Fußball Senioren
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Viele alte Bekannte gaben sich, neben einigen neuen Gesichtern, ein Stelldichein bei der Ausrichterbesprechung der 36. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft am Mittwochabend in den Räumen des Sponsors Dortmunder Kronen. Während der Ligenbetrieb im Freien noch im Gange ist, sind die Organisatoren in diesen Tagen mehr und mehr auch auf den traditionsreichen Budenzauber fokussiert, der mit der Vorrunde am 27. und 28. Dezember in sechs Hallen beginnt und mit der Endrunde am 10. und 11. Januar 2020 in der Helmut-Körnig-Halle seinen krönenden Abschluss findet.

Schon bevor der Ball unterm Dach wieder rollt, dankte Pascal Sellung, der Vorsitzende des Kreis-Fußballausschusses, den Vereinen dafür, dass sie sich auch diesmal wieder um die Ausrichtung beworben haben. „Denn ohne euch und eure zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die viele Stunden ihrer Freizeit für diese Sache opfern, könnten wir ein solches Turnier nicht durchführen.“

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Kreis-Pokalspielleiter Gisbert Dankowski hatte den noch im Wettbewerb befindlichen Vereinen die Möglichkeit eingeräumt, ihre Spiele der aktuellen Runde noch in diesem Kalenderjahr auszutragen. Doch bislang machte keiner der Klubs davon Gebrauch – sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen.

Somit ist davon auszugehen, dass es erst nach der Winterpause weitergeht und es bei den derzeitigen Terminen bleibt. Bei den Männern stehen demnach im Februar noch fünf Achtelfinal-Duelle an, bei den Frauen werden Anfang März die beiden Halbfinals ausgetragen.

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Damit hatten sicherlich die wenigsten im Lager der SpVg. Berghofen gerechnet: Völlig überraschend ist die Mannschaft von Trainer Thomas Sulewski im Viertelfinale des Frauenfußball-Westfalenpokals gescheitert. Damit ist auch der Traum von der Titelverteidigung und der erneuten Qualifikation für die Hauptrunde im DFB-Pokal geplatzt.

Auf der heimischen Anlage an der Berghofer Straße musste sich die Spielvereinigung am Mittwochabend nach zuletzt exzellenten Auftritten in der aktuellen Regionalliga-Runde dem Westfalenligisten SSV Rhade mit 3:5 nach Elfmeterschießen beugen. Fünf Minuten vor der Pause waren die Gäste durch Silvana Portius in Führung gegangen. Lisa Belen Zensen gelang zwar sieben Minuten nach Wiederbeginn der Ausgleich, zu mehr reichte es jedoch nicht. So musste das Elfmeterschießen entscheiden, und hier zeigte Rhade die besseren Nerven. Für Berghofen trafen lediglich Marie Grothe und Daniela Liessem vom Punkt.

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Im kommenden Jahr jährt sich die Aufhebung des Frauenfußball-Verbots (bis 1970) durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zum 50. Mal. Anlässlich des Jubiläums 2020 sammelt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) Geschichten rund um den Frauen- und Mädchenfußball. Kurioses, Lustiges, Ärgerliches – unter dem Motto „Verboten guter Fußball!“ werden Projekte beleuchtet, Anekdoten erzählt und Persönlichkeiten vorgestellt.

„Ja, was denkst Du denn?! Uns wurde verboten, Fußball zu spielen“, Christa Kleinhans ist eine dieser Persönlichkeiten. 82 Jahre alt, voller Energie und mit dem Herzen auf der Zunge erzählt sie von ihrer Fußballkarriere. Bis 1965 hat sie gespielt. Dann war der Traum geplatzt. Zusammen mit Christa Hauschild sitzt sie am vergangenen Samstag auf dem Podium zur Auftaktveranstaltung „Verboten guter Fußball!“ im SportCentrum Kaiserau, sorgt für Lacher und genauso oft dafür, dass dem Publikum das Lachen im Hals stecken bleibt.

Logoneutral

Nach der Auslosungsveranstaltung am 11. November im Saal der Kronen-Brauerei, bei der Ehrengast Hannes Wolf vor seinem wenig später vollzogenen Wechsel zum belgischen Meister KRC Genk einen prima Job gemacht und sich einmal mehr als großer Sympathieträger des Dortmunder Fußballs präsentiert hat, geht es bei der Vorbereitung auf die am 27. und 28. Dezember mit der Vorrunde beginnende 36. Auflage der Hallen-Stadtmeisterschaft Schlag auf Schlag.

Während sich die teilnehmenden Mannschaften auf das Spektakel einstimmen und, parallel zum noch laufenden Meisterschafts-Betrieb auf dem Feld, ihre Chancen beim heimischen Budenzauber ausloten und sich ganz langsam sicherlich auch schon einmal mit ihren ersten Gruppengegnern befassen, hat für die Organisatoren des Kreises und der in die Ausrichtung involvierten Vereine die heiße Phase begonnen.