Fußball Senioren
kik kreispokalWestfalenligist und Titelverteidiger Westfalia Wickede gegen Oberligist FC Brünninghausen: So lautet am Donnerstag, 27. April (19.00 Uhr), die Schlagerpaarung im Halbfinale des kik-Kreispokals. Das mit Spannung erwartete Duell der beiden ranghöchsten noch im Wettbewerb befindlichen Mannschaften gilt als das vorweg genommene Endspiel.

Die beiden Favoriten setzten sich im Viertelfinale am Dienstag jeweils gegen Konkurrenten aus der Westfalenliga durch: Wickede bezwang den SV Brackel 06 durch einen Last Minute-Treffer mit 4:3, während Brünninghausen die Hürde bei Mengede 08/20 mühelos mit 3:1 nahm. Als drittes Team qualifizierte sich Bezirksligist BV Brambauer-Lünen durch einen 3:2-Erfolg nach Verlängerung beim Landesligisten Arminia Marten für die Vorschlussrunde. Komplettiert wird das Halbfinale durch den SC Dorstfeld 09, der am Mittwoch ebenfalls nach Verlängerung mit 2:0 beim TuS Holzen-Sommerberg gewann und nun Heimrecht gegen Brambauer genießt. Diese Partie wurde auf Gründonnerstag (13. April) vorverlegt. Anstoß am Bummelberg ist um 19.30 Uhr.

LogoDas große Finale in der Helmut-Körnig-Halle ist allen noch in bester Erinnerung. Doch gut zwei Monate nach dem Triumph des Lüner SV haben die Vorbereitungen für die 34. Auflage der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft im kommenden Winter bereits begonnen.
 
Es ist längst zur Tradition geworden, dass sich der Kreisvorstand mit den Ausrichter-Vereinen des Dortmunder Budenzaubers zur Nachbesprechung trifft. Gastgeber war diesmal die SG Phönix Eving in ihrem neu gestalteten Vereinsheim am Sportplatz Grävingholz. Zwei Stunden lang wurden in einer kompetenten Runde Erfahrungen ausgetauscht, Meinungen gesammelt und auch schon erste Pläne für die Zukunft dieses in Deutschland nach wie vor einmaligen Turniers geschmiedet. „Zeit, die wir uns immer wieder gerne nehmen“, betonte Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski, „denn wir wollen immer besser werden und legen daher auch weiterhin sehr großen Wert auf Anregungen aus dem Kreise der Vereine.“

kik kreispokalDie großen Überraschungen blieben aus im Achtelfinale des kik-Kreispokals. Doch die Favoriten mussten mächtig kämpfen, um den Einzug in die Runde der letzten Acht perfekt zu machen. Dreimal ging es sogar ins Elfmeterschießen – so auch im Stadion am Hombruchsfeld, wo Oberligist FC Brünninghausen im Topspiel erhebliche Mühe hatte, sich am Ende gegen den Westfalenligisten Kirchhörder SC durchzusetzen.
 
Die von Lothar Huber trainierten Gäste hatten durch einen Doppelpack des früheren Brünninghausener Christian Wazian in der 9. und 19. Minute sogar schon mit 2:0 vorne gelegen, ehe Adil Elmoueden nach einer knappen halben Stunde der Anschlusstreffer gelang (27.). Drei Minuten nach Wiederbeginn markierte Julian Ucles Martinez den Ausgleich, doch weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung schaffte es Brünninghausen, die Partie komplett zu drehen. So musste die Entscheidung vom Elfmeterpunkt aus fallen. Hier bewiesen die Platzherren die deutlich größere Treffsicherheit: Marvin Schweers, Julian Ucles Martinez, Dennis Drontmann und Kagan Atalay verwandelten, während beim KSC allein Sascha Rammel erfolgreich war.
SiegerfotoDer alte und neue Hallenfußball-Stadtmeister der Frauen heißt DJK Eintracht Dorstfeld. In einer Neuauflage des Vorjahresfinales setzte sich die Mannschaft von Trainer Manfred Schulze in der Halle Renninghausen mit 1:0 gegen den Turnierfavoriten SV Berghofen durch. Platz drei ging an den Wambeler SV nach einem Sieg im Achtmeterschießen gegen das Überraschungsteam des Ausrichters TuS Eichlinghofen.
 

Matchwinnerin des Endspiels war Ana Louisa Haslsteiner, die an ihrem 22. Geburtstag bereits in der dritten Minute eine starke Aktion mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position ins lange Eck abschloss – unhaltbar für SVB-Torhüterin Juliane Bauch. Der Westfalenliga-Spitzenreiter war in der Folge permanent um den Ausgleich bemüht, doch gegen den taktisch geschickt verteidigenden Landesligisten fanden sie kaum eine Lücke.

krombacherDer FC Brünninghausen ist im Viertelfinale des Westfalenpokals gescheitert. Trotz eines starken Auftritts unterlag die Mannschaft von Trainer Alen Terzic dem Regionalligisten TSG Sprockhövel mit 1:2 (0:0, 1:1) nach Verlängerung.

In der Runde der letzten Vier hätte sich der Dortmunder Oberligist vermutlich auf einen echten "Kracher" freuen dürfen, denn mit den Sportfreunden Lotte, dem SC Paderborn und Preußen Münster befinden sich noch alle drei westfälischen Drittliga-Klubs im Wettbewerb.

Im Achtelfinale hatte der FC Brünninghausen nach einer beeindruckenden Vorstellung den Regionalligisten Rot Weiss Ahlen in der Höhe sensationell mit 5:0 vom Platz gefegt. Auch gegen Sprockhövel waren die mutig agierenden Gastgeber über die gesamten 120 Minuten mindestens gleichwertig, ließen aber eine ganze Reihe bester Tormöglichkeiten ungenutzt.