Fußball Senioren

Pit Richarz hat in seiner 43-jährigen Karriere als Fußball-Funktionär schon so manchen Job erledigt. Er war unter anderem Geschäftsführer der Kreis-Schiedsrichter-Vereinigung, Schiedsrichter-Obmann des Kreises, Kreis-Geschäftsführer, Vorsitzender des Kreis-Fußballausschusses und gehörte sogar zum Organisationsstab der Fußball-WM 2006 am Spielort Dortmund. Jetzt schlüpfte er in eine für ihn gänzlich neue Rolle – und feierte knapp vier Jahre, nachdem er sich aus dem Metier zurückgezogen hatte, ein Mini-Comeback.

Am zweiten Endrundentag der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Helmut-Körnig-Halle wurde die Gruppenauslosung der am Karnevals-Wochenende (22./23. Februar) bevorstehenden Frauen-Titelkämpfe vorgenommen. Dabei übernahm Pit Richarz auf besonderen Wunsch seiner einstigen Kollegen im Kreisvorstand die Funktion der „Losfee“. Das tat er gerne, ist er doch der lokalen Fußballszene weiterhin eng verbunden und bei vielen Veranstaltungen stets ein gern gesehener Gast.

750c8aab136fce02c84c95e6f4daa9e1Der Abend der Sieger im Lensing-Carree Conference Center der Ruhr Nachrichten: Sechs Tage nach dem erstmaligen Titelgewinn des BSV Schüren bildete dieses gesellschaftliche Ereignis den festlichen Abschluss der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Drei Wochen lang hatte dieses in Deutschland in dieser Form nach wie vor einmalige Turnier die Fußballfreunde in ihren Bann gezogen. Am Freitag folgte der letzte Akt dieser 36. Auflage des heimischen Budenzaubers - das „Finale nach dem Finale“.

Mit dieser bereits sechsten Auflage ist die Veranstaltung im LCC längst zu einer festen Einrichtung geworden. Und sie erfreut sich bei Sportlern und Funktionsträgern der teilnehmenden Vereine, aber auch bei den Organisatoren und den Vertretern der Sponsoren, gleichbleibend großer Beliebtheit – bietet sie doch die geradezu ideale Gelegenheit, um die erfolgreichsten Mannschaften und Einzelspieler des Winters in einem angemessen-würdigen Rahmen noch einmal hoch leben zu lassen, bevor dann der Fokus allerorts auf die Frühjahrsrunde gerichtet wird.

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750c8aab136fce02c84c95e6f4daa9e1„Es waren zwei Festtage des Amateurfußballs!“ Das sagt Jürgen Grondziewski im Rückblick auf die Endrunde der 36. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft am Freitag und Samstag vergangener Woche in der zweimal ausverkauften Helmut-Körnig-Halle.

Wenige Tage nach dem erstmaligen Triumph des BSV Schüren zieht der Kreisvorsitzende und Organisationschef im Interview für unsere Homepage ein in ganz weiten Teilen überaus positives Fazit der Titelkämpfe. Er stimmt allerdings auch kritische Töne an und richtet den Blick zudem schon einmal in die Zukunft, in denen es neue Herausforderungen zu bewältigen gilt.

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750c8aab136fce02c84c95e6f4daa9e1Als Martin Merkel und Sotirios Stratacis mit ihrem Doppelpack in den Schlusssekunden den höchsten Finalsieg seit elf Jahren perfekt machten, gab es auf dem Kunstrasen der ausverkauften Helmut-Körnig-Halle, der Spielerbank und im Fanblock des BSV Schüren kein Halten mehr: Mit dem 4:0-Erfolg über den Hombrucher SV war der lang ersehnte erste Titelgewinn bei der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft perfekt.

Zum zehnten Mal hatte sich der Westfalenligist aus dem Süden der Stadt in der 36-jährigen Geschichte für die Endrunde qualifiziert, neunmal ging es dort zumindest bis ins Viertelfinale, zweimal sogar ins Endspiel. Beide Male waren sie ganz dran. Doch nach den knappen Niederlagen 2017 (gegen den Lüner SV) und 2018 (gegen den FC Brünninghausen), jeweils mit nur einem Tor Differenz, war die Enttäuschung groß.

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750c8aab136fce02c84c95e6f4daa9e1Der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeister 2020 heißt BSV Schüren. Im Finale der 36. Auflage dieses traditionsreichen Turniers bezwang der Westfalenligist in der mit 4200 Zuschauern auch am zweiten Tag ausverkauften Helmut-Körnig-Halle den Landesligisten Hombrucher SV mit 4:0 (2:0) und setzte sich damit verdientermaßen die Krone auf. Es war der erste Titelgewinn der Grün-Weißen nach den Endspiel-Niederlagen von 2017 und 2018.

Auf dem Weg dorthin hatte das Team von Trainer Artur Matlik im Halbfinale den Vorjahressieger und großen Turnierfavoriten TuS Bövinghausen mit 6:4 nach Achtmeterschießen ausgeschaltet. Dem TuS blieb nach einem 5:1-Erfolg im "kleinen" Finale gegen Türkspor Dortmund lediglich der dritte Platz. Über beide Tage hinweg betrachtet, hatten sich die vier besten Mannschaften dieses Turniers für die Vorschlussrunde qualifiziert. Nachfolgend ein chronologischer Überblick über die Geschehnisse am zweiten Endrundentag.

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