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Die 34. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist Geschichte, mit dem 3:2-Endspielerfolg über Vorjahres-Vizemeister BSV Schüren feierte der FC Brünninghausen seinen dritten Titelgewinn nach 2011 und 2014. Nach dem großen Finale, das zum sechsten Mal in der Helmut-Körnig-Halle ausgetragen wurde, zog Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski eine in jeder Hinsicht positive Turnierbilanz.

Als Organisationschef einer solchen Mammut-Veranstaltung liegen stressige Tage und Wochen hinter Ihnen. Wir fällt Ihr Fazit aus, haben sich auch in diesem Winter Aufwand und Arbeit gelohnt?
„Eine Frage, die ich auf jeden Fall mit einem ganz klaren Ja beantworten kann. Die Reaktionen der Spieler und der Offiziellen, der Vereine an sich und vieler Zuschauer sind ein Gradmesser für unsere Arbeit – und es gab ausnahmslos positive Rückmeldungen. Für uns ist dies eine schöne Bestätigung, dass wir es offensichtlich auch diesmal wieder gut gemacht haben. Deshalb bin ich mehr als zufrieden.“

Schüren Web2Nach der Schlusssirene stand allen der Frust ins Gesicht geschrieben. „Es ist schon sehr bitter, zum zweiten Mal hintereinander das Endspiel um die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft so knapp verloren zu haben“, machte Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis aus seiner Enttäuschung kein Geheimnis. Wie nach der 0:1-Niederlage gegen den Lüner SV im vergangenen Jahr hatte der BSV Schüren auch bei seiner zweiten Finalteilnahme den Titel verpasst.

Warum es auch diesmal nicht gereicht hat? „Vielleicht spielte am Ende auch eine Rolle, dass wir durch die Spielausfälle auf dem Feld zuvor acht Wochen ohne gezieltes Training und ohne Wettkampfpraxis gewesen sind und dadurch nicht voll im Saft standen“, suchte Kalpakidis nach dem 1:2 gegen den FC Brünninghausen nach ersten Erklärungen, „es war vorher klar, dass es ein enges Spiel werden würde. Klar natürlich auch, dass man als Landesligist gegen Brünninghausen verlieren kann. Letztendlich waren es nur Nuancen, die gegen uns entschieden haben.“

LogoneutralAm Samstagabend um 19.40 Uhr war es geschafft: Zum dritten Mal nach 2011 und 2014 war der FC Brünninghausen Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeister. Nach dem 2:1-Erfolg im Endspiel über den BSV Schüren kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Gefeiert wurde voller Enthusiasmus noch auf dem Kunstrasen der Helmut-Körnig-Halle, anschließend in der Kabine und am späteren Abend im Vereinsheim am Hombruchsfeld.

Schon nach dem Einzug ins Endspiel hatten die Vereinsverantwortlichen alles für einen großen Empfang auf der heimischen Sportanlage vorbereitet. „Denn bereits damit war klar, dass die Jungs Großartiges geleistet hatten – und das unabhängig vom finalen Ergebnis“, sagte Geschäftsführer Thomas Brümmer.

Acil BrüderZwei Brüder in einer Meistermannschaft: Das gab es in diesem Winter – mit Muhammed („Mo“) und Kerim Acil vom FC Brünninghausen - erst zum dritten Mal in der langen Geschichte der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. 1987 holten sich Torsten („Schelle“) und Andreas („Kevin“) Richter mit dem VfL Kemminghausen den Titel, 2016 gelang dies Robin Schultze und Dennis Schultze-Adler mit Mengede 08/20.

Mit seinem insgesamt sechsten Stadtmeisterschafts-Titel zog Dominik Behrend mit dem früheren Sölder Christian Karstedt gleich, der die Bestenliste 25 Jahre lang alleine angeführt hatte. Zwischen 2004 und 2006 hatte Behrend das Turnier mit Mengede 08/20 dreimal hintereinander gewonnen. Nach 2011 und 2014 triumphierte er nun auch mit dem FC Brünninghausen zum dritten Mal.

FCB Jubel WebDer FC Brünninghausen ist Hallenfußball-Stadtmeister 2018. Im Finale besiegte die Mannschaft von Trainer Alen Terzic den BSV Schüren durch Tore von Florian Gondrum und Leon Enzmann mit 2:1 (2:1), nachdem Karim Bouzerda den BSV in der mit 4500 Zuschauern restlos ausverkauften Helmut-Körnig-Halle in Führung gebracht hatte. Für Brünninghausen ist es der dritte Titelgewinn nach 2011 und 2014.

Schüren hingegen musste sich nach der 0:1-Finalniederlage im vergangenen Jahr gegen den Lüner SV erneut mit der Vizemeisterschaft begnügen. Den dritten Platz sicherte sich der Hombrucher SV durch einen 3:2-Erfolg im "kleinen" Finale gegen Westfalia Wickede.