Fußball Senioren
Kreislogo neu

Damit hatten sicherlich die wenigsten im Lager der SpVg. Berghofen gerechnet: Völlig überraschend ist die Mannschaft von Trainer Thomas Sulewski im Viertelfinale des Frauenfußball-Westfalenpokals gescheitert. Damit ist auch der Traum von der Titelverteidigung und der erneuten Qualifikation für die Hauptrunde im DFB-Pokal geplatzt.

Auf der heimischen Anlage an der Berghofer Straße musste sich die Spielvereinigung am Mittwochabend nach zuletzt exzellenten Auftritten in der aktuellen Regionalliga-Runde dem Westfalenligisten SSV Rhade mit 3:5 nach Elfmeterschießen beugen. Fünf Minuten vor der Pause waren die Gäste durch Silvana Portius in Führung gegangen. Lisa Belen Zensen gelang zwar sieben Minuten nach Wiederbeginn der Ausgleich, zu mehr reichte es jedoch nicht. So musste das Elfmeterschießen entscheiden, und hier zeigte Rhade die besseren Nerven. Für Berghofen trafen lediglich Marie Grothe und Daniela Liessem vom Punkt.

csm Frauenfussball Zitat 3ea8568d70

Im kommenden Jahr jährt sich die Aufhebung des Frauenfußball-Verbots (bis 1970) durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zum 50. Mal. Anlässlich des Jubiläums 2020 sammelt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) Geschichten rund um den Frauen- und Mädchenfußball. Kurioses, Lustiges, Ärgerliches – unter dem Motto „Verboten guter Fußball!“ werden Projekte beleuchtet, Anekdoten erzählt und Persönlichkeiten vorgestellt.

„Ja, was denkst Du denn?! Uns wurde verboten, Fußball zu spielen“, Christa Kleinhans ist eine dieser Persönlichkeiten. 82 Jahre alt, voller Energie und mit dem Herzen auf der Zunge erzählt sie von ihrer Fußballkarriere. Bis 1965 hat sie gespielt. Dann war der Traum geplatzt. Zusammen mit Christa Hauschild sitzt sie am vergangenen Samstag auf dem Podium zur Auftaktveranstaltung „Verboten guter Fußball!“ im SportCentrum Kaiserau, sorgt für Lacher und genauso oft dafür, dass dem Publikum das Lachen im Hals stecken bleibt.

Logoneutral

Nach der Auslosungsveranstaltung am 11. November im Saal der Kronen-Brauerei, bei der Ehrengast Hannes Wolf vor seinem wenig später vollzogenen Wechsel zum belgischen Meister KRC Genk einen prima Job gemacht und sich einmal mehr als großer Sympathieträger des Dortmunder Fußballs präsentiert hat, geht es bei der Vorbereitung auf die am 27. und 28. Dezember mit der Vorrunde beginnende 36. Auflage der Hallen-Stadtmeisterschaft Schlag auf Schlag.

Während sich die teilnehmenden Mannschaften auf das Spektakel einstimmen und, parallel zum noch laufenden Meisterschafts-Betrieb auf dem Feld, ihre Chancen beim heimischen Budenzauber ausloten und sich ganz langsam sicherlich auch schon einmal mit ihren ersten Gruppengegnern befassen, hat für die Organisatoren des Kreises und der in die Ausrichtung involvierten Vereine die heiße Phase begonnen.

Kreislogo neu

Die von Pokalspielleiter Gisbert Dankowski in dieser Saison eingeführte und den teilnehmenden Vereinen angebotene flexible Termingestaltung macht’s möglich: Während erst zwei der drei angesetzten Partien der vierten Runde ausgetragen wurden, die als Qualifikation für das Achtelfinale gilt, haben mit Westfalenligist FC Brünninghausen (3:1 beim Bezirksligisten VfL Kemminghausen), Bezirksligist Mengede 08/20 (3:2 über Liga-Konkurrent Viktoria Kirchderne) und A-Ligist SF Brackel 61 (2:0 gegen den Bezirksligisten FC Roj) bereits drei Mannschaften den Einzug ins Viertelfinale des Männer-Kreispokals geschafft.

Im Fokus der vierten Runde stand vor allem das mit Spannung erwartete Landesliga-Derby zwischen dem SV Brackel 06 und dem TuS Bövinghausen. Es war das zweite Duell zwischen beiden Mannschaften in der laufenden Saison – und wie beim 5:1 im Hinspiel der Meisterschaftsrunde behielt der Aufsteiger aus Bövinghausen die Oberhand.

03 1111do Auslosung Halle 7 2

Da staunten Hannes Wolf und der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski nicht schlecht: Gerade war die erste Kugel bei der Auslosung der 36. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft gezogen worden - und es musste ja so kommen: Wolf präsentierte den ASC 09 Dortmund. Seinen Ex-Klub, den er als ganz junger Trainer bis in die Westfalenliga geführt hatte und der ihm später als Sprungbrett zu Borussia Dortmund diente.

Mit einem Jahr Verspätung übernahm Ehrengast Hannes Wolf am Montagabend vor rund 200 Besuchern im voll besetzten Brauersaal der Kronen-Brauerei die Funktion der Losfee. 2018 hatte der Hamburger SV dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der 38-Jährige zeigte sich im Gespräch mit dem bewährten Moderatoren-Duo Sascha Klaverkamp (Ruhr Nachrichten) und Mathias Scherf (Radio 91.2) „sehr erleichtert“, viele bekannte Gesichter zu sehen: „Die Dortmunder Stadtmeisterschaft ist für mich ein ganz besonderes Turnier - ich habe mich damals sofort verliebt. Die Stimmung ist immer besonders.“

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Spielpläne 36. Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften 2019.2020.pdf)Spielpläne[36. Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften]35 kB