Fußball Senioren

Noch bis zum 31. Oktober haben die Vereine Zeit, ihre Drittrunden-Begegnungen im Kreispokal der Männer auszutragen. Doch schon jetzt sind zehn der insgesamt 18 angesetzten Partien durchgeführt worden – darunter auch der mit Spannung erwartete „Hit“ zwischen Landesligist Kirchhörder SC und dem Westfalenligisten Lüner SV.

Die in der Meisterschaft noch ungeschlagenen Gastgeber kassierten auf dem Sportplatz an der Kobbendelle eine überraschend deutliche 2:5 (2:2)-Niederlage gegen den Vorjahres-Finalisten, spielten nach einer frühen gelb/roten Karte allerdings eine Stunde lang in Unterzahl. Kagan Atalay (29.) und Marcel Stiepermann (42.) hatten bis zur Pause den 0:2-Rückstand durch Felix Rudolph (2.) und den Ex-Kirchhörder Marcel Ramsey (28.). Aber nach Wiederbeginn nutzte der LSV die numerische Überlegenheit zu drei weiteren Treffern von Johannes Zottl (56.), Ali Bozlar (64.) und erneut Felix Rudolph. Mit Westfalia Wickede zog ein weiterer Westfalenligist in die vierte Runde ein. Beim 5:1 am Dorstfelder Bummelberg traf Hakan Cevirme doppelt.

Locker und leicht zogen die Regionalliga-Frauen der SpVg Berghofen ins Viertelfinale des Westfalenpokals ein. Deutlich mit 7:1 (3:0) gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Sulewski beim Westfalenligisten SC Wiedenbrück und war dabei zu keiner Phase der Partie gefährdet.

Bereits nach zehn Minuten eröffnete Anna Beutler den Torreigen, ehe sie in der Schlussviertelstunde noch zwei weitere Treffer zum 5:0 (75.) und 6:1 (79.) nachlegte. Jennifer Kaleja machte mit ihrem Doppelpack innerhalb von nur drei Minuten (22., 25.) den 3:0-Pausenstand perfekt. Außerdem waren Lisa Belen Zensen (70.) zum 4:0 und Antonia Maximiliane Dumancic zum 7:1-Endstand (83.) für den Titelverteidiger erfolgreich.

In der Runde der letzten Acht genießen die Berghoferinnen Heimrecht gegen den Westfalenligisten SSV Rhade, der sich im Viertelfinale bei Landesligist SV Spexard mit 2:1 durchsetzte. Wann gespielt wird, steht noch nicht fest.

Eintracht darf lange hoffen
Der zweite Dortmunder Vertreter in diesem Wettbewerb, Kreispokalsieger DJK Eintracht Dorstfeld, schnupperte bei der 1:4 (1:2)-Heimniederlage gegen den Regionalligisten SV Bökendorf an der Sensation, nachdem Dana Albrecht die von Markus Schwarz trainierten Gastgeberinnen nach 25 Minuten in Führung gebracht hatte.

Carla Oelmann drehte die Partie zwar noch vor der Pause mit einem Doppelpack (37., 43.), doch die Eintrachtlerinnen hielten auf dem Sportplatz Am Wasserfall weiter prima dagegen, sodass der Ausgang des Spiels bis in die Schlussphase hinein offen blieb. Erst dann machten Ina Wilm (75.) und erneut Carla Oelmann (87.) für den Favoriten alles klar.

Ein solches Schützenfest erlebt man nicht alle Tage auf einem Fußballplatz. Mit einem 22:0 (8:0)-Rekordsieg über den B-Ligisten Urania Lütgendortmund zogen die Frauen des Wambeler SV in die dritte Runde des Teamsport Philipp-Kreispokals ein. In dieser von Beginn an höchst einseitigen Partie war Anna Kurenbach mit fünf Toren erfolgreichste Schützin des A-Kreisligisten. Sandy Deans netzte viermal, Eda Sefünc dreimal ein.

Auch in den übrigen Begegnungen setzten sich die Favoriten durch. Am knappsten ging es im mit Spannung erwarteten Vergleich zwischen Landesligist und Titelverteidiger Eintracht Dorstfeld und dem Bezirksligisten TV Brechten zu. Die Gastgeberinnen setzten sich am Ende zwar mit 2:0 durch. Doch auch nach der Dorstfelder Führung durch Caterina Mannino (14.) hielt Brechten das Spiel lange offen. Erst zehn Minuten vor Schluss machte Melissa Steffen mit dem zweiten Treffer alles klar.

Spnsorentreffen editedEs ist für den Vorstand des Fußball- und Leichtathletik-Kreises Dortmund zu einer schönen Tradition geworden, die Sponsoren der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in regelmäßigen Abständen zu einem geselligen Abend in ungezwungener Atmosphäre einzuladen – als herzliches Dankeschön für die teilweise bereits seit Jahren geleistete Unterstützung. Die jüngste Zusammenkunft verlief in einem Punkt allerdings gänzlich anders als die bisherigen Meetings.

Erstmals fand das Treffen im Natur- und Erlebnishof Gut Königsmühle der Stiftung help and hope statt, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt. Zu dieser Institution pflegt die Führungscrew um Jürgen Grondziewski seit Jahren überaus freundschaftliche Kontakte. Mehrfach bereits unterstützte der Kreis Dortmund die Stiftung auch mit Geldspenden. „Wir machen das sehr gerne. Weil wir es toll finden, was hier auf die Beine gestellt wird“, wie der Kreisvorsitzende das Engagement begründete.

Mit den Spielen zwischen SF Hafenwiese und dem TuS Rahm (0:5) sowie Kreis logo neu jpegdem Wambeler SV und dem SC Osmanlispor (2:4) wurde am Mittwochabend die zweite Runde im Kreispokal der Männer abgeschlossen. Jetzt blickt alles gespannt auf Runde drei, in der die überkreislichen Teams hinzu stoßen. Dabei stehen gleich einige Top-Duelle an – allen voran der Vergleich zwischen dem Oberligisten ASC 09 und Westfalenligist BSV Schüren.

Mit Rahm und Osmanlispor setzten sich zum Abschluss die beiden favorisierten Mannschaften durch, wie in den meisten der insgesamt 16 Begegnungen dieser zweiten Runde. Es gab neben einigen Kantersiegen (darunter das 9:0 von Blau-Weiß Huckarde beim FC Sandzak und das 9:1 von Sarajewo Bosna beim FC Dortmund 18) auch hauchdünne Entscheidungen. Dreimal wurde der Gewinner sogar erst im Elfmeterschießen ermittelt.