Fußball Senioren

Sie boten ein spannendes Finale: Kreispokalsieger Dorstfeld (rechts) und Finalist Wambel. Der Sieger im diesjährigen Teamsport Philipp-Kreispokal der Frauen heißt DJK Eintracht Dorstfeld. Am erstmals gemeinsam mit den Männern durchgeführten Finaltag des Kreises Dortmund im Eichlinghofer Stadion an der Hövel setzte sich der favorisierte Landesligist am Himmelfahrtstag knapp mit 1:0 (1:0) gegen Wambeler SV durch, der erst vier Tage zuvor als Tabellen-Drittletzter der Bezirksliga 4 den Abstieg in die Kreisliga A hatte hinnehmen müssen.

Schützin des „goldenen“ Tores war Torjägerin Sandra Klemke, die nach einem feinen Pass in die Tiefe der gegnerischen Abwehr enteilt war, vor dem Wambeler Gehäuse die Nerven behielt, cool und clever abschloss und Torhüterin Devra Civelek somit keine Chance ließ.

Sie haben den Pokal: Die Berghoferinnen bejubeln ihren Finalsieg.Grenzenloser Jubel bei der SpVg Berghofen und eine tolle Stimmung auf dem mit rund 500 Zuschauern prächtig gefüllten Sportplatz an der Berghofer Straße: Mit dem 4:0 (3:0)-Erfolg über den Westfalenligisten Sportfreunde Siegen sicherte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Sulewski am Himmelfahrtstag in überzeugender Manier den Westfalenpokal.

Es war ein historischer Triumph der als Favorit in diese Begegnung gegangenen Berghoferinnen, die sich die Trophäe auf Verbandsebene erstmals in ihrer Vereinsgeschichte holten und sich damit gleichzeitig ebenfalls zum ersten Mal für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal qualifizierten. Es war zugleich der zweite Titel des Regionalligisten in dieser Saison nach dem Gewinn der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft am ersten März-Wochenende.

Liebe Schiedsrichterinnen,

Liebe Schiedsrichter,

am 04.05.2019 ist unser Schiedsrichterkamerad Manfred Reimann im Alter von 61 Jahren verstorben. Manfred war Schiedsrichter seit dem 10.09.1985. Er gehörte sehr lange dem Verein FC Lünen 74 an, bis der Verein sich aufgelöst hat. Die letzten Jahre war Manfred Mitglied beim Hörder SC. Unser Beileid gilt insbesondere seiner Familie. Wir werden Manfred ein ehrendes Bedenken bewahren. Die Beerdigung hat in aller Stille stattgefunden.

 

Der TuS Bövinghausen jubeltAcht Männer- und zwei Frauenmannschaften aus unserem Kreis hatten bereits vor dem letzten Spieltag die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die nächst höhere Klasse perfekt gemacht. Sechs weitere kamen beim Saisonfinale am Wochenende hinzu. Darunter der TuS Bövinghausen, dem das seltene Kunststück gelang, innerhalb eines Jahres den Durchmarsch von der Kreisliga A in die Landesliga zu schaffen.

Mit dem abschließenden 2:0-Erfolg beim Absteiger Alemannia Scharnhorst krönte die Mannschaft um Spielertrainer Sven Thormann eine sensationelle Saison. Von 28 Spielen wurden 25 gewonnen, dazu gab es zwei Remis und nur eine einzige Niederlage beim hartnäckigen Verfolger FC Nordkirchen. Meister und Vizemeister hatten sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, die diese Liga vermutlich noch nie erlebt hatte. Am Ende trennte Bövinghausen und Nordkirchen ein einziger Punkt. Überragend auch die Tordifferenz, die – mit 69 gegenüber 66 – ebenfalls knapp für den Klub aus dem Dortmunder Westen sprach.

Kreispokal Finale Westfalenligist Lüner SV befindet sich zwar in der Rolle des Favoriten. Aber der in der Meisterschaft zwei Klassen tiefer angesiedelte TuS Eichlinghofen darf sich im Endspiel des kik-Kreispokals am 30. Mai (Christi Himmelfahrt) durchaus Außenseiterchancen ausrechnen. Einen Vorteil hat der Bezirksligist zumindest auf seiner Seite.

Der erstmals von Männern und Frauen gemeinsam ausgetragene Pokal-Finaltag im Fußballkreis Dortmund findet am Donnerstag kommender Woche im schmucken Eichlinghofer Stadion an der Hövel (Hinter Holtein 90) statt – und er ist integriert ins traditionelle Vatertags-Dorffest. Das allein schon war an gleicher Stätte in den vergangenen Jahren aufgrund seiner großen Beliebtheit im Dortmunder Südwesten immer bestens besucht. Und wer weiß: mit einer großen Fan-Unterstützung im Rücken ließe sich auch bei dieser Mammut-Aufgabe vielleicht einiges bewegen. Wobei LSV-Trainer Mario Plechaty und seine Jungs einen Überraschungscoup des Gastgebers natürlich gerne verhindern würden…