Fußball Senioren
SiegerfotoDer alte und neue Hallenfußball-Stadtmeister der Frauen heißt DJK Eintracht Dorstfeld. In einer Neuauflage des Vorjahresfinales setzte sich die Mannschaft von Trainer Manfred Schulze in der Halle Renninghausen mit 1:0 gegen den Turnierfavoriten SV Berghofen durch. Platz drei ging an den Wambeler SV nach einem Sieg im Achtmeterschießen gegen das Überraschungsteam des Ausrichters TuS Eichlinghofen.
 

Matchwinnerin des Endspiels war Ana Louisa Haslsteiner, die an ihrem 22. Geburtstag bereits in der dritten Minute eine starke Aktion mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position ins lange Eck abschloss – unhaltbar für SVB-Torhüterin Juliane Bauch. Der Westfalenliga-Spitzenreiter war in der Folge permanent um den Ausgleich bemüht, doch gegen den taktisch geschickt verteidigenden Landesligisten fanden sie kaum eine Lücke.

krombacherDer FC Brünninghausen ist im Viertelfinale des Westfalenpokals gescheitert. Trotz eines starken Auftritts unterlag die Mannschaft von Trainer Alen Terzic dem Regionalligisten TSG Sprockhövel mit 1:2 (0:0, 1:1) nach Verlängerung.

In der Runde der letzten Vier hätte sich der Dortmunder Oberligist vermutlich auf einen echten "Kracher" freuen dürfen, denn mit den Sportfreunden Lotte, dem SC Paderborn und Preußen Münster befinden sich noch alle drei westfälischen Drittliga-Klubs im Wettbewerb.

Im Achtelfinale hatte der FC Brünninghausen nach einer beeindruckenden Vorstellung den Regionalligisten Rot Weiss Ahlen in der Höhe sensationell mit 5:0 vom Platz gefegt. Auch gegen Sprockhövel waren die mutig agierenden Gastgeber über die gesamten 120 Minuten mindestens gleichwertig, ließen aber eine ganze Reihe bester Tormöglichkeiten ungenutzt.

Logo6465Sechs Tage nach dem großen Finale in der Helmut-Körnig-Halle erlebte die 33. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft mit dem Abend der Sieger einen stimmungsvollen Abschluss. Zum dritten Mal war unser Kreis zu Gast im Lensing-Carree der Ruhr Nachrichten, um gemeinsam mit den Sponsoren die Besten dieses Winters in einem der Bedeutung des Turniers angemessenem Rahmen zu ehren.
 
Es war eine abermals überaus harmonische Veranstaltung, garniert mit vielen vom Sport-Live-Team zusammengestellten Impressionen der Titeljagd auf Parkett und Kunstrasen. Doch bei aller Freude über ein phantastisches Turnier stimmte Jürgen Grondziewski im Gespräch mit den Moderatoren Sascha Klaverkamp (Ruhr Nachrichten) und Mathias Scherff (Radio 91.2) auch ernste Töne an. Was den Kreisvorsitzenden so sehr störte, war die abhanden gekommene sportliche Haltung im und nach dem Endspiel, als der neue Stadtmeister Lüner SV vom Großteil der 4500 Zuschauer in der ausverkauften Halle gnadenlos ausgepfiffen worden war.

 Mustafa Sahan (ASC 09), Günter Behr, Walter Toetz (v. l.) und Silvia Behr bei der Gruppenauslosung im Rahmen der Männer-Stadtmeisterschaft in der Helmut-Körnig-Halle. (Foto: Stark)Die Titelkämpfe bei den Männern sind gerade erst beendet – doch die Frauen haben das Highlight ihrer Hallensaison noch vor sich: Am Karnevals-Wochenende, dem 25. und 26. Februar, wird in der Halle Renninghausen die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ausgetragen. Es ist bereits die 18. Auflage dieses Turniers.

24 Mannschaften von der Westfalenliga bis zur Kreisliga sind in diesem Jahr am Start, darunter mit A-Kreisligist Lüner SV und dem B-Ligisten BV Lünen 05 auch wieder zwei Teams aus der Nachbarstadt. Das Interesse an dieser Veranstaltung ist somit wieder riesengroß und abermals ein Beweis für die große Beliebtheit des Frauenfußballs im Kreis Dortmund. Lediglich Westfalia Huckarde, Tabellenletzter der Bezirksliga 4, hat auf seine Teilnahme verzichtet. Somit befinden sich mit Westfalenligist SV Berghofen, den Landesligisten Eintracht Dorstfeld und SG Lütgendortmund sowie den Bezirksligisten Sportfreunde Nette, Wambeler SV und Westfalia Wickede insgesamt sechs in überkreislichen Ligen spielende Klubs am Start.

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Logo6465Die 33. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist Geschichte. Vor allem die packende Endrunde der zwölf besten Teams dieses Winters war ein erneutes Highlight in der Historie dieses bundesweit in dieser Form nach wie vor einmaligen Turniers und eine Bestätigung seiner unvermindert großen Popularität. Nach dem Finale hatte Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski allen Grund, ein positives Fazit zu ziehen.

FragezeichenWie fällt im Rückblick Ihre Bilanz dieser beiden Tage in der Helmut-Körnig-Halle aus, was Organisation und Ablauf dieser Mammutveranstaltung betrifft?

Grondziewski: Ich bin außerordentlich zufrieden. Alles hat hervorragend funktioniert, und das, obwohl die Endrunde für die ausrichtenden Vereine in dieser Konstellation absolutes Neuland war. An dieser Stelle möchte ich den im Einsatz befindlichen Klubs und ihren Helfern ein großes Kompliment machen. Westfalia Wickede, der SC Husen-Kurl und der TuS Körne, dazu die für den Ordnungsdienst zuständigen Rot-Weiß/Germania und Westfalia Huckarde - sie alle haben großartige Arbeit geleistet. Ihnen gilt der besondere Dank des Kreisvorstandes.