenarien durchgespielt und haben uns letztlich dafür entschieden, mit einem geänderten, komprimierten Zeitplan in die Besprechung mit dem Krisenstab zu gehen, und wir waren schließlich froh, dass uns für die Veranstaltung ein Zeitfenster bis 17.00 Uhr offen blieb. Nach einer aktualisierten Wetterprognose gegen 14.30 und Abstimmung mit Sportdezernentin Birgit Zörner und Bernd Kruse, haben wir dann grünes Licht erhalten.

Wichtige InformationEberhard Vollmer hat wieder den FLVW-LA-Newsletter zusammengestellt. Der LA-Newsletter wird herausgegeben von der Fachschaft Leichtathletik im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Erscheinungsweise: 6 x jährlich.
Die neuste Ausgabe des LA-Newsletters findet sich im Anhang.
Anhänge:
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Rutsch Constantin NRW.Meisterschaften jiGold für Constantin Rutsch (LG Olympia) bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt.

Der 19-jährige Schützling für Kai Atzbacher schwang sich im zweiten Versuch des Stabhochsprungs über 5,00 Meter und setzte sich damit recht deutlich vor dem Erlanger Keno Harms und dem Kölner Jonas Langbehn, die beide jeweils 4,75 Meter überquerten, durch. Bei seinem souveränen Erfolg in Frankfurt verbesserte der Student der Sportwissenschaften an der Uni Bochum seine diesjährige Jahresbestleistung um zehn Zentimeter. Constantin Rutsch ließ, nachdem Sieg feststand, anschließend noch 5,10 Meter auflegen. An dieser Höhe scheiterte er im dritten Versuch nur knapp.

Symbol KameraConstantin Rutsch dominierte bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt
(Foto: Peter Middel)

Bußmann Bernhard Indoor meeting jiBernhard Bussmann ist Vorsitzender des westfälischen Verbands-Leichtathletik – Ausschusses (VLA) und war früher selbst Meeting-Direktor des damaligen Sparkassen Indoor – Meetings. Horst Merz stellte ihm einige Fragen:

Welchen Gesamteindruck hatten sie vom PSD-Bank – Indoor-Meeting?

Bernhard Bußmann: Mein Eindruck war sehr positiv. Das Meeting erfährt aus meiner Sicht von Jahr zu Jahr eine Steigerung. Die Abläufe sind eingespielter und werden immer professioneller. Die umgebaute Halle kommt bei Aktiven und Zuschauern sehr gut an und sorgt für eine besondere Atmosphäre, durch die sich die Athleten zu hervorragenden Leistungen anspornen lassen. Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Verantwortlichen der LG Olympia, die so kurzfristig unter den durch den Sturm geänderten Rahmenbedingungen einen neuen Zeitplan erstellt und den dann auch noch eingehalten haben.

Krause Gesa 3000m Lauf Frauen jiKreis jiDas Sturmtief "Sabine" hielt auch die Organisatoren des 3. PSD Indoor Meetings in Dortmund in Atem. Die enormen Windkräfte konnten zwar der Helmut-Körnig-Halle nichts anhaben, doch um die Zuschauer bei der An- und Abreise nicht zu gefährden, entschlossen sich die beiden Meeting-Chefs, Michael Adel und Georg Müller, nach Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt Dortmund das Hauptprogramm der Veranstaltung um eine Stunde vorzuziehen und deutlich zu kürzen.

Der Besuch, auch wenn er aufgrund der Wetterverhältnisse für einige der 3000 Zuschauer mit Hindernissen verbunden war, lohnte sich auf jeden Fall, denn die Veranstaltung war gleichzeitig eine ideale Werbung für die deutschen Hallenmeisterschaften 2021, die an gleicher stelle stattfindenIm Fokus stand vor allem Publikumsliebling Gesa Felicitas Krause, die im 3000m-Lauf der Frauen als Vierte hinter Melissa Courtney-Bryant (Großbritannien, 8:49,78 min) und Luiza Gega (Albanien, 8:53,63 min) und Roseline Chepngetich (Kenia, 8:53,63 min) in 9:05,12 Minuten ins Olympiajahr startete.„Da ich seit der WM in Doha keinen Wettkampf mehr bestritten hatte, war es für mich wichtig, zur Formüberprüfung wieder an einem Lauf teilzunehmen und das Adrenalin im Körper zu spüren, und die Zeit geht für mich in Ordnung,“ betonte die WM-Dritte über 3000m-Hindernis, die zwei Wochen vor dem Dortmunder Indoor-Meeting aus einem dreiwöchigen Höhentrainingslager in Kenia zurückkehrte.

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